Veröffentlicht am 20.07.2026 10:19

Daniela Heggmaier übernimmt Präsidentschaft des Rotary Clubs München‑West

Der Rotary Club München-West bei der feierlichen Präsidentschaftsübergabe von Dr. Sigrun Matthes. (Foto: Rotary)
Der Rotary Club München-West bei der feierlichen Präsidentschaftsübergabe von Dr. Sigrun Matthes. (Foto: Rotary)
Der Rotary Club München-West bei der feierlichen Präsidentschaftsübergabe von Dr. Sigrun Matthes. (Foto: Rotary)
Der Rotary Club München-West bei der feierlichen Präsidentschaftsübergabe von Dr. Sigrun Matthes. (Foto: Rotary)
Der Rotary Club München-West bei der feierlichen Präsidentschaftsübergabe von Dr. Sigrun Matthes. (Foto: Rotary)

In einer feierlichen Ämterübergabe hat die Physikerin Dr. Sigrun Matthes turnusgemäß die Präsidentschaft des Rotary Clubs München‑West an Kommunikationsberaterin Daniela Heggmaier, übergeben. Sie wird den Club gemeinsam mit dem engagierten Vorstandsteam durch das neue rotarische Jahr führen.
Das Jahresmotto von Daniela Heggmaier lautet „Füreinander“. Es steht sowohl für ein starkes Miteinander innerhalb des Clubs als auch für die Verantwortung gegenüber Menschen in der Region und darüber hinaus. „Füreinander bedeutet, dass wir uns gegenseitig unterstützen – im Club und im persönlichen Leben. Und es bedeutet vor allem, dass wir uns den Nöten anderer zuwenden und Projekte umsetzen, die eine echte, messbare Wirkung entfalten“, so Daniela Heggmaier.

Bewährte Projekte – neue Schwerpunkte

In einem Workshop beschlossen die Mitglieder zuvor, alle etablierten Spendenaktionen des Rotary Clubs München-West fortzuführen: den beliebten Adventskalender, den Stand auf dem Gröbenzeller Weihnachtsmarkt mit dem legendären Leberkäs‑Käsburger, die Unterstützung des Cafés beim Gröbenzeller Bücherflohmarkt sowie das Benefiz‑Aktenschreddern, dessen Erlös die Leseförderung in einer Puchheimer Schule unterstützt. Zusätzlich engagiert sich der Club erneut im internationalen Rotary Jugendaustausch: Auch im kommenden Jahr werden wieder jeweils zwei Jugendliche aus der Region in Gastländer entsandt und gleichzeitig zwei junge Menschen aus dem Ausland im Landkreis aufgenommen. Der Austausch fördert interkulturelles Lernen, persönliche Entwicklung und internationale Verständigung – zentrale Werte der rotarischen Gemeinschaft.
Darüber hinaus setzt die neue Präsidentin einen zusätzlichen Schwerpunkt: Die Unterstützung von Menschen in Altersarmut und Einsamkeit. Gemeinsam mit dem Verein Lichtblick Seniorenhilfe e. V. plant der Club eine Begegnungsveranstaltung für Seniorinnen und Senioren. Der Verein unterstützt seit 2003 ältere Menschen in finanziellen Notlagen – heute bereits mehr als 31.000 Rentnerinnen und Rentner deutschlandweit.
Das internationale Jahresmotto von Rotary lautet 2026/27 „Create lasting impact“. „Der Rotary Club München‑West freut sich darauf, mit seinen Projekten Teil dieser weltweiten Gemeinschaft zu sein, die nachhaltige Wirkung schaffen möchte,“ erklärt Daniela Heggmaier.

Rückblick auf ein engagiertes Amtsjahr

Bei der Ämterübergabe blickte die scheidende Präsidentin Dr. Sigrun Matthes auf ein intensives Jahr zurück. Ein Höhepunkt war die Unterstützung des Bildungsprojekts „4 L: Lesen Lernen – Leben Lernen“. Im Juni 2026 erhielten Schülerinnen und Schüler von fünf Klassen der Mittelschule Puchheim Buchgeschenke aus dem Rotary‑Programm. Ziel ist es, Jugendlichen den Zugang zum Lesen als Schlüsselkompetenz zu eröffnen. „Wer lesen kann, versteht die Welt besser, kann mitreden, mitfühlen und mitgestalten“, betonte Matthes.
Auch im Bereich Gesundheit engagierte sich der Club: Er unterstützte 2025 erstmals die Nicolas‑May‑Stiftung, die wissenschaftlich begleitete Herzuntersuchungen an Schulen im Landkreis Fürstenfeldbruck ermöglicht. Dabei wurden bereits mehrere bislang unbekannte – teils lebensgefährliche – Herzfehler bei Kindern entdeckt. Die Adventskalenderaktion 2026 des Rotary Clubs München-West wird das Angebot für solch eine wichtige Vorsorgeuntersuchung erneut fördern.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden zwei langjährige, besonders engagierte Mitglieder geehrt: Dr. Boris Baginski und Sven Schielke erhielten von der scheidenden Präsidentin Dr. Sigrun Matthes die Paul‑Harris‑Fellowship, eine der höchsten Auszeichnungen von Rotary für außergewöhnliches Engagement im Dienst an der Gemeinschaft.

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