Veröffentlicht am 25.06.2009 00:00

München · Strandjunge des Pop

München · Strandjunge des Pop (Foto: red)
München · Strandjunge des Pop (Foto: red)
München · Strandjunge des Pop (Foto: red)
München · Strandjunge des Pop (Foto: red)
München · Strandjunge des Pop (Foto: red)

Mit dem SamstagsBlatt hat er über seine Musik, seine Tour und sein Leben gesprochen.

Mr. Wilson, sind Sie beleidigt, wenn Sie das deutsche Publikum vor allem mit den großen Erfolgen der Beach Boys aus den Sechzigerjahren verbindet?

Ich denke, viele kennen beides, die Beach-Boys-Hits und die neueren Sachen. Und wir klingen heute noch besser als damals!

Was würden Sie sagen – war die Musik der Beach Boys ein Produkt der Sechzigerjahre oder hat Ihre Musik erst einen bestimmten „Lifestyle“ kreiert?

Schwer zu sagen, wierum das funktioniert hat, ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall war diese Musik nur in der Zeit möglich.

Ein Song von Ihnen heißt „I just wasn’t made for these times“ („Ich bin einfach nicht geschaffen für Zeiten wie diese”) – empfinden Sie das so?

Nicht mehr. Und von den technischen Möglichkeiten her gefällt es mir heute besser. Ich kann genau den Sound produzieren, den ich will.

Sie haben seit der „Beach Boys“-Zeit ein Leben voller Höhen und Tiefen hinter sich. Würden Sie sagen, dass Ihnen die Musik in Ihren schwersten Zeiten geholfen hat?

Absolut. Ich kann definitiv sagen, dass es mich heute ohne die Musik nicht mehr gäbe.

Weil Sie darüber immer Ihr Innerstes ausdrücken konnten?

Ja, zum Einen – und die Musik, die Liebe dazu lässt dich eine wirkliche Nähe zu anderen Menschen erleben.

Musik ist also das Wichtigs­te in Ihrem Leben?

Absolut.

Wichtiger als die Liebe?

Ja … nein. Aber genauso wichtig.

Am 4. Juli präsentieren Sie ja Ihre Musik live in München. Kennen Sie die Stadt?

Ja, ich war schon einmal da, aber ich erinnere mich nicht mehr konkret. Woran ich mich noch erinnere, das sind schmale, enge Straßen.

Und das Publikum hier? Ist das anders als bei Ihnen in Amerika?

Ja, das deutsche Publikum weiß meine Musik noch mehr zu schätzen, ist besonders aufmerksam.

Was wünschen Sie sich für ihren Auftritt im Deutschen Theater vom Münchner Publikum?

(Lacht.) Dass es klatscht.

Mr. Wilson, vielen Dank für das Interview!

Von Eva Mäkler

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