Vorzeitiges Saisonende für verletzten Stürmer Raphael Kaefer

EHC Klostersee: Nächster Langzeitausfall!

Wegen einer Handgelenksverletzung ist für Stürmer Raphael Kaefer vom EHC Klostersee die Saison vorzeitig zu Ende. Foto: smg/CU

Wegen einer Handgelenksverletzung ist für Stürmer Raphael Kaefer vom EHC Klostersee die Saison vorzeitig zu Ende. Foto: smg/CU

Grafing · Die extrem schwierigen personellen Voraussetzungen am vergangenen Wochenende hatten Folgen für den EHC Klostersee. Sowohl auf eigenem Eis gegen den EV Füssen (0:5) wie auch auswärts beim TEV Miesbach (1:5) gab es für die Grafinger ohne drei beziehungsweise vier Stammkräfte nichts zu holen.

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„Wir trafen in einer für uns angespannten Personalsituation auf zwei Gegner, die beide aktuell in Topform von Sieg zu Sieg eilen und außerdem aus dem Vollen schöpfen können“, akzeptierte Trainer Dominik Quinlan notgedrungen die beiden Pleiten. Den Rot-Weißen fehlte es an körperlicher und geistiger Frische gegen zwei starke Gegner, die eben damit glänzen konnten und beide noch den zweiten Tabellenplatz im Blick haben.

Besonders hart trafen die Truppe um Kapitän Bernd Rische nicht die beiden Niederlagen, mit denen man mit Blick auf die beiden sehr stark besetzten und derzeit in Bestform aufwartenden Gegner unter Umständen vielleicht sogar rechnen musste. Schon im Heimauftritt gegen Füssen hatte man den nächsten Langzeitausfall zu beklagen. Zwar stand die genaue Diagnose beim lädierten Handgelenk von Raphael Kaefer noch nicht gleich fest. Dass aber „mehr fehlt“ und mit dem technisch versierten Angreifer nach Bob Wren für den nächsten Leistungsträger aus der Offensivabteilung die Saison vorzeitig beendet ist, war schnell klar. „Das ist extrem bitter und macht es nun brutal schwer“, so Quinlan. Man werde die Situation dennoch annehmen und versuchen, noch das Bestmögliche herauszuholen.

„Irgendwie über die Ziellinie retten“ heißt angesichts der beiden personellen Knockouts, die extrem schwer wiegen, das Motto bei den Klosterseern vor den abschließenden zwei Spieltagen in der Verzahnungsrunde. Insbesondere das Fehlen von zwei Offensiv-Säulen verändert die Statik für die beiden zumindest von der Papierform her „machbaren“ Aufgaben entscheidend. Die Königsbrunn Pinguine, am Freitag ab 20 Uhr nochmals zu Gast auf Grafinger Eis, und die Erding Gladiators, bei denen der EHC am Sonntag ab 18 Uhr anutreten hat, haben mit der Vergabe der vier Bayernliga-Playoffränge schon längere Zeit nichts mehr am Hut. Was bestimmt nicht heißen wird, dass die beiden Gegner die Sache ganz locker ausklingen werden lassen.

Das glaubt auch Quinlan nicht: „Die wollen sich hundertprozentig mit einer guten Leistung vom eigenen Anhang verabschieden. Was ja ganz nebenbei auch absolut ok und nicht anders zu erwarten ist.“ smg

Noch zwei Spiele für den EHC Klostersee:

  • Freitag, 8. März (20 Uhr) EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine
  • Sonntag, 10. März (18 Uhr) TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee

Artikel vom 04.03.2019
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