BA-Splitter

In der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Maxvorstadt (BA 3) am 13. September wurden unter anderem folgende Themen besprochen:

Im Arnulfpark wird es nicht nur Bürotürme und einige – höchst exklusive - Wohnungen geben, sondern aller Voraussicht nach auch einen Kindergarten. Der BA-Vorsitzende Klaus Bäumler (CSU) berichtete dem Gremium höchst erfreut, dass ein Kindergarten für vier Gruppen gebaut werde. Darauf einigten sich Investoren und Stadt. Bäumler dazu: »Etwas besseres gibt es doch gar nicht!«

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Auch sonst konnten sich die Bezirkspolitiker freuen. So genehmigten die Stadtteilvertreter eine weitere Unterstützung von 850 Euro aus dem BA-Budget für die »Interessengemeinschaft Türkengraben«. Das Projekt Türkengraben ist seit jeher so etwas wie das Lieblingsprojekt des geschichtsbegeisterten Bäumler. Er berichtete, dass am Tag des offenen Denkmals rund 180 Bürger am Türkentor waren, um sich über den Türkengraben zu informieren. Ihm seien die Informationsbroschüren förmlich aus der Hand gerissen worden, so der BA-Chef. Ob der BA sich nun auch noch an den Kosten für eine Broschüre über den Graben beteilige, will das Gremium in der nächsten Sitzung entscheiden. Der Türkengraben war ein Kanal, der das Schloss Nymphenburg mit dem Schleißheimer Schloss verbinden sollte. Das ehrgeizige Bauprojekt aus dem 19. Jahrhundert wurde zwar nie umgesetzt, dennoch erinnern seit einiger Zeit große Plakate in der Maxvorstadt und Schwabing an das Projekt.

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Mit einer Summe von 2500 Euro wird der BA die geplante Ausstellung in der U-Bahn-Galerie über Erika Mann unterstützen. Die Ausstellung, in der die »Person Erika Mann weiterleben wird«, so die Initiatorin, soll am 10. November starten. Die Schauspielerin und Schriftstellerin Erika Mann war die Tochter des Literaturpreisträgers Thomas Mann und verbrachte lange Jahre ihres Lebens in der Maxvorstadt.

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Die Stadtteilpolitiker denken außerdem darüber nach, während der Adventszeit einen Mittelaltermarkt am Wittelsbacherplatz zu installieren. Ein Bürger hatte dies vorgeschlagen und berichtet, dass es so einen Markt schon einmal in Laim gegeben habe. Dort seien gastronomische Stände und Handwerksbetriebe aus dem Mittelalter nachgebaut worden. Ob der Mittelalter-Markt stattfinden wird, möchten die BA-Mitglieder bald entscheiden. jal/fil

Artikel vom 22.09.2005
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