Was bewegt die Gemüter im Millionendorf? Jede Woche geht das Team des SamstagsBlatts auf die Straße, um die Münchner nach ihrer ganz persönlichen Meinung zu fragen. Diese Woche wollten wir von Ihnen wissen, wann für Sie jemand ein heller Kopf ist.
Tessa, 26, Ismaning, Ein helles Köpfchen ist jemand, der auch mal über den Tellerrand hinaus schaut und anders denkt als der Durchschnitt. Und auch jemand, der gut mit anderen Leuten umgehen kann, kann ebenfalls nicht dumm sein.
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Daniel, 24, Maxvorstadt, Jemand, der in der Steuerklausur eine 1,0 schreibt, ist in meinen Augen ziemlich clever. Schließlich ist die richtig schwer, auch mit Lernen schaffen das nur die wenigsten. Keine Ahnung, wie diese Leute das machen, aber Hut ab!
Hannelore, 72, Forstenried, Schwierige Frage! Auf jeden Fall kann man das nicht alleine am IQ festmachen. Ich denke, helle Köpfchen sind Menschen, die selbstbewusst und aufgeschlossen durchs Leben gehen und sich für ihr Umfeld interessieren.
Anita, 62, Schwabing, Ich habe eine Freundin, die ist ein sehr heller Kopf, denn sie spricht mehrere Sprachen fließend. Wenn man sie italienisch sprechen hört, wird man blass vor Neid. Das finde ich toll, denn durch Sprachen erweitert man auch seinen Horizont.
Klaus, 60, Untermenzing, Für mich muss ein heller Kopf vor allem weltoffen sein. Denn wer mit offenen Augen durch die Welt geht und sich für die Dinge des Lebens interessiert, der nimmt viel mehr wahr, als jemand, der nur auf sich selbst schaut.
Nora, 24, Nymphenburg, Wenn es jemand schafft, auch ohne Abitur und Studium im Beruf weit zu kommen, dann ist er zweifelsohne ein helles Köpfchen. Denn so ein Abschluss öffnet erst mal viele Türen. Anders muss man sich vieles erst erarbeiten.