Beim Infonachmittag »Leben für immer Zuhause« erfüllte ein reges Kommen und Gehen das Kulturhaus. Informationen gab es von unterschiedlichsten Anbietern, von der Münchner Polizei über ein Sanitätshaus, eine Wundmanagerin, der Fachfußpflege, dem Zahnarzt, der Beschwerdestelle der Stadt München, dem VDk-Kreisverband München, dem Christophorus Hospiz Verein bis hin zu den Maltesern mit Seniorenreisen und vielen mehr.
Bereits vor dem Beginn um 13 Uhr fanden sich die ersten Interessierten ein.
Um 14 Uhr begrüßte der Vorstand der Diakoniestation die Gäste. Klatschende Zustimmung gab es, nachdem er das Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Christian Ude verlesen hatte.
Mit ebenso viel Beifall endete der einstündige Vortrag über Aromatherapie in der kurativen palliativen Versorgung. »Das war ja erste Sahne«, begeisterte sich eine Zuhörerin, die ihrerseits jahrelang als Palliativfachkraft in einem Krankenhaus tätig war. Im Gesprächsbereich antwortete der Gerontopychiatrische Dienst auf besorgte Fragen wie: »Kommen Sie dann zu mir, wenn ich dement sein sollte?« Der Pflegedienstleiter der Diakoniestation, Gerd Meisl, und seine Stellvertreterin Petra Winter, erläuterten zudem, wie hilfreich Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen seien.