Veröffentlicht am 01.06.2010 00:00

Schwabing · Kinderkunstschätze ausgestellt

Kinder aus Brennpunktschulen zeigen ihre eigenen Kunstwerke in der »Little Art Galerie«.	 (Foto: VA)
Kinder aus Brennpunktschulen zeigen ihre eigenen Kunstwerke in der »Little Art Galerie«. (Foto: VA)
Kinder aus Brennpunktschulen zeigen ihre eigenen Kunstwerke in der »Little Art Galerie«. (Foto: VA)
Kinder aus Brennpunktschulen zeigen ihre eigenen Kunstwerke in der »Little Art Galerie«. (Foto: VA)
Kinder aus Brennpunktschulen zeigen ihre eigenen Kunstwerke in der »Little Art Galerie«. (Foto: VA)

Die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland lädt am Freitag, 11. Juni, um 18.30 Uhr ein zur Vernissage der Ausstellung »KinderKunstSchätze« in die »Little Art Galerie«, Amalienstraße 41, Rgb. Kinder aus vier Münchner Brennpunktschulen am Hasenbergl, in Hadern, Berg am Laim und Neuperlach präsentieren Bilder, Skulpturen und Installationen, die sie für das »Mus-e Programm« der Yehudi Menuhin Stiftung mit den bildenden Künstlern Gerald Hablizel, Paul Hahn und Matthias Jähnke geschaffen haben.

Die Ausstellung, die bis Mittwoch, 30. Juni, zu sehen ist, ist montags bis freitags jeweils von 10 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung in der Galerie unter Tel. 28 80 65 46 geöffnet.

»Mus-e«, das künstlerische Programm für Schulen in Europa, stärkt über die kontinuierliche Arbeit mit Künstlern gezielt die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen und entfaltet ihre Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit. Über drei Jahre lang bestreiten Künstler aus Theater, Tanz, Musik und bildender Kunst einmal pro Woche unter Mitwirkung der Lehrer zwei Schulstunden im Kernbereich des Unterrichts. »Mus-e« wird vorrangig an Schulen in sozial benachteiligten Gebieten umgesetzt. Das Projekt gibt es bisher an 167 Schulen bundesweit, es nehmen über 17.000 Schüler teil.

Das Programm läuft in München erfolgreich im zweiten Jahr. Die Stiftung, 1999 von Yehudi Menuhin, Geiger und Humanist, gegründet, realisiert neben »Mus-e« weitere Programme und Projekte in sozialen und interkulturellen Lernfeldern und sorgt für entsprechende Qualifizierung von Künstlern, Pädagogen und interessierten Laien.

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