Bahnhofsareal in Holzkirchen im Fokus der Teilnehmer

Bürgermeister Christoph Schmid freute sich über die konstruktiven Beiträge beim Online-Workshop zur Gestaltung des Bahnhofs-Areals. Foto: hw

Bürgermeister Christoph Schmid freute sich über die konstruktiven Beiträge beim Online-Workshop zur Gestaltung des Bahnhofs-Areals. Foto: hw

Holzkirchen · Am 20. April fand ein Online-Workshop statt, bei dem der Auslobungsentwurf für den städtebaulichen Wettbewerb des Bahnhofsareals mit ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und Feedback eingeholt wurde. Der Markt Holzkirchen wurde dabei von Matthias Burgbacher vom Büro PLAN:KOOPERATIV unterstützt, welcher auf Bürgerbeteiligungsprozesse spezialisiert ist.

Bei der Veranstaltung haben sich insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebracht. Um möglichst viele verschiedene Ansichten zu erhalten, waren neben den per Zufallsauswahl bestimmten Bürgerinnen und Bürgern auch eine Schülergruppe sowie Träger öffentlicher Belange eingeladen.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Christoph Schmid und einer Einführung in die Workshop-Arbeit von Herrn Burgbacher leitete der Holzkirchner Marktbaumeister Florens Hintler den Workshop mit einer allgemeinen Einführung in das Bahnhofsareal ein. Im Anschluss wurden die Teilnehmenden auf sechs Thementische verteilt: zwei Gruppen jeweils für den Bereich Mobilität sowie Bahnhofsvorplatz und je eine Gruppe zum Thema Parken und Nutzungen. Die Gruppen wurden betreut von Ralf Kaulen vom Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Florens Hintler Marktbaumeister Markt Holzkirchen, Isabella Britze und Jessica Schröder aus der Bauverwaltung Markt Holzkirchen, Martin Gebhardt und Yunjie Liu von Dömges Architekten sowie Eva-Maria Schmitz aus der Standortförderung Markt Holzkirchen.

Die Gruppeneinteilung fand vorab durch die Marktgemeinde statt. Rund 1,5 Stunden hielten sich alle in ihren jeweiligen Thementischen auf und bearbeiteten gemeinsam mit ihrer Moderatorin oder ihrem Moderator den Aufgabenbereich. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse vorgestellt. Am Schluss gab es zudem noch die Möglichkeit weitere Fragen oder Anmerkungen in der großen Runde zu stellen. „Die Diskussionen haben nochmals neue Blickwinkel geliefert, aber auch viele unserer Ansätze bekräftigt. Dies freut uns natürlich umso mehr, denn das zeigt, dass wir auf einem richtigen und guten Weg sind. Aus dem Auslobungsworkshop nehmen wir viele Erkenntnisse mit, so wie wir es uns gewünscht hatten“, resümiert Florens Hintler, Marktbaumeister. Punkte, bei denen es noch Diskussionsbedarf gibt, werden nun vom Planungsteam nochmal geprüft und bei Bedarf gegebenenfalls angepasst. Hierfür wird untersucht, ob die eingebrachten Aspekte in die Beurteilungskriterien für die Wettbewerbsaufgabe einfließen können.

Auch Bürgermeister Christoph Schmid zeigt sich begeistert von der Veranstaltung: „Ich danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und die regen Diskussionen. Da ich keinem festen Thementisch zugeordnet war, konnte ich in alle Thementische einen Einblick erhalten. Der Workshop war eine tolle Gelegenheit, um die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren und in einen direkten Dialog zu treten.“

Die Ergebnisse der Veranstaltung werden nun zusammengefasst und im Anschluss ebenfalls veröffentlicht. Voraussichtlich im Juni 2021 soll der finale Auslobungstext im Marktgemeinderat beschlossen werden. Anschließend findet die sogenannte Preisrichtervorbesprechung statt, bei welcher das Preisgericht noch Anmerkungen zur Auslobung vornehmen kann. Es folgt der offizielle Auslobungsbeschluss durch den Marktgemeinderat und die Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs bei welchem 15 Teilnehmer zur Teilnahme am Wettbewerb ausgesucht werden. Diese erarbeiten anhand der in der Auslobung enthaltenen Rahmenbedingungen einen städtebaulichen Entwurf. Durch das Preisgericht wird dann der beste Entwurf ausgewählt.

Artikel vom 27.04.2021
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