Nach Abschluss der Hinrunde stehen die Jugendfußballmannschaften des TSV Milbertshofen auf dem Kleinfeld so gut da, dass es besser kaum mehr geht: Von insgesamt sechs Teams sind zwei ohne Punktverlust Herbstmeister geworden, drei weitere liegen mit knappem Abstand zur Spitze auf dem zweiten Platz. 'Rundum zufrieden' ist auch Jugendleiter Franz Leder: 'Die Tabellen zeigen, dass auf dem Kleinfeld sehr gut gearbeitet wird und wir in allen Altersklassen über gute und ausgeglichene Kader verfügen.'
Leder sieht den TSV auf einem 'guten Weg' sich hinter den Bundesligamannschaften in München als die Kraft im Jugendfußball zu etablieren. Dafür spricht auch, dass sich Milbertshofen neben 1860 und Neuperlach als einziger Verein mit allen Jugendmannschaften für die Stadtmeisterschaft Anfang Januar in der Rudi-Sedlmeyer-Halle qualifiziert hat. Neben dem Erfolg liegt dem Fußballjugendleiter allerdings eine Sache 'sehr am Herzen'. Er richtet an die Eltern die Bitte, sich bei Spiel und Training 'doch etwas mehr zurück zu halten'.
Als Herbstmeister darf sich nun Ludwig Schneiders E3 fühlen, bei sieben Siegen in sieben Spielen und einem Torverhältnis von 59:2. Gleiches gilt für Sepp Rechts F2. Der jüngere Jahrgang gewann alle fünf Partien und erzielte dabei 23:4 Tore. Für den Trainer ist die Saison damit optimal gelaufen. Bestätigt hat sich seine Mannschaft in den anschließenden Freundschaftsspielen, mit einem deutlichen 7:1 über Unterhaching und der knappen 3:4-Niederlage gegen 1860. Die Herbstmeisterschaft verloren hat Stefan Hufnagels E1 im letzten Spiel vor der Winterpause, mit einer knappen Niederlage gegen den jüngeren Jahrgang von Unterhaching. Die Leistungen seiner spielerisch guten Mannschaft findet er 'zufriedenstellend.'
Als Entschädigung konnte sein Team schon den Gewinn eines Hallenturniers in Dingolfing und die Qualifikation für seiner E2 in einer Gruppe des älteren Jahrgangs. Er hatte sich einen Platz im Mittelfeld ausgerechnet und findet sich nun auf dem zweiten Platz wieder: 'Die Jungs haben sich an die körperliche Überlegenheit der Gegner gut angepasst.' Zweifellos als einen Erfolg wertet der Jugendleiter auch das Abschneiden von Cem Dikis F1.
In der überaus starken Gruppe mit dem Nachwuchs der drei Münchner Bundesligamannschaften rangiert man auf dem sechsten Platz. Beleg für die knappen Niederlagen ist auch das Torverhältnis: So hat die Mannschaft nach 1860 und Bayern die wenigsten Tore kassiert. Bleibt am Schluss Christian Hufnagels G1, die nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter liegt und sich bei einem Torverhältnis von 56:5 als spielstarke Mannschaft erwies.