Klassenerhalt oder Abstieg?

Stockschützinnen des TSV Ismaning müssen noch zittern

Ismaning · Verbleib oder Abstieg? Diese spannende Frage stellt sich zurzeit für die Stockschützinnen des TSV Ismaning. Weshalb? Nun, am vergangenen Wochenende fand in Sonthofen die Bayerische Meisterschaft der Damen statt. Seit dem Vorjahr ist dies die zweithöchste Liga im Winter.

Brigitte Schmaderer, Claudia Bruse, Denise Bruse, Luise Schätz und Silvia Berger gaben für den TSV Ismaning zusammen mit 21 anderen Mannschaften ihr Bestes. Von Beginn an stand fest, dass die drei besten Mannschaften nächstes Jahr in der 1. Bundesliga spielen würden – doch wie viele Mannschaften würden es nicht schaffen? Die Leistungsdichte ist mehr als eng und es würde sicherlich auch die jeweilige Tagesform eine große Rolle spielen.

Es war ein ständiges Auf und Ab

Der Einstand in den ersten Wettkampftag mit einem mit 3:21 Punkten verlorenen Spiel war für das Team des TSV alles andere als ideal, aber nicht aussagekräftig. Ein ständiges Auf und Ab begleitete die Ismaninger Damen an diesem Tag. Im Zwischenranking war zwischen den Plätzen fünf und 19 alles vertreten. Die Schützinnen des TSV Ismaning beendeten den ersten Wettbewerbstag schließlich mit einem Punktestand von 10:14 auf Platz 13.

Im Zwischenranking auf Platz sieben

Der zweite Spieltag begann, wie schon der erste, mit einer deutlichen Niederlage. Berappelt und konzentriert konnten jedoch die nächsten drei Spiele gewonnen werden und die Schützinnen platzierten sich im Zwischenranking auf Platz sieben. Dies wäre ein sicherer Platz für den Verbleib in der Bayernliga gewesen. Noch vier Spiele waren zu bestreiten. Nun hieß es, sich zu konzentrieren und auf die nächsten Gegner zu fokussieren. Allerdings gelang dies den Damen aus Ismaning nicht mehr so recht. Lediglich ein Spiel konnten sie noch gewinnen, die Niederlagen waren mehr als eindeutig.

Abhängig vom Ergebnis der 1. Bundesliga

Der Wettbewerb endete für den TSV Ismaning mit Platz 16, 18:22 Punkten und einer Stocknote von 0,926. Dies ist allerdings noch keine sichere Position ‒ entscheidend für den weiteren Verbleib wird das Ergebnis vom nächsten Wochenende in der 1. Bundesliga sein. Hier wird sich zeigen, wie viele Mannschaften tatsächlich in die Bayernliga Süd absteigen müssen. Ein weiterer Faktor sind die Aufsteiger aus der Bezirksoberliga.

Im Moment heißt es also noch Zittern für die Ismaninger Stockschützinnen, und abzuwarten, ob der 16. Platz reicht, um auch nächstes Jahr wieder in der Bayernliga angreifen zu können.

Artikel vom 08.01.2019
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