In Heimstetten stehen jetzt drei Insektenhotels

Kirchheimer Kinder helfen Bienen

Die Vorschulkinder der Kita St. Elisabeth stellten gemeinsam mit Sonja Forstner vom Umweltamt der Gemeinde (links) sowie Försterin Kathrin Huhnke ein Insektenhotel am Sportpark Heimstetten auf. Foto: Gemeinde Kirchheim

Die Vorschulkinder der Kita St. Elisabeth stellten gemeinsam mit Sonja Forstner vom Umweltamt der Gemeinde (links) sowie Försterin Kathrin Huhnke ein Insektenhotel am Sportpark Heimstetten auf. Foto: Gemeinde Kirchheim

Kirchheim/Heimstetten · In Kirchheim sollen Bienen weiterhin summen können. Damit die kleinen Tiere in der kommenden kalten Jahreszeit Versteck und Unterschlupf finden, haben die Vorschulkinder der Kita St. Elisabeth gemeinsam mit dem Umweltamt Insektenhotels aufgestellt.

Mit vielen weiteren Aktionen fördert die Gemeinde den Lebensraum von Wildbienen, Hummeln, Käfern, Schmetterlingen oder auch Florfliegen.

Aktiv für Insekten: Vorschulkinder der KiTa St. Elisabeth haben gemeinsam mit ihren Papas am Vater-Kind-Tag mehrere Insektenhotels gebaut, um den winzigen Lebewesen Nistmöglichkeiten und Verstecke zu bieten. Und damit die Tiere noch vor der kalten Jahreszeit ihr Zuhause beziehen können, stellten die jungen Naturfreunde zusammen mit den Mitarbeiterinnen des Umweltamtes die Behausungen gleich auf. Ein großer Unterschlupf befindet sich am Heimstettener Moosweg, zwei kleinere wurden an der Räterwiese und am Sportpark angebracht. Dort hat die Gemeinde Kirchheim Streuobstwiesen angelegt, um Lebensräume für Insekten zu schaffen, die Artenvielfalt zu erhalten und Biodiversität zu stärken.

Landwirte setzten bunte Zeichen

Bereits mit der Aktion „Kirchheim summt“, bei der Saatgut für Blühwiesen verteilt wurde, hat das Umweltamt dafür gesorgt, dass statt "Einheitsgrün" auch rote, gelbe und blaue Akzente Kirchheims Gärten zieren und Insekten so Nahrung finden. Landwirte in der Gemeinde setzten ebenfalls bunte Zeichen und schufen Blühflächen auf Flur, am Ackerrand und an Feldrainen.

Dem Insektensterben entgegenwirken und Bienen, Schmetterlingen und Käfern wichtigen Lebensraum sichern - dafür engagieren sich auch die Schüler des Gymnasiums Kirchheim. Bereits im vergangenen Jahr pflanzten sie im Rahmen eines Umweltprojektes sieben Apfelbäume in der Nähe des Abenteuerspielplatzes. Am Dienstag, 6. November, werden sie erneut zum Spaten greifen und weitere sieben Bäume auf einer Ausgleichsfläche der Gemeinde am Bajuwarenhof in die Erde setzen. Streuobstwiesen, Artenvielfalt und Biodiversität bleiben wichtige Themen in Kirchheim, die auch einen besonderen Part bei der Bayerischen Landesgartenschau 2024 einnehmen werden.

Artikel vom 31.10.2018
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