Festnahme von vier Tatverdächtigen nach Raubdelikt

Am Mittwoch, 9. September, wurde in Pullach ein 31-Jähriger von insgesamt vier Tätern unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Dabei nahmen sie ihm sein Mobiltelefon ab.

Unter einem Vorwand konnte sich der 31-Jährige von den Tätern entfernen und über einen Festnetzanschluss den Polizeinotruf 110 verständigen. Die Täter, welche in zwei Fahrzeugen warteten, flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte einer der Tatverdächtigen, ein 22-Jähriger, angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im Anschluss wurde er auf eine nahegelegene Polizeiinspektion verbracht. Zudem wurde einer der Pkw aufgefunden und sichergestellt. In ihm befand sich eine Schreckschusspistole, die ebenfalls sichergestellt wurde.

Am Donnerstag, 10. September, gegen 4 Uhr, kam es bei einem weiteren Tatverdächtigen, einem 20-Jährigen, zu einer Wohnungsdurchsuchung. Bei dieser wurde auch ein Spezialeinsatzkommando hinzugezogen. Die Durchsuchung verlief erfolglos. Der 20-Jährige Tatverdächtige sowie zwei weitere Tatverdächtige, ein 22-Jähriger und ein 21-Jähriger, wurden bei der Polizeiinspektion 32 (Grünwald) vorstellig, um sich nach dem sichergestellten Pkw zu erkundigen. Hierbei wurden sie als mögliche Tatbeteiligte erkannt und vorläufig festgenommen. Mit dem zweiten Pkw, der bei der oben genannten Tat verwendet wurde, fuhren sie zur PI 32. Dieses Fahrzeug wurde ebenfalls sichergestellt.

Gegen alle vier Tatverdächtigen erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Gegen die Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung ermittelt. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 21 übernommen.

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