Stimmkreis 124: Bestimmen Sie die Zukunft Bayern mit, gehen Sie zur Landtagswahl 2018

München-Land Süd · Sie haben die Wahl!

Der Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Unterhaching, Sascha Monger, verrät hier, was rund um die Wahl alles zu beachten ist. F: hw

Der Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Unterhaching, Sascha Monger, verrät hier, was rund um die Wahl alles zu beachten ist. F: hw

München/München-Land Süd · So haben sich die Wähler vor fünf Jahren entschieden Bei der Landtagswahl 2013 haben sich die Wähler im Wahlkreis 124 wie folgt entschieden:

Stimmkreis 124 und Themenseite zur Landtagswahl 2018
Parteien und Kandidaten vom Stimmkreis 124
Landtagswahl 2018 in Bayern
Themenseite zur Landtagswahl 2018 in Bayern
Stimmkreise und Kandidaten im Verteilgebiet der Wochenanzeiger München

Die Erstwahlstimmen im Wahlkreis 124 - München-Land Süd entfielen wie folgt: CSU: 46,4 Prozent (38.157 Stimmen) SPD: 20,5 Prozent (16.905 Stimmen), Grüne: 12,2 Prozent (10.060 Stimmen), Freie Wähler: 5,8 Prozent (4.790 Stimmen) und FDP: 7,1 Prozent (5837 Stimmen). Auf die übrigen Parteien entfielen 8 Prozent der Stimmen (12.395 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 73,6 Prozent. Nach der Auszählung aller Wahlkreise sah das Ergebnis wie folgt aus: CSU: 47,7 Prozent, SPD: 20,6 Prozent, Freie Wähler: 9,0 Prozent, Grüne: 8,6 Prozent, FDP: 3,3 Prozent, auf die übrigen Parteien entfielen 10,8 Prozent. Die Gesamtwahlbeteiligung lag bei 63,6 Prozent. Die Gewinnerin des Direktmandats war 2013 Kerstin Schreyer von der CSU.

Es gibt viel zu beachten bei der Wahl am Sonntag

Bis man am Wahltag sein Kreuzchen machen kann, ist für die zuständigen Kommunen jede Menge zu tun. Wir haben uns exemplarisch in der Gemeinde Unterhaching mit rund 25.000 Einwohnern und etwa 17.000 Wahlberechtigten beim Leiter des Geschäftsbereiches 4 Sicherheit und Ordnung, Sport, Wolfgang Ziolkowski und beim Ordnungsamtsleiter, Sascha Monger umgehört, was hinter den Kulissen einer Wahl abläuft. »Die Vorbereitung für die Wahl beginnt in einer Kommune mit dem Erstellen des Wählerverzeichnisses, das spätestens am 42. Tag vor der Wahl erstellt sein muss«, erklärt Ziolkoswki. Alle erfassten Wähler erhalten eine Wahlbenachrichtigung, mit der man entweder persönlich zur Wahl gehen oder aber Briefwahlunterlagen anfordern kann.

Was viele nicht wissen, noch bis vor zehn Jahren durfte Briefwahl nur der beantragen, der glaubhaft versichert hat, dass er tatsächlich am jeweiligen Wahltag seine Stimme nicht persönlich im Wahllokal abgeben kann, weil er beispielsweise im Urlaub weilte. »Die jeweilige Gemeinde wäre befugt gewesen, sich die Reiseunterlagen vorlegen zu lassen. Was aber de facto nicht passiert ist«, erinnert sich Ziolkowski. Der Gesetzgeber hat im Laufe der Jahre auf die zunehmende Wahlmüdigkeit seiner Bürger reagiert und die Bedingungen für die Briefwahl gelockert. Mit enormer Resonanz. In Unterhaching nutzen mittlerweile rund 30 Prozent der Wähler die Briefwahl, Tendenz steigend.

Was viele übrigens auch nicht wissen: Die Briefwahlunterlagen darf man auch persönlich in seiner Gemeinde abgeben und zwar bis um Punkt 18.00 Uhr am 14. Oktober. Der Eingang der Wahlunterlagen wird genau dokumentiert, erläutert Sascha Monger. Um 18.01 Uhr am 14. Oktober ist es indes zu spät, wer jetzt noch wählen will, muss sich fünf Jahre gedulden. Es sei denn, er befindet sich bereits vor 18.00 Uhr im Wahllokal und ist aufgrund des starken Andrangs noch nicht zum Zug gekommen. Die Wahl hat in jedem Fall geheim stattzufinden.

Das heißt, es ist verboten von sich und seinem Stimmzettel in der Wahlkabine ein Selfie zu schießen und der Umwelt darüber zu berichten, dass man ein treuer Staatsbürger ist. Schlimmer noch: Wer aus lauter Begeisterung für eine Partei versucht gleich zweimal zu wählen, in dem er beispielsweise vorgibt seine Wahlkarte verloren zu haben, um sich eine zweite Wahlkarte zu erschleichen und mit dieser wählen geht, begeht eine Straftat, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Wie schon anfangs gesagt, jeder nur ein Kreuz. hw

Artikel vom 10.10.2018
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