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www.wochenanzeiger.de · Mittwoch, 16. Oktober 2024 Natalie Schmid, Vorsitzende Münchner für Münchner e.V. »Lieb gewonnenen Lektüre« Für mich ist der Wochenanzeiger fast wie eine wöchentliche Verabredung, die zur lieb gewonnenen Lektüre-Routine geworden ist. Besonders aber für bedürftige ältere Menschen, die sich nicht selten kein Abonnement einer Tageszeitung (mehr) leisten können und keinen Zugang zu digitalen Medien haben, ist der Wochenanzeiger von unschätzbarem Wert. So wird diese Generation dadurch nicht nur mit aktuellen Nachrichten versorgt, sondern erhält auch wertvolle Informationen über Möglichkeiten der aktiven Teilhabe und bleibt dadurch in der Mitte unserer Gesellschaft. Ich gratuliere dem Wochenanzeiger von Herzen zu diesem Jubiläum und wünsche dem sympathischen Team hinter der Zeitung weiterhin so viel Erfolg – damit wir noch über viele Generationen hinweg in den Genuss dieses wertvollen Blattes kommen dürfen. Foto: pr Sympathie Erleben und Erlebnis, zwei Begriffe, die den Tag des Handwerks gut beschreiben. Seit dem Schuljahr 2022/23 gibt es in Bayern einen verpflichtenden Aktionstag, an dem man handwerkliche Berufe erleben soll und dadurch jungen Schülern ein Erlebnis außerhalb des Klassenraumes schafft. Am Tag des Handwerks wird Mittel-, Realschülern und Gymnasiasten die Bandbreite an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk gezeigt. Auch 2024 hat sich die Maler und Lackierer Innung München in Zusammenarbeit mit der HWK für München und Oberbayern an der Aktion beteiligt. Über 30 Schüler nehmen am 2. Oktober 2024 teil und kommen in die Werkstätten der Maler Innung. Eröffnet wurde der Tag durch Obermeister Andreas Romanow, in Anwesenheit des Hauptgeschäftsführers der HWK Dr. Frank Hüpers. Anschließend werden fleißig die ersten Versuche im Abkleben, Spachteln, Streichen, Lackieren, Entgittern und Folieren gewagt, um in die Rolle eines Maler und Lackierers, Fahrzeuglackierers und Schilder- und Lichtreklameherstellers zu schlüpfen: Berufe, in denen man auch seine gestalterische Ader ausleben kann. Eine Vorselektion an Interessenten findet immer vorab an deren Schule statt, so dass am Tag selbst höchst motivierte Schüler teilnehmen. Wer bereits während der Ausbildung über den Tellerrand schauen möchte, kann als z.B. besonders talentierter Maler und Lackierer am Leistungskurs der Innung teilnehmen, ein Format, welches seit vielen Jahren fest etabliert ist. Auch bietet Erasmus+, die Möglichkeit, als Handwerker Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein Teilnehmer äußert, „dass er zwar den Satz des Pythagoras in der Schule lernt, aber nicht, was man im Handwerk alles machen kann.“ Eine Aussage die bestätigt, dass diese Aktion mehr als angebracht ist. Dabei ist ein Tag fast zu wenig, bedenkt man, dass es im Handwerk 130 Ausbildungsberufe gibt und attraktive Weiterbildungsangebote vom Meister, Dualen bis hin zum Trialen Studium. Das Handwerk steckt voller Potential, so staunen die Teilnehmer nicht schlecht, als sie erfahren, dass man im Handwerk die gesamte – auch akademische – Karriereleiter erklimmen kann, ohne das Handwerk verlassen zu müssen. z.B. gibt es spezielle Studienangebote für Handwerker, die mit einem Bachelor of Arts oder Bachelor of Engineering abschließen. Der Tag des Handwerks: in der Maler und Lackierer Innung München Wir machen unser Gewerk erlebbar. Foto: Roland Weegen Werden Sie EF Gastgeber und heißen Sie Schüler aus der ganzen Welt willkommen. Erfahren Sie den Zauber des kulturellen Austauschs als Gastfamilie. 089 23119050 info.munich@ef.com Interesse? Mehr Informationen erhalten Sie hier: Holen Sie die Welt zu sich nach Hause Schaffen Sie bleibende Erinnerungen und Freundschaften, die über Kontinente hinausgehen. Ab zwei Wochen bis zu einem Jahr! Volle Flexibilität, 24/7 Unterstützung und eine angemessene Aufwandsentschädigung. Wir freuen uns sehr … dass uns das Münchner Wochenblatt – als nicht wegzudenkendes Medium in München – bei der Präsentation des Handwerks, seit mehr als 10 Jahren unterstützt. Wir gratulieren von ganzem Herzen und wünschen mindestens weitere erfolgreiche 100 Jahre! Dr. Weber Geschäftsführer der Maler Innungen München und Dachau (li) und Andreas Romanow, Obermeister der Maler Innung München Foto: Roland Weegen

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