Reicher Erntesegen

In Kirchheim gibt’s Äpfel für die Bürger

Bitte zugreifen: Die Früchte der gemeindeeigenen Apfelbäume – wie hier auf der Räterwiese – dürfen in haushaltsüblichen Mengen geerntet werden.	Foto: Gemeinde Kirchheim

Bitte zugreifen: Die Früchte der gemeindeeigenen Apfelbäume – wie hier auf der Räterwiese – dürfen in haushaltsüblichen Mengen geerntet werden. Foto: Gemeinde Kirchheim

Kirchheim/Heimstetten · Frisch vom Baum schmeckt’s am besten: Um die Artenvielfalt zu erhalten, hat die Gemeinde Kirchheim vor kurzem zahlreiche Apfelbäume auf der Räterwiese, der Geranienwiese und am Meilerhaus gepflanzt.

Jetzt hängen die Bäume voll mit ihren roten und grünen Früchten – sie scheinen geradezu darauf zu warten, dass sie endlich von ihrer schweren Last befreit werden. Die Bürger sind zum Ernten für den täglichen Bedarf eingeladen.

Streuobstwiesen sind ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz – denn sie zählen zu den artenreichsten Ökosystemen hierzulande. Rund 5000 Tier- und Pflanzenarten finden auf Streuobstwiesen ihr Zuhause. Darum unterstützt die Gemeinde Kirchheim solche Biotope. Ungefähr 100 Apfelbäume hat die Gemeinde bereits auf ihren Flächen gepflanzt. Im vergangenen Jahr haben Schüler des Gymnasiums Kirchheim am Tag des Baumes im Rahmen eines Umweltprojektes sieben Apfelbäume in der Nähe des Abenteuerspielplatzes gepflanzt. Im Herbst 2018 wollen sie wieder eine Pflanzaktion durchführen, damit auch eher unbekannte Sorten wie Engelsberger Renette, Gelber Bellefleur oder Jakob Fischer in Kirchheim gedeihen.

Lokale Produkte, regionale Ware sowie die Produktion und der bewusste Umgang mit den natürlichen Ressourcen werden in Kirchheim weiterhin ein bedeutende Rolle spielen – und einen wichtigen Part auf der Landesgartenschau 2024 einnehmen.

Artikel vom 02.10.2018
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