<rss version="2.0"><channel><title>Dieter-Hildebrandt-Preis | Wochenanzeiger</title><description>Lesen Sie alle Nachrichten zum Thema Dieter-Hildebrandt-Preis</description><link>https://www.wochenanzeiger.de/stichwort/dieter-hildebrandt-preis</link><language></language><item><title>Gesellschaftskritik mit Anspruch</title><description>Die Schauspielerin und Kabarettistin Christine Prayon erhielt am Dienstag, 14. Mai, den Dieter-Hildebrandt-Preis der Landeshauptstadt München aus den Händen von Oberbürgermeister Dieter Reiter. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für anspruchsvolles politisches beziehungsweise dezidiert gesellschaftskritisches Kabarett vergeben. "Sie setzt ihre Anliegen schauspielerisch und künstlerisch meisterhaft in Szene und verzichtet dabei auf Plattitüden oder Schrillheiten", urteilte die Jury. Bekannt ist Prayon einem großen Publikum unter anderem als Birte Schneider aus der "heute-Show" im ZDF. Das Naturell dieser Bühnenfigur ist ruhig und sachlich, gerade heraus und darum nicht selten bitterböse. So hält Christine Prayon der Gesellschaft den Spiegel vor.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRKbE5tRTBNbVl0WXpRNU3mbY_oeBu_9hV_ETFDLIBhwQwZpTS0CyAOpWki3A5RBQA4ta6fNQyPB74n6Sf6cxyYDvRsKqF-o1U1yqMveiXO2eV5lcrPhUMCBNi-iq_xhePcRuWhkvwSpacmztA3it64DPJ_c-c_jnQY7knDvFw=?preset=fullhd" length="118259"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa219379</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa219379</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 10:51:52 +0100</pubDate></item><item><title>Bis zur Schmerzgrenze</title><description>Die Kabarettistin und Schauspielerin Christine Prayon wird mit dem diesjährigen Dieter-Hildebrandt-Preis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Dies hat der Kulturausschuss des Stadtrats auf Empfehlung der Jury jetzt beschlossen. Deren Begründung: "Wenn Christine Prayon als ›Diplom-Animatöse‹ (der Titel ihres ersten Soloprogramms, die Red.) die Bühne betritt, ist es für das Publikum ebenso betörend wie verstörend. Das liegt zum einen an ihrer wunderbaren Stimme und den eigenwilligen Outfits, zum anderen an den Geschichten, die sie uns erzählt. Hier geht jemand ein hohes Risiko ein, denn es werden keine gängigen Erwartungshaltungen bedient, sondern erst einmal ad absurdum geführt. Das was dann aber im Laufe des Abends folgt, ist schlicht und ergreifend komisch. Mit ihren Figuren, die sie radikal und konsequent bis zur Schmerzgrenze ausspielt, konfrontiert sie uns mit der ständig weiter um sich greifenden Volksverblödung. Frei von Klischees und den handelsüblichen Schlagwörtern oder Zoten überzeugt sie uns als präzise Analytikerin, Poetin und Satirikerin."</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa216405</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa216405</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 03:44:29 +0100</pubDate></item></channel></rss>