Sendlinger Anzeiger B

12 www.wochenanzeiger.de Gesundheit Jede Menge wichtige Tipps An Apple a day keeps the doctor away – und falls doch nicht, findet man hier kompetente Ansprechpartner. Foto: hw Wider die Verstopfung Broschüre der DGE gibt Tipps MÜNCHEN(red) ·Wenn die Verdauung häufiger oder sogar dauerhaft ins Stocken gerät, leiden die Betroffenen an chronischer Verstopfung. Gleichzeitig andere Beschwerden Selbst bei täglichem Stuhlgang kann eine Verstopfung vorliegen, wenn der Stuhl sehr hart ist und die Ausscheidung nur mit Mühe und starkem Pressen gelingt. Oft kommt es gleichzeitig zu Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Bauchkrämpfen. Etwa 5 bis 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Zum Teil können bereits Änderungen des Lebensstils zu einer Besserung führen. Hierzu gehören eine ballaststoffreiche Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern pro Tag sowie regelmäßige Bewegung wie ein flotter Spaziergang, Gymnastik sowie Übungen, die die Bauchmuskulatur stärken. Ballaststoffreich ernähren Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) hat die Broschüre »Essen und Trinken bei chronischer Verstopfung« in der 10. Auflage überarbeitet. Sie geht auf die Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten der Verstopfung ein und verdeutlicht, wie bedeutend eine ballaststoffreiche Ernährung ist – auch als vorbeugende Maßnahme. Empfehlungen für die Praxis und eine Tabelle mit ballaststoffreichen und ballaststoffarmen Lebensmitteln unterstützen dabei, die Ballaststoffzufuhr Schritt für Schritt zu steigern. Flecken, die im Mund schmerzen Das hilft gegen Aphthen auf Zunge und Lippen MÜNCHEN (ots) · Aphthen sind Entzündungen der Mundschleimhaut, die an der Zunge, der Innenseite der Lippen, am Gaumen oder im Zahnfleisch auftreten können. Die weiß-rötlichen Flecken können weh tun. Meistens klein und oberflächlich »In den meisten Fällen sind sie klein, also unter einem Zentimeter, und sehr oberflächlich«, erklärt Dr. Sonja Sälzer, Zahnärztin aus Hamburg. Was man beachten sollte, und was gegen die Schmerzen hilft, zeigt das Gesundheitsmagazin »Apotheken Umschau«. Ursachen sind nicht klar Woher Aphthen kommen, ist nicht endgültig geklärt. Vermutlich wird die Veranlagung vererbt. Stress, Abwehrschwäche oder Hormonschwankungen könnten sie begünstigen, auch Eisenoder Vitamin-B-Mangel könnten dahinterstecken. Gele oder Cremes können helfen Gegen die Schmerzen helfen symptomlindernde Therapien aus der Apotheke: »Bei starken Schmerzen sind Gele oder Cremes etwa mit Lidocain zur örtlichen Betäubung eine Option«, so Kristina Johanning, Apothekerin aus Melle. »Wer pflanzliche Präparate bevorzugt, wendet etwa eine Rhabarberwurzel- oder Myrrhentinktur an.« Sie wirken gefäßverengend und lindern Schmerzen. Mundspülungen, Hafttabletten oder Haftgele sollen die Entzündung auch mildern. Wen gerade eine Aphthe plagt, sollte möglichst nichts essen, was die Schleimhaut weiter reizt – etwa hartes oder knuspriges Brot oder sehr saure, scharfe und würzige Speisen. Auch von kohlesäurehaltigen Getränken und Alkohol lieber die Finger lassen. In die Arztpraxis gehen sollte man bei sehr vielen oder sehr großen Aphthen (ab einem Zentimeter) oder wenn die Schmerzen sehr stark sind. Wann soll ein Arzt draufsehen? »Ist die Aphthe nach spätestens zwei Wochen noch nicht abgeheilt, sollte ebenfalls eine Ärztin oder ein Arzt draufschauen«, so Zahnärztin Sälzer. Gleiches gelte, wenn weitere Symptome wie Lymphknotenschwellungen oder Fieber hinzukämen, oder wenn Aphthen an anderen Körperstellen als im Mundraum auftreten.

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