Veröffentlicht am 06.05.2008 00:00

Oberschleißheim · Weltelite in Schleißheim

So will es der einheimische Ruderfan sehen: Deutschland ganz vorne dabei im Königsrennen der Achter. Mit zahlreicher Unterstützung der Zuschauer könnte es diese Woche vielleicht  (klappen.Foto: ba)
So will es der einheimische Ruderfan sehen: Deutschland ganz vorne dabei im Königsrennen der Achter. Mit zahlreicher Unterstützung der Zuschauer könnte es diese Woche vielleicht (klappen.Foto: ba)
So will es der einheimische Ruderfan sehen: Deutschland ganz vorne dabei im Königsrennen der Achter. Mit zahlreicher Unterstützung der Zuschauer könnte es diese Woche vielleicht (klappen.Foto: ba)
So will es der einheimische Ruderfan sehen: Deutschland ganz vorne dabei im Königsrennen der Achter. Mit zahlreicher Unterstützung der Zuschauer könnte es diese Woche vielleicht (klappen.Foto: ba)
So will es der einheimische Ruderfan sehen: Deutschland ganz vorne dabei im Königsrennen der Achter. Mit zahlreicher Unterstützung der Zuschauer könnte es diese Woche vielleicht (klappen.Foto: ba)

Es war ein Fest, das die weltweite Ruderfamilie so schnell nicht vergisst. Dank voller Tribünen und großem Festrahmen setzte die Ruder-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr auf der Regattastrecke Oberschleißheim neue Maßstäbe. Ab dem morgigen Donnerstag, 8. Mai, kehrt die Weltelite bis Sonntag zurück nach Oberschleißheim – zum größten aller Weltcups.

Der Regattaleiter und Vorsitzende des Olympischen Regattavereins, Bernd Schuhmacher, rechnet auf den Tribünen mit einigen Zuwächsen durch Gäste, die bei der WM erstmals den Weg zum Rudern fanden und begeistert nach Hause gingen. Am Finaltag plant der Veranstalter für 4.000 bis 5.000 Zuschauer. »10.000 Zuschauer über den gesamten Zeitraum wären für uns eine tolle Geschichte«, steckt Schuhmacher die Ziele hoch. 54 Nationen gehen zu diesem ersten großen Kräftemessen 2008 an den Start, um drei Monate vor den Olympischen Spielen eine Standortbestimmung zu bekommen. Der bisherige Rekord für einen Weltcup waren 49 Nationen, auch von der Regatta Oberschleißheim gehalten. Die deutschen Gastgeber stellen mit 27 der 370 gemeldeten Boote das größte Aufgebot.

»Die Kooperation mit der Region ist automatisch gegeben«, sagt Schuhmacher auf die Frage, was der Weltcup für die Gemeinde Oberschleißheim bedeute. Athleten und Betreuer stellen 1.300 Leute, die für sechs Übernachtungen in den Hotels der Region untergebracht werden. Alle wollen dabei möglichst nahe an Oberschleißheim sein.

Die Veranstalter bieten am Finalsonntag, an dem alle Favoriten für die Olympischen Spiele dabei sein werden, den Zuschauern auch den Service eines Shuttlebusses vom S-Bahnhof Oberschleißheim zur Ruderstrecke an. Eintrittskarten gibt es über die Internetseite www.regatta.de

und an den Tageskassen. Eine Tageskarte kostet 15, ermäßigt zehn Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber auch eine Eintrittskarte.

Das Programm beginnt am Donnerstag, 8. Mai, mit den Vorläufen von 9 bis 18.10 Uhr. Am Freitag, 9. Mai, gibt es Vor- und Hoffnungsläufe von 9 bis 18 Uhr. Am Samstag, stehen Hoffnungsläufe, das Halbfinale und Finals der adaptischen Klassen von 9 bis 18.30 Uhr auf dem Programm. Als Höhepunkt bietet der Sonntag die B-Finals ab 8.30 Uhr und die A-Finals von 10 bis 15 Uhr. Nico Bauer

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