Zwei große Feste laden zum Mitfeiern ein

Milbertshofen · Stadtteilarbeit wird 40

Der Verein Stadtteilarbeit feiert sein rundes Jubiläum mit Festen im Generationengarten und im Kinder- und Jugendland. Foto: Tanja Beetz

Der Verein Stadtteilarbeit feiert sein rundes Jubiläum mit Festen im Generationengarten und im Kinder- und Jugendland. Foto: Tanja Beetz

Milbertshofen · Der Verein Stadtteilarbeit e.V. feiert heuer sein 40-jähriges Jubiläum und lädt am Samstag, 6. Juli, von 12 bis 17 Uhr zum Gartenfest in den Generationengarten an der Ricarda-Huch-Straße 4 ein.

Es werden Kaffee und Kuchen sowie leckere Spezialitäten angeboten. Auch ein Flohmarkt erwartet die Besucher. Daneben gibt es für Groß und Klein Gelegenheit zur Bewegung im Park und vieles mehr: Unter anderem kann man an einer kleinen Führung durch den Garten teilnehmen. Speziell für Kinder gibt es eine Malaktion.

Bei starkem Regen entfällt das Fest. Die Veranstaltung ist gefördert durch die Landeshauptstadt München. Wer sich noch für den Flohmarkt anmelden möchte, kann dies per E-Mail an die Adresse l.gschnitzer@verein-stadtteilarbeit.de tun.

Großes Jubiläumsfest im Kinder- und Jugendland

Am Samstag, 13. Juli, wird gleich noch einmal gefeiert. Diesmal im Kinder- und Jugendland in der Hanselmannstraße 31, denn dort steigt von 14 bis 20 Uhr das große Jubiläumsfest. Bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen lässt sich mit viel Spaß der Sommer genießen. Auch ein buntes Kinderprogramm und eine große Straßenaktion sind geplant.

Anfänge am Alten St.-Georgsplatz

Von der Spielgruppe über Kindertageseinrichtungen, Angebote der offenen und schulbezogenen Jugendarbeit, vielfältigen Beratungs- und Begegnungsmöglichkeiten für Frauen und Familien im Stadtteil bis hin zur Beratung für ein möglichst selbstständiges Wohnen im Alter und mit Einschränkungen: Der Verein Stadtteilarbeit e.V. konnte seit dem Gründungsjahr 1984 zahlreiche soziale Angebote für den Stadtteil Milbertshofen starten und setzt diese seitdem mit großem Engagement und großer Einsatzbereitschaft um. Durch seine jahrzehntelange, gemeinwesenorientierte Arbeit konnte er den Stadtteil stark prägen und zu einem offenen Miteinander aller Kulturen und Lebenswelten beitragen.

Gegründet wurde er damals mit dem primären Ziel, das Zusammenleben insbesondere von deutscher und nichtdeutscher Bevölkerung in Milbertshofen zu verbessern beziehungsweise spannungsfreier zu gestalten. Zu diesem Zweck betrieb der Verein zunächst in erster Linie die Errichtung des „Stadtteilzentrums Milbertshofen“. Ein altes, denkmalgeschütztes Gebäude am Alten St.-Georgs-Platz wurde von Grund auf in Eigenleistung saniert und konnte 1987 eröffnet werden. Es bot lange Zeit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Frauen sozialpädagogische Unterstützung an – die von Beratung über Gruppenangebote bis hin zu gemeinsamen Ausflügen reichte. Das alte Stadtteilzentrum war somit Keimzelle für den Verein, der hierauf aufbauend viele weitere Angebote, Einrichtungen und Projekte startete, stets vor dem Hintergrund der sich ändernden Bedarfslage der vor Ort lebenden Bürger. Dies wurde vor allem durch die sehr gute und intensive Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung und Politik ermöglicht. Heute bietet der Verein seine Dienste sowohl in der Hanselmannstarße 31 als auch in den Räumen der Schleißheimerstraße 336 an. Weitere Informationen findet man unter der Adresse www.verein-stadtteilarbeit.de

In den Stadtteil hineinhören

Seit 2023 leiten Thorsten Kritsch und Michael Schrauth die Geschäfte des Vereins. „Unser bunter Strauß an Angeboten und Projekten für die unterschiedlichen Zielgruppen ist heute nur zu verstehen vor dem Hintergrund eines 40 Jahre langen und aktiven Hineinhörens in ein Stadtteil. Gemeinwesenarbeit ist immer auch Vertrauensarbeit. Die Umsetzung all unsere Angebote, Projekte und Ideen ist nur möglich durch das große Engagement und die hohe Motivation unserer derzeit knapp 150 Mitarbeiter*innen und vielen ehrenamtlich Engagierten, die sich Tag für Tag für ein gelingendes soziales Miteinander einsetzen,“ so die beiden Geschäftsführenden Vorstände des gemeinnützigen Vereins.

Artikel vom 02.07.2024
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