Suedost-Kurier D

4 Verlags-Sonderveröffentlichung Die letzten Dinge regeln Grabpflege im Herbst Frostharte Pflanzen statt blühender Blumen LANDKREIS (red) · Die zahlreichen Gedenktage, die im kommenden Monat vor einem liegen, bieten eine besondere Möglichkeit, sich an Verstorbene zu erinnern. Vor diesem Hintergrund richten viele Angehörige die Gräber von Familienmitgliedern und Freunden liebevoll her, schmücken sie mit Gestecken oder bringen einen Blumenstrauß auf den Friedhof. Häufig werden die Besuche im November oder im Vorfeld auch dazu genutzt, um die Grabfläche auf den kommenden Winter vorzubereiten. Die saisonale Bepflanzung mit Einjährigen ist nun welk und kann dem winterlichen Schmuck Platz machen. Gräber, die mit Bodendeckern, Gräsern und Stauden bepflanzt sind, brauchen deutlich weniger Aufmerksamkeit – Verblühtes kann durchaus bis ins neue Jahr stehen bleiben und den Winter über kunstvolle Akzente setzen. Gedenktage in der dunklen Jahreszeit Los geht es gleich Anfang November mit Allerheiligen und Allerseelen. Diese beiden Gedenktage werden von der Römisch-katholischen Kirche bereits seit dem 4. und 10. Jahrhundert begangen. Wird am 1. November in erster Linie den Heiligen gedacht, ist der 2. der Tag aller Verstorbenen. Die Friedhöfe besuchen die Menschen aber an beiden Daten besucht. Wurde früher vornehmlich Gebäck auf die Gräber gelegt, werden heute in erster Linie Kerzen und Grablichter aufgestellt – ein schöner Brauch in der dunklen Jahreszeit. Der nächste Gedenktag ist der Volkstrauertag. Er findet stets am zweitletzten Sonntag vor dem 1. Advent statt: In 2026 ist das der 15. November. An diesem Tag wird vornehmlich den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft und Terrorismus gedacht, viele Angehörige nehmen ihn darüber hinaus zum Anlass, sich an ihre verstorbenen Familienmitglieder zu erinnern. Am letzten Sonntag vor dem 1. Advent, in diesem Jahr am 22. November, begehen die Gläubigen der Evangelischen Kirche den Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt. Diesen Gedenktag initiierte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen im Jahr 1816. Zu den Bräuchen an diesem Tag gehört das Verlesen der Namen der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahrs im Rahmen eines besonderen Gottesdienstes. Mit dem Start in den Herbst ändert sich auch vielfach der Grabschmuck. Jetzt braucht es frostharte Pflanzen. Foto:hw Vortrag des Hospizkreises zum Thema Erbrecht HÖHENKIRCHEN-SIEGERTSBRUNN(red) · Am Lebensende stehen persönliche und medizinische Fragen im Vordergrund. Aber auch Fragen, wie »habe ich meinen Nachlass gut geregelt, alles bedacht, alles richtig gemacht?« Fragen des Zweifels, der Unsicherheit, die im Gespräch mit Hospizbegleitern aufkommen. Der Hospizkreis Ottobrunn e.V. möchte Menschen dabei unterstützen, sich rechtzeitig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Denn zur Hospizarbeit gehört auch, Sicherheit und Orientierung zu geben und Menschen zu ermutigen, ihre persönlichen Angelegenheiten frühzeitig zu regeln. Deshalb lädt der Hospizkreis am 20. Oktober, um 18 Uhr zu einem kostenfreien Infoabend zum Thema Erbrecht ein. Rechtsanwalt Alexander Braun, der sich mit seiner Kanzlei auf Erbrecht und Vermögensnachfolge spezialisiert hat, gibt eine sehr gut verständliche Einführung in grundlegende Fragen des Erbrechts und zeigt auf, was für Betroffene und ihre Angehörigen wichtig ist. Veranstaltungsort ist das Seniorenzentrum »Wohnen Am Schlossanger«, Bahnhofstr. 8. Anmeldung unter Tel. 089/66557670 oder per E-Mail: info@hospiz kreis-ottobrunn.de. Alexander Schmid, Geprüfter Bestatter Thomas Schmid 089 / 68 30 68 In guten Händen Trauerdienste Schmid BESTATTUNG ·VORSORGE ·TRAUERBEGLEITUNG Ihr persönlicher Bestattungsdienst in Stadt und Landkreis München www.trauerdienste.info OTTOBRUNN - MÜNCHEN - MARKT SCHWABEN Wir kümmern uns! Tag + Nacht erreichbar Telefon 0 89/2 319902

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