Da ich erst seit 1. Juni hier in Moosach im Amt bin, kann ich meine Wahrnehmungen nur als Neuzugezogene äußern. Hier bemerkenswert sind für mich vor allem drei Dinge: Auf meine Anfrage hin, wo ich den Moosacher Anzeiger bestellen könnte, erhielt ich die Mitteilung, dass ich ihn im Briefkasten finde oder auch in Geschäften am Ort oder ihn auch einfach am Kiosk mitnehmen kann.
Nachrichten, Informationen, Kultur und Bildung, Anzeigen sind allen zugänglich, umsonst. Den Moosacher Anzeiger kann sich jeder leisten. Eine Zeitung, die die Bürger nichts kostet, verbindet, schließt niemanden aus und leistet einen großen Beitrag zur Integration. Ich suchte den Kiosk um die Ecke auf und stellte fest, dass der Moosacher Anzeiger vergriffen war. »Die Menschen wissen, wo er ausliegt und nehmen ihn gerne mit« hörte ich. Was gelesen wird, ist immer auch Gegenstand des gemeinsamen Gesprächs, ermöglicht »unterhaltsame« Begegnung, schenkt Inhalte und Themen für den Dialog und die Kommunikation miteinander. Eine Zeitung, die gelesen wird, dient der Gemeinschaft und dem Gemeinsinn. Ob Informationen über die Stadtteilkulturtage oder die Unterschriftenaktion um den Erhalt von Bushaltestellen oder Was im Moosacher Anzeiger steht, geht mich was an, betrifft meinen Wohnort, die Umgebung, in der ich lebe, die Menschen in meiner Nachbarschaft. Eine Zeitung, die sich mit den Themen und Problemen in meinem Umfeld beschäftigt, stiftet Zugehörigkeit und schenkt ein Gefühl von Heimat. Ich freue mich auf den nächsten Moosacher Anzeiger und wünsche dem »Wort« in vielen kommenden Jahrzehnten, dass es weiterhin Menschen »umsonst« verbindet, dem Gemeinwohl dient und Heimat stiftet.
60 Jahre Geburtstag und alle Münchner Wochenanzeiger feiern mit
Wir feiern 60 Jahre Themenseite zum 60. Geburtstag der Stadtteilzeitungen Münchener Nord-Rundschau, Werbe-Spiegel, Sendlinger Anzeiger, Bogenhausener Anzeiger, Haidhausener Anzeiger und Harlachinger Rundschau.