<rss version="2.0"><channel><title>Münchner Wochenanzeiger TSV 1860 München News – Aktuelle Spiele, Transfers &amp; Insider | Wochenanzeiger</title><description>Alle News zum TSV 1860: Spiele, Ergebnisse, Transfers &amp; exklusive Insider-Storys. Jetzt reinklicken und keine Löwen-Highlights mehr verpassen!</description><link>https://www.wochenanzeiger.de/thema/weitere-themenseiten/1860</link><language></language><item><title>Zwischen Löwenstolz und Insolvenzordnung</title><description>&lt;p>Was geschieht nach dem Insolvenzantrag mit der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA, der Profifußball-Tochter des TSV 1860 München?&lt;/p>&lt;p>Die verschiedenen Phasen einer Regelinsolvenz&lt;/p>&lt;p>Die Insolvenz der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA ist nicht nur ein betriebswirtschaftlicher Vorgang. Dahinter stehen betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von der Reinigungskraft bis zum Profispieler. Sie treiben Sorgen um ihre Arbeitsplätze um. Was geschieht nach dem Insolvenzantrag der Profifußball-Tochter des TSV 1860 München?&lt;/p>&lt;p>Bei der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA stehen nicht nur die Profis, sondern auch die Spieler der U21-Mannschaft und der U19-Junioren unter Vertrag. Sie werden, wie auch die Angestellten der Geschäftsstelle, wohl zunächst für drei Monate Insolvenzgeld erhalten. Insolvenzgeld ist eine Lohnersatzleistung der Bundesagentur für Arbeit. Es sichert Arbeitnehmer ab, wenn ihr Arbeitgeber zahlungsunfähig ist und sie ihr Gehalt nicht mehr erhalten.&lt;/p>&lt;p>Final ausgelöst wurde der Insolvenzantrag durch Geschäftsführer Manfred Paula, nachdem eine von der Geschäftsführung gesetzte Frist an die Gesellschafter zur Sicherstellung der notwendigen Liquidität erfolglos verstrichen war. Weder Hasan Ismaik und die mit ihm verbundenen Unternehmen noch der Mutterverein stellten frisches Kapital bereit. Damit wurde aus einer stark angespannten wirtschaftlichen Lage ein juristisch zwingender Vorgang: Für eine Gesellschaft in der Rechtsform der GmbH &amp;amp; Co. KGaA ist der Insolvenzantrag bei Zahlungsunfähigkeit dann keine Option mehr, sondern eine Pflicht.&lt;/p>&lt;p>Dabei ist das Regelinsolvenzverfahren weniger ein spektakulärer Zusammenbruch als vielmehr der Versuch, einen Zusammenbruch geordnet zu bewältigen. Es beginnt mit dem Antrag beim zuständigen Amtsgericht München. Danach prüft das Gericht, ob bei der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA tatsächlich Insolvenzgründe vorliegen. In der Regel wird zunächst ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt, der untersucht, ob genügend Vermögen vorhanden ist, um das Verfahren überhaupt zu finanzieren. Erst mit der Eröffnung des eigentlichen Verfahrens geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Unternehmens auf den Insolvenzverwalter über. Ein mögliches Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erscheint im Fall der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA nahezu ausgeschlossen. Dazu muss man wissen, dass die TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA spätestens seit 2017 als bilanziell überschuldet gilt, das heißt, die Schulden der Gesellschaft ihr Vermögen übersteigen.&lt;/p>&lt;p>Im Zentrum steht die Frage, ob noch etwas zu retten ist. Beim sogenannten Berichtstermin informiert der Insolvenzverwalter die Gläubiger über die wirtschaftliche Lage. Dabei wird deutlich, ob eine Sanierung durch einen Insolvenzplan möglich ist oder ob der Betrieb abgewickelt werden muss. Im nüchternen Vokabular des Insolvenzrechts heißt dieser Vorgang Verwertung und Verteilung: Vermögenswerte werden verkauft, Forderungen eingezogen und die Erlöse nach einer Quote verteilt. Gerade diese Quote zeigt, wie hart die Realität eines Insolvenzverfahrens sein kann. Nicht alle Gläubiger stehen gleich gut da. Hasan Ismaik und die mit ihm verbundenen Firmen gelten ebenso wie der TSV München von 1860 e. V. als nachrangige Gläubiger. Sie werden erst dann befriedigt, wenn alle vorrangigen Gläubiger bedient wurden. In vielen Insolvenzverfahren bedeutet Nachrangigkeit faktisch, dass am Ende wenig oder gar nichts übrig bleibt.&lt;/p>&lt;p>Besonders bitter ist die Lage für jene, die dem Verein nicht als Investor oder Kreditgeber, sondern als Anhänger verbunden sind, wie die Dauerkartenkäufer der eigentlich für 2026/2027 geplanten Drittliga-Saison. Auch sie zählen zu den Gläubigern. Wer per PayPal oder Kreditkarte bezahlt hat, konnte sich sein Geld unter Umständen zurückholen. Wurde hingegen per Überweisung gezahlt, könnten Fans im schlechtesten Fall nahezu leer ausgehen. In welchem Umfang Rückzahlungen möglich sind, muss letztlich der Insolvenzverwalter klären.&lt;/p>&lt;p>Derweil hat der Mutterverein die Weichen für eine Neuorganisation des Lizenzfußballs gestellt. Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag stimmten die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit der Gründung oder Übernahme einer GmbH zum Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München zu. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen im Verein fieberhaft daran, die organisatorischen Voraussetzungen für einen Start des TSV 1860 München in der Regionalliga Bayern zu schaffen. Die wichtigste Voraussetzung, die Spielerlaubnis des Bayerischen Fußball-Verbandes, liegt für den e. V. bereits vor. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpBMllUSmtOVFl0TVdKawsLyx03YdR_dr49VIeH89zawaLQ4XLLQa18gwDQT1fhaLWPc9iSV4xrSv2jEgI9GWKJt6jK1JNx-NOXZe0nXNj3peHbSWKVETsp1c80sth76imA6OC6dFahmtZANcl0fbmJr0KzopKnNhaks-CevLE=?preset=fullhd" length="266680"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/zwischen-loewenstolz-und-insolvenzordnung/cnt-id-ps-dc1c729d-c003-4b83-af69-d82e8a04d6aa</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-dc1c729d-c003-4b83-af69-d82e8a04d6aa</guid><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:54:30 +0200</pubDate></item><item><title>1860-Profifußball-Tochter insolvent</title><description>&lt;p>Die TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA, Profifußball-Tochter des TSV 1860 München, hat beim zuständigen Amtsgericht München Zahlungsunfähigkeit angemeldet.&lt;/p>&lt;p>Gesellschafter lassen Frist verstreichen&lt;/p>&lt;p>Die TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA, Profifußball-Tochter des TSV 1860 München, hat durch ihren Geschäftsführer Manfred Paula beim zuständigen Amtsgericht München Insolvenzanträge über das Vermögen der KGaA und deren Komplementärin angemeldet. Zuvor war am Dienstagabend eine von der Geschäftsführung gesetzte Frist an die Gesellschafter verstrichen, die erforderliche Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen.&lt;/p>&lt;p>Mit der Anmeldung der Zahlungsunfähigkeit steht die 2002 aus dem Verein ausgegliederte Profifußball-Gesellschaft der Löwen vor einer ungewissen Zukunft. Sollte eine Fortführung in der bisherigen Struktur nicht möglich sein, könnte dies das Ende der bestehenden KGaA bedeuten. In der vergangenen Woche war Gesellschafter und Kreditgeber Hasan Ismaik kurzfristig nach München gereist, um sich nach eigenen Angaben mit „Anwälten, Journalisten, Politikern und allen Menschen, denen die Zukunft des TSV 1860 München am Herzen liegt“, auszutauschen.&lt;/p>&lt;p>Fast schon wie ein Abschiedsgruß klangen seinen finalen Worte, ehe er die Rückreise nach Dubai antrat: „Ich wünsche dem Verein, seinen Mitarbeitern, seinen Mitgliedern und seinen Fans alles Gute.“ Der Mutterverein hat unterdessen auf seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag die Weichen für mögliche neue Strukturen gestellt. Die Mitglieder stimmten mit überwältigender Mehrheit der Gründung oder Übernahme einer bereits bestehenden GmbH zum Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München zu. Damit will der Verein handlungsfähig bleiben, falls der Profifußball künftig nicht mehr über die bisherige KGaA organisiert werden kann. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0RjNFpEYzJaVEl0T0dZMCJFtFG7plcpKtKwF1YzV_PMqaJkdalzJulL4DqAkYUEKfZoD3AWMMqwbwmoTuM7kaiZgoUH9BvuFhEIRjH8FiQGSPqRL6X73_epRQa0MNybRs06lTvffrqbNridS77-3dwWmIBihsm29In77rnRzbg=?preset=fullhd" length="524215"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-profifussball-tochter-insolvent/cnt-id-ps-1f1a5443-63d7-485a-b026-6d1899fef69f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-1f1a5443-63d7-485a-b026-6d1899fef69f</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 10:28:53 +0200</pubDate></item><item><title>Fußball: Spielpläne für Bayernliga und Landesliga da</title><description>&lt;p>Am 16. Juli starten die Bayernligen und Landesligen. Der BFV hat jetzt die Spielpläne veröffentlicht.&lt;/p>&lt;p>Bayernliga und Landesliga starten am 16. Juli&lt;/p>&lt;p>Die Spielleiterinnen und Spielleiter der beiden Bayernligen und fünf Landesligen des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) haben die vorläufigen Spielpläne für die Saison 2026/27 veröffentlicht.&lt;/p>&lt;p>In der &lt;b>Bayernliga Süd&lt;/b> bestreiten der SV Erlbach und Regionalliga-Absteiger SpVgg Hankofen-Hailing am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr das Eröffnungsspiel. Am 1. Spieltag trifft außerdem die zweite Mannschaft des TSV 1860 München auf den TuS Geretsried, während der FC Sportfreunde Schwaig den Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg empfängt. Ein Heimspiel hat auch der FC Ismaning - es geht gegen den Bayernliga-Neuling FSV Pfaffenhofen. Der SV Heimstetten muss zum Auftakt auswärts beim FC Pipinsried ran, der FC Deisenhofen reist nach Schwaben, zum FC Gundelfingen.&lt;/p>&lt;h2>Viele Derbys in der Landesliga&lt;/h2>&lt;p>Die &lt;b>Landesliga Südost&lt;/b> eröffnen am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr der ESV Freilassing und der TSV Kastl. Bereits am 1. Spieltag kommt es zu zahlreichen Duellen zwischen Mannschaft aus dem Großraum München - darunter VfB Forstinning - TSV Grünwald, FC Unterföhring - FC Wacker München, Türkgücü München - VfB Hallbergmoos oder SV Aubing - SpVgg Unterhaching 2. Der Kirchheimer SC reist nach Traunstein, der SV Planegg-Krailling nach Murnau. Während der FC Schwabing ein Heimspiel gegen den SSV Eggenfelden hat, beginnt der Aufsteiger SV Nord München-Lerchenau sein „Abenteuer Landesliga” beim FC Moosinning.&lt;/p>&lt;h2>Termine sind noch vorläufig&lt;/h2>&lt;p>Mit Ausnahme der jeweiligen Eröffnungsspiele sind die Termine zunächst vorläufig, weil es innerhalb der einzelnen Spieltage noch zu Veränderungen kommen kann. Die finalen Spieltermine stehen wegen der Beteiligung diverser Landesliga-Teams erst nach der 3. Qualifikationsrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb (4. bis 5. Juli) sowie der Auslosung der 1. Hauptrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb 2025/26 (10. Juli) fest.&lt;/p>&lt;p>Die vorläufigen Spielpläne in der Übersicht finden Interessierte im Internet unter &lt;i>www.bfv.de/spielplaene&lt;/i>.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dSallUTTBaV0V0TkRZM_W-RTNB6uhfNBgcWBKBQgg9S4rbqTCAhdJRzAC1u9Ulb3NJ717Us-Fb5QzKj7YYo4QnD0Hr9E-jhT2MTm1wZ0sbKMkaxrZ5TsO1J65iUtzclwlJvInwoeJ5kr1Eazvpmu5Ehs4Hyfjy9ndAICXmp3k=?preset=fullhd" length="330307"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/fussball-spielplaene-fuer-bayernliga-und-landesliga-da/cnt-id-ps-2e413bd7-6eb3-44ec-99dc-f74be9f2f94c</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-2e413bd7-6eb3-44ec-99dc-f74be9f2f94c</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:22:19 +0200</pubDate></item><item><title>Anwohner-Hearing zum Grünwalder Stadion</title><description>&lt;p>TSV München von 1860 e.V. informiert Anwohnerschaft über nächste Schritte zur Zukunft des Grünwalder Stadions in Giesing.&lt;/p>&lt;p>Nachbarn, Lokalpolitiker und Planer im Gespräch&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München lud unter dem Titel „Giesing spricht!“ in die „Sechzger-Alm“ auf dem Trainingsgelände, um in einer frühen Phase seine Planungen zum Umbau des Grünwalder Stadions mit betroffenen Nachbarn zu diskutieren. Der Klub will das Stadion in Erbpacht übernehmen und umbauen. Die als Anwohner-Hearing konzipierte Veranstaltung lockte trotz sommerlicher Temperaturen rund 250 Teilnehmende an. Fast alle von ihnen kamen aus den Stadtbezirken 17 (Obergiesing-Fasangarten) und 18 (Untergiesing-Harlaching).&lt;/p>&lt;p>Die sogenannte Stadionkommission des Vereins hat ihre Machbarkeitsstudie zum Umbau des Grünwalder Stadions abgeschlossen. Fachlich erstellt wurde diese von Powerhouse Company aus den Niederlanden. Wer bei dem für deutsche Ohren möglicherweise seltsam großspurig klingenden Namen des Dienstleisters hängen bleibt (im Englischen bedeutet es wörtlich „Kraftwerk”), dürfte überrascht sein. Die Powerhouse Company ist ein international renommiertes Architekturbüro, das 2005 in Rotterdam gegründet wurde und weltweit mehrere Standorte unterhält. Auch in München ist das mit zahlreichen Auszeichnungen versehene Powerhouse mit einer Niederlassung vertreten, die von Sander Apperlo geleitet wird.&lt;/p>&lt;p>Moderiert wurde die Veranstaltung von den in Sachen Bürgerbeteiligung erfahrenen Margarethe Stadlbauer und Roman Röll. Präsident Gernot Mang richtete zur Begrüßung einige Worte an die Anwesenden. Die Sportbürgermeisterin Verena Dietl wandte sich per Videobotschaft an das Publikum. Im Panel war ihr Büro durch Tom Bieber vertreten. Roman Beer, Architekt, Mitglied der Stadionkommission und ausgewiesener Kenner des Grünwalder Stadions, gab zunächst einen Überblick über die Geschichte des Stadions auf Giesings Höhen.&lt;/p>&lt;p>Walter Lechner, der Leiter der Stadionkommission, stellte dem Auditorium einen groben Zeitplan vor. Die von Powerhouse Company erstellte Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen und soll in zwei Wochen freigegeben werden. Direkt im Anschluss ist die Vorstellung der Ergebnisse bei der Lokalbaukommission vorgesehen. Ein Antrag auf Bauvorbescheid soll bis Ende Juli 2026 eingereicht werden. Parallel dazu beginnen die Verhandlungen mit der Stadt München über einen Erbpachtvertrag. Für diese Gespräche rechnet die Stadionkommission mit einer Dauer von rund sechs Monaten. Anschließend soll die Finanzierung des Umbaus weiter konkretisiert werden. Eine Baugenehmigung wird nach aktuellem Planungsstand für Ende 2027 angestrebt.&lt;/p>&lt;p>Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der frühzeitigen Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Margarete Stadlbauer, Mitglied der Stadionkommission, erläuterte das geplante Vorgehen in Bezug auf Bürgerbeteiligung und Sozialraumplanung. Das Ziel besteht darin, die Anwohnerschaft nicht erst im gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren einzubeziehen, sondern ihr bereits in einer sehr frühen Planungsphase echte Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.&lt;/p>&lt;p>Ein zentraler Baustein ist dabei eine umfassende Sozialraumanalyse unter der Leitung von Prof. Dorit Sing von der Katholischen Stiftungshochschule München. Im kommenden Wintersemester werden rund 180 Studierende der KSH in Giesing Erhebungen durchführen. Im Fokus stehen unter anderem Fan-Arbeit, soziale Einrichtungen, Mobilität sowie Befragungen von Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Ergebnisse sollen anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt werden.&lt;/p>&lt;p>Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, dem Panel in der „Sechzger-Alm“ Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen. DeR Expertenrunde gehörten Walter Lechner (Leiter der Stadionkommission), Peter Schaefer (Vizepräsident), Tom Bieber (Vertreter der Sportbürgermeisterin), Sander Apperlo und Christian Runge (Powerhouse) sowieArchitekt Roman Beer und Prof. Dorit Sing an.&lt;/p>&lt;p>Thematisiert wurden unter anderem zusätzliche mobile Toiletten an Spieltagen, um dem Wildbieseln entgegenzuwirken, deutlich mehr Sanitäranlagen im künftigen Stadion, alternative Stellplätze für Fanbusse sowie mögliche Nutzungen im Stadionumfeld. Für das Erdgeschoss der Tribünenbauten an der Ost- und teilweise auch an der Südseite ist vorgesehen, dieses stärker zum Viertel hin zu öffnen. Dort könnten Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und ein Vereinsmuseum Platz finden. Auch Vorschläge aus der Bürgerschaft, beispielsweise zu Kindertagesstätten, Bandräumen, öffentlichen Toiletten oder Nahversorgungsangeboten, wurden aufgenommen.&lt;/p>&lt;p>Das künftige Stadion- und Verkehrskonzept soll klimaneutral ausgerichtet werden und auf erneuerbare Energien sowie den öffentlichen Nahverkehr setzen. Vertreter des Planungsbüros Powerhouse betonten zudem, dass prägende Elemente des Grünwalder Stadions erhalten bleiben sollen. Dazu zählen insbesondere die Form der Westkurve, charakteristische Fassadenelemente wie das Relief und die alte Anzeigetafel. Um den Betrieb geräuschärmer zu halten, sollen die Ecken des Stadions geschlossen werden. Auch sollen Lichtemissionen reduziert werden, indem die historischen Flutlichtmasten nurmehr dekorative Funktion haben.&lt;/p>&lt;p>Der TSV München von 1860 e.V. kündigte an, die Bürgerbeteiligung in den kommenden Monaten und Jahren fortzuführen. Anregungen und Fragen können per E-Mail an stadionumfeld@tsv1860.org gerichtet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an einer schriftlichen Erstbefragung zu beteiligen, die Hinweise für die geplante Sozialraumanalyse liefern soll. Teilnehmen können neben Anwohnerinnen und Anwohnern auch Fans, Gewerbetreibende und weitere Interessierte. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlRGaU9Ua3hNamN0TkRNeQi_DTQB4e6fyNGnU3JPcdxvmx4Aa3LfJ7dOD2x134SM5H1Cex6zJ5heBVEaN4eQnohf0G65xzU08BxBw4tufyo73NYWx81jTG04JnZ47R9k9NQecs8yH9_856XcnFfdS2Ph3TzI6EzPan32Fz5_avk=?preset=fullhd" length="1808996"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/anwohner-hearing-zum-gruenwalder-stadion/cnt-id-ps-edd11203-5e78-4740-94a5-4ed7fda21a7a</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-edd11203-5e78-4740-94a5-4ed7fda21a7a</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:09:33 +0200</pubDate></item><item><title>„Wir sprechen nicht von Krise, sondern von Aufbruch“</title><description>&lt;p>Während am Sonntag die Sonne auf den Asphalt vor der Kulturhalle Zenith im Münchner Norden brannte, saßen im deutlich kühleren Inneren rund 1.200 Mitglieder des TSV 1860 München zu ihrer alljährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München stellt Weichen für die Zukunft&lt;/p>&lt;p>Während am Sonntag die Sonne gnadenlos auf den Asphalt vor der Kulturhalle Zenith im Münchner Norden brannte, saßen im deutlich kühleren Inneren rund 1.200 Mitglieder des TSV 1860 München zu ihrer alljährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen, um über zentrale Zukunftsfragen, Wahlen und Satzungsänderungen abzustimmen.&lt;/p>&lt;p>Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Zustimmung zur Einrichtung zweier Gesellschaften. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Mitglieder für die Gründung oder Übernahme einer bereits bestehenden GmbH zum Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München aus. Damit will der Verein handlungsfähig bleiben, sollte der Profifußball künftig nicht mehr in der bisherigen Struktur der KGaA fortgeführt werden können. Ebenfalls beschlossen wurde die Gründung einer „Betriebsgesellschaft Sechzgerstadion mbH”. Beide Anträge erreichten die laut Satzung erforderliche Dreiviertelmehrheit deutlich.&lt;/p>&lt;p>In seinem Rechenschaftsbericht blickte Präsident Gernot Mang auf die schwierige Phase der vergangenen Wochen zurück, als die Auseinandersetzungen mit Gesellschafter Hasan Ismaik die Schlagzeilen bestimmten, stellte aber zugleich die Chancen für den Verein in den Vordergrund. Er sprach von Aufbruch statt Krise und betonte den Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Als Zeichen der Unterstützung wertete er unter anderem den starken Mitgliederzuwachs: Dem TSV 1860 München traten nach der Kündigung des Kooperationsvertrags mit Hasan Ismaik innerhalb von zehn Tagen mehr als 1.000 neue Mitglieder bei. Mittlerweile zählt der Verein an die 29.000 Mitglieder und verzeichnet damit den höchsten Mitgliederstand seiner Geschichte.&lt;/p>&lt;p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Zukunft des Grünwalder Stadions. Mang bekräftigte das Bekenntnis des Vereins zum traditionsreichen Standort in Giesing als Heimat des TSV 1860 München. Im Zusammenhang mit der geplanten Betriebsgesellschaft wurde zudem die Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung des Stadions präsentiert. Das Ziel besteht darin, das Stadion langfristig für höhere Anforderungen und 25.000 Plätze sowie zusätzlich 2.000 Business-Seats weiterzuentwickeln. In der geplanten Form würde das umgebaute Stadion die Richtlinien der Deutschen Fußball-Liga erfüllen und wäre erst- und zweitligatauglich.&lt;/p>&lt;p>Auf der Bühne wurden unter der Leitung von Vizepräsident Christian Dierl unter anderem erfolgreiche Sportlerinnen, Sportler und Teams aus den Bereichen Frauenfußball, Boxen, Fechten, Rugby und Running geehrt. Zudem berichtete Vereinsmanager Julian Reich von den neuen Abteilungen Radsport, Running und Rugby sowie den neuen Sparten Cricket und Padel-Tennis.&lt;/p>&lt;p>Bei der Ersatzwahl zum Verwaltungsrat wählten die Anwesenden in geheimer Wahl Dominik Heckmair, Jan Walla und Uwe Seemann. Alle drei nahmen die Wahl an und gehören somit künftig dem neunköpfigen Gremium an. Zudem wählten die Mitglieder Melanie Kisters-Schmidl zur stellvertretenden Seniorenvertreterin. Während der Verwaltungsrat für das Geschäftsjahr 2024/2025 entlastet wurde, erhielt das frühere Präsidium um Robert Reisinger und Norbert Steppe keine Entlastung durch die Mitglieder. Ihnen wird ein Alleingang bei der Unterzeichnung eines früheren Darlehensvertrags mit einem Unternehmen aus dem Umfeld von Hasan Ismaik zur Last gelegt.&lt;/p>&lt;p>Die Mitgliederversammlung beschloss außerdem mehrere Satzungsänderungen, darunter ein explizites Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, und wählte den Wahlausschuss für die kommenden drei Jahre. Dem Wahlausschuss des Vereins gehören künftig Tamara Hof, Michael Huber, Olaf Alberto Mankowski, Christian Poschet und Beatrice Wichmann an. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TWpjM01qRXpPV010WkdFd6ZfRs4DrjR4biuNQSUQFqed_7FIIq06ZgpnRM8PSHBlZzLvwCZqO6XO7uubHzBnK3diB7koXMKd91N8vlEogaTrc2ZpjQ4ChToBB2rjd0XjzsmEIqUd49i50fnQrGGc5ho3hcM2MWMnG79dbH_MwbI=?preset=fullhd" length="197507"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/wir-sprechen-nicht-von-krise-sondern-von-aufbruch/cnt-id-ps-8f6b06d4-1255-4e43-b940-120b9ebc4814</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8f6b06d4-1255-4e43-b940-120b9ebc4814</guid><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:22:24 +0200</pubDate></item><item><title>400 Zuschauer beim Trainingsstart der Löwen</title><description>&lt;p>Unter weiß-blauem Himmel und Sonnenschein stand am Montagnachmittag beim TSV 1860 München das erste Training auf dem Programm.&lt;/p>&lt;p>Warmer Applaus für sehr junges 1860-Team&lt;/p>&lt;p>Bei strahlendem Sonnenschein stand am Montagnachmittag beim TSV 1860 München das erste Training auf dem Programm. An die 400 Zuschauer säumten den sogenannten Einserplatz, auf dem die Kicker ihre Runden drehten. „Freiheit für Sechzig” war auf einem Transparent zu lesen, das einige vor sich über die Bande gehängt hatten. Als die Spieler aus der Kabine kamen, wurden sie von den wartenden Fans mit Applaus und Sprechchören empfangen. Fahnen wurden geschwenkt. Geleitet wurde die Trainingseinheit von Alper Kayabunar und seinem Co-Trainer Vincent Saller sowie von Torwarttrainer Vitus Eicher und Athletikspezialist Tobias Stefer. Unter Eichers Anleitung absolvierten die Torhüter Mauricio Dunker, Leon Erkocaoglan und Stefan Musa Übungen.&lt;/p>&lt;p>Auf dem Feld standen die Abwehrspieler Alexander Benede, Ludwig Estermann, Lasse Fassmann, Finn Fodor, Benedikt Hoppe, Edon Krasniqi, Arian Ortivero Calderon, Jakob Schurz und Justin Thönig sowie die Mittelfeldakteure Samuel Althaus, Matthew Collins, Lucas Grancay, Loris Husic, Jamie Jenni, Mustafa Tekin und Raphael Wach. In der vorläufigen Kaderliste sind als Stürmer verzeichnet: Luis Azambuja, Emre Erdogan, Arin Garza, Rron Gosalci, Cristian Leone, Brahim Moumou, Noah Plöttner, Sandro Porta und Lucio Saric. Zum Auftakt noch abwesend waren Paul Bachmann (Tor), Lance Fiedler (Abwehr), Damjan Dordan, Emre Dursun und Xaver Kiefersauer (Mittelfeld), Noah Klose und Fabio Wagner (Sturm) sowie Nick Wurian (Physiotherapeut).&lt;/p>&lt;p>Einige der jungen Spieler schienen sichtlich erstaunt über das große Interesse der Fans zu sein. Sie blickten etwas verunsichert in die zahlreichen Gesichter. Die Freundlichkeit und Zuneigung, mit der sie empfangen wurden, verbannten die Nervosität jedoch rasch. Einige von ihnen werden wohl am Ende das Gerüst des Löwen-Kaders für die kommende Regionalliga-Saison bilden. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpVd1pHVXdNek10T0dJd8raSlJY48dztHuKJkRcG_ytlASscuEN29gJuLv_uVxw6eQuXT1fWqUFul6VTCZBRmGjMSc-3tx_SMNfiCN-q_nljgzHYvEa4NsVl2F3R5AnGEX3jwCLCKnqKs22H283aUJlWLgNCOaga1W9wodvBYY=?preset=fullhd" length="451740"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/400-zuschauer-beim-trainingsstart-der-loewen/cnt-id-ps-6f4b0be8-e534-46a0-93b4-b641158a2524</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-6f4b0be8-e534-46a0-93b4-b641158a2524</guid><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:36:07 +0200</pubDate></item><item><title>Fußball-Bayernligen eingeteilt</title><description>&lt;p>Sowohl in der Bayernliga Nord als auch in der Bayernliga Süd gehen in der Saison 2026/27 je 18 Teams an den Start. Im Süden messen sich diverse Vereine aus dem Raum München.&lt;/p>&lt;p>Je 18 Teams in der Nord- und Südstaffel&lt;/p>&lt;p>Der Verbands-Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat die Einteilung der Bayernligen Nord und Süd für die Spielzeit 2026/27 beschlossen. Sowohl in der Bayernliga Nord als auch in der Bayernliga Süd gehen in der Saison 2026/27 jeweils 18 Teams an den Start. 2025/26 waren es noch 17 pro Staffel gewesen.&lt;/p>&lt;p>Es gibt erwartungsgemäß kein Wiedersehen der beiden Regionalliga-Absteiger. Denn die Aschaffenburger Viktoria wurde der Bayernliga Nord zugeordnet, die SpVgg Hankofen-Hailing geht in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga Süd auf Punktejagd. Die Aufteilung wurde laut BFV mittels Künstlicher Intelligenz (KI) vorgenommen. Dabei spielten zuvorderst die kürzeste Wegstrecke und die zeiteffektivste Route die Hauptrolle. Daraus ergibt sich unter anderem, dass der bisher im Süden spielende TSV Nördlingen in die Bayernliga Nord wechselt.&lt;/p>&lt;h2>Viele Derbys rund um München&lt;/h2>&lt;p>Die Mannschaften aus dem Raum München spielen alle nach wie vor in der Bayernliga Süd. Auf FC Deisenhofen, FC Ismaning, FC Pipinsried, FC Sportfreunde Schwaig, SV Heimstetten, TSV 1860 München II und TuS Geretsried warten wieder zahlreiche Lokalderbys. Vertreten sind zudem aus Südostbayern der SV Erlbach und der SV Kirchanschöring sowie je drei Vereine aus Schwaben und Niederbayern.&lt;/p>&lt;h2>Fünf Aufsteiger neu im Süden&lt;/h2>&lt;p>Neu dabei sind in der Spielzeit 2026/27 insgesamt acht Aufsteiger aus den fünf bayerischen Landesligen: Die drei Landesliga-Meister SpVgg Landshut (Mitte), TSV 1860 Rosenheim (Südost), TSV Schwabmünchen (Südwest) wurden der Bayernliga Süd zugeteilt. Dazu kommen die Relegationsgewinner TSV 1880 Wasserburg (Südost) und FSV Pfaffenhofen (Südwest). In der Bayernliga Nord gehen dagegen die beiden Landesliga-Meister DJK Ammerthal (Nordost) und DJK Don Bosco Bamberg (Nordwest) sowie der TSV Großbardorf an den Start.&lt;/p>&lt;p>Die Bayernligen starten am 16. Juli in die neue Spielzeit, nach dem 29. November geht es in die Winterpause. Re-Start ist am 6. März 2027, ehe der letzte reguläre Spieltag am 22. Mai 2027 über die Bühne gehen soll. Die Spielpläne sollen laut BFV in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WXpKa01EZGlaR0l0TkRkba2vRK--vZdWIa7ra9NRT2P9i5Q1BO3TnCsKndcgWhP0OwWcG5ieybhVaNH86LJ2QSmv09LvWGLmXahvtH1oBYMewtaqAUly_0h5QGkrqONKqPMIkAdDlPbqNRw629P0sxBta5T67kdc5P1xKaie_2I=?preset=fullhd" length="380497"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/fussball-bayernligen-eingeteilt/cnt-id-ps-3e2e0ecd-3a0f-4871-849f-99f61ebb5756</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-3e2e0ecd-3a0f-4871-849f-99f61ebb5756</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:13:45 +0200</pubDate></item><item><title>Alper Kayabunar leitet Trainingsauftakt</title><description>&lt;p>Beim TSV 1860 München startet nach Klubangaben zu Wochenbeginn eine gemischte Trainingsgruppe an der Grünwalder Straße 114 in die Sommervorbereitung für die Saison 2026/2027.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München mit gemischter Trainingsgruppe&lt;/p>&lt;p>Beim TSV 1860 München startet nach Klubangaben zu Wochenbeginn eine gemischte Trainingsgruppe an der Grünwalder Straße 114 in die Sommervorbereitung für die Saison 2026/2027. Während die organisatorischen Rahmenbedingungen, unter denen die Löwen künftig an der Regionalliga Bayern teilnehmen wollen, weiterhin Fragen aufwerfen, rollt ab Montag um 15 Uhr auf dem Platz wieder der Ball. Laut Klubangaben sollen Spieler „aus dem Kader der U21-Mannschaft für die Saison 2026/2027 und Spieler aus dem Profikader, die aktuell einen Vertrag für die Regionalliga Bayern besitzen“, trainieren. Die Einheit wird von U21-Trainer Alper Kayabunar und seinem Team geleitet.&lt;/p>&lt;p>„Spieler aus dem Profikader ohne gültigen Vertrag für die Regionalliga befinden sich weiterhin im Urlaub”, heißt es weiter. Auch über die Spiel- und Trainingsbekleidung erteilen die Verantwortlichen Auskunft: „Bis Ende Juni werden die Löwen mit der Trainingskleidung der Profis aus der vergangenen Saison trainieren und somit auch ‚die Bayerische‘ auf der Brust tragen.“ Die Trainingseinheit der Giesinger ist öffentlich zugänglich und kann von Fans besucht werden. Das „Löwenstüberl“ ist ebenfalls geöffnet.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 20. Juni 2026, spielt der TSV 1860 München sein erstes Testspiel beim Landesligisten VfB Forstinning. Die Gemeinde liegt in Oberbayern im Landkreis Ebersberg, am nördlichen Rand des Ebersberger Forstes und direkt an der Bundesautobahn A94. Anstoß ist um 14 Uhr im Sportpark Forstinning, Aicher Straße 8, 85661 Forstinning. Die Anlage fasst 1.500 Plätze. Ursprünglich war die Begegnung als Vorbereitungsspiel der U21-Mannschaft des TSV 1860 München deklariert. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVNVpUazVZVGN0TWpFeNYs7LcBHUyJjPS4VV9cXRadmkNdf4n3wmIhrIf4uPfxaCvJWPDduAuHBSs5fFzQRMXq0WPhEyf4Nu3sU53yp1EoPcyqUYVCx6a3pTZHKqT_vVwjfIcari11HF7Bv1eKKRCR5KVCeClqUPIHkrVAp6A=?preset=fullhd" length="629611"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/alper-kayabunar-leitet-trainingsauftakt/cnt-id-ps-57a76e5c-1a3a-4005-bc2d-2fb95a765dd9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-57a76e5c-1a3a-4005-bc2d-2fb95a765dd9</guid><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 16:56:48 +0200</pubDate></item><item><title>Teilnehmerfeld der 3. Liga steht fest</title><description>&lt;p>Das Zulassungsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur 3. Liga ist abgeschlossen, die zuständigen DFB-Fachgruppen „Zulassungsbeschwerden“ und „Spielbetrieb“ haben die letzten Entscheidungen getroffen.&lt;/p>&lt;p>Havelse rückt für TSV 1860 München nach&lt;/p>&lt;p>Das Zulassungsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur 3. Liga ist abgeschlossen, die zuständigen DFB-Fachgruppen „Zulassungsbeschwerden“ und „Spielbetrieb“ haben die letzten Entscheidungen getroffen, teilt der Verband mit. Das Teilnehmerfeld für die Drittliga-Spielzeit 2026/2027 steht damit offiziell fest. Nicht dabei sein wird trotz vorangegangener sportlicher Qualifikation der TSV 1860 München.&lt;/p>&lt;p>Nach Mitteilung des DFB haben die Münchner „die gestellte wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt und daher keine Zulassung für die 3. Liga erhalten. Den frei gewordenen Startplatz nimmt der TSV Havelse ein. Die Niedersachsen rücken gemäß § 55a der DFB-Spielordnung als bestplatzierter sportlicher Absteiger der Saison 2025/2026 nach. Sie haben alle Zulassungskriterien im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich erfüllt.“&lt;/p>&lt;p>Alle weiteren sportlich qualifizierten Klubs haben die Zulassung für die neue Saison erhalten. Aus der Regionalliga kehren mit dem SV Meppen, der SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und den Würzburger Kickers vier ehemalige Drittligisten zurück. Eine sportliche Vergangenheit in der 3. Liga haben auch die beiden Absteiger aus der 2. Bundesliga: Der SC Preußen Münster war erst vor zwei Jahren aufgestiegen, Fortuna Düsseldorf spielte zuletzt 2009 in der 3. Liga, wurde damals Vizemeister hinter dem 1. FC Union Berlin.&lt;/p>&lt;p>Für den TSV 1860 München geht es dagegen sportlich in der Regionalliga Bayern weiter. Die Giesinger befinden sich derzeit in einer harten juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Mutterverein und ihrem Mitgesellschafter Hasan Ismaik nebst der mit ihm verbundenen Unternehmen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TW1KbE5qQmpNREl0WVRFeYaHtLxDuwL_gh5gQT5GoZFRoavWYsiln1v2-xkBJWXTTxjcwXjFs55L4xrKOr91458SkygJWMsXrRyprq74T6spYj8FMbGl5ec3xqbZl87VmhupZbtvb2gxlXirGZrP15FgB7KeCcMojU_pCxP2evs=?preset=fullhd" length="313671"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/teilnehmerfeld-der-3-liga-steht-fest/cnt-id-ps-c3b34708-b2ad-4a5e-93cb-6c4200ac8aff</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-c3b34708-b2ad-4a5e-93cb-6c4200ac8aff</guid><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:14:46 +0200</pubDate></item><item><title>1860 erlebt Ansturm an Neumitgliedern</title><description>&lt;p>Seit die Kooperation zwischen dem TSV München von 1860 e. V. und Hasan Ismaiks HAM International durch Kündigung beendet wurde, verzeichnen die Löwen einen regelrechten Ansturm neuer Mitglieder.&lt;/p>&lt;p>Aufruf „Wir sind der Verein!“ sorgt für Furore&lt;/p>&lt;p>Seit die Kooperation zwischen dem TSV München von 1860 e. V. und Hasan Ismaiks HAM International durch Kündigung beendet wurde, verzeichnen die Löwen einen regelrechten Ansturm neuer Mitglieder. Allein in den ersten Tagen gingen mehr als 600 Anträge bei den Giesingern ein, und der Strom reißt nicht ab, wie der Verein in einer Mitteilung auf seinen Social-Media-Kanälen bekannt gibt.&lt;/p>&lt;p>Die Gremien des Muttervereins hatten sich unter der Überschrift „Wir sind der Verein!“ (siehe: https://tsv1860.org/newsreader/aufruf-wir-sind-der-verein.html) an Mitglieder, Fans und Sponsoren gewandt und um Unterstützung geworben. Wörtlich heißt es: „Wir befinden uns in einem Befreiungskampf von den Lasten der Vergangenheit. Einem Kampf, der nicht auf dem Spielfeld, sondern durch Zusammenhalt, Solidarität und den festen Glauben an unsere gemeinsame Zukunft entschieden wird.“&lt;/p>&lt;p>In demselben Statement richten sich die Verantwortlichen „an alle, die unseren Verein lieben, aber bisher noch kein Mitglied sind“. Sie erklären dazu: „Wer jetzt Mitglied wird, hilft ganz konkret. Jede Mitgliedschaft stärkt unseren Verein, gibt ihm Rückhalt und schafft mehr Planungssicherheit für die Nachwuchsabteilung.“ Die Mitgliedsbeiträge verbleiben im eigenen Haus – Hasan Ismaik und seine Firmen erhalten keinen Cent davon. Es scheint als hätten viele Fans nur auf eine solche Nachricht gewartet. Die Reaktion spricht jedenfalls Bände.&lt;/p>&lt;p>Der Löwen-Appell richtet sich jedoch nicht nur an potenzielle Neumitglieder. Auch Fans sollen ihre „Verbundenheit im Alltag“ zeigen: „Sprecht über unseren Verein! Tragt unsere Farben mit Stolz. (...) Zeigt auf Social Media bewusst und sichtbar, dass ihr hinter dem TSV 1860 München steht. Teilt Beiträge, setzt Zeichen der Unterstützung, widersprecht Mutlosigkeit und verbreitet Zuversicht.“ (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlRnMFlqUmlNMkl0T1RreF84moq7wzfkp758wNuvpUZssxpWNLLxlcnhUfLxSXIJpgPxFUNxVduuaItKj0n2WycyoLmD2QXEYwt9M3ZnRRc2Y9bpOJGng4pQTD_OXLPWGDAfIxfaOZx6oOGOe52sE0PbJDo5k0b_UgOaT_7uiAU=?preset=fullhd" length="359011"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-erlebt-ansturm-an-neumitgliedern/cnt-id-ps-6d7b0374-b777-43be-b576-44b0507c0116</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-6d7b0374-b777-43be-b576-44b0507c0116</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 06:38:45 +0200</pubDate></item><item><title>1860 und die Kunst des Scheiterns</title><description>&lt;p>Die Geschichte des TSV 1860 München der letzten fünfzig Jahre liest sich wie ein Drama in mehreren Akten, das 2026 zu seinem Schlussakt zu kommen scheint.&lt;/p>&lt;p>Fünfzig Jahre auf der Suche nach dem richtigen Weg&lt;/p>&lt;p>Die Geschichte des TSV 1860 München der letzten fünfzig Jahre liest sich wie ein Drama in mehreren Akten, das 2026 zu seinem Schlussakt zu kommen scheint. Eine Zäsur scheint möglich. Es ist die epische Erzählung eines Traditionsvereins, der weniger durch sportliche Erfolge als vielmehr durch wirtschaftliche Fehlentscheidungen, Machtkämpfe und personelle Irrwege für Aufsehen im deutschen Profifußball sorgte. Betrachtet man die Ereignisse von 1982 bis heute, so ist durchaus ein roter – oder in diesem Fall besser: blauer – Faden erkennbar.&lt;/p>&lt;p>Der erste große Einschnitt erfolgte im Sommer 1982 unter Präsident Erich Riedl, als der TSV 1860 München als erster Verein im deutschen Profifußball aus wirtschaftlichen Gründen die Lizenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verlor. Die Löwen mussten zwangsweise in die Bayernliga absteigen. Es war ein historischer Vorgang, auf den der Verein gerne verzichtet hätte. Nach dem Lizenzentzug trat Riedl zurück. Es folgten neun Jahre Provinzfußball. Doch die Löwen kämpften sich zurück. 1991 gelang die Rückkehr in den Profifußball und wenig später sogar der direkte Durchmarsch in die Bundesliga. Wieder schrieb der Verein Geschichte – diesmal eine positive.&lt;/p>&lt;p>Die sportliche Aufbruchsstimmung der neunziger Jahre mündete jedoch in eine Entscheidung, die die Zukunft der Löwen nachhaltig prägen sollte. In der Hoffnung auf höhere Einnahmen zog der Verein entgegen dem Wunsch vieler Fans aus dem Grünwalder Stadion im Stadtteil Giesing ins weitläufige Münchner Olympiastadion um. Dieses erwies sich jedoch als ebenso überdimensioniert wie stimmungsarm. Unter Präsident Karl-Heinz Wildmoser senior und Geschäftsführer Karl-Heinz „Heinzi” Wildmoser junior beteiligte sich der TSV 1860 München im Jahr 2001 schließlich gemeinsam mit dem FC Bayern München am Bau der Allianz Arena. Schon damals warnten vereinsinterne Kritiker vor den finanziellen Risiken eines solchen Projekts für einen Verein mit deutlich geringeren wirtschaftlichen Möglichkeiten als der große Stadtrivale.&lt;/p>&lt;p>Doch die Warnungen verhallten. Die Wildmosers führten den Verein mit großer Autorität und wenig Widerspruch wie ein Familienunternehmen. Zweifelnde Stimmen wurden rabiat ruhiggestellt. Gleichzeitig verbreitete Karl-Heinz Wildmoser senior öffentlich Optimismus. Die Arena werde sich für die Sechzger nahezu von selbst finanzieren, erklärte er. Selbst ein möglicher Abstieg sei durch eine Versicherung abgedeckt. Die Realität sollte sich als deutlich nüchterner erweisen.&lt;/p>&lt;p>Während die konkrete Planung der Allianz Arena im Jahr 2001 begann und im Jahr 2002 die Grundsteinlegung erfolgte, traf der Verein eine weitere folgenreiche Entscheidung. Im selben Jahr wurde die Profifußball-Abteilung in die neu gegründete TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA ausgegliedert. Dabei gingen die Markenrechte am traditionsreichen Löwen-Wappen sowie der Erbpachtvertrag mit der Stadt München auf die Kapitalgesellschaft über. Der Mutterverein behielt lediglich Nutzungsrechte. Was damals als erforderliche Modernisierung verkauft wurde, beschäftigt den Verein bis heute.&lt;/p>&lt;p>Am 9. März 2004 standen dann Polizei und Staatsanwaltschaft mit Haftbefehlen für die Wildmosers vor der Geschäftsstelle in der Grünwalder Straße 114 und durchsuchten die Räume. Die Razzia gegen Karl-Heinz Wildmoser senior und seinen Sohn erschütterte den Verein. Im Zusammenhang mit einem Schmiergeldskandal um die Bauvergabe der Allianz Arena wurden Bestechlichkeit und Untreue zum Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen. Während der Vater rasch wieder freikam, blieb „Heinzi” Wildmoser bis zum Prozess in Untersuchungshaft. Er nahm alle Schuld auf sich. 2005 verurteilte ihn das Landgericht München I zu viereinhalb Jahren Gefängnis. Der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil im Jahr 2006 rechtskräftig. Die Ära der Wildmosers war vorrüber.&lt;/p>&lt;p>Fast symbolisch wirkte es, dass der TSV 1860 München ausgerechnet im Jahr 2004 aus der Bundesliga abstieg, noch bevor die neue Allianz Arena überhaupt eröffnet wurde. Die Spielstätte, die den Verein in eine erfolgreiche Zukunft führen sollte, entwickelte sich stattdessen zu einem wirtschaftlichen Albtraum. Im April 2006 musste der TSV 1860 seinen 50-prozentigen Anteil an der Allianz Arena für elf Millionen Euro an den FC Bayern München verkaufen. Die Alternative wäre die Zahlungsunfähigkeit gewesen. Zwar wurde eine Rückkaufoption vereinbart, doch diese hätte rund 30 Millionen Euro gekostet. Im November 2007 erklärte die Geschäftsführung des TSV 1860 offiziell den Verzicht auf diese Möglichkeit. Damit gehörte die Allianz Arena vollständig dem FC Bayern München, während die Löwen nur noch Mieter waren. In dieser Phase spielte der Manager Stefan Ziffzer eine zentrale Rolle. Als Finanzgeschäftsführer der Sechzger organisierte er sowohl den Verkauf der Arena-Anteile als auch später den Verzicht auf das Rückkaufsrecht. Die finanzielle Lage stabilisierte sich dennoch nicht nachhaltig. Hohe Miet- und Cateringzahlungen für die Allianz Arena belasteten den Verein weiterhin erheblich.&lt;/p>&lt;p>Im Jahr 2011 folgte deshalb in finanzieller Not der nächste historische Schritt. Unter dem Präsidium von Dieter Schneider und seinem Vize Franz Maget unterschrieb der TSV 1860 München einen eilig gestrickten Kooperationsvertrag mit dem jordanischstämmigen Unternehmer Hasan Ismaik und seiner Gesellschaft HAM International. Die TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA erhielt frisches Kapital und wurde damit der erste Klub im deutschen Profifußball mit einem arabischen Großinvestor. Doch schon kurz nach dem Einstieg begannen die Konflikte. Hasan Ismaik versuchte, die volle Kontrolle über den Klub zu erlangen. Dieter Schneider wurde von ihm als „alter Mann” und „Autoverkäufer” verspottet. Dessen Nachfolger Gerhard Mayrhofer versuchte, den Schulterschluss mit dem Investor zu erreichen, scheiterte jedoch. Lediglich dem devoten Peter Cassalette gelang es als Präsident zeitweise, das Vertrauen Ismaiks zu gewinnen. Der Preis dafür war hoch: Der Investor erhielt weitreichenden Einfluss. Am Ende von Cassalettes Amtszeit standen eine Rekordverschuldung und der sportliche Absturz.&lt;/p>&lt;p>2017 erreichte die Krise ihren vorläufigen Höhepunkt. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga verweigerte Ismaik die für die 3. Liga notwendigen finanziellen Mittel. Der TSV 1860 musste daraufhin in die Regionalliga Bayern absteigen. Cassalette trat zurück und auch der von Ismaik verpflichtete Geschäftsführer Ian Ayre, ein früherer Manager des FC Liverpool, verließ den Klub fluchtartig. In dieser Situation übernahm Robert Reisinger die Präsidentschaft. Der frühere Fußballabteilungsleiter verfolgte einen anderen Kurs. Er beschränkte die Zusammenarbeit mit Ismaik auf das Notwendigste, leitete den Auszug aus der Allianz Arena ein und organisierte die Rückkehr ins Grünwalder Stadion. Gleichzeitig stellte er sich gegen Ismaiks Angriff auf die 50+1-Regel. Als der Investor am 30. Juni 2017 Beschwerde beim Bundeskartellamt einlegte, hielt der Verein dagegen.&lt;/p>&lt;p>Unter Reisinger gelang im Jahr 2018 sportlich die Rückkehr in die 3. Liga. Dennoch blieb der Grundkonflikt bestehen. Immer wieder schafften es Vertreter des Investors, sportlich Verantwortliche der Profifußballgesellschaft mit der Aussicht auf zusätzliche finanzielle Mittel auf ihre Seite zu ziehen. Eine von Reisinger angestrebte Restrukturierung der TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA erwies sich als unlösbare Sisyphusarbeit. Die Öffentlichkeit verfolgte die Auseinandersetzungen meist in Form spektakulärer Schlagzeilen, während die eigentlichen Ursachen tiefer lagen: in einer Partnerschaft, die nie auf Kooperation beruhte – Ismaik wollte die Alleinherrschaft oder gar nichts.&lt;/p>&lt;p>Als Reisingers Amtszeit im Sommer 2025 endete, schien sich überraschend auch das Kapitel Ismaik zu schließen. Der Investor kündigte den Verkauf seiner Anteile an. Doch die Hoffnung des Vereins auf eine Veränderung erwies sich als trügerisch. Der geplante Verkauf scheiterte und die Hängepartie ging weiter. Nun könnte ausgerechnet die jüngste Krise den Schlusspunkt setzen. Hasan Ismaik und mit ihm verbundene Unternehmen kündigten bestehende Darlehen am 21. Mai 2026 – also 13 Tage vor Ablauf der Frist zur Erbringung des Liquiditätsnachweises im Rahmen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga – und übergaben nach Angaben Beteiligter einen umfangreichen Forderungskatalog an die KGaA und den e. V. Die Kündigung ist Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Auf eine anderweitige Finanzierung konnten sich die Parteien nicht verständigen. Wie schon 2017 folgte zum zweiten Mal der Absturz in die Regionalliga. Diesmal reagierte der Mutterverein unter Präsident Gernot Mang mit der Kündigung des Kooperationsvertrags.&lt;/p>&lt;p>Sollte es tatsächlich zur Trennung von Hasan Ismaik kommen, ergibt sich für die Löwen die seltene Möglichkeit, ihre Lehren zu ziehen. Der TSV 1860 München hat in den vergangenen fünfzig Jahren einige Geschichten im deutschen Profifußball geschrieben. Manche davon waren glanzvoll, viele aber auch schmerzhaft für die Anhänger. Gelingt es den Löwen nun, sich von den Altlasten vergangener Jahrzehnte zu lösen, könnte erstmals seit langer Zeit eine völlig neue Erzählung beginnen. Eine, die nicht von Skandalen, misslungenen Rettungsaktionen und Machtkämpfen berichtet, sondern von einem nachhaltigen strukturellen Aufbau. Für einen Verein, der so oft an sich selbst gescheitert ist, wäre das vielleicht die größte historische Leistung überhaupt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0RjNFpEYzJaVEl0T0dZMCJFtFG7plcpKtKwF1YzV_PMqaJkdalzJulL4DqAkYUEKfZoD3AWMMqwbwmoTuM7kaiZgoUH9BvuFhEIRjH8FiQGSPqRL6X73_epRQa0MNybRs06lTvffrqbNridS77-3dwWmIBihsm29In77rnRzbg=?preset=fullhd" length="524215"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-und-die-kunst-des-scheiterns/cnt-id-ps-6c34ef2f-1d70-4eb5-b532-b5367afb7c2d</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-6c34ef2f-1d70-4eb5-b532-b5367afb7c2d</guid><pubDate>Tue, 9 Jun 2026 10:22:49 +0200</pubDate></item><item><title>Versammlung zur Sanierung des Grünwalder Stadions</title><description>&lt;p>Versammlung zur Sanierung des Grünwalder Stadions&lt;/p>&lt;p>Das Präsidium des TSV 1860 München lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende sowie Vereine und Verbände aus dem Stadtbezirk zu einer öffentlichen Nachbarschaftsversammlung ein. Unter dem Motto „Giesing spricht - wir hören zu! Zukunft Grünwalder Stadion“ soll am Freitag, 19. Juni, gemeinsam über die Zukunft des traditionsreichen Grünwalder Stadions diskutiert werden.&lt;/p>&lt;p>Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der 60er Alm, Grünwalder Straße 114, 81547 München. Eingeladen sind insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner aus den Stadtbezirken 17 (Obergiesing-Fasangarten) und 18 (Untergiesing-Harlaching). Die Versammlung findet im Rahmen der von Bürgermeisterin Verena Dietl geleiteten Austauschrunde zur Zukunft des Stadions statt.&lt;/p>&lt;h2>Jetzt mitreden - bevor Entscheidungen fallen&lt;/h2>&lt;p>Der Abend soll bewusst sehr früh im Planungsprozess stattfinden: Die technische Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Grünwalder Stadions befindet sich in der Schlussphase. Genau jetzt, so der Verein, sei der Gestaltungsspielraum noch am größten, bevor die formell vorgeschriebene Bürgerbeteiligung einsetzt und viele Weichen bereits gestellt sind.Nach einem kurzen Informationsblock zur Machbarkeitsstudie und den Sanierungsplänen steht der Abend ganz den Anwohnerinnen und Anwohnern, Vereinen, Verbänden und Gewerbetreibenden offen: Fragen, Ideen, Anmerkungen/Sorgen und Wünsche sind ausdrücklich willkommen. Die Ergebnisse fließen als wichtige Grundlage in die Sozialraumanalyse und die weitere Stadionplanung ein.Im Mittelpunkt steht das Alltagswissen der Menschen vor Ort: Was funktioniert gut im Viertel, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Welche Angebote fehlen - Vereinsräume, Kita, ärztliche Versorgung? Und wie kann das Grünwalder Stadion auch an spielfreien Tagen zum Leben in Giesing beitragen?Moderiert wird die Veranstaltung von Roman Roell und Margarethe Stadlbauer (Stadionkommission). Mit Gästen aus Politik, Sport und Gesellschaft.&lt;/p>&lt;h2>Anmeldung erbeten bis 17. Juni&lt;/h2>&lt;p>Interessierte werden gebeten, sich bis zum 17. Juni anzumelden: online unter &lt;i>https://tally.so/r/44zYad&lt;/i>.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TWpObE1qbGlNemN0TkRCagrzF7wtprw3LHCOeEJ3hSQVYqlCQd1trL3ySXh8PkIzStHCfLRXOZr5VC-BQoZAOCkmzkQ_zBCPWvXwbS3uW--WfvHMtL8A7KBUuiDOlVxSC39Kb2jLzuPVwY5D8i-G6kRTKZnz7uFLX23LhPhfHhE=?preset=fullhd" length="461469"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/versammlung-zur-sanierung-des-gruenwalder-stadions/cnt-id-ps-be3d884e-35fd-4d24-83a0-78126f0ee56a</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-be3d884e-35fd-4d24-83a0-78126f0ee56a</guid><pubDate>Sun, 7 Jun 2026 19:42:54 +0200</pubDate></item><item><title>Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal</title><description>&lt;p>Die Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal 2026/2027 fand am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Dem TSV 1860 München wurde der Zweitligist Holstein Kiel zugelost.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München empfängt Zweitligist Holstein Kiel&lt;/p>&lt;p>Die Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal 2026/2027 fand am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Dem TSV 1860 München wurde der Zweitligist KSV Holstein zugelost. Gespielt wird die Partie zwischen dem 21. und den 24. August 2026. Die Partien der ersten Runde sind noch nicht zeitgenau terminiert. In die Lostrommel griff der langjährige DFB-Schiedsrichter Deniz Aytekin und bescherte den Löwen die Störche aus dem hohen Norden. Der unterklassige Klub genießt in diesem Fall Heimrecht. Holstein Kiel muss auf Giesings Höhen antreten.&lt;/p>&lt;p>Beide Vereine standen sich bislang fünfmal gegenüber. Die Löwen konnten davon drei Partien gewinnen, eine endete unentschieden und einmal jubelten die Kieler. Unvergessen sind insbesondere die spannenden Relegationsspiele um die 2. Bundesliga im Sommer 2015, als sich die Löwen mit einem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:1 in letzter Minute gegen die Störche durchsetzten. Zudem trafen beide Klubs im August 2018 in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Damals feierte Holstein mit einem 3:1-Erfolg im Stadion an der Grünwalder Straße den Einzug in die nächste Runde. Trainer der Blau-Weiß-Roten war damals Tim Walter, der nach Stationen beim VfB Stuttgart, Hamburger SV und Hull City seit diesem Jahr zurück in Kiel ist.&lt;/p>&lt;p>Walter kennt das Grünwalder Stadion noch aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer beim FC Bayern. Auf der Website der Störche erklärt er: „Es ist immer schwer dort. Das Grünwalder Stadion ist eng und klein. Ich habe mit den Amateuren von Bayern schon dort gespielt. Das ist ein heißes Pflaster. Vor allem die sportliche Situation ist jetzt auch sehr prekär.“ Wie sein Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe erwartet Walter „ein schweres Spiel“. Die Erstrundenteilnehmer erhalten vom Deutschen Fußballbund (DFB) rund 210.000 Euro. Geld, das vor allem die Münchner Löwen gut gebrauchen können. (as)&lt;/p>&lt;p>Das sind die Begegnungen der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/2027:&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WW1aaU9ESXlabU10WkRNNZsnFn_G71Usi7wvaLi70EVGrGgWtAqcVAACDAH8Mrd7BNswgVETj765UYwL0GZTlPK12UcN4R7PfmNyEf0-X2Sn7uENxcl9XFjjzOj1FGq5TCQKIyrjcNTdIMEEHdyVKlpOhul4Q2twi9V4Zh2ALNQ=?preset=fullhd" length="289568"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/auslosung-der-ersten-runde-im-dfb-pokal/cnt-id-ps-895a7bdd-cb7e-4eec-94db-3953b5e502f0</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-895a7bdd-cb7e-4eec-94db-3953b5e502f0</guid><pubDate>Sun, 7 Jun 2026 15:20:33 +0200</pubDate></item><item><title>Ein Streitfall, der den modernen Fußball erklärt</title><description>&lt;p>Was ist los beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München? Um die Vorgänge dort einordnen zu können, muss man den europäischen Profifußball und seine Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten in den Blick nehmen.&lt;/p>&lt;p>Vom lokalen Vereinswesen zum globalen Milliardenmarkt&lt;/p>&lt;p>Was ist los beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München? Um die Vorgänge dort einordnen zu können, muss man den europäischen Profifußball und seine Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten in den Blick nehmen. Verwerfungen zwischen Investor, Vereinsvertretern, Mitgliedern und Fans, wie sie in München immer wieder zu beobachten sind, stellen entgegen der Darstellung mancher Medien, keineswegs ein singuläres 1860-Phänomen dar, sondern sie stehen vielmehr archetypisch für Konfliktlinien, die auch an zahlreichen anderen Standorten dokumentiert sind. Die Kontroversen lassen sich als Ausdruck eines tieferen Strukturwandels deuten. Es geht nicht nur um Geld oder Macht, sondern viel häufiger noch um die Frage, wem der Fußball „gehört“: den Investoren, die ihn finanzieren, oder den Fans, die ihm Bedeutung verleihen.&lt;/p>&lt;h2>Anfänge der Kapitalisierung&lt;/h2>&lt;p>Der Einstieg von Kapitalinvestoren in den europäischen Fußball begann in den 1980er Jahren. Die ökonomisch-politische Entwicklung in der nördlichen Hemisphäre war damals gekennzeichnet durch Globalisierungstendenzen sowie den Aufstieg transnationaler Konzerne und Banken zu dominierenden Akteuren in der Weltwirtschaft. Auch der Sport wurde zunehmend nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtet, um die Einnahmen der Klubs und Verbände zu maximieren.&lt;/p>&lt;p>Die Öffnung des Profifußballs für externe Kapitalgeber vollzog sich nicht abrupt, sondern in mehreren zeitlich unterscheidbaren Perioden. Bereits in den 1980er Jahren begann mit vereinzelten Börsengängen englischer Vereine eine erste Kommerzialisierungsphase, die sich zu Beginn der 1990er Jahre fortsetzte. Diese Entwicklung war eng mit einem steigenden Kapitalbedarf zur Modernisierung von Stadien und Organisationsstrukturen verbunden.&lt;/p>&lt;h2>Privatfernsehen und Sportmarketing&lt;/h2>&lt;p>Das aufkommende Privatfernsehen entdeckte den Fußball als Vehikel für den eigenen Durchbruch am Markt. Es verhalf dem Spiel mit dem Ball zu einem enormen Aufschwung in puncto Aufmerksamkeit. Parallel dazu entwickelte sich eine Sportmarketing-Industrie, die den „Rohdiamanten” innerhalb kürzester Zeit zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig aufpolierte. Die gezielte Vermarktung nationaler Ligen und internationaler Wettbewerbe begann. Beispielhaft dafür steht im Jahr 1992 die Einführung der UEFA Champions League, die den traditionellen Europapokal der Landesmeister ersetzte.&lt;/p>&lt;h2>EuGH-Urteil verändert Transfermarkt&lt;/h2>&lt;p>Das sogenannte Bosman-Urteil von 1995 ist ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das die Welt des Profifußballs revolutioniert hat. Es besagt, dass Profispieler nach Vertragsende ablösefrei wechseln dürfen und Quoten für ausländische EU-Spieler in den Ligen gegen das europäische Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit verstoßen. Die rasche Kommerzialisierung durchdrang nahezu alle Bereiche des Profifußballs. Es entstand ein hochvolatiler Transfermarkt.&lt;/p>&lt;h2>Kapitalgesellschaften und die 50+1-Regel&lt;/h2>&lt;p>Zu dieser Zeit begannen viele deutsche Profifußballvereine damit, ihre Lizenzspielabteilungen in eigene Kapitalgesellschaften auszugliedern. Auch der TSV 1860 München vollzog 2002 diesen Schritt und gründete die TSV München von 1860 GmbH &amp;amp; Co. KGaA. Um den Einfluss der Vereinsmitglieder weiterhin zu sichern, legte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 1998 fest, dass bei Tochtergesellschaften immer der Mutterverein die Mehrheit der Stimmrechte – also mindestens 50 Prozent plus eine Stimme – behalten muss. Mit der sogenannten 50+1-Regel sollte verhindert werden, dass Investoren die vollständige Kontrolle über Vereine in Deutschland erlangen.&lt;/p>&lt;h2>Kritik durch das Bundeskartellamt&lt;/h2>&lt;p>Eine Ausnahme galt für die Werksklubs Bayer 04 Leverkusen und VfL Wolfsburg. Da ihre Mutterkonzerne Bayer AG beziehungsweise Volkswagen AG die Vereine über Jahrzehnte hinweg finanziell gefördert hatten, durften sie die Mehrheit an den jeweiligen Kapitalgesellschaften übernehmen. Diese Sonderregelung wird bis heute kontrovers diskutiert, weil Kritiker darin einen Widerspruch zum eigentlichen Gedanken der 50+1-Regel sehen. Gegner der Beschränkung argumentieren, dass deutsche Klubs dadurch im internationalen Wettbewerb finanziell benachteiligt wären. Das Bundeskartellamt monierte im Jahr 2025, dass die 50+1-Regel nur dann kartellrechtlich zulässig sei, wenn sie konsequent, diskriminierungsfrei und ohne Sonderausnahmen (etwa für Leverkusen, Wolfsburg oder faktisch RB Leipzig) angewendet wird. Zu den Verfahrensbeteiligten vor dem Bundeskartellamt zählten sowohl Hasan Ismaik, der die 50+1-Regel zu Fall bringen wollte, als auch Vertreter des Muttervereins 1860, die sich für eine Beibehaltung aussprachen.&lt;/p>&lt;h2>Branchengröße sichert sich ab&lt;/h2>&lt;p>Im Jahr 2002 erwarb der Sportartikelhersteller Adidas Anteile an der neu gegründeten FC Bayern München AG. Weitere Aktionäre der Bayern wurden die Unternehmen Audi (2010/2011) und Allianz SE (2014). Die kumulierten Anteile der drei Investoren betragen 25 Prozent der FC Bayern München AG und liegen somit unterhalb einer Sperrminorität. Dadurch hat sich der Klub gegen eine zu hohe Einflussnahme der Investoren gewappnet. Auch die Satzung des Muttervereins des Rekordmeisters sichert dessen beherrschende Stellung und verhindert durch hohe Hürden eine Übernahme der FC Bayern AG gegen den Willen seiner Mitglieder.&lt;/p>&lt;h2>Übergang zu einem globalisierten Wirtschaftssektor&lt;/h2>&lt;p>Ab den 2000er Jahren rückten eigentümerzentrierte Finanzierungsmodelle in den Vordergrund. Vermögende Einzelinvestoren veränderten den internationalen Profifußball nachhaltig. Exemplarisch dafür steht der englische Spitzenclub FC Chelsea, der 2003 durch den russischen Oligarchen und Milliardär Roman Abramowitsch übernommen wurde. Ihm folgten in kleinerem Maßstab mehr oder weniger seriöse Investoren bei zahlreichen Klubs in Europa. Diese Entwicklung verdeutlicht den Wandel des Profifußballs von einer primär sportlich geprägten Organisation zu einem globalisierten und kapitalintensiven Wirtschaftssektor. In Deutschland organisiert und vermarktet die DFL Deutsche Fußball Liga seit 2001 als Interessenvertretung der Klubs die Bundesliga und die 2. Bundesliga der Herren sowie seit 2012 die Virtual Bundesliga (VBL) als E-Sport-Liga.&lt;/p>&lt;h2>Verschiedene Investmentformen&lt;/h2>&lt;p>Mit der finanziellen Unterstützung des Milliardärs Dietmar Hopp begann ab 2005 der rasante sportliche Aufstieg der TSG 1899 Hoffenheim. Innerhalb kürzester Zeit schaffte der Verein neben einer beeindruckenden Infrastruktur den Durchmarsch in den deutschen Profifußball und die Bundesliga. Hopp stellt unter den Fußballinvestoren insofern eine Ausnahmeerscheinung dar, als er in Hoffenheim zwar als Alleinherrscher, aber eher wie ein Mäzen wirkte.&lt;/p>&lt;p>Der Einstieg der Abu Dhabi United Group (ADUG) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Manchester City im Jahr 2008 läutete eine neue Phase der Finanzialisierung ein. Zunehmend erwarben nun institutionelle Investoren, Staatsfonds und Unternehmensgruppen europäische Spitzenklubs im Profifußball als Renditeobjekte oder zur Steigerung ihres politischen Prestiges. Aus der ADUG ging später die heute weltweit agierende City Football Group hervor, der elf Klubs auf verschiedenen Kontinenten gehören.&lt;/p>&lt;p>Andere Beispiele dafür sind der FC Liverpool, der seit 2010 von der US-amerikanischen Fenway Sports Group (FSG) kontrolliert wird, sowie der FC Paris Saint-Germain (PSG), der sich zu 100 Prozent im Besitz der katarischen Investorengruppe Qatar Sports Investments (QSI) befindet. QSI ist ein Tochterunternehmen des staatlichen katarischen Staatsfonds Qatar Investment Authority. QSI hat PSG im Jahr 2011 übernommen.&lt;/p>&lt;p>In Deutschland wurde 2009 RB Leipzig gegründet, nachdem der österreichische Getränkekonzern Red Bull das Spielrecht des westsächsischen SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost übernommen hatte. 2016 gelang den Leipzigern der Aufstieg in die Bundesliga, in der sie sich mit hohen Investitionen schnell als Spitzenklub etablierten. RB Leipzig umgeht die 50+1-Regel, indem der Mutterverein sehr restriktive Mitgliedsbedingungen hat. Stimmberechtigte Mitglieder sind fast ausschließlich Mitarbeiter oder Funktionäre des Red-Bull-Konzerns. Dadurch kontrolliert der Investor das Stimmrecht, während ein Beitritt für die breite Öffentlichkeit faktisch blockiert ist.&lt;/p>&lt;h2>Multi-Club Ownership, Medien und TV-Rechte&lt;/h2>&lt;p>Wie die City Football Group verfolgt auch Red Bull das Prinzip des Multi-Club Ownership. Dabei handelt es sich um ein Geschäftsmodell, bei dem ein Investor oder eine Investorengruppe gleichzeitig Anteile an mehreren professionellen Fußballklubs hält und diese als globales Netzwerk organisiert. Ein System, das zunehmend kritisiert wird, weil es den Transfermarkt drastisch verändert und die Integrität des sportlichen Wettbewerbs gefährdet.&lt;/p>&lt;p>Seit etwa 2020 drängen verstärkt US-amerikanische Finanzinvestoren und Private-Equity-Gesellschaften in den Markt. Unternehmen wie CVC Capital Partners oder RedBird Capital erwerben dabei nicht mehr nur einzelne Vereine, sondern investieren gezielt in ganze Ligen und deren Vermarktungsstrukturen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Medien- und TV-Rechte, die als langfristig profitable Einnahmequelle gelten. Beispiele hierfür sind die milliardenschweren Beteiligungen von CVC an La Liga und der französischen Ligue 1 oder RedBirds Engagement beim AC Mailand sowie der United Football League.&lt;/p>&lt;h2>Träume vom großen Erfolg&lt;/h2>&lt;p>Mit Hasan Ismaik erwarb 2011 der erste arabische Investor in der Geschichte des deutschen Profifußballs Anteile am damaligen Zweitligisten TSV 1860 München. Zwar bewahrte der Jordanier den Klub zunächst vor der Insolvenz, doch geriet 1860 nach seinem Einstieg in eine dauerhafte Krise aus Machtkämpfen, immer höheren Schulden, sportlichem Niedergang und gegenseitigem Misstrauen. Dabei agierte Ismaik mit seinen Unternehmen ausschließlich als Kreditgeber. Substanz in Form von Infrastruktur wurde keine geschaffen. Dafür stiegen Jahr für Jahr die Verbindlichkeiten.&lt;/p>&lt;p>Viele Mitglieder und Fans werfen Ismaik vor, den Profifußball bei 1860 wie ein schlecht geführtes Geschäftsprojekt zu verwalten und nie ein Verständnis für die Kultur des Traditionsvereins entwickelt zu haben. Der Konflikt eskalierte schließlich im Jahr 2017 mit dem Zwangsabstieg der Löwen in die Regionalliga Bayern. Ein Jahr später kehrten die Giesinger in den Profifußball zurück, stagnieren seither aber in der 3. Liga. Ursprünglich hatte Ismaik in München die baldige Teilnahme an der Champions League versprochen.&lt;/p>&lt;h2>Spekulative Investitionen&lt;/h2>&lt;p>Steigende Medienerlöse, globale Vermarktung und explodierende Transferwerte erwecken den Eindruck eines stetig wachsenden Marktes. In der Folge treten und traten in ganz Europa auch spekulativ orientierte Investoren auf, die mit vergleichsweise begrenzten finanziellen Mitteln am vermeintlich lukrativen Geschäft teilhaben wollen – oft mit erheblichen Risiken für die betroffenen Klubs und die Stabilität des Systems insgesamt.&lt;/p>&lt;p>Meist verfolgen diese Einzelpersonen oder kleineren Investorengruppen kurzfristige Ziele. Dazu zählen die Wertsteigerung eines Klubs, der Weiterverkauf von Spielerrechten oder die Beteiligung an Transfergeschäften. Im Gegensatz zu langfristig orientierten Investoren fehlt ihnen für ihr Handeln häufig eine nachhaltige Strategie. Eine Ursache für diese Entwicklung ist die vergleichsweise niedrige Eintrittsschwelle. Während die Übernahme eines internationalen Topklubs oder ein kompletter Neuaufbau enorme Summen erfordert, können sich kleinere Investoren an Zweit- oder Drittligisten beteiligen, Spielerfonds finanzieren oder über Umwege – etwa Beraternetzwerke – Einfluss nehmen.&lt;/p>&lt;p>Problematisch dabei ist, dass diese „Glücksritter“ Risiken häufig unterschätzen oder bewusst eingehen. Themen wie gezielte Nachwuchsförderung, regionale Verankerung oder sportliche Kontinuität treten dabei in den Hintergrund. Sie setzen auf sportlichen Erfolg als Multiplikator für ihre Investition – ein Faktor, der jedoch kaum planbar ist. Bleibt der erhoffte „Lucky Punch” aus, geraten Klubs schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Beispiele aus nahezu allen europäischen Ligen zeigen, dass renditegetriebene Investitionen nicht selten zu Instabilität, Schulden oder sogar Insolvenzen führen.&lt;/p>&lt;h2>Finanzielle Abhängigkeiten&lt;/h2>&lt;p>In Deutschland stehen der TSV 1860 München sowie Klubs wie Hertha BSC, der KFC Uerdingen 05 oder auch Türkgücü München symbolhaft für fragile Investorenmodelle mit allen negativen Begleiterscheinungen. Entgegen anderslautender Versprechen ihrer – einstigen – Geldgeber nahmen die genannten Klubs keinen Aufschwung, sondern gerieten in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten.&lt;/p>&lt;p>Weitere prominente Namen auf europäischer Ebene sind der englische Blackpool FC oder der Niedergang des Málaga CF in Spanien. In Belgien sind es unter anderem die Fälle von KV Oostende oder K Beerschot VA, in den Niederlanden Vitesse Arnheim oder ADO Den Haag und in Österreich Austria Wien oder der SK Austria Klagenfurt. All diese Beispiele verdeutlichen ein strukturelles Problem im europäischen Fußball: Klubs, die nicht im Rampenlicht stehen oder in den unteren Profiligen spielen, verfügen häufig nicht über stabile Einnahmen. Sie sind deshalb stark von einzelnen Investoren abhängig.&lt;/p>&lt;p>Spektakulär sind auch viele Geschichten aus Süd- und Osteuropa. Der Profifußball dort ist voll von großen Träumen, spektakulären Versprechen und gescheiterten Großprojekten. Sie weisen ein wiederkehrendes Muster auf: Einzelne Investoren beschwören den schnellen Aufstieg in die internationale Spitzenklasse, finanzieren aufsehenerregende Transfers und wecken große Hoffnungen bei Fans und Medien, um am Ende innerhalb weniger Jahre mit ihren überambitionierten Vorhaben zu scheitern. Finanzieller Reichtum allein garantiert keinen sportlichen Erfolg.&lt;/p>&lt;h2>Systemimmanente Konflikte&lt;/h2>&lt;p>Investoren, Mäzene, Betrüger, Hochstapler – der moderne Profifußball hält alle Spielarten bereit. Für Investoren ist ein Fußballverein vor allem ein wirtschaftliches Gut, ein Unternehmen mit Markenwert, Wachstumspotenzial und der Aussicht auf Rendite. Für viele Fans hingegen verkörpert der Klub weit mehr als eine Bilanz: Er ist kulturelles Erbe, sozialer Bezugspunkt und nicht selten Teil der eigenen Lebensgeschichte. Aus dieser unterschiedlichen Perspektive erwachsen Spannungen. Während Anhänger Tradition, regionale Identität und Mitbestimmung bewahren möchten, verfolgen Investoren im Regelfall ökonomische Interessen, suchen nach internationaler Vernetzung und manche auch nach politischem Einfluss.&lt;/p>&lt;p>Konflikte über Transfers, Vereinsführung, Stadionpolitik oder den grundsätzlichen Charakter des Klubs sind daher vorprogrammiert. Und wenn sich die großen Versprechen als Illusion erweisen oder ein Investor die Realität des Profifußballs verkennt, kann der Traum vom großen Geld schnell zum existenziellen Risiko für einen Klub werden.&lt;/p>&lt;p>Beim TSV 1860 München zeigen sich seit vielen Jahren ganz typische Kontroversen des deutschen und europäischen Profifußballs. Im April des vergangenen Jahres hat Hasan Ismaik öffentlich erklärt, seine Anteile an den Löwen nach 15 Jahren verkaufen zu wollen. Bei diesem Wunsch sind sich die gewählten Vertreter des Muttervereins und ihr exzentrisch wirkender Investor ausnahmsweise einig. Denn auch die Mehrheit der Vereinsmitglieder sieht das Verhältnis als zerrüttet an. Nachdem ein bereits ausgehandelter Deal im Sommer 2025 auf der Zielgeraden geplatzt war – der Interessent aus der Schweiz entpuppte sich als unseriös –, soll nun nach dem Wunsch beider Seiten die baldige Trennung über die Bühne gehen. (as) (Quelle Bundeskartellamt)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpObVpHWTFZV1l0TURFd8POO5XcJ61jzPdX-bZjAHILCaFRFGWqnUGNfBT1zxMteQkMJOJBv7QKyeVuLSHD7DesghEWskwIiFQ_XgBjFBu2hwNd6tXUuaFOYirJZuJGIWF1_MBlIGMjCUvuNWtmsNeuwirBvmAs-DD21rn3bW4=?preset=fullhd" length="61898"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/ein-streitfall-der-den-modernen-fussball-erklaert/cnt-id-ps-a3ed268a-a137-4cd7-9292-14ba58e33e82</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-a3ed268a-a137-4cd7-9292-14ba58e33e82</guid><pubDate>Sun, 31 May 2026 10:15:39 +0200</pubDate></item><item><title>Landespokalsieger FC Würzburger Kickers</title><description>&lt;p>m Finale 2026 des Bayerischen Landespokals setzte sich der Regionalligist FC Würzburger Kickers mit 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen den Drittligisten TSV 1860 München durch.&lt;/p>&lt;p>Außenseiter beweist im Finale den größeren Willen&lt;/p>&lt;p>Im Endspiel 2026 des Bayerischen Landespokals hat sich der Regionalligist FC Würzburger Kickers mit 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen den Drittligisten TSV 1860 München durchgesetzt. Die Rothosen holten sich vor 11.017 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Dallenberg damit zum vierten Mal den seit 1998 ausgespielten Toto-Pokal.&lt;/p>&lt;p>Für die Unterfranken ist der Sieg über die Löwen der zweite sportliche Höhepunkt einer ingesamt starken Saison. Schon vor dem Endspiel hatten die Würzburger Kickers die Bayerische Amateurmeisterschaft gefeiert und sich damit gleichzeitig die Teilnahme an der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal-Wettbewerb 2026/2027 gesichert. Damit stand bereits vor dem Anpfiff fest, dass auch der TSV 1860 München unabhängig vom Ausgang des Endspiels für den DFB-Pokal planen darf. Auf beide Teams wartet dort ein Spiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten sowie jeweils rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.&lt;/p>&lt;p>Sigurd Haugen brachte die Münchner in der 38. Minute per Kopfball in Führung. In der Schlussminute traf der ehemalige Löwe Tarsis Bonga zum Ausgleich für die Würzburger und rettete die Mannschaft von Trainer Michael Schiele ins Elfmeterschießen. Dort zeigten die Gäste die schlechteren Nerven. Kickers-Keeper Johann Hipper parierte einen Elfmeter von Patrick Hobsch. Kilian Jakob setzte seinen Ball neben den Pfosten. Bei den Kickers trafen hingegen alle Schützen. Der entscheidende Treffer gelang schließlich Liam Omore.&lt;/p>&lt;p>Das gewonnene Finale diente den Würzburgern als Generalprobe für die bevorstehenden Aufstiegsrelegationsspiele zur 3. Liga gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Mit dem Landespokal und dem Meistertitel im Gepäck geht die Mannschaft von Trainer Michael Schiele selbstbewusst in die entscheidenden zwei Begegnungen mit dem Meister der Regionalliga Nordost. Ganz anders die Münchner Löwen. Für sie endet der Landespokal wie die Drittligasaison: glücklos und mit einer sportlichen Enttäuschung. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpnNVpXUTFZV1l0TkdKacJowN3APhIGR_R4B-WvkIAEZfED3yeMAkbi5yA_Lutkwr4K8nB_U4gZhQ-3h9UD2V54hFlz1_p2VT-kfKpDbv5GbKEv7nkaJ8gR6r5EMCIFj_L3BLCPszHGB67igaR0Bc3w_r0u3HEKmaf2-nG_SSA=?preset=fullhd" length="506967"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/landespokalsieger-fc-wuerzburger-kickers/cnt-id-ps-8fbbc20d-7026-4686-805a-80ffc8f5d31b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8fbbc20d-7026-4686-805a-80ffc8f5d31b</guid><pubDate>Sun, 24 May 2026 09:37:17 +0200</pubDate></item><item><title>Große Ligenreform im Münchner Lokalfußball</title><description>&lt;p>Ab der Saison 2027/2028 soll es in München nur noch zwei statt bisher drei Kreisligen geben. Zur Spielzeit 2026/2027 findet ein Ausscheidungswettbewerb statt, bei dem die 42 Münchner Kreisligisten auf 30 Mannschaften reduziert werden.&lt;/p>&lt;p>Reduzierung der Kreisliga-Staffeln steht bevor&lt;/p>&lt;p>Ab der Saison 2027/2028 soll es in München nur noch zwei statt bisher drei Kreisligen geben. Zur Spielzeit 2026/2027 findet ein Ausscheidungswettbewerb statt, bei dem die 42 Münchner Kreisligisten auf 30 Mannschaften reduziert werden. Die Verringerung der Kreisligen in München von drei auf zwei Staffeln zieht eine Strukturreform der nachfolgenden Kreisklasse, A-Klasse und B-Klasse nach sich.&lt;/p>&lt;p>Bereits 2021 hatte der zuständige Bezirksspielausschuss des Bayerischen Fußballverbandes einen entsprechenden Reformbeschluss gefasst, dessen Umsetzung jedoch bislang ausblieb. Jetzt drückt der Verband aufs Tempo. Um den Hintergrund zu verstehen, muss man sich zunächst die Organisation und geografische Gliederung des Amateurfußballs in Oberbayern vor Augen führen. Der Bezirk Oberbayern ist in vier Fußballkreise unterteilt: den Kreis München (umfasst die Stadt München und angrenzende Bereiche des Landkreises München), den Kreis Zugspitze (Regionen rund um den Starnberger See, Weilheim, Bad Tölz, Dachau und Fürstenfeldbruck), den Kreis Inn/Salzach (erstreckt sich über den südöstlichen Raum, darunter die Landkreise Rosenheim, Miesbach, Traunstein, Berchtesgadener Land und Mühldorf) und den Kreis Donau/Isar (liegt im Norden und umfasst unter anderem Ingolstadt, Pfaffenhofen, Freising, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt).&lt;/p>&lt;p>Laut BFV-Angaben sind in allen vier Kreisen eine mehr oder weniger ähnlich hohe Anzahl an Vereinen und Mannschaften im Herrenbereich aktiv: München (197 Vereine, 368 Mannschaften), Zugspitze (202 Vereine, 341 Mannschaften), Inn/Salzach (182 Vereine, 316 Mannschaften) und Donau/Isar (171 Vereine, 297 Mannschaften). Nur in München existieren drei Kreisligen. In den drei anderen Kreisen sind es jeweils zwei. Das hat historische Gründe, denn in München spielten in der Vergangenheit deutlich mehr Mannschaften. Heute ist das jedoch nicht mehr der Fall. Die anderen oberbayerischen Kreise monieren deshalb seit Jahren eine Ungleichbehandlung. In keinem anderen Kreis in Bayern gibt es mehr als zwei Kreisligen. München stellt eine Ausnahme dar, durfte einen Direktaufsteiger mehr in die Bezirksligen entsenden und hatte 14 Mannschaften mehr, die auf Kreisebene in der höchsten Liga spielen. Damit soll nun Schluss sein.&lt;/p>&lt;p>Im Frühjahr konnten sich die Münchener Kreisligisten per Abstimmung für eines von zwei Modellen entscheiden, wie die Ligenreduzierung durchgeführt werden soll. Entweder gestreckt über drei Jahre, in denen es jeweils mehr Absteiger als bislang geben sollte, oder binnen einer einzigen Spielzeit, die in einer Art „Champions-League-Modus“ durchgeführt würde. Nach Informationen des Münchner Wochenanzeigers hat sich die Mehrheit der Vereine für die zweite Variante entschieden, die vom Bezirksspielausschuss auch als „schneller Tod“ beschrieben wird – ein spannender, interessanter Modus.&lt;/p>&lt;p>Um die Chancengleichheit zu wahren, werden die Münchner Kreisligisten in der Spielzeit 2026/2027 basierend auf den Tabellenplatzierungen der letzten drei Spielzeiten in drei „Leistungstöpfe“ eingeteilt. Dadurch treffen viele Mannschaften auf neue Gegner anderer Staffeln. Ausgetragen werden 24 Einfachspieltage mit jeweils zwölf Heim- und zwölf Auswärtsspielen für jedes Team. Die bisherige Hin- und Rückspielregelung entfällt. Nach 24 Spieltagen wird eine Abschlusstabelle aller 42 teilnehmenden Mannschaften erstellt. Die ersten drei Mannschaften im Gesamtklassement steigen direkt in die Bezirksliga auf. Die Tabellenplätze vier bis sieben spielen einen Relegationsplatz für die Bezirksliga aus, während die Mannschaften auf den Rängen acht bis einundzwanzig in der Kreisliga verbleiben. Die neun Mannschaften auf den Tabellenplätzen 34 bis 42 steigen direkt in die Kreisklasse ab.&lt;/p>&lt;p>Weitere Abbauplätze werden in Relegationsrunden ausgespielt. Dabei spielen die Tabellenplätze 22 bis 33 der Kreisliga gegeneinander. Die sechs Verlierer dieser Duelle steigen direkt ab, die sechs Sieger kommen eine Runde weiter und messen sich dort mit den Zweitplatzierten aus den Kreisklassen. Die sechs Verlierer dieser Duelle scheiden aus, steigen ab oder verbleiben in der Kreisklasse. In einer letzten Relegationsrunde spielen die Sieger gegeneinander: Die drei Verlierer müssen in die Kreisklasse, die Gewinner verbleiben in der Kreisliga. Dieses Modell verspricht für die Spielzeit 2026/2027 interessante sportliche Vergleiche und eine Vielzahl an Hopp-oder-Top-Spielen. In der darauffolgenden Saison 2027/2028 werden die Ligen wieder im gewohnten Modus ausgetragen, dann mit zwei Kreisliga-Staffeln und dreißig Mannschaften.&lt;/p>&lt;p>Es ist davon auszugehen, dass unter den Münchner Vereinen ein starkes sportliches Wettrüsten um den Sprung in die Bezirksliga oder den Ligaerhalt einsetzt. Vorboten davon sind bereits erkennbar. So vermeldete der FC Alte Haide-DSC München kürzlich die Verpflichtung des 27-jährigen Emre Tunc. Der ehemalige Türkgücü-Spieler zählte über Jahre hinweg zu den Leistungsträgern in der Regionalliga Bayern und war zuletzt für ein halbes Jahr beim FC Fürstenried am Ball. Ebenfalls mit reichlich Regionalliga-Erfahrung ausgestattet ist der 28-jährige Mario Crnicki (FC Energie Cottbus und Türkgücü München), der ebenfalls den Schwarz-Weiß-Grünen den Aufstieg sichern soll. Mit Elias Beckenbauer (24) wechselt ein weiterer bekannter Name vom Bezirksligisten MTV München zu den Schwabingern. Der Enkel von Fußballlegende Franz Beckenbauer erlernte das Fußballspielen in der Jugend des FC Bayern. In dieser Konstellation ist der FC Alte Haide-DSC München kommende Saison der Top-Favorit auf den Aufstieg und durchaus so etwas wie der FC Bayern der Kreisliga. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlRrd09EY3paVEV0WW1Obf0y54O5W-LukswT7GDOV7aWScBFFKfBg-rgR_DuiVrRx3K8DsJ606IcvC5RNBb23JJmuzb8c2lxb2FFWdP2tx1sYq3YVL7Zg2MgQHEdpdKsStDJMIwbybxxvmosASixkI90mVvomdDx0VtSiPHP5Jw=?preset=fullhd" length="820573"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/grosse-ligenreform-im-muenchner-lokalfussball/cnt-id-ps-51f51e36-0939-46bd-a419-1952852b6ed8</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-51f51e36-0939-46bd-a419-1952852b6ed8</guid><pubDate>Sat, 23 May 2026 13:02:40 +0200</pubDate></item><item><title>„Extrem stolz auf den ganzen Verein“</title><description>&lt;p>Die U21-Mannschaft des TSV 1860 München hat sich am letzten Spieltag der Bayernliga Süd vor 186 Zuschauern mit einem 5:1 (3:1)-Sieg über den FC Ismaning die Meisterschaft gesichert.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München II ist Meister in der Bayernliga Süd&lt;/p>&lt;p>Die U21-Mannschaft des TSV 1860 München hat sich am letzten Spieltag der Bayernliga Süd vor 186 Zuschauern mit einem 5:1 (3:1)-Sieg über den FC Ismaning die Meisterschaft gesichert. Weil zeitgleich die Profis spielten, war den „kleinen Löwen“ beim Saisonfinale nur eine vergleichsweise bescheidene Kulisse vergönnt. Die Ausgangslage für das Team von Trainer Alper Kayabunar war klar: Mit einem Sieg über den FCI war ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Der Verfolger TSV 1882 Landsberg musste sein Spiel gewinnen und zugleich auf einen Ausrutscher der Giesinger hoffen.&lt;/p>&lt;p>Doch die Weiß-Blauen ließen vom Anpfiff weg keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Cristian Leone (13. Min.) und Emre Erdogan (14. Min.) besorgten schon in der Anfangsviertelstunde einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Hausherren. Danach konnten die Gäste aus Ismaning durch einen Treffer von Ilkan Atak (39. Min.) verkürzen, doch nach einem Foul an Leone stellte der Gefoulte selbst noch vor dem Pausenpfiff per Elfmeter den alten Abstand wieder her. Ein Eigentor von Ismanings Dimitrios Vourtsis (67. Min.) nach einer scharfen Hereingabe von Leone und ein Treffer des eingewechselten Arian Ortivero Calderon (87. Min.) besiegelten den 5:1-Endstand.&lt;/p>&lt;p>Den sportlichen Aufstieg in die Regionalliga Bayern dürfen die Giesinger aber nicht antreten, weil die Profis des TSV 1860 München auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga vertreten sein werden und die BFV-Regularien zwei Spielklassen Unterschied verlangen. Kayabunar befand nach Spielschluss: „Wir sind verdient Meister geworden, haben fast die ganze Saison über auf dem ersten Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“&lt;/p>&lt;p>Nicht nur wegen der Meisterschaft ist die Spielzeit für Kayabunar eine erfolgreiche: „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft und auf den ganzen Verein.“ (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVRkbVpEUTVOakF0TUdNMqn4sYWvElvfOavnlu_1DloueTZZL7HIs-CAV2LR9xTglyv09QlHv8-uFYgM3LJT3jOjYrvhSuE6pOE4aUH5f0ZAPttaAv8-kznzb6cmUqwdZU_5sNKzNXzjZaI8NsDHrIZ4TOiL4Oq5uDXct3RdV-s=?preset=fullhd" length="194811"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/extrem-stolz-auf-den-ganzen-verein/cnt-id-ps-5e2cad3f-efff-4899-97aa-31d52c40e0b7</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5e2cad3f-efff-4899-97aa-31d52c40e0b7</guid><pubDate>Tue, 19 May 2026 00:01:00 +0200</pubDate></item><item><title>Bayernfans auf Meisterfeier böse gefoppt</title><description>&lt;p>Ein Coup der besonderen Art gelang mutmaßlichen Fans des TSV 1860 München am Sonntag auf der Meisterfeier des Stadtrivalen FC Bayern.&lt;/p>&lt;p>Riesiges Schmähplakat auf dem Marienplatz&lt;/p>&lt;p>Ein Coup der besonderen Art gelang mutmaßlich Fans des TSV 1860 München am Sonntag auf der Meisterfeier des Stadtrivalen FC Bayern. Auf dem proppenvollen Münchner Marienplatz hatten sich vor dem Rathaus Tausende Anhänger der Rot-Weißen versammelt, um standesgemäß den 35. Meistertitel ihres Vereins zu feiern. Dabei wurde ihnen durch Saboteure ein riesiges vermeintliches Klubwappen des Rekordmeisters und -pokalsiegers untergeschoben, das die euphorisierte Menge als Blockfahne über ihre Köpfe wandern ließ. Doch darauf befand sich nicht etwa das bekannte kreisrunde Signet, sondern ein Schmähmotiv, bei dem das „y“ im Vereinsnamen durch ein „u“ ersetzt worden war und anstelle von „München“ ein vulgäres sexistisches Schimpfwort zu lesen war.&lt;/p>&lt;p>Mit fast 450.000 Mitgliedern ist der Fußball-Club Bayern der mitgliederstärkste Sportverein der Welt. Entsprechend groß ist national und international das Interesse an seinen Spielen, Titeln und Feierlichkeiten. Der Klub streamte seine Meisterfeier über den klubeigenen YouTube-Kanal vom Rathausbalkon aus live in alle Welt. Lokal übertrug der Bayerische Rundfunk die Zeremonie. Aus der Vogelperspektive der TV-Kameras war das Fake-Emblem auf der versammelten Menschenmenge minutenlang zu sehen. In eine der Rauten hatten die Urheber ein „1860“ gekritzelt.&lt;/p>&lt;p>Nach einiger Zeit bemerkten Vertreter des FC Bayern auf dem Balkon des Rathauses, dass mit dem Wappen ihres Klubs etwas nicht stimmte. Wie die TV-Bilder vermuten lassen, wurde Moderator und Stadionsprecher Stephan Lehmann von Kapitän Manuel Neuer darauf aufmerksam gemacht. Daraufhin versuchte Lehmann, das Malheur diskret aus dem Bild zu schaffen. „Könntet ihr bitte die Plane da draußen einholen? Ihr seht ja nichts darunter. Macht die doch bitte zusammen – nicht weiterreichen“, wurden die Fans aufgefordert. Doch da waren die Luftaufnahmen bereits weltweit gesendet. Das internationale Pressecho auf den Prank ist groß: Selbst die „New York Times“ berichtet. In den sozialen Netzwerken werden Videos und Bilder des Vorfalls millionenfach geklickt. (as) (Quellen: Bayerischer Rundfunk, New York Times)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0RkbFltUmtabU10TlRBeIt5ibter_sfP0pYZmhfvJM6mkDS_4PQ9YKP2Hr4OSQeUOuarbwccB2rUBWtSLcqNknTYu4LAcyFDO7-sEyK79hb4qV2mLfb2-3PGVcW0-YSCp3weo6fvZU1KCaKn18dqCQie3nkxDtVfkA7OM6EVzY=?preset=fullhd" length="326867"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/bayernfans-auf-meisterfeier-boese-gefoppt/cnt-id-ps-21dfaf80-6a33-4803-9a38-48b9c0c8d3a3</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-21dfaf80-6a33-4803-9a38-48b9c0c8d3a3</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 09:56:24 +0200</pubDate></item><item><title>Löwinnen schaffen Triple-Aufstieg</title><description>&lt;p>Nicht nur die Kreisliga- Löwinnen sowie das als U23 in der Kreisklasse spielende zweite Team, sondern auch die U15-Juniorinnen des TSV 1860 München sind in der Bezirksliga Meisterinnen geworden. Ein Triple in Weiß-Blau.&lt;/p>&lt;p>Frauen- und Juniorinnen feiern Meistertitel&lt;/p>&lt;p>Nicht nur die Kreisliga-Löwinnen sowie das als U23 in der Kreisklasse spielende zweite Team, sondern auch die U15-Juniorinnen des TSV 1860 München sind in der Bezirksliga Meisterinnen geworden. Ein Triple in Weiß-Blau.&lt;/p>&lt;p>In der Bezirksliga siegten die U15-Junglöwinnen gegen den FC Ottobrunn mit 3:0 (2:0) und setzten sich damit die Krone auf. Im ersten Durchgang traf Lucy Schubert mit einem Doppelpack (18. und 27. Min.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Melanie Becker (51. Min.) für den Endstand. In der Tabelle stehen die kleinen Löwinnen mit der Maximalpunktzahl uneinholbar vor dem TSV Grünwald und dem SC Baldham-Vaterstetten.&lt;/p>&lt;p>Bereits vor der Spielrunde am Wochenende standen das erste und das zweite Frauen-Team als Meisterinnen ihrer Spielklassen fest. Nun wurden auch die Feierlichkeiten auf dem heimischen Platz an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing zelebriert. Die Kreisliga-Löwinnen besiegten den TSV Eintracht Karlsfeld mit 5:0 (3:0). Kira Winter mit einem Doppelpack (13. und 31. Min.) und Julia Keller (38. Min.) besorgten den Halbzeitstand. Nach der Pause trafen Julia Ennen (76. Min.) und Janina Hartmann (86. Min.) zum Endstand gegen die sich tapfer bis zum Schluss wehrenden Frauen vom nordwestlichen Münchner Stadtrand. Die Eintrachtlerinnen bewiesen Sportsgeist und ließen sich zu keinem Zeitpunkt hängen.&lt;/p>&lt;p>Neues Saisonziel der Löwinnen I ist es, die Spielzeit 2025/2026 mit voller Punktzahl abzuschließen und die 100-Tore-Marke zu überschreiten. Mit ihrem aktuellen Torverhältnis von 97:6 scheint dieses Vorhaben realisierbar. Am kommenden Wochenende spielen sie um 17:30 Uhr zuhause gegen die starke drittplatzierte Spielgemeinschaft FC Aschheim/Kirchheimer SC. Im letzten Saisonspiel geht es dann zum SV Dornach.&lt;/p>&lt;p>Auch die Frauen des TSV 1860 München II feierten einen Heimsieg. Der SC Baldham-Vaterstetten unterlag mit 4:2 in Obergiesing. Zoe Raabe besorgte in der 18. Minute die Führung für die Löwinnen, die ihre Schwester Michelle zehn Minuten später auf 2:0 ausbaute (28. Min.). Nina Filardi konnte in der 31. Minute verkürzen, ehe Mira Müller in der 42. Minute den alten Abstand wieder herstellte. Unmittelbar nach Anpfiff der zweiten Halbzeit traf Julia Espertshuber zur Vorentscheidung (47. Min.). In der Schlussviertelstunde markierte Eleonora Cabras den 4:2-Endstand (77. Min.).&lt;/p>&lt;p>Nach dem Abpfiff der Partien der Frauenteams wurden die obligatorischen Bier-Feierlichkeiten mit riesigen Gläsern und in den Meister-T-Shirts zelebriert. Trainer Lorenzo Tonello versuchte vergeblich, sich vor seinen Spielerinnen zu verstecken, um einer Bierdusche zu entgehen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpNd05HRTJOMk10TkdSayzJ5tgOlHm2ZrM3j0OOVN8Ueu4HvLD3Z3MzYnkZM17S3sJZ_PI0NkLd4SdUgKRcwfDtxJYgg6KH-j1mcE8HQ0NemPAW_EZLziiQTRVaZk3PVggAtGYbFOJX6DYeXOXZqnauv5h7ul0wxfVh8aJ2Vss=?preset=fullhd" length="394357"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewinnen-schaffen-triple-aufstieg/cnt-id-ps-3daade24-ec3a-4e70-8452-6cdf989a914d</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-3daade24-ec3a-4e70-8452-6cdf989a914d</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 11:44:19 +0200</pubDate></item><item><title>20 Jahre „Münchner Freiheit”</title><description>&lt;p>Zu Gast beim spielstarken SC Verl sah der TSV 1860 München am letzten Spieltag der 3. Liga kein Land und verlor 0:3. Am achten Platz in der Abschlusstabelle änderte die Niederlage der Löwen nichts mehr.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 beendet Saison auch Platz acht&lt;/p>&lt;p>Zu Gast beim spielstarken SC Verl sah der TSV 1860 München am letzten Spieltag der 3. Liga kein Land und verlor 0:3 (0:1). Am achten Platz in der Abschlusstabelle änderte die Niederlage der Löwen nichts mehr. Für die Ostwestfalen trafen vor 3.764 Zuschauern in der Sportclub-Arena – darunter gut 1.000 aus München – Berkan Taz per Handelfmeter (36. Min.) sowie Oualid Mhamdi (60. Min.) und Julian Stark (78. Min.).&lt;/p>&lt;p>Aus Sicht der Gästefans war der Höhepunkt des Ausflugs nach Verl eine große Kurvenchoreografie anlässlich des 20-jährigen Bestehens der 1860-Fangruppierung „Münchner Freiheit”. Die Anhänger, die das Konterfei des „Monaco Franze” bereits in nahezu jedes Stadion in Deutschland mitgenommen haben, sind seit zwei Jahrzehnten fester Bestandteil der Fanszene des TSV 1860 München.&lt;/p>&lt;p>„Die erste Halbzeit war in Ordnung. Wir haben gut angefangen unsere Möglichkeiten gehabt, die aber wieder mal nicht genutzt“, befand Löwen-Trainer Markus Kauczinski. Sigurd Haugen mühte sich im Sturm vergeblich. Die ereignisarme erste Halbzeit fand ihren Höhepunkt in einem Strafstoß. Lasse Faßmann hatte den Ball unglücklich an die Hand bekommen. Nach Wiederanpfiff „hatten wir keine Chance, konnten der Spielfreude von Verl nichts entgegensetzen, die Energie hat nachgelassen und am Ende war die Höhe der Niederlage verdient“, räumte Kauczinski ein. Verls Trainer Tobias Strobl feierte mit dem Sportclub die beste Abschlussplatzierung (Rang sechs) in der Vereinsgeschichte der Ostwestfalen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WTJSbE1tUTJaVEF0Wm1NMdzsvr_F2O0MVDV0oAbPzXgZTMB3KgAnQmchHU8YBCMNdc0vJNSF-7hmSwBT6WslCNe_qwYKu2hF565qP7Ka-dCktDJI2HzSaQFod4cdQYU0iU2dYSrJ6QPtezY6gGBSwMNLNNz4BnEBAzXnqUqyXVA=?preset=fullhd" length="583555"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/20-jahre-muenchner-freiheit/cnt-id-ps-52a160f8-9766-424d-a0b4-d732a16bbfa4</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-52a160f8-9766-424d-a0b4-d732a16bbfa4</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 11:31:46 +0200</pubDate></item><item><title>Hier sind die Löwen führend</title><description>&lt;p>Die sportlich enttäuschende Saison der Profis des TSV 1860 München, die mit Aufstiegsambitionen in die Spielzeit 2025/2026 der 3. Liga gestartet waren, hat rückblickend dennoch einige Lichtblicke zu bieten.&lt;/p>&lt;p>Einsatzzeiten für U23-Nachwuchsspieler&lt;/p>&lt;p>Die sportlich enttäuschende Saison der Profis des TSV 1860 München, die mit Aufstiegsambitionen in die Spielzeit 2025/2026 der 3. Liga gestartet waren, hat rückblickend dennoch einige Lichtblicke zu bieten. Unter Markus Kauczinski, der im Oktober 2025 den Profikader als verantwortlicher Trainer übernahm, debütierten zahlreiche vielversprechende Nachwuchstalente.&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München dürfte heuer die meisten Einsatzzeiten aller Drittligisten für U23-Spieler verzeichnen. Zur Erinnerung: In der 3. Liga müssen pro Spieltag mindestens vier Spieler im 18-Mann-Kader stehen, die zu Saisonbeginn das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Bürger eines EU-Mitgliedsstaates oder eines Landes mit Assoziierungsabkommen sind. Bei den Münchner Löwen standen entsprechende Akteure nicht nur im Spieltagskader, sondern kamen auch regelmäßig zum Einsatz.&lt;/p>&lt;p>Neben dem bereits etablierten 20-jährigen Sean Dulic (22 Spiele), schnupperten vor dem letzten Spieltag der 19-jährige Lasse Faßmann (7 Spiele), der 20-jährige Samuel Althaus (8 Spiele), der 21-jährige Noah Klose (1 Spiel), der 23-jährige Damjan Dordan (12 Spiele), der 19-jährige Clemens Lippmann (24 Spiele) und der 20-jährige Xaver Kiefersauer (2 Spiele) Profiluft. Letzerer kam allerdings zu spät zum Einsatz, um noch in die Berechnung einzufließen. Für der 18-jährige Loris Husic (5 Spiele) gibt es keine Förderung, denn der ist Österreicher. Dennoch dürfte diesmal die Ausschüttung aus dem sogenannten „Nachwuchsfördertopf 3. Liga“ für die Giesinger entsprechend hoch ausfallen.&lt;/p>&lt;p>Das Geld wird nach festen Kriterien an 18 der 20 Vereine ausgeschüttet. Keine Mittel erhalten der VfB Stuttgart II und die TSG Hoffenheim II, denn zweite Mannschaften sind von der Fördermaßnahme ausgeschlossen. In der Statistik der „Eigengewächse“ – dabei handelt es sich um Spieler, die in einer der klubeigenen Nachwuchsmannschaften (mindestens U17-Junioren) aktiv waren – steht der TSV 1860 München hinter den U23-Mannschaften der Bundesligisten TSG Hoffenheim und VfB Stuttgart auf Platz 3. Damit ist er unter den ersten Mannschaften der 3. Liga mit Abstand führend.&lt;/p>&lt;p>In der kommenden Spielzeit sollen die Nachwuchskräfte nach dem Willen der sportlich Verantwortlichen noch mehr Verantwortung übernehmen. Der international erfahrene Routinier Kevin Volland (33) brachte es im „Hacker-Pschorr-Fantalk“ nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt auf den Punkt: „Ich würde mir wünschen, dass wir nächste Saison ein paar mehr Soldaten in der Mannschaft haben, die auf dem Platz marschieren und sich an Pläne des Trainers halten.“ Auch die Spielweise soll sich dann ändern: „Wir möchten erfrischenderen Fußball spielen. Diese Saison haben wir oft sehr passiv und abwartend gespielt.“ (as) (Quellen: transfermarkt.de, Hacker-Pschorr-Fantalk)&lt;/p&gt;</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlRrME1UZG1Zell0T1dZd6sUsIwrTGRyIhBlCMuP0MCSkuWaXqURUgSqVb1Qjss_eB-v28AqvdvtNzY7TQPy_vSM4LRzJzzMZNTywot68sRGiEtowdJxksbBJ9OZuX0XpA2259_OPCRadCRzdaWJmopKZD5xE3UVIUQtzuA-ZCM=?preset=fullhd" length="274470"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/hier-sind-die-loewen-fuehrend/cnt-id-ps-9d55fad7-6d75-403b-8257-da5c7834c8b3</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-9d55fad7-6d75-403b-8257-da5c7834c8b3</guid><pubDate>Fri, 15 May 2026 12:49:24 +0200</pubDate></item><item><title>Aufstiegsfreuden beim TSV 1860 München</title><description>&lt;p>Nach den U23-Frauen des TSV 1860 München hat auch das erste Frauen-Team den Aufstieg fix gemacht. Mit einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling sicherten sich die Löwinnen vier Spieltage vor Saisonschluss die Meisterschaft.&lt;/p>&lt;p>Frauenteams machen Doppelmeisterschaft perfekt&lt;/p>&lt;p>Nach den U23-Frauen des TSV 1860 München hat auch das erste Frauen-Team den Aufstieg fix gemacht. Mit einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling sicherten sich die Löwinnen vier Spieltage vor Saisonschluss die Meisterschaft und die damit verbundene Versetzung in die Bezirksliga.&lt;/p>&lt;p>Zu Gast im Landkreis Ebersberg taten sich die Münchnerinnen zunächst schwer gegen den Tabellenvorletzten. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Danach gerieten die Weiß-Blauen auch noch in Unterzahl. Leonie Lauth hielt nach einem weiten Ball ihre Gegnerin am Trikot fest. Der Unparteiische wertete die Aktion als Notbremse und gab die Rote Karte (48. Min.). Als hätten die Gäste diesen Weckruf gebraucht, agierten sie fortan deutlich dominanter und schnürten die Frauen der Spielgemeinschaft regelrecht in ihrer Hälfte ein. Der Führungstreffer ließ nicht mehr lange auf sich warten. Nach einer Hereingabe von Kapitänin Carla Ritz traf Ines Brock zum 1:0 (52. Min.), dem Julia Keller zwei weitere Tore zum 3:0-Endstand folgen ließ (74. und 87. Min.).&lt;/p>&lt;p>Für die Frauen des TSV 1860 München war es der 19. Saisonsieg im 19. Spiel. Drei weitere Begegnungen stehen noch auf dem Programm. „Wir wollen die perfekte Saison spielen“, kündigte Trainer Lorenzo Tonello an. In der Kreisklasse gewannen die ebenfalls bereits als Meisterinnen feststehenden U23-Frauen mit 3:1 (0:0) beim SC Bogenhausen. Dreifache Torschützin für die Giesingerinnen war die überragende Felicia Altenburger (48., 67. und 90. Min.+1). Zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich traf Antonia Freund (53. Min.).&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 16. Mai wollen die Löwinnen um 17:30 Uhr zuhause auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing beim Heimspiel gegen den TSV Eintracht Karlsfeld mit ihren Fans die Meisterschaft feiern. Das Vorspiel bestreiten um 15 Uhr der TSV 1860 München II und der SC Baldham-Vaterstetten. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1RBeFl6TmpPVE10TXpabDcMFiVBh6t7HL2TbCVKZruCzfnDyrS1wBZadHVwcYWEFNrKPmgtQIl7v6Xg1BaZMgrhWWkPy4EM-x17nlYUcowRM367GQh37ADf5Tu_BqygpTekln2IUAp97NFioaFJ3Zi5nP5fmmxCFyDYL1MMb_g=?preset=fullhd" length="477489"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/aufstiegsfreuden-beim-tsv-1860-muenchen/cnt-id-ps-6b2c925f-2b8e-4c11-b74d-393c128fefdf</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-6b2c925f-2b8e-4c11-b74d-393c128fefdf</guid><pubDate>Tue, 12 May 2026 12:49:56 +0200</pubDate></item><item><title>Standing Ovations und Sprechchöre für Verlaat</title><description>&lt;p>Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 unterlag der TSV 1860 München dem FC Ingolstadt 04 mit 1:2 (1:0). Vor dem Anpfiff wurden acht Spieler der Löwen, zum Teil unter Tränen, offiziell verabschiedet.&lt;/p>&lt;p>Verabschiedungen beim letzten Heimspiel der Saison&lt;/p>&lt;p>Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 unterlag der TSV 1860 München dem FC Ingolstadt 04 mit 1:2 (1:0). Vor dem Anpfiff wurden acht Spieler der Löwen – zum Teil unter Tränen – von den Fans verabschiedet. Neben Jesper Verlaat verlassen Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl, Morris Schröter und Ersatztorhüter Miran Qela den Klub. Qelas Abschied war bislang noch nicht offiziell verkündet worden. „Der TSV 1860 wünscht allen scheidenden Spielern für die Zukunft viel Glück und Gesundheit sowie viel Erfolg auf dem weiteren Karriere- und Lebensweg. Einmal Löwe, immer Löwe”, heißt es vonseiten der Giesinger.&lt;/p>&lt;p>Während die meisten der scheidenden Spieler lediglich höflichen Applaus erhielten, wurde es im Stadion laut, als Verlaat aufgerufen wurde. Mit Standing Ovations und Sprechchören der Zuschauer wurde der langjährige Kapitän verabschiedet. Der Niederländer kam 2022 nach München, übernahm zur Saison 2023/2024 die Kapitänsbinde von Stefan Lex und wurde in kurzer Zeit zu einem Publikumsliebling. Seine kämpferische Spielweise kam auf Giesings Höhen gut an. Doch im Laufe der Zeit stoppten den 29-jährigen Innenverteidiger immer wieder Verletzungen. In der aktuellen Spielzeit konnte er nur sechs Spiele absolvieren. Als Verlaat von den Fans gefeiert wurde, kamen ihm die Tränen.&lt;/p>&lt;p>Gegen die „Schanzer” durften Jüngere ran. Mit dem genesenen Sean Dulic (20) sowie Samuel Althaus (20) und Xaver Kiefersauer (20) stand zu Beginn eine neue Generation auf dem Feld. Kurz vor der Pause brachte Althaus die Sechzger in Führung (42. Min.). Nach Wiederanpfiff drehten Marcel Costly (57. Min.) und Max Besuschkow die Partie (64. Min.). „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach waren wir sehr dominant”, kommentierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski den ersten Durchgang. „Auch wenn wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Spiel. Leider ist es so, dass wir erneut zu wenige Tore aus unseren Chancen gemacht haben.” Nach der Pause habe sein Team die Partie aus der Hand gegeben”, kritisierte er. „Es war ein Spiel, das wir nie verlieren dürfen.” Der Wille sei vorhanden gewesen. „Bis zum Schluss sind wir angelaufen, hatten noch durch Sigurd Haugen einen Lattentreffer und ein paar Halbchancen.”&lt;/p>&lt;p>Als einer der auffälligsten Löwen agierte bei seinem Startelf-Debüt das Nachwuchstalent Xaver Kiefersauer (20). Der lauf- und kampfstarke Kapitän der U21-Mannschaft des TSV 1860 München hatte unter der Woche seinen ersten Profivertrag in Giesing unterschrieben (datiert bis zum Sommer 2028) und darf sich ab sofort in der ersten Mannschaft beweisen. Als Neunjähriger kam er einst zu den Junglöwen. Kiefersauer spielt Bälle mit Zug, traut sich Diagonalpässe zu und ist zudem torgefährlich: In der aktuellen Saison gelangen ihm in 19 Spielen in der Bayernliga Süd sechs Treffer.&lt;/p>&lt;p>Als ähnlich hoch veranlagt gilt der gleichaltrige Samuel Althaus. Er ist auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar. 2021 wechselte der gebürtige Augsburger vom FC Augsburg zu den Junioren des TSV 1860 München und machte in Giesing eine gute sportliche Entwicklung. Für die kommende Saison zählt auch der Deutsch-Schweizer zu den Anwärtern auf Einsätze in der Stammformation der Profis.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag sind die Weiß-Blauen im letzten Saisonspiel auswärts noch einmal beim Sportclub Verl in Ostwestfalen gefordert. Der Verein aus dem Kreis Gütersloh spielt seit sechs Jahren in der 3. Liga. Obwohl die Verler Jahr für Jahr ihre besten Spieler abgeben müssen, verlieren sie kaum an sportlicher Substanz. Sie spielen einen technisch starken Tempofußball und wissen immer wieder mit klugen Transfers zu überraschen. Anpfiff in der Sportclub Arena, die 5.207 Zuschauer fasst, ist um 13:30 Uhr. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WkRkbE9EQTRZekl0WVdFNK8xCL33lwB3kddlSNmsjBbneP7kISyafwmHFWgciR_OqhdLpffDGKfzF-1tjVbbGPNkqAMTgjrN_5_iRDVjnr9IWwKEVXwe3596V3SRWALQFBACEb9SqgsdUTpwL33Lfk8hbpVWZ8fAZUlKkD2BkHY=?preset=fullhd" length="313359"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/standing-ovations-und-sprechchoere-fuer-verlaat/cnt-id-ps-ea788c37-8557-4c00-ac0b-257f7328381c</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ea788c37-8557-4c00-ac0b-257f7328381c</guid><pubDate>Sun, 10 May 2026 18:38:29 +0200</pubDate></item><item><title>Zeitreise: „Der große Tag der Löwen“</title><description>&lt;p>Unter dem Titel „Der große Tag der Löwen“ haben die Autoren Roman Beer und Claus Melchior einen Bild-Text-Band veröffentlicht, der sich komplett um den 28. Mai 1966 dreht.&lt;/p>&lt;p>Die historische Meisterschaft des TSV 1860&lt;/p>&lt;p>Als am 28. Mai 1966 an der Grünwalder Straße der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel auf Giesings Höhen keine Grenzen mehr: Der TSV 1860 München war zum ersten und bis heute einzigen Mal Deutscher Meister geworden. Diesem für den Verein historischen Tag widmen Roman Beer und Claus Melchior ihren ebenso liebevoll gestalteten wie detailreichen Bild-Text-Band „Der große Tag der Löwen“.&lt;/p>&lt;p>Im Mittelpunkt steht das legendäre 1:1 gegen den Hamburger SV am letzten Spieltag der Saison 1965/1966: Vor 44.000 Zuschauern im restlos ausverkauften Grünwalder Stadion brachte Rudi Brunnenmeier die Löwen bereits nach fünf Minuten in Führung – ein Treffer, der sich am Ende als goldwert erweisen sollte. Das Unentschieden reichte, um Borussia Dortmund mit drei Punkten Vorsprung hinter sich zu lassen und die Meisterschale nach München zu holen.&lt;/p>&lt;p>Während die Löwen auf nationaler Bühne triumphierten, sorgte der BVB international für Schlagzeilen. Die Dortmunder gewannen in Glasgow mit einem 2:1 gegen den FC Liverpool den Europapokal der Pokalsieger. Beer und Melchior sind keine Neulinge auf fußballhistorischem Terrain. Bereits zum 50-jährigen Jubiläum der Meisterschaft veröffentlichten sie gemeinsam mit Arnold Lemke das Werk „Der Triumph der Löwen“, das die komplette Bundesligasaison 1965/66 nachzeichnet. Der neue Band versteht sich als atmosphärische Ergänzung mit dem Fokus auf jenen Maitag, der in der Vereinsgeschichte der Giesinger einen besonderen Platz einnimmt.&lt;/p>&lt;p>Natürlich darf dabei Petar „Radi“ Radenković nicht fehlen, der charismatische Torhüter, Publikumsliebling und Schlagerstar der Sechzigerjahre. Radi stand in allen 34 Saisonspielen zwischen den Pfosten des Meisters. Nebenbei landete er einen Hit im Musikgeschäft. Seine Single „Bin i Radi, bin i König” verkaufte sich Berichten zufolge rund 400.000 Mal und erreichte Platz 5 in den Deutschen Charts.&lt;/p>&lt;p>Dass das Buch kenntnisreich geraten ist, überrascht nicht. Roman Beer ist ein ausgewiesener Experte für die Geschichte des Grünwalder Stadions und hat sich viele Jahre lang ehrenamtlich als Fußballabteilungsleiter beim TSV 1860 München engagiert. Claus Melchior ist im Vorstand der Abteilung Vereinsgeschichte aktiv und bringt als Autor sportfachliche Expertise und publizistische Erfahrung mit. Gemeinsam gelingt es ihnen, eine Zeitreise in ein Fußballjahr zu unternehmen, in dem München blau leuchtete.&lt;/p>&lt;p>Roman Beer | Claus MelchiorDer große Tag der LöwenDer TSV München von 1860 wird Deutscher Fußball-Meister48 Seiten, Format A4, Hardcover, zahlreiche FotosISBN 978-3-00-086848-1Preis: 9,95 EuroVerleger und Vertrieb:www.fussballbuecher-beer.de&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WXprME9EWXlZMkV0T0RGbcp3d3RZHenXPdjlvE4oMYd3mWcu4CNUpENHfXLt86cYedb3epade2HQoF7GNV8Wb3KqxBBIg55ItZQ6S_4i3B8Iqfow_1kuttVgsl5VvWw1ZHWIHCuUZw-wog8qEqcznX376eXZkFxCnMnq7rWlXeM=?preset=fullhd" length="574127"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/zeitreise-der-grosse-tag-der-loewen/cnt-id-ps-5f6ebca3-ebf6-4a67-bce4-1d1d9833b30a</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5f6ebca3-ebf6-4a67-bce4-1d1d9833b30a</guid><pubDate>Fri, 8 May 2026 21:53:31 +0200</pubDate></item><item><title>„Dieses Jubiläum gehört uns allen“</title><description>&lt;p>Die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e. V. hat in ihrer Historie gekramt und bringt ein Retro-Trikot anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Meisterschaft von 1966 in Umlauf.&lt;/p>&lt;p>Retro-Trikot 60 Jahre Deutsche Meisterschaft&lt;/p>&lt;p>Die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e. V. hat in ihrer Historie gekramt und bringt ein Retro-Trikot anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Meisterschaft von 1966 in Umlauf. Der Verkauf startet beim letzten Heimspiel der Profimannschaft in dieser Saison, am kommenden Samstag, den 9. Mai 2026 gegen den FC Ingolstadt 04. Das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum „die Bayerische Junglöwen“ erhält den gesamten Reinerlös, schreibt der Verein. Die Bandbreite der erhältlichen Größen erstaunt. Sie reicht von Hemdchen für Kleinkinder bis zu Größen für den stattlichen Herrn in 10 XL. Kindergrößen gibt es für 44 Euro, Erwachsenen-Hemdchen für 66 Euro.&lt;/p>&lt;p>Die Fußballabteilung lässt wissen: „Dieses Jubiläum gehört uns allen. Den Helden von damals. Den Generationen auf den Rängen. Und denen, die den Verein heute mit Herz und Stimme tragen.“ Erstanden werden kann das Textil, dessen Brust der Schriftzug „60 Jahre Deutscher Meister“ ziert, am Spieltag ab 11 Uhr vor dem Vereinsheim Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96) und beim Fantreff am Candidplatz. Später soll es auch online erhältlich sein. Mit Fredi Heiß, Bubi Bründl und Bernd Patzke posieren drei der historischen Helden auf einem Foto.&lt;/p>&lt;p>Gestalterisch nimmt das Hemd ganz offensichtlich Anleihen am Heimtrikot der Münchner Löwen aus der Bundesligasaison 1994/95. Seinerzeit spielte Fanliebling Thomas Miller, Werner Lorant war sein Trainer, der polnische Mittelfeldstratege Piotr Nowak verzauberte die Fans und die Stürmer hießen Olaf Bodden und Bernhard Winkler. Am Ende dieser Spielzeit stand ein 14. Tabellenplatz zu Buche.&lt;/p>&lt;p>In welchem Zusammenhang das mit der Deutschen Meisterschaft von 1966 stehen soll, wird nicht ganz klar. Aber vermutlich brauchte man auch einfach nur ein anderes Motiv, denn das originale Design der Trikots aus den 1960er Jahren ist bereits als sogenanntes „Lifestyle-Produkt“ käuflich erhältlich im Shop von Hasan Ismaiks TSV 1860 Merchandising GmbH. Dort hat man sich ebenfalls des Themas „60 Jahre Deutsche Meisterschaft“ angenommen. Dem geneigten Fan wird ein T-Shirt, ein Schal und eine Kaffeetasse offeriert. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpObE5tTXdOVFF0WlRVMbIz3pdxyt4jCZ1VwvQu0lHBvmgFaliOCUkX8IYmSD_jEY59JAIKyQKeNnJEQYJUy_YBnIPe3bvjA7TpkieJwRJXUMfu22oH5KpOAMOvJEC8LrWBrlcsipHRawF3l7Ev1lx6O1jvTUz2jPKIORCq9OI=?preset=fullhd" length="384734"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/dieses-jubilaeum-gehoert-uns-allen/cnt-id-ps-3e61d12d-c18b-47dd-8eab-f6a400f518d6</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-3e61d12d-c18b-47dd-8eab-f6a400f518d6</guid><pubDate>Tue, 5 May 2026 17:43:41 +0200</pubDate></item><item><title>U23-Löwinnen sichern sich Meistertitel</title><description>&lt;p>Die U23-Frauen des TSV 1860 München II haben sich am Wochenende mit einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim TSV Hohenbrunn-Riemerling die Meisterschaft in der Kreisklasse und den Aufstieg in die Kreisliga gesichert.&lt;/p>&lt;p>Aufstieg der Frauen-Reserve in die Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Die U23-Frauen des TSV 1860 München II haben sich am Wochenende durch einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg vor 100 Zuschauern beim TSV Hohenbrunn-Riemerling vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisklasse und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga gesichert. Vier Spieltage vor Saisonschluss liegen die jungen Löwinnen mit dreizehn Zählern Vorsprung vor dem Verfolger SV München Laim uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Treffer zur Meisterschaft erzielten Julia Keller (31. Min.) und Fjolla Krasniqi (90. Min.+3).&lt;/p>&lt;p>Das Team von Trainer Mariano Frate zeigte über den gesamten Saisonverlauf hinweg eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Prunkstück der U23-Löwinnen ist die Abwehr um Kapitänin Michele Raabe, die insgesamt nur elf Gegentore hinnehmen musste. Das ist mit Abstand der Bestwert in der Liga. Torhüterin Lea Besslich bewies in ihrer ersten Spielzeit im Erwachsenenfußball, dass sie zurecht als vielversprechende Nachwuchshoffnung gilt.&lt;/p>&lt;p>Im Kampf um Platz zwei in der Kreisklasse, der heuer ebenfalls zum Aufstieg berechtigt, sitzt den ambitionierten Laimerinnen mit nur drei Punkten Abstand mittlerweile der TSV München-Allach 1909 im Nacken. Die Allacherinnen sind offensivstark wie kein zweites Team in der Liga. Lea Aschenbrenner (bislang 18 Tore), Katharina Groß (12 Tore) und Michelle Pantoulier (12 Tore) sind die führenden in der Torschützinnenliste der Kreisklasse und spielen allesamt in Grün-Weiß bei 1909.&lt;/p>&lt;p>Die erste Mannschaft der Löwinnen steht mit Trainer Lorenzo Tonello eine Etage höher, in der Kreisliga, ebenfalls kurz vor dem Titelgewinn. Am kommenden Samstag, den 9. Mai, ist um 13 Uhr die Auswärtspartie bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling angesetzt. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Landkreis Ebersberg wäre die Doppelmeisterschaft der 1860-Frauen in der Saison 2025/2026 perfekt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TWpRMVpqazVNVEF0TmpNMAGncMGyi_w3R3qvcAECanYm4YmN3fyzo9LPSt_NpeI_r0PM-vR-mjpENZMuupJ1kUNtF-82nzk8JdmZIW-g7VrPdW-Vsbfzch8emH1Nm0SeepBHR4plVVlJzC2sPnxCCedOcn7Wytgj2XkQ4QEoZlI=?preset=fullhd" length="540403"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u23-loewinnen-sichern-sich-meistertitel/cnt-id-ps-72051d00-8f77-4791-a1c6-0f710e7b7737</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-72051d00-8f77-4791-a1c6-0f710e7b7737</guid><pubDate>Mon, 4 May 2026 06:10:33 +0200</pubDate></item><item><title>Das sind die Aufsteiger in die 3. Liga</title><description>&lt;p>Nachdem die vier Absteiger aus der 3. Liga feststehen, lohnt sich ein Blick in die fünf Regionalligen, um zu sehen, wer als Aufsteiger an das Tor zur 3. Liga klopft.&lt;/p>&lt;p>Entscheidungen in den Regionalligen gefallen&lt;/p>&lt;p>Nachdem mit dem 1. FC Schweinfurt 05, dem dreimaligen DDR-Meister FC Erzgebirge Aue, dem SSV Ulm 1846 und dem TSV Havelse die vier Absteiger aus der 3. Liga feststehen, lohnt sich ein Blick in die fünf Regionalligen, um zu sehen, wer als Aufsteiger an das Tor zur 3. Liga klopft. Darunter befinden sich zahlreiche Rückkehrer. Spannend ist der Saisonverlauf nur noch in der Regionalliga Nordost. In allen anderen Ligen ist die sportliche Entscheidung bereits gefallen.&lt;/p>&lt;p>In der Regionalliga Nord steht der SV Meppen als Meister fest. Die Emsländer spielten eine Fabel-Saison und kehren nach drei Jahren Auszeit wieder in den Profifußball zurück. Eine ähnliche Situation findet sich in der Regionalliga Südwest. Dort ist die SG Sonnenhof Großaspach als Aufsteiger zurück in der 3. Liga, aus der sie in der Spielzeit 2019/20 abgestiegen war. In der kommenden Saison wird Köln wohl zur Hauptstadt des höherklassigen Fußballs. Neben dem FC Viktoria Köln ist nämlich vermutlich auch der SC Fortuna Köln wieder im Teilnehmerfeld der 3. Liga zu finden. In der Regionalliga West hat der Verein aus dem Kölner Stadtteil Zollstock den Verfolger Rot-Weiß Oberhausen mit vier Punkten Vorsprung hinter sich gelassen. Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen sollte das reichen.&lt;/p>&lt;p>Den vierten Aufsteiger spielen die Spitzenvertreter der Regionalligen Nordost und Bayern in einem Relegationsduell mit Hin- und Rückspiel aus. Im Nordosten kämpfen noch der 1. FC Lok Leipzig und der FC Carl Zeiss Jena um den Meistertitel und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation. Ihr Gegner aus Bayern steht bereits fest. Unter den ersten sieben Vereinen der Tabelle hat nur der FC Würzburger Kickers erklärt, einen Aufstieg in die 3. Liga wahrnehmen zu wollen und zu können. Die Unterfranken treten am Mittwoch, den 27. Mai, zum Hinspiel an. Das Rückspiel gegen den Meister aus dem Nordosten findet am 31. Mai statt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TURZeU1XWmhZekF0T0RReE8lMQmwXepjDZpwy32JVicsTlhCxYBCfNcZof74h26CjtapFuz441_nJ1MZkcMDAMDHxHWkwp1ILUMcuX-aPCtCOwMWT8kNJgMhFO3Un2Uf8Ivg1rsn9XcRaKFBdRuoQgThXbZcKCZKfr7qQMc276c=?preset=fullhd" length="336006"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/das-sind-die-aufsteiger-in-die-3-liga/cnt-id-ps-b898116c-d282-4d10-9cfa-e44050898008</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-b898116c-d282-4d10-9cfa-e44050898008</guid><pubDate>Sun, 3 May 2026 15:38:59 +0200</pubDate></item><item><title>1860 mit Remis im 300. Drittligaspiel</title><description>&lt;p>Das 300. Spiel des TSV 1860 München in der 3. Liga seit 2018 führte die Löwen nach Unterfranken. 1:1 (1:1) trennten sich die Weiß-Blauen dort vom Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt.&lt;/p>&lt;p>VfL Osnabrück feiert vorzeitig Zweitligaaufstieg&lt;/p>&lt;p>Zum 300. Mal seit 2018 spielte der TSV 1860 München in der 3. Liga, und das führte die Löwen nach Unterfranken. Die Weiß-Blauen trennten sich 1:1 (1:1) vom bereits rechnerisch abgestiegenen Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt. Im Tabellenkeller der Liga ist am Wochenende die sportliche Entscheidung gefallen. Neben den „Schnüdeln” müssen auch der FC Erzgebirge Aue, der letztjährige Zweitligist SSV Ulm 1846 und der Aufsteiger TSV Havelse den Gang in die Viertklassigkeit antreten. Am anderen Ende der Tabelle durfte der Spitzenreiter VfL Osnabrück den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Liga feiern. Die Niedersachsen sind nicht mehr zu verdrängen.&lt;/p>&lt;p>Die ersten 20 Minuten im Schweinfurter Sachs-Stadion vor 9.036 Zuschauern – darunter 2.500 aus München – gehörten den Gästen aus Oberbayern. Danach konnten die Hausherren die Partie etwas ausgeglichener gestalten und gingen prompt in Führung. Sean Dulic, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand, verlor einen Zweikampf gegen den ehemaligen Löwen Kristian Böhnlein, dessen Flanke Sebastian Müller zum 1:0 ins Netz lenkte. Löwen-Torhüter Thomas Dähne hatte den Ball zwar noch mit der Hand berührt, konnte das Überschreiten der Torlinie aber nicht mehr verhindern (27. Min.). Direkt danach scheiterte Sechzigs Torjäger Sigurd Haugen nach einem Zusammenspiel mit Florian Niederlechner am Pfosten des von Toni Stahl gehüteten Schweinfurter Tors.&lt;/p>&lt;p>Die nächste Gelegenheit ließ sich der Norweger dann nicht mehr entgehen. Simen Voet brachte eine Flanke von links ins Zentrum. Haugens Bewacher Nikolaos Vakouftsis stand zu weit vom Stürmer entfernt, sodass Haugen den Ball mit einer geschickten Direktabnahme zum 1:1 in den Winkel setzen konnte (31. Min.). Der Rest des Spiels war über weite Strecken Leerlauf. Für die größte Aufregung im Rund sorgte Schlussmann Stahl, als er einen Rückpass mit dem Fuß stoppen wollte und dabei fast ein Eigentor erzielt hätte – er erwischte den Ball im Nachsetzen gerade noch auf der Linie (71. Min.). Der Österreicher Manuel Pfeifer wusste als linker Schienenspieler bei den Giesingern mit einer besseren Vorstellung zu gefallen.&lt;/p>&lt;p>In der Schlussviertelstunde gab Xaver Kiefersauer (20), Kapitän der U21-Mannschaft, der seit seinem achten Lebensjahr für die Münchner Löwen kickt, sein Debüt im Profifußball. „Das hat er gut gemacht. Er ist schon länger bei uns im Training und wir wollten ihn einfach mal sehen. Xaver hat gut nach vorne gespielt, war mutig. Das hat mir gefallen“, kommentierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 empfängt der TSV 1860 München am kommenden Samstag, den 9. Mai, um 14 Uhr im Grünwalder Stadion den FC Ingolstadt 04 zum Oberbayernduell. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpBME9UZ3paV1l0WlRndyXaKICJiMffk0rL0p-x3bKlifIqwQJhlsNUalPDB69PjduwbMpZEW6M_lGcvsZOx9QkwkBrXlsxAfaCMzZfGUd3SSIGS0avmUqzWqVeylkIkmyt_jgPBvzCzKleKDPv9-5yA5I6aStquCHe7DJuBcY=?preset=fullhd" length="492200"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-mit-remis-im-300-drittligaspiel/cnt-id-ps-e7f878fd-7daf-4d44-8a86-198636f0dee0</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-e7f878fd-7daf-4d44-8a86-198636f0dee0</guid><pubDate>Sat, 2 May 2026 16:44:00 +0200</pubDate></item><item><title>„Veränderungen brauchen Raum”</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat personelle Veränderungen für die kommende Spielzeit bekannt gegeben. Clemens Lippmann, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Raphael Schifferl und Morris Schröter sind künftig nicht mehr dabei.&lt;/p>&lt;p>Abgänge im Profikader des TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Hinblick auf die kommende Spielzeit eine Reihe personeller Veränderungen bekannt gegeben. Neben Clemens Lippmann, der Giesing vermutlich in Richtung SC Paderborn 07 verlässt, sind auch Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Raphael Schifferl und Morris Schröter künftig nicht mehr dabei. Ihre auslaufenden Verträge wurden vom Klub nicht verlängert. „Das ist ein ganz normaler Prozess”, kommentierte Trainer Markus Kauczinski in der Pressekonferenz vor dem vergangenen Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846.&lt;/p>&lt;p>Die Entscheidung, die Kontrakte der sechs Spieler nicht zu verlängern, sei in Absprache zwischen der Geschäftsleitung und dem Trainerteam getroffen worden. „Wir haben das gemeinsam entschieden. Wir hatten das Gefühl, dass sich Dinge verändern müssen und Veränderungen brauchen Raum. Das ist sicher emotional und menschlich schwer, aber man muss sich in der Sache entscheiden. Hier haben wir einen Konsens gefunden, hinter dem ich stehe”, erläuterte Kauczinski. Mit der aktuellen Mannschaft habe man „viele Dinge umgesetzt, aber auch nur phasenweise”, weshalb es „keine Option gewesen ist, mit dem gleichen Kader wieder ins Rennen zu gehen”.&lt;/p>&lt;p>Der Profikader des TSV 1860 München umfasst aktuell 33 Aktive. Das ist mehr als bei den meisten anderen Klubs der 3. Liga. Abzüglich der sieben Spieler, die nach dem derzeitigen Stand im Sommer nicht mehr dabei sein werden, bleiben 26 übrig. In der Boulevardpresse war dennoch von einem angeblichen „Kahlschlag” oder „Kaderbeben” zu lesen.&lt;/p>&lt;p>Während Kauczinski die Trennung zum Saisonende mit sportlich benötigten „neuen Impulsen” erklärte, verwies 1860-Geschäftsführer Manfred Paula in der Halbzeitpause des Ulm-Spiels am Mikrofon des Bayerischen Rundfunks darauf, dass „Geld auch immer eine Rolle bei 1860 München spielt, weil es grundsätzlich nicht üppig vorhanden ist. Aber es ist nur eines von mehreren Kriterien”. Die Abgänger im Sommer zählen mutmaßlich zu den Top-Verdienern im Klub. Dem Vernehmen nach sollen sich Investor Hasan Ismaik und seine Vertreter mit den Vereinsfunktionären darauf verständigt haben, die Profifußball-Gesellschaft künftig ohne weitere Verschuldung betreiben zu wollen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WlRCaE5HWmpPRGd0WVdFNQWHe_CCOscjtSCKamMbpX96AKHD39x-adqPheH9RHSnN7y3FXWzKSpB3bI5IMiZrn2KK9CT8Ge7ZPpZBJtUSzCYHsedqisFwb8o6Tjn1835hTJRhhciqhUNmglQQn4UZHcScF9UM9HUU619tiUk7go=?preset=fullhd" length="456049"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/veraenderungen-brauchen-raum/cnt-id-ps-42162e90-c234-422c-a9f6-9f1ac752629d</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-42162e90-c234-422c-a9f6-9f1ac752629d</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:51:11 +0200</pubDate></item><item><title>1860-Frauen stehen vor Doppelmeisterschaft</title><description>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München dürfen sich auf eine bevorstehende Meisterfeier freuen. Im Spitzenspiel um den Aufstieg setzten sich die Löwinnen vor 200 Zuschauern mit 4:0 (1:0) deutlich gegen den Verfolger FC Teutonia München durch.&lt;/p>&lt;p>Platzierungsentscheidung im Saisonendspurt&lt;/p>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München dürfen sich auf eine bevorstehende Meisterfeier freuen. Im Spitzenspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga setzten sich die Löwinnen vor 200 Zuschauern mit 4:0 (1:0) gegen den Verfolger FC Teutonia München durch. Das klare Ergebnis vergrößert den Vorsprung der Tabellenführerinnen auf zwölf Punkte. Teutonia hat zwar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, doch bei insgesamt fünf ausstehenden Partien ist ihre Chance, die Löwinnen noch abzufangen, wohl nurmehr theoretischer Natur.&lt;/p>&lt;p>Weil die etatmäßige Torhüterin der Teutoninnen, Helene Pottendorfer, fehlte, beorderten die Gäste Feldspielerin Lara Lange zwischen die Pfosten. Lange, die eigentlich Abwehrspielerin ist, machte ihre Sache gut. Bei allen vier Gegentreffern war sie machtlos. Doch auch die Sechzgerinnen hatten einen prominenten Ausfall zu verkraften – sie mussten ohne ihre Torjägerin Julia Keller antreten. Sarah Dünkel, die starke Top-Torschützin der Teutonia, mühte sich 90 Minuten lang vergeblich gegen die aufmerksame Hintermannschaft der Gastgeberinnen.&lt;/p>&lt;p>Eine Viertelstunde lang neutralisierten sich beide Teams, dann gingen die Löwinnen mit ihrer ersten Großchance in Führung. Zuvor hatten sich Nicole Zühlke mit einem Schuss von der rechten Strafraumgrenze (16. Min.) und Stefanie Stepberger mit einem direkten Freistoß (26. Min.) dem Tor von Lange angenähert. Offensichtlich hatten die Teutoninnen die Anweisung, bei Abstoß vom eigenen Tor grundsätzlich einen spielerischen Aufbau zu suchen. Darauf stellten sich die Löwinnen ein und pressten früh. Ein Fehlpass der gegnerischen Torhüterin wurde von Nicole Zühlke abgefangen. Ihren Querpass nahm Kira Winter an der Strafraumgrenze unbedrängt auf und traf mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 (29. Min.).&lt;/p>&lt;p>Kurz vor der Halbzeit verpasste Dünkel die beste Gelegenheit für die Schwarz-Gelben, als sie einen Abpraller von Torhüterin Mona Dauwalter neben das Tor setzte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive von Teutonia ihre liebe Mühe mit mehreren gefährlichen Eckbällen von Michelle LeNguyen, die mit Zug und Schnitt in den Fünfmeterraum segelten. Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gäste das Kommando und die Löwinnen konnten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass der Ausgleich nicht fiel. Zunächst scheiterte Hannah Thummerer nach einem Konterangriff aus kurzer Distanz an Dauwalter (52. Minute). Kurz darauf blieb diese erneut erfolgreich im Eins-gegen-Eins.&lt;/p>&lt;p>Mitten in der Drangphase der Teutoninnen fiel der zweite Treffer für den TSV 1860 München. Nach einem Zweikampf in der gegnerischen Hälfte landete der Ball bei Nicole Zühlke. Die 35-jährige Regionalliga-erfahrene Spielerin erkannte, dass die gegnerische Torfrau zu weit vor ihrem Tor stand, und hob den Ball geschickt über sie hinweg zum 2:0 ins Netz (54. Min.). Die Gäste wirken im Anschluss konsterniert und der TSV 1860 München entschied die Partie binnen weniger Minuten. Winter traf zum 3:0 (62. Min.). Dem vierten Treffer ging wieder eine perfekt geschlagene Ecke von LeNguyen voraus – im Zentrum köpfte Paula Höfler zum 4:0-Endstand ein (65. Min.).&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel der Reservemannschaften in der Kreisklasse gewann das U23-Team der Giesingerinnen mit 3:0 (1:0) gegen den FC Teutonia München II. Die Tore für die jungen Löwinnen erzielten Julia Cecati mit einem Gewaltschuss aus 22 Metern per Freistoß in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang erhöhten Kapitänin Michelle Raabe per Handelfmeter auf 2:0 und Saadet Tombul nach einem erfolgreichen Dribbling auf 3:0. Weil der engste Verfolger, der SV Laim München, zeitgleich beim TSV Allach eine herbe 1:6-Niederlage einstecken musste, ist der Vorsprung der Löwinnen auf zehn Punkte angewachsen. Ein Doppelaufstieg der Frauen des TSV 1860 München liegt in greifbarer Nähe. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dZek9EUXhaVEl0WWpkbfr0DItJ1tOGSu-pLsWtUBcry_wwLBqXMe-HtFphFSwjxeF7Bc2KYV8mqdjGqYuegw7dKgG0C-11lTl8P_P8b75ZaFo8JJ0I8uE74tQJzQLmJH835Iyao1Lf4sXu9m_dCqPAC5skRVQC0dN6_CxoswM=?preset=fullhd" length="596493"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-frauen-stehen-vor-doppelmeisterschaft/cnt-id-ps-d0f0e4d2-ba45-4c11-af38-bf9ad40a0185</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-d0f0e4d2-ba45-4c11-af38-bf9ad40a0185</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 06:54:20 +0200</pubDate></item><item><title>Löwen schicken Spatzen in die Regionalliga</title><description>&lt;p>Mit einem 3:2 (0:0)-Sieg über den SSV Ulm 1846 beendete der TSV 1860 München nicht nur seine eigene Serie von zuletzt sechs sieglosen Spielen in der 3. Liga, sondern besiegelte höchstwahrscheinlich auch den Abstieg der „Spatzen”.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München besiegt SSV Ulm 1846&lt;/p>&lt;p>Mit einem 3:2 (0:0)-Sieg über den SSV Ulm 1846 beendete der TSV 1860 München nicht nur seine eigene Serie von zuletzt sechs sieglosen Spielen in der 3. Liga, sondern besiegelte höchstwahrscheinlich auch den Abstieg der „Spatzen”. Die Schwaben haben eine sportliche Achterbahnfahrt hinter sich. Nach mehreren Insolvenzen und langen Jahren im Amateurfußball stieg der ehemalige Bundesligist am Ende der Saison 2022/2023 kometenhaft aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga auf und schaffte als Neuling direkt den Sprung in die 2. Bundesliga. Dort konnten sich die Schwarz-Weißen jedoch nicht halten und mussten nach nur einer Saison wieder absteigen. Nun folgt mit höchster Wahrscheinlichkeit sogar der Absturz zurück in den Amateurfußball.&lt;/p>&lt;p>Für zwei andere Kellerkinder in der Tabelle steht der Abstieg bereits rechnerisch fest. Ihnen hilft auch kein Fußballwunder mehr. Nach dem Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt ist auch für den FC Erzgebirge Aue Schluss in der 3. Liga. Der dreimalige DDR-Meister steigt nach 23 Jahren im Profifußball erstmals in die Regionalliga Nordost ab.&lt;/p>&lt;p>Um sich für die verbleibenden drei Spielrunden noch eine realistische Restchance gegenüber dem 1. FC Saarbrücken zu bewahren, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, hätten die Gäste aus Schwaben unbedingt einen Sieg in München benötigt. Es sollte jedoch nicht sein. Vor ausverkauftem Haus im Grünwalder Stadion lieferten sich beide Mannschaften bei frühlingshaften Temperaturen einen offenen Schlagabtausch. Die Ulmer wirkten keineswegs wie ein Absteiger und spielten mit hoher Intensität. Ihr Trainer Pavel Dotchev sprach von einem „sehr guten Spiel für die Fans mit vielen Torchancen – die besseren lagen auf unserer Seite”. Es ging hin und her auf dem Feld. Dotchevs Gegenüber Markus Kauczinski befand: „Wenn es zur Pause 4:4 steht, dann hätte sich auch niemand gewundert.” Sechzigs Thomas Dähne bewies in mehreren Situationen, weshalb er zu den besten Torhütern der Liga gezählt wird.&lt;/p>&lt;p>Die zweite Halbzeit wurde dann richtig turbulent. Zunächst sorgte ein hartes Foul des Ulmer Mittelstürmers Lucas Röser an Dähne für einen Schreckmoment im Stadion. Obwohl der Schlussmann des TSV 1860 eine Flanke der Gäste längst sicher aus der Luft gegriffen hatte, rammte ihn der heranstürmende Röser mit Anlauf und vollem Körpereinsatz zu Boden. Dähne blieb benommen liegen und musste minutenlang behandelt werden. Dass Röser dafür von Schiedsrichter Nico Fuchs nur mit Gelb verwarnt wurde, war äußerst glücklich für die Ulmer. Dotchev wollte sein Glück nicht überstrapazieren und nahm den Sünder mit einem Spielertausch selbst vom Feld.&lt;/p>&lt;p>Kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde wurde der eingewechselte Justin Steinkötter von Ulms Innenverteidiger Luca Bazzoli nach einem Konter zu Fall gebracht. Die Ulmer hatten wieder Dusel, dass der Unparteiische Bazzoli nicht als letzten Mann gesehen hatte – eine umstrittene Entscheidung. Bazzoli kam mit einer Gelben Karte davon. Weil sich Kevin Volland darüber beschwerte, sah auch er die Gelbe Karte und wird den Löwen beim kommenden Auswärtsspiel in Schweinfurt gesperrt fehlen. Den darauf folgenden direkten Freistoß setzte Tim Danhof aus 20 Metern über die Mauer hinweg gefühlvoll zum 1:0 ins Netz (74. Min.).&lt;/p>&lt;p>Nur drei Minuten später jubelten die Löwen erneut. Der gerade eingewechselte Florian Niederlechner schickte Sigurd Haugen aus dem Mittelfeld heraus auf die Reise. Der schnelle Norweger lief mit Tempo in Richtung Strafraum, ließ seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung stehen und traf unhaltbar in den Winkel zum 2:0 (77. Min.). Kurz darauf dezimierten sich die Gäste selbst. Der bereits mit einer Verwarnung vorbelastete Niko Vukancic unterband eine weitere Kontergelegenheit der Giesinger, indem er Haugen am Trikot festhielt. Fuchs zeigte regelkonform die Gelb-Rote Karte.&lt;/p>&lt;p>Den Ulmern gelang in Unterzahl dennoch der Anschlusstreffer. Nach einer flachen Hereingabe von Niklas Kölle verlängerte Dennis Chessa den Ball mit der Hacke auf den eingewechselten Elias Löder, der ihn aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie drückte (83. Min.). Es kündigte sich eine heiße Schlussphase an. Mit der nächsten Aktion stellten die Münchner den alten Abstand wieder her. Steinkötter setzte Niederlechner mit einem Pass in die Tiefe in Szene, der Christian Ortag im Tor der Ulmer aus der Drehung heraus zum 3:1 überwand (84. Min).&lt;/p>&lt;p>Den Schlusspunkt setzten die „Spatzen”. Das 18-jährige kanadische Talent Evan Anderson Brown vernaschte nacheinander im Dribbling erst den nach langer Verletzungspause erstmals wieder für einige Minuten eingesetzten Sean Dulic und dann Raphael Schifferl, ehe er durch die Beine von Siemen Voet zum 3:2-Endstand traf (90. Min.+2). Doch das änderte nichts mehr am letztlich verdienten Erfolg des TSV 1860 München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpneU1qUmhaREl0WldGaabBZ-4GY7VcyGJYS-cUzpdglxquvypCmeYuiS9aCSQehVz4T3dknThBWygZRIPGRAr-BKvSek5tgPRiZRzZ7terC8RDrvJhMI7hEHrwuErW7Vsf64rA8c5lwGfeEXrevS_yNrZzvAS-CvCbOTGbQdw=?preset=fullhd" length="426375"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-schicken-spatzen-in-die-regionalliga/cnt-id-ps-bbe5cfd0-2c85-4ebe-8c50-574b859c59f5</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-bbe5cfd0-2c85-4ebe-8c50-574b859c59f5</guid><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 12:51:27 +0200</pubDate></item><item><title>Frauenfußball: Spitzenspiel in Giesing</title><description>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München erwarten am Samstag, den 25. April 2026, auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 ihren direkten Verfolger, den FC Teutonia München zum Spitzenspiel.&lt;/p>&lt;p>Vorentscheidung um die Meisterschaft naht&lt;/p>&lt;p>Am Samstag, den 25. April 2026, treffen auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing die Fußballerinnen des TSV 1860 München um 17:30 Uhr in der Kreisliga auf ihren direkten Verfolger, den FC Teutonia München. Gewinnen die Löwinnen die Spitzenpartie, sind sie auf dem Weg zum Aufstieg in die Bezirksliga wohl nicht mehr zu stoppen. Ihre Bilanz als Tabellenführer ist bislang makellos: 16 Siege aus 16 Spielen bei einem Torverhältnis von 77:6.&lt;/p>&lt;p>Auch die Teutoninnen, die ein Spiel weniger absolviert haben, spielen eine starke Saison. Sie haben bei 13 Siegen allerdings bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. Käme eine dritte Niederlage hinzu, wäre der Rückstand auf die Frauen des TSV 1860 München in den dann noch verbleibenden fünf Begegnungen nur noch theoretisch aufholbar. Da die Löwen-Profis um 14 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den SSV Ulm 1846 spielen, rechnen die Giesingerinnen mit einem größeren Zuschauerinteresse, wenn sie am späteren Nachmittag den vorentscheidenden Schritt zum Titel machen wollen.&lt;/p>&lt;p>Letztes Wochenende kehrte der TSV 1860 München mit einem ungefährdeten 6:0 (2:0)-Sieg vom Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft SV Sentilo-Blumenau/SV Pullach zurück. Der Tabellenletzte verkaufte sich achtbar und lag zur Pause nur mit zwei Treffern zurück. An beiden Toren war Julia Keller beteiligt. Nach einem Pass in die Tiefe von Carla Ritz erzielte Keller das 0:1 aus Sicht der Gastgeberinnen (6. Min.). Beim zweiten Tor wurde sie im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michelle Le Nguyen sicher zum 0:2 (20. Min.). Nach dem Seitenwechsel schwanden der Spielgemeinschaft die Kräfte. Sie hatten dem Kombinationsspiel der Löwinnen nun nichts mehr entgegenzusetzen. Janina Hartmann (56. Min.), Sina-Ann Mahler (52. Min.) und zweimal Kira Winter (66. und 87. Min.) machten das halbe Dutzend voll.&lt;/p>&lt;p>Die als U23-Team spielende Reserve der Löwinnen nährt die Hoffnung auf einen Doppelaufstieg. In der Kreisklasse führen sie nach 16 Spielen das Klassement mit sieben Zählern Vorsprung vor dem Verfolger SV München Laim an. Am kommenden Samstag bestreiten die jungen Löwinnen um 15 Uhr das Vorspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Teutonia München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Tm1SbU1tRm1Nemd0WlRsbH3kCyniGoTTk3haom3mJBx7nop9v0GKx-zzWm05HTHFxRrbpNoZQapoDYPUWEy3ZF4BAZaiRBkemT5O2qO4iJDI37E89WCYGpWPTgbrDGmRu1HWnBcMgOUjY9X1SnZZfFWX_qpyFDGab2iLlPbAeAU=?preset=fullhd" length="442324"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/frauenfussball-spitzenspiel-in-giesing/cnt-id-ps-14bf6291-e1fc-42aa-9364-b6aa300f708b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-14bf6291-e1fc-42aa-9364-b6aa300f708b</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:53:01 +0200</pubDate></item><item><title>„Was heute schwer ist, wird morgen gut“</title><description>&lt;p>Der 1. FC Saarbrücken hat am seinem 123. Geburtstag einen Sieg gegen den TSV 1860 München (0:0) verpasst und muss weiter um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga zittern.&lt;/p>&lt;p>Torloses Remis der Münchner Löwen in Saarbrücken&lt;/p>&lt;p>Der 1. FC Saarbrücken hat an seinem 123. Geburtstag einen Sieg gegen den TSV 1860 München (0:0) verpasst und muss weiter um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga zittern. Beim Vergleich am Samstagnachmittag merkte man vor allem den Saarländern an, dass es für sie sportlich noch um etwas geht. Sie erspielten sich zahlreiche Torgelegenheiten, während die Gäste aus Bayern über weite Strecken auffällig passiv agierten. Bei den Münchner Löwen scheint nach dem verpassten Aufstieg die Luft raus zu sein.&lt;/p>&lt;p>Ein Blick in die Statistiken zur Spielzeit 2025/2026 gibt eine Ahnung davon, was den Weiß-Blauen zu einer besseren Tabellenplatzierung fehlt: Der TSV 1860 München verzeichnet nach 34 Spieltagen die wenigsten Torabschlüsse der Liga – von dem abgeschlagenen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt und dem VfB Stuttgart II abgesehen. Nur 560 Mal beförderten die Münchner das Leder in Richtung gegnerisches Tor. Den dabei erzielten 49 Treffern stehen fast ebenso viele Gegentore (45) gegenüber. Insgesamt 14 Mal scheiterten die Sechzger bei ihren Versuchen an Latte oder Pfosten. In dieser Hinsicht zählen die Giesinger zu den Top drei der Liga. Vom Glück verfolgt war die Mannschaft also selten. In einer inoffiziellen Liste der vom Portal „Liga3-online“ erfassten benachteiligten Klubs durch Fehlentscheidungen der Unparteiischen liegen die Münchner Löwen sogar unangefochten auf Platz eins – 20 Mal waren sie betroffen.&lt;/p>&lt;p>Hinzu kommt über die Saison hinweg eine ungewöhnlich hohe Zahl an langwierigen Verletzungen beim potenziellen Stammpersonal. Kilian Jakob, Tunay Deniz, Morris Schröter, Jesper Verlaat, Max Christiansen, Florian Niederlechner und Manuel Pfeifer – die Liste umfasst fast eine ganze Mannschaft. Im Ludwigsparkstadion bewahrte Schlussmann Thomas Dähne seine Farben mit einer Serie starker Paraden vor einer möglichen Niederlage. „Das war mir heute zu wenig. Da werden wir darüber reden müssen“, erklärte 1860-Trainer Markus Kauczinski nach Spielschluss. „Losgelöst vom Ergebnis wünsche ich mir, dass meine Mannschaft guten Fußball spielt und man das Gefühl hat, dass sie das gerne tut. Das hatte ich heute nur phasenweise.“&lt;/p>&lt;p>Wie so oft begleiteten zahlreiche Anhänger die Münchner auf die Auswärtsfahrt nach Saarbrücken. Sie hatten einen eigens kreierten Schal im Gepäck, auf dem eine Textzeile aus einem alten Vereinslied aus dem Jahr 1990 zu lesen war: „Was heute schwer ist, wird morgen gut – denn wir, wir haben den Löwenmut.“ Für den TSV 1860 München ist das 0:0 in Saarbrücken mittlerweile bereits das sechste sieglose Spiel nacheinander. Am 23. Mai steht noch das Finale im bayerischen Toto-Pokal gegen den Regionalligisten FC Würzburger Kickers an. Der Gewinn der Landesstrophäe und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal könnte den Löwen eine sportlich enttäuschende Saison im Niemandsland der Tabelle doch noch versüßen.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag gastiert mit dem SSV Ulm 1846 um 14 Uhr im Grünwalder Stadion ein weiteres Kellerkind der 3. Liga. Die „Spatzen” benötigen einen Sieg in München, um dem Abstieg doch noch zu entkommen. Andernfalls droht der schwäbische Zweitliga-Absteiger in einem Rutsch von der 2. Bundesliga bis in die Regionalliga Südwest durchgereicht zu werden. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpkbE16SmtNV0l0TWpReW2gZT6aV9VfeIPDCZDhC7vP3Ood94wtBKJgb2d3c5P5EjCkmDimLDGU-cBSmyp77z5tb54I5uzd0ARIk1jvMKyhjWkFIDm-LOLfFQH5v3EDlgadgob266Eyr2QiXdkoicksNlW7TFlfeoRJ-tc-cX8=?preset=fullhd" length="613770"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/was-heute-schwer-ist-wird-morgen-gut/cnt-id-ps-f0db856e-65d9-418b-ae0e-f4802bd3a20b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-f0db856e-65d9-418b-ae0e-f4802bd3a20b</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 23:30:32 +0200</pubDate></item><item><title>„Hat nie die Affinität zum Verein aufgebaut“</title><description>&lt;p>Der 19-jährige Außenverteidiger Clemens Lippmann wird den TSV 1860 München am Saisonende verlassen. Dies gab 1860-Geschäftsführer Manfred Paula am Rande des Auswärtsspiels der Löwen in Saarbrücken bekannt.&lt;/p>&lt;p>Nachwuchstalent Lippmann verlässt TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Der 19-jährige Außenverteidiger Clemens Lippmann wird den TSV 1860 München am Saisonende verlassen. Dies gab 1860-Geschäftsführer Manfred Paula am Rande des Auswärtsspiels der Löwen in Saarbrücken bekannt. Der gebürtige Münchner war im Sommer 2023 aus der Jugend des FC Deisenhofen in die Nachwuchsakademie der Löwen gewechselt. In der vergangenen Saison gelang Lippmann überraschend der Sprung in den Profikader. Während der laufenden Spielzeit stand er unter Trainer Markus Kauczinski bereits 24 Mal für die erste Mannschaft auf dem Rasen.&lt;/p>&lt;p>Beim 5:0-Sieg des TSV 1860 München über den TSV Havelse erzielte das Nachwuchstalent sein erstes und einziges Tor in der 3. Fußball-Liga. Dass Lippmann noch einmal in Weiß-Blau zum Einsatz kommen wird, ist unwahrscheinlich. In den vergangenen Partien gegen den SSV Jahn Regensburg und den 1. FC Saarbrücken war er bereits nicht mehr Teil des Kaders. Beide Parteien hatten sich nicht über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über den Sommer hinaus einigen können.&lt;/p>&lt;p>„Clemens Lippmann ist ein Spieler, der erst in der U19 zu uns kam und hat da einen guten Weg gemacht. Er hat in den zweieinhalb Jahren allerdings nie so diese enge Beziehung, diese Affinität zum Verein aufgebaut”, berichtete Paula in einem Interview im TV und ergänzte: „Er hat sich mit seinen Beratern jetzt entschieden einen anderen Weg zu gehen. Wir wünschen ihm alles Gute.” Wohin es Lippmann zieht, ist noch unbekannt. Er soll angeblich mit dem Zweitligisten und potenziellen Bundesligisten SC Paderborn in Verbindung stehen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Tnprek0yRmpZV1l0TWpFd2tcWlnJvV-00ePOpOryzh5m4zNJvMN5W_vjxec8b4fgY0vbnBofRX-Jti411-T2RlG1D2iDACqaoHOqpzfCtyKSeFN5GeJFLFgDkeqoQwxvz4xzEMhpD_j4Ku8xxZ6AhB8iIiljzod65GxZZ16FxG4=?preset=fullhd" length="321720"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/hat-nie-die-affinitaet-zum-verein-aufgebaut/cnt-id-ps-dd574265-180f-4dfc-b041-0ade1d8f8c7e</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-dd574265-180f-4dfc-b041-0ade1d8f8c7e</guid><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 23:33:00 +0200</pubDate></item><item><title>Löwen verlängern mit Tunay Deniz</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Tunay Deniz um eine weitere Spielzeit bis zum Sommer 2027 verlängert.&lt;/p>&lt;p>Gebürtiger Berliner bleibt ein Münchener&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Tunay Deniz um eine weitere Spielzeit bis zum Sommer 2027 verlängert. Der 32-Jährige steht den „Löwen“ in der 3. Fußball-Liga aktuell aufgrund einer schweren Knieverletzung, die er sich Ende vergangenen Jahres zugezogen hat, nicht zur Verfügung.&lt;/p>&lt;p>„Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er so weit ist, bald wieder ins Training einzusteigen, und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Wir wissen um den sportlichen Mehrwert, den er für die Mannschaft bieten kann. Dass wir ihm ein neues Vertragsangebot unterbreitet haben, war für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf seine Rückkehr in die Mannschaft“, wird Geschäftsführer Manfred Paula in einer Klubmitteilung zitiert.&lt;/p>&lt;p>2024 war Deniz vom Halleschen FC an die Isar gewechselt. „Meine Familie und ich fühlen uns in München und beim TSV 1860 sehr wohl, die Stadt ist zu unserem Lebensmittelpunkt geworden. Daher freue ich mich sehr, dass ich in der neuen Saison wieder für die Löwen auf dem Platz stehen kann“, heißt es vom gebürtigen Berliner. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpKaU9UWTFNV1V0TXpRM0SLtV2KrZfmZpptKsMkEufYUxvpO_xeifNgNaAprmpw8MJVVEKQPWu3afoQFM8InhdkuumnymkGCo9eO1AYOi3NdxaFaTjMGE_6xiysq_bxgLxJgnt6uNoAub_0wS2HnU3LMfoq_elBoRPX3y4wMk8=?preset=fullhd" length="276527"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-verlaengern-mit-tunay-deniz/cnt-id-ps-00a9ea3c-2a56-4a6e-8ed8-232b183e4ad7</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-00a9ea3c-2a56-4a6e-8ed8-232b183e4ad7</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 23:32:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nachfolger für Manfred Paula gefunden</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München besetzt die sportliche Leitung seines Nachwuchsleistungszentrums neu. Manfred Paula gibt seine bisherige Doppelrolle auf und wird künftig ausschließlich als Geschäftsführer der Profifußball-Gesellschaft tätig sein.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München strukturiert Jugendakademie um&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München besetzt die sportliche Leitung seines Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) neu. Manfred Paula gibt seine bisherige Doppelrolle auf und wird künftig ausschließlich als Geschäftsführer der Profifußball-Gesellschaft tätig sein. Ab Mai kümmert sich Steffen Winter an seiner Stelle federführend um die sportliche Ausbildung der Junglöwen. Organisatorisch wird das NLZ weiter von Roy Matthes geleitet.&lt;/p>&lt;p>Der 43-jährige Winter war zuletzt als leitender Verbandstrainer beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) angestellt. Er besitzt die UEFA-Pro-Lizenz, die höchste Qualifikationsstufe im europäischen Fußball. Vor seinem Engagement beim BFV war er sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Erfahrung bringt der in Pforzheim geborene Winter zudem aus Engagements im Nachwuchs von Eintracht Frankfurt und bei der TSG Hoffenheim mit. Beim Karlsruher SC war er in jüngeren Jahren als Videoanalyst tätig.&lt;/p>&lt;p>„Ich freue mich, künftig ein noch intensiverer Teil der Löwenfamilie zu sein“, wird Winter in einer Pressemeldung der Münchner Löwen zitiert. Mit seiner Erfahrung wolle er „neue Impulse“ an der Grünwalder Straße einbringen und dazu beitragen, „dass die Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München weiterhin zu den besten in Deutschland gehört.“ Eine persönliche Verbindung zu den Giesingern kann Winter bereits vorweisen. In seiner Freizeit kickte er bei den „Alten Herren“ des TSV 1860 München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TW1ZNFpEQXhNbUV0TXpZNWQtTJmc0SRXDTWkgLzSdYLHgY93oRG_i53ykq-IcTYSZ1eyU139HXGwoJm1ET3YLFytWgBfNGQfS8KBuGCYLI-NvuNXdNhyvKGHUWnz_IY0nDcaNtjKf_Gy_GXAq1phOpTlSzF91PqlvaAxC0ei1SI=?preset=fullhd" length="305472"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/nachfolger-fuer-manfred-paula-gefunden/cnt-id-ps-1f463347-1c07-4d40-ada4-5b0ff90b75dc</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-1f463347-1c07-4d40-ada4-5b0ff90b75dc</guid><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:43:17 +0200</pubDate></item><item><title>Torhüter Thomas Dähne bleibt ein Löwe</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München vermeldet einen ersten Vollzug bei der Kadergestaltung für die Saison 2026/2027. Torhüter Thomas Dähne bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München meldet Vertragsverlängerung&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München vermeldet einen Vollzug bei der Kadergestaltung für die Saison 2026/2027. Torhüter Thomas Dähne bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten. Eine Schlüsselpersonalie für die Giesinger. Der gebürtige Oberaudorfer war im vergangenen Sommer als Nachfolger des beliebten Marco Hiller vom Zweitligisten Holstein Kiel zu den Löwen gekommen. Mit auffallend starken Leistungen hat er sich rasch in die Herzen der Fans gespielt.&lt;/p>&lt;p>Dähne zählen auch sämtliche Fachbeobachter zu den stärksten Torhütern der 3. Liga. „Ich bin sehr dankbar für das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung, die ich hier beim TSV 1860 München erleben darf”, wird der 32-Jährige in einer Pressemitteilung des Klubs zitiert. „Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein und auch die kommenden beiden Jahre hier im Tor zu stehen.” Geschäftsführer Manfred Paula ist voll des Lobes: „Thomas Dähne ist in unserer Mannschaft ein extrem wichtiger Spieler, der mit unbändigem Willen und einwandfreiem Charakter vorangeht. Daher freut es mich sehr, dass wir auch in den kommenden beiden Spielzeiten auf ihn zählen können.”&lt;/p>&lt;p>Der 1,93 Meter große Dähne durchlief als junger Mann die Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg, ehe er über Stationen bei RB Leipzig, HJK Helsinki, Wisla Plock und Holstein Kiel zum TSV 1860 München fand. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRBNE9UQTVZbUV0TW1KaQYFNFJuvYc-AyF_SXh1v9i7KGaUFaRYBUvyrG_LVM0FgX-wvkxje3uvd0d3v5q8AYnDF1kIxii3NDxJ9Du-EzwhaqXKpHOHkBn3QsbGOKDMaC5j4R8XIeEhoSVzSCKQIZk1H0A995rLjD4ZdsUquI0=?preset=fullhd" length="370108"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/torhueter-thomas-daehne-bleibt-ein-loewe/cnt-id-ps-561abfe8-4bc8-463a-aae5-b37003b054c8</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-561abfe8-4bc8-463a-aae5-b37003b054c8</guid><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:42:01 +0200</pubDate></item><item><title>Sigurd Haugen mit Doppelpack gegen den Jahn</title><description>&lt;p>In einer turbulenten Begegnung trennten sich der TSV 1860 München und der SSV Jahn Regensburg am 33. Spieltag der 3. Liga im innerbayerischen Vergleich 2:2 (1:2)-unentschieden.&lt;/p>&lt;p>Punkteteilung zwischen TSV 1860 und Regensburg&lt;/p>&lt;p>In einer turbulenten Begegnung trennten sich der TSV 1860 München und der SSV Jahn Regensburg am 33. Spieltag der 3. Liga im innerbayerischen Vergleich 2:2 (1:2)-unentschieden. Für die Kontrahenten aus Oberbayern und der Oberpfalz ging es sportlich um nichts mehr. Mit den Auf- oder Abstiegsrängen sind beide nicht mehr in Berührung.&lt;/p>&lt;p>Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion spielten die Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier. Löwen-Torjäger Sigurd Haugen brachte die Gastgeber nach einem Pass in die Tiefe von Kevin Volland mit 1:0 in Führung. Der Norweger tanzte seinen Gegenspieler Leo Mätzler auf der linken Strafraumseite im Dribbling aus und traf mit einem Flachschuss (28. Min.). Kurz vor der Halbzeit folgte die Antwort der Gäste. Eine Freistoßflanke von Adrian Fein aus dem Halbfeld verlängerte Mätzler mit dem Kopf zum 1:1 ins Netz – unerreichbar für Schlussmann Thomas Dähne (42. Min.).&lt;/p>&lt;p>Es sollte jedoch noch ärger kommen für die Münchner Löwen. Zunächst scheiterte der aufgerückte Innenverteidiger Max Reinthaler nach einer Ecke von Thore Jacobsen mit einem Kopfball an der Querlatte. Regensburgs Torhüter Felix Gebhardt hatte noch die Fingerspitzen an den Ball gebracht. Im direkten Gegenzug trafen die Gäste zum 1:2: Jahn-Kapitän Christian Kühlwetter bediente nach einem schnellen Konter Philipp Müller, der frei vor Dähne auftauchte und den Halbzeitstand erzielte.&lt;/p>&lt;p>Nach Wiederanpfiff drängten die Münchner auf den Ausgleich. Haugen setzte Florian Niederlechner in Szene, der den herauseilenden Torhüter umkurvte und von diesem mit einem Foul zu Boden gebracht wurde (53. Min.). Den fälligen Strafstoß parierte Gebhardt gegen Jacobsen. Auch in der Folge bewahrte der Schlussmann seine Farben mehrfach vor dem möglichen Ausgleich. In der Schlussviertelstunde wurde der Druck zu groß. Der stark spielende Samuel Althaus setzte sich im Zusammenspiel mit Manuel Pfeifer auf der linken Seite durch. Seine Flanke erreichte den lauernden Haugen am zweiten Pfosten, der per Kopfball zum verdienten 2:2 traf (81. Min.).&lt;/p>&lt;p>In den letzten Minuten mobilisierten die Münchner Löwen noch einmal alle Kräfte, doch die Oberpfälzer brachten das Remis mit Glück und Geschick über die Zeit. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Raphael Schifferl per Kopfball nach einer Ecke von Jacobsen. Der Ball strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Die Sieglos-Serie des TSV 1860 München hält damit zum Leidwesen der Fans an. Markus Kauczinski. Trainer der Löwen befand: „In der zweiten Halbzeit haben wir Druck gemacht, waren auf dem Gaspedal. Leider konnten wir den Elfmeter nicht nutzen. Aber wir haben weitergemacht. Das rechne ich der Mannschaft hoch an. Insgesamt war es ein guter Auftritt.”&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag gastiert des TSV 1860 München um 14 Uhr im Ludwigsparkstadion beim 1. FC Saarbrücken. Die kriselnden Saarländer brauchen noch dringend Punkte, um den Klassenerhalt sicherzustellen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpaaU5EbGxOV0l0TW1VeCz_yhFD7GhV01wzKVKhbTwnOEQhOqIW5IbaCp0SJk8uaW9JbS0C-WZkOdLMORrt33e-0BdEkbVsSFjYcUY_GB7GNMJNyAveshgvxn_WbXx4uH4P8PxQPldlTADsxLN82rfNsQFtmVYwrFKmIZpVbl4=?preset=fullhd" length="686859"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/sigurd-haugen-mit-doppelpack-gegen-den-jahn/cnt-id-ps-886da6f2-2dd9-45fc-a8cb-fce523968b54</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-886da6f2-2dd9-45fc-a8cb-fce523968b54</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:40:54 +0200</pubDate></item><item><title>Amateur-Löwen siegen in der Nachspielzeit</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt nach einem 4:2 (1:2)-Sieg gegen den TSV Gräfelfing in der Kreisliga auf Kurs. Wie schon in der Hinrunde (2:2) bereiteten die „Wölfe” den Amateur-Löwen dabei alle Mühe.&lt;/p>&lt;p>Spannender Saisonendspurt in der Münchner Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt nach einem 4:2 (1:2)-Sieg gegen den TSV Gräfelfing in der Kreisliga auf Kurs. Wie schon zum Saisonauftakt (2:2) bereiteten die „Wölfe” den Amateur-Löwen auch im Rückspiel alle Mühe. Nach zweimaligem Rückstand drehten die Weiß-Blauen die Partie erst in der Schlussviertelstunde. In der Hinrunde war der Aufsteiger aus dem Münchner Südwesten Dauergast im Tabellenkeller. In der Rückrunde zählen die Blau-Schwarzen hingegen zu den fünf erfolgreichsten Mannschaften der Kreisliga Gruppe 2.&lt;/p>&lt;p>Vor rund 100 Zuschauern auf der Sportanlage in Obergiesing hatten sich die Gäste ihre Führung im ersten Durchgang redlich verdient. Mit mutigem Angriffspressing und großem kämpferischem Einsatz begegneten sie den spielüberlegenen Gastgebern. Diese wurden dadurch immer wieder zu langen unkontrollierten Bällen gezwungen, die von der Gräfelfinger Defensive gut verteidigt wurden. Die Führung der „Wölfe“ resultierte aus einer Überzahlsituation. Innenverteidiger Jens Förtsch erlitt in einem Zweikampf eine blutende Nasenverletzung und wurde außerhalb des Platzes behandelt. Nach einem weiten Einwurf kam Jonas Einloft im Strafraum an den Ball und traf zum 0:1 (18. Min).&lt;/p>&lt;p>Der Ausgleichstreffer von Jeffrey Ebert für den TSV 1860 München III war sehenswert. Nach einer starken Balleroberung von Kenyan Price segelte das Leder von der linken Seite in den Strafraum. Die Gräfelfinger Verteidigung konnte diesmal nicht weit genug klären, sodass Ebert im Rückraum an den Ball kam. Er zögerte nicht lange und jagte das Leder per Dropkick als Bogenlampe aus 25 Metern über Torhüter Luca Titze hinweg zum 1:1 in die Maschen (23. Min.). Doch die Gäste konnten sportlich antworten. Wieder attackierten sie die Hausherren bereits am eigenen Sechzehnmeterraum. Marco Gröschel übersah einen Gegenspieler und spielte ihm den Ball in die Beine. Den darauffolgenden Querpass verwandelte Torjäger Johannes Münch aus zehn Metern zum 2:1 für die „Wölfe“ (31. Min.). Das war zugleich der Pausenstand.&lt;/p>&lt;p>In der Begegnung gab es zwei Verletzte. Bei den Amateur-Löwen musste Nicolas Barth bereits im ersten Durchgang nach einer halben Stunde humpelnd und von Mitspielern gestützt das Feld räumen. Beim TSV Gräfelfing zog sich Simon Gegenbauer in einem Luftduell nach einem Eckball eine Kopfverletzung zu und konnte nach längerer Behandlung nicht mehr weiterspielen (69. Min.). Im zweiten Durchgang bestimmten die Gastgeber das Spiel. Der Ausgleich zum 2:2 fiel nach einer schnell vorgetragenen Ballstafette über die linke Seite. Felix Rothe, der für den verletzten Barth eingewechselt worden war, traf mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke (79. Min.).&lt;/p>&lt;p>Schiedsrichter Felix Spindler hatte die phasenweise durchaus hitzige Partie gut im Griff. Weniger im Griff hatte dagegen Gräfelfings Münch seine Nerven. Nach einem für seine Mannschaft gepfiffenen Freistoß rief er seinem Gegenspieler noch laut hörbar eine derbe Beleidigung hinterher. Dem Unparteiischen, der nur einen Meter daneben stand, blieb gar nichts anderes übrig, als die verbale Entgleisung mit der Roten Karte zu ahnden (88. Min). Münch erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst, denn nun kippte die Partie.&lt;/p>&lt;p>Hinzu kam, dass die Gäste auch in Unterzahl ihre Spielweise nicht umstellten. Anstatt sich in der verbleibenden Spielzeit tief in die eigene Hälfte zurückzuziehen und das Unentschieden mit Mann und Maus zu verteidigen, entschied sich der TSV Gräfelfing dafür, weiter mitzuspielen und auch in Unterzahl offensiv anzulaufen. Dadurch entstanden Lücken im Defensivverbund, die sie nicht mehr schließen konnten. Angriff um Angriff der Sechzger rollte nun auf ihr Tor.&lt;/p>&lt;p>Amateur-Löwen-Trainer Roberto Kuri schickte mit Peter Lettenbauer und Mario Krischel zwei frische Offensivkräfte aufs Feld. Eine Maßnahme, die sich bezahlt machen sollte. Nach einer Ecke von rechts, die Rothe in den Strafraum schlug, köpfte Lettenbauer zum 3:2 ein (90. Min. +4). Die konsternierten „Wölfe“ lösten nun ihren Defensivverbund auf, warfen alles nach vorn, um vielleicht noch zum Ausgleich zu kommen, kassierten aber stattdessen einen weiteren Gegentreffer. Wieder war Rothe beteiligt, der die Restverteidigung überrannte und den Ball über den ihm entgegeneilenden Schlussmann in die Mitte hob, wo der mitgelaufene Krischel aus kurzer Distanz das 4:2 markierte (90. Min. +7).&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 18. April, kommt es um 17:30 Uhr auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing zu einem entscheidenden Verfolgerduell um den Aufstiegsrelegationsplatz: Der Drittplatzierte TSV 1860 München III trifft auf den Zweitplatzierten SV München West, der aus einer Fusion des SC Armin 1893 München mit dem FC Ludwigsvorstadt 1959 zur Saison 2023/2024 entstanden ist. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRRNE9EVTJZV0V0T1dWaNaCJ-UMmc1zcQtP9IyIDcsDGwR9PUatCPC75Cf8UoHdADLSpbkpsmmB2J-yWe8DqZFupFS6ncaUNznWdW75CGaQX6WfooKWAN6AzVpE9kY89g_VGvlgdhlwcV8nBUhmxof8HBXLn5Ywf2VIQHTrDBw=?preset=fullhd" length="619455"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/amateur-loewen-siegen-in-der-nachspielzeit/cnt-id-ps-0d4201ef-cc64-4d9c-8b29-a19f021114f1</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-0d4201ef-cc64-4d9c-8b29-a19f021114f1</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:13:48 +0200</pubDate></item><item><title>TSV 1860 kann für 3. Liga planen</title><description>&lt;p>Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage beim FC Energie Cottbus hat sich der TSV 1860 München aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga verabschiedet.&lt;/p>&lt;p>Aufstiegshoffnung der Löwen ist verflogen&lt;/p>&lt;p>Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage beim FC Energie Cottbus hat sich der TSV 1860 München aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga verabschiedet. Das Saisonziel der Löwen, bis zuletzt um die vorderen Plätze mitzuspielen, ist bei zehn Punkten Rückstand realistischerweise nicht mehr zu erreichen. 16.273 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen eine starke Heimelf, deren Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz sich über „die Spielfreude, die Energie, Intensität, das Gegenpressing und die totale Fokussierung seiner Mannschaft“ begeistert zeigte.&lt;/p>&lt;p>Mit einem Hattrick (29., 33. und 66. Min.) besiegelte der Brandenburger Torjäger Erik Engelhardt das Ende aller Hoffnungen der Gäste aus Bayern. Deren Coach Markus Kauczinski räumte eine verdiente Niederlage ein. „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gefunden und konnten das Tempo von Cottbus nicht mitgehen. Heute haben wir unsere Grenzen gesehen.“ Sein Fazit des Saisonverlaufs: „Gewisse Sachen konnten wir über die Zeit kaschieren – heute leider nicht.“ Auch für den 56-Jährigen ist der Aufstieg damit abgehakt. Für die sportliche Führungsebene der Giesinger herrscht nun Klarheit. In München kann man eine weitere Spielzeit in der 3. Liga planen.&lt;/p>&lt;p>Der Gewinn des Landespokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal sind die verbliebenen sportlichen Ziele des TSV 1860 München. Das Finale findet am Samstag, den 23. Mai 2026, beim Regionalligisten FC Würzburger Kickers statt. An den Spielen um den DFB-Vereinspokal auf bundesweiter Ebene nehmen 64 Mannschaften teil. Die Löwen waren letztmalig in der Saison 2022/2023 dabei. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WkdZM1pXVTRNMk10WmpNeUFe4_rfhGv5ez9ZhoeTtqcySfpXXHQDfDPpJcEwDV9HXQjtv-kXU4qyIbxRroQfRzv0mbaEzAFeRnGWXHQx6cdPHs4XuoNZ8kfMWjNz2DaMo5F3s99SKBAaOC927GMwL52VcBHP7XvNSR-CjXCtdq8=?preset=fullhd" length="503525"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/tsv-1860-kann-fuer-3-liga-planen/cnt-id-ps-54bb15d1-443a-4e02-a0b8-6961613a7e24</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-54bb15d1-443a-4e02-a0b8-6961613a7e24</guid><pubDate>Wed, 8 Apr 2026 07:14:22 +0200</pubDate></item><item><title>U21-Löwen sind nicht zu stoppen</title><description>&lt;p>Mit erstaunlicher Souveränität setzte sich die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München am Ostermontag mit 4:0 (1:0) gegen den Viertplatzierten SV Erlbach durch.&lt;/p>&lt;p>Giesinger Torflut am Osterwochenende&lt;/p>&lt;p>Mit erstaunlicher Souveränität setzte sich die Reserve des TSV 1860 München, die als U21-Mannschaft spielt, mit 4:0 (1:0) gegen den Viertplatzierten SV Erlbach durch. Am verlängerten Osterwochenende bauten die jungen Löwen ihren Vorsprung auf den engsten Verfolger, den TSV Landsberg, damit auf sechs Punkte aus. Die Gäste aus dem Holzland bei Altötting mussten nach einer Gelb-Roten Karte eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen. Ausgerechnet Yannik Seils, ein ehemaliger Löwe, kassierte nach einem Täuschungsversuch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Hinausstellung.&lt;/p>&lt;p>In der 23. Minute landete eine Ecke von Arin Garza bei Finn Fuchs, dessen Kopfball an die Torlatte der Gäste klatschte. Kurz darauf war das Glück der Rot-Weißen vor 350 Zuschauern aufgebraucht. Fabio Wagner behauptete im Strafraum den Ball und setzte ihn platziert aus zehn Metern zum 1:0 ins Netz – Schlussmann Lorenz Becherer war machtlos. In Unterzahl taten sich die Erlbacher nach Wiederbeginn gegen die spielstarken Giesinger schwer, die noch drei Treffer nachlegten.&lt;/p>&lt;p>Garza kam auf der linken Seite an den Ball, setzte sich gegen Benjamin Schlettwagner durch und traf zum 2:0 (58. Min.). Nach einem Ballverlust der Holzländer in der Vorwärtsbewegung ließ Loris Husic mit einem Distanzschuss in den Winkel das 3:0 folgen (70. Min.). Den Endstand zum 4:0 besorgte Luis Pereira de Azambuja (87. Min.) am ersten Pfosten nach einer Hereingabe von Sandro Porta. In der Nachspielzeit konnte sich Erlbachs Torhüter Becherer auszeichnen, der mit einem starken Reflex einen möglichen fünften Gegentreffer verhinderte.&lt;/p>&lt;p>Der Löwen-Reserve blieb damit im dritten Spiel in Folge ohne Gegentreffer, erzielte dabei selbst dreizehn Tore und untermauerte ihre Spitzenposition. Aufsteigen in die Regionalliga Bayern könnten die Münchner allerdings nur, wenn auch die Profimannschaft am Saisonende die 3. Liga als Aufsteiger verlässt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJVd056RmhPRFl0TXpreDWKqkU5NLsJtvUo4eyVRRIC1shvqsstFkkDSJzmuANexbJo3CrQFh9_gq8fTYZ7OZZ8hSR9beLFYDmbPFxDby9WLJelj7Yhze0Pk8pRdXgkWvd4sxeD4UA86KnXeZCo2hfGrX7O30itPsOP989LwGA=?preset=fullhd" length="3110016"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u21-loewen-sind-nicht-zu-stoppen/cnt-id-ps-cc399c9f-558a-4168-a8db-990bd66b5c88</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-cc399c9f-558a-4168-a8db-990bd66b5c88</guid><pubDate>Tue, 7 Apr 2026 09:08:25 +0200</pubDate></item><item><title>Ausstellung: Stadt – Verein – Menschen</title><description>&lt;p>Ab dem 23. April 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule (MVHS) in Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e. V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft.&lt;/p>&lt;p>TSV München von 1860 in der MVHS&lt;/p>&lt;p>Ab dem 23. April 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule (MVHS) im Stadtteil Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e. V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft. Seit seiner Gründung im 19. Jahrhundert ist der Verein eng mit der Entwicklung der Stadt München verbunden. Die Ausstellung zeichnet diese Verflechtungen anhand von acht Biografien ausgewählter Vereinsvertreter/innen sowie drei Themenschwerpunkten nach und macht politische und gesellschaftliche Strömungen verschiedener historischer Epochen sichtbar.&lt;/p>&lt;p>Konzipiert wurde die Ausstellung von der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. Bis zum 12. Juni 2026 ist sie in der MVHS Ramersdorf, Claudius-Keller-Straße 7, montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Bei der Eröffnung am Donnerstag, den 23. April sitzen um 19 Uhr Franz Maget (ehemaliger Landtagsabgeordneter und früherer Vizepräsident der Löwen und Wilhelm Holderied (Künstler und ehemaliger 1860-Leichtathlet) zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Wechselspiel von Sport, Politik und Kunst“ zusammen. Es moderieren Beatrice Wichmann und Anton Löffelmeier.&lt;/p>&lt;p>In der Ausstellung näher betrachtet werden beispielsweise Ferdinand Harrasser (1848 und 1860 bei der Erst- und Wiedergründung im Verein tätig), Marie Babette Kießling (Pionierin der Frauenleichtathletik, 1920 vier Meistertitel bei den ersten Deutschen Leichtathletikmeisterschaften für Frauen), Emil Ketterer (Mitglied der Leichtathletikabteilung, 1912 Olympiateilnehmer, 1923 beteiligt am sog. Hitlerputsch, 1933 bis 1945 NSDAP-Stadtrat in München, 1935 bis 1945 Vereinsführer), Adalbert Wetzel (Unternehmer, 1946 Mitglied der Fußballabteilung, Mäzen, 1952 bis 1969 1. Vorsitzender), Zenta Kopp (1956 Weltrekordlerin über 80 m-Hürden; 1956, 1960, 1964 Olympiateilnehmerin), Lilo Knecht (1988 bis 1992 erste Frau im Präsidentenamt bei 1860), Ali Cukur (1982 Teilnehmer an der Box-Weltmeisterschaft, Trainer und heutiger Abteilungsleiter Boxen).&lt;/p>&lt;p>Für die musikalische Umrahmung des Eröffnungsabends sorgt das Trio „Eder-Blosn“ – ein Ensemble um den Musiker, Schauspieler und Choreografen Josef Eder. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit den Macherinnen durch die Ausstellung zu gehen. Die Exposition in der MVHS wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt, das in Kooperation mit der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e. V. organisiert wurde. Es umfasst Führungen, einen Vortrag zu den „Löwenpfaden durch die Stadtgesellschaft“ sowie eine historische Stadtführung durch Giesing. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Volkshochschule: www.mvhs.de/ausstellungen (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WlRBMFpETXdZMlF0TmpCac5ZgqI9-FMU54zVHjGn94-Zl91OKMPcQvTPVt2yr13Yu6BWSOxGevHWRGrxtOuqO6kQVCvEG5HJBkD-Jm0zHXzE1rz2LKs2B2zqToOr-DggI0dqzX578WVwbHt_dfj3e3zWMC9Ff8Tn8S9-YXW2C00=?preset=fullhd" length="199766"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/ausstellung-stadt--verein--menschen/cnt-id-ps-ecbb1c29-8060-46d4-b804-0359aa57d851</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ecbb1c29-8060-46d4-b804-0359aa57d851</guid><pubDate>Mon, 6 Apr 2026 09:00:12 +0200</pubDate></item><item><title>Chancenwucher kostet Löwen den Sieg</title><description>&lt;p>Im Meisterschaftsendspurt der 3. Liga muss der TSV 1860 München abreißen lassen. Während die Löwen nach der Niederlage in Duisburg zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Waldhof Mannheim hinauskamen, zogen die führenden Klubs an der Spitze davon.&lt;/p>&lt;p>Später Ausgleich rettet Punkt gegen Waldhof&lt;/p>&lt;p>Im Meisterschaftsendspurt der 3. Liga muss der TSV 1860 München abreißen lassen. Während die Löwen nach der Niederlage beim MSV Duisburg auch zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den SV Waldhof Mannheim hinauskamen, zogen am Osterwochenende die führenden Klubs an der Spitze davon. Zu Spielbeginn gab es vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion eine Schweigeminute für den früheren Trainer Karsten Wettberg († 84). Die Münchner spielten mit Trauerflor. Es war der verstorbene „König von Giesing”, der 1991 die Löwen zum Aufstieg in die 2. Liga führte. 35 Jahre später versucht sich Markus Kauczinski an dieser Mission.&lt;/p>&lt;p>Wie schon beim Gastspiel an der Wedau zeigten die Löwen gegen den SV Waldhof Mannheim phasenweise guten Fußball, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Mittlerweile fehlen dem TSV 1860 München wieder sieben Punkte auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Es bedürfte schon eines wahren Fußballwunders, um diese Differenz in den verbleibenden sieben Partien noch wettzumachen. Stürmer Sigurd Haugen hätte sich im Spiel gegen Mannheim zum Matchwinner küren können. Doch dem besten Torschützen des TSV 1860 München fehlte bei mehreren guten Gelegenheiten die Präzision im Abschluss.&lt;/p>&lt;p&gt;Anders die Waldhöfer, die eine von zwei torgefährlichen Szenen der Schwarz-Blauen in der ersten Halbzeit prompt zur Führung nutzten. Am Ende einer gelungenen Kombination klatschte Sechzigs Torwart Thomas Dähne eine scharfe Hereingabe nach vorne ab, wo Lovis Bierschenk zum 1:0-Führung abstaubte (27. Min.). Glück hatten die Gäste nur drei Minuten später, als Kevin Volland von Verteidiger Niklas Hoffmann im Strafraum abgeräumt wurde, aber von Schiedsrichter Jarno Wienefeld keinen Elfmeter zugesprochen bekam, sondern auf Offensivfoul entschieden wurde.&lt;/p>&lt;p>Die Hausherren waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, mussten aber bis in die Schlussviertelstunde warten, ehe sie sich für ihre Bemühungen mit einem Treffer belohnten. Nach einer starken Balleroberung des eingewechselten Justin Steinkötter behauptete Volland das Leder im Zweikampf mit Oluwaseun Ogbemudia und hob den Ball mit dem Rücken zum Tor an den Fünfmeterraum, wo Haugen frei zum Kopfball kam und das 1:1 markierte (86. Min.). Doch der Ausgleich kam zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben.&lt;/p>&lt;p>In der Pressekonferenz erläuterte Löwen-Trainer Kauczinski: „Durch die Wechsel haben wir frischen Wind gebracht. Waldhof hat nur noch mit Mann und Maus verteidigt. Letztlich hatten wir genug Torchancen, um zu gewinnen.” Für den Aufwand, den seine Mannschaft betrieben habe, sei ein Punkt zu wenig. Bereits am Dienstagabend um 19 Uhr steht für den TSV 1860 München die nächste Partie beim Drittplatzierten FC Energie Cottbus auf dem Programm. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdabU5qRTFOakl0WkRFeK-jbvqhXdYluCHwJAvXBEc8eu8akB1UQ3_Ez8uEJMJf7hV--zPivuzzl7sG9nL8NzYqtjFxqPEiQYVKdwyfsQeB2aX6Pp-PEcFbl9iltIw6_KY_rg-TBNc37dFV9WJbOZlyzEgkMSRqSlEeJ5mnq3I=?preset=fullhd" length="451147"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/chancenwucher-kostet-loewen-den-sieg/cnt-id-ps-a57f37fa-1a56-4a41-a374-7021dc6dfdd9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-a57f37fa-1a56-4a41-a374-7021dc6dfdd9</guid><pubDate>Sun, 5 Apr 2026 11:21:30 +0200</pubDate></item><item><title>Der „König von Giesing” ist heimgegangen</title><description>&lt;p>Karsten Wettberg, der „König von Giesing”, ist tot. Der ehemalige Trainer und Vizepräsident des TSV 1860 München verstarb im Alter von 84 Jahren.&lt;/p>&lt;p>Abschied für eine Legende des TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Karsten Wettberg, der „König von Giesing”, ist tot. Der ehemalige Trainer und Vizepräsident des TSV 1860 München verstarb im Alter von 84 Jahren. Wettberg war von Februar 1990 bis Juni 1992, nur 72 Spiele lang, Trainer des TSV 1860 München. In dieser Zeit wurde er zum „König von Giesing” und eroberte die Herzen der Fans im Sturm. In der Saison 1990/1991 gelang ihm mit dem Verein der Aufstieg aus der Bayernliga in die 2. Bundesliga. Von Februar 1990 bis Juni 1991 blieb er mit seiner Mannschaft 54 Pflichtspiele lang ungeschlagen. Diese Serie stellt bis heute einen Vereinsrekord bei den Münchner Löwen dar.&lt;/p>&lt;p>Wettbergs impulsiver Charakter sowie sein politisches und soziales Engagement für die Gewerkschaft, die Sozialdemokratie und caritative Organisationen – für das er 2006 mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurde – ließen ihn als den idealtypischen Vertreter der „kleinen Leute” mit Herz erscheinen. Er passte zum TSV 1860 München wie kein Zweiter. Mit 52 Titeln, darunter acht bayerische Meisterschaften, gilt er zudem als der erfolgreichste deutsche Amateurtrainer. Weitere Stationen in seiner Trainerlaufbahn waren unter anderem die SpVgg Unterhaching, der FC Augsburg, der SSV Jahn Regensburg und die SpVgg Landshut.&lt;/p>&lt;p>Zwischen 2007 und 2008 war Wettberg ehrenamtlicher Vizepräsident des TSV 1860 München und danach kurzzeitig im Aufsichtsrat des Klubs engagiert. Von 2009 bis 2013 sichtete der auch im Alter Rastlose für die Giesinger noch dreieinhalb Jahre lang als ehrenamtlicher Scout Talente auf bayerischen Amateurfußballplätzen.&lt;/p>&lt;p>Eine Trauerfeier für den Verstorbenen findet am Freitag, 10. April 2026 um 19 Uhr in der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3 im Münchner Stadtbezirk Bogenhausen statt. Löwen-Pfarrer Rainer Maria Schießler wird die Gedenkmesse halten, bei der im würdigen Rahmen Abschied von Karsten Wettberg genommen werden soll. Auch im Stadion an der Grünwalder Straße gedenkt der TSV 1860 München seines ehemaligen Trainers. Vor dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim wird es zu Spielbeginn eine Schweigeminute geben. Die Löwen werden im Spiel mit Trauerflor auflaufen. Die Beisetzung von Karsten Wettberg findet am Dienstag, 7. April 2026 im Familienkreis statt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdRM05HSXpPRFV0TkdJMBlo6dqXYvmySiFqE7t-CdTF5c5Rl5TmLsiSoWMzyYn8o7h7AlhTebbbW5GHWPrFNfniSP7P5YSc9rFAM-t8OgYkkVs8anojFoPC_0-QSWiir0ZxWEYijK71QiAwgCyLv8oI80fdU9ZD4WhpN4eBTF8=?preset=fullhd" length="194050"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/der-koenig-von-giesing-ist-heimgegangen/cnt-id-ps-faa6fbf6-cafd-4025-82ad-f1e6af7054d8</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-faa6fbf6-cafd-4025-82ad-f1e6af7054d8</guid><pubDate>Wed, 1 Apr 2026 21:52:33 +0200</pubDate></item><item><title>U21-Löwen behaupten sich mit Kantersieg</title><description>&lt;p>Am 26. Spieltag der Bayernliga Süd behauptete die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München die Tabellenführung mit einem 5:0 (3:0)-Kantersieg über den Verfolger FC Deisenhofen.&lt;/p>&lt;p>„Zeigt unsere Qualität und den Willen der Mannschaft!“&lt;/p>&lt;p>Am 26. Spieltag der Bayernliga Süd behauptete die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München die Tabellenführung mit einem 5:0 (3:0)-Kantersieg über den Verfolger FC Deisenhofen. Weil der Zweitplatzierte TSV 1882 Landsberg am Lech in einem weiteren Verfolgerduell zuhause gegen den SV Kirchanschöring nicht über ein 2:2 (0:2) hinauskam, stehen die jungen Sechzger wieder alleine an der Spitze.&lt;/p>&lt;p>An der Grünwalder Straße 114 sahen rund 200 Zuschauer eine bestens aufgelegte Heimmannschaft, die trotz einer mehr als halbstündigen Unterzahl – Arin Garza hatte Gelb-Rot gesehen – in jeder Phase des Spiels überlegen war. Die Treffer für den TSV 1860 München erzielten Cristian Leone per Elfmeter (19. Min.) nach einem Foul an Garza, Noah Klose (28. Min.), Finn Fuchs (38. Min.) und ein weiteres Mal Leone mit einem Doppelpack (87. und 90. Min.).&lt;/p>&lt;p>Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar fand die erste Halbzeit „überragend von der Energie mit und gegen den Ball. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Seine Mannschaft hätte sogar noch mehr Tore erzielen können. Im zweiten Durchgang wollte Kayabunar eben den bereits mit Gelb belasteten Garza tauschen, der Auswechselspieler stand schon an der Seitenlinie bereit, da dribbelte dieser im Strafraum und stürzte zu Boden. Schiedsrichter Maximilian Riedel wertete die Szene als „Schwalbe“ und gab Garza Gelb-Rot.Doch auch mit zehn Spielern blieben die Hausherren die tonangebende Mannschaften, ließ den Gegner nicht mehr aufkommen und traf gegen den Tabellendritten noch zwei Mal. „Das zeigt unsere Qualität und auch den Willen der Mannschaft“, beschrieb Kayabunar das Geschehen. Sieben Spieltage sind noch zu absolvieren. Der Zweikampf um die Meisterschaft zwischen 1860 und Landsberg spitzt sich zu. Am Gründonnerstag, den 2. April, sind die jungen Löwen um 18 Uhr bei Türksport Augsburg zu Gast. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJVd056RmhPRFl0TXpreDWKqkU5NLsJtvUo4eyVRRIC1shvqsstFkkDSJzmuANexbJo3CrQFh9_gq8fTYZ7OZZ8hSR9beLFYDmbPFxDby9WLJelj7Yhze0Pk8pRdXgkWvd4sxeD4UA86KnXeZCo2hfGrX7O30itPsOP989LwGA=?preset=fullhd" length="3110016"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u21-loewen-behaupten-sich-mit-kantersieg/cnt-id-ps-4befc169-e842-4338-9829-19a3bdec5946</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-4befc169-e842-4338-9829-19a3bdec5946</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 17:26:52 +0200</pubDate></item><item><title>Regionalliga Bayern: 33 Bewerber für 2026/27</title><description>&lt;p>33 Mannschaften nehmen am Zulassungsverfahren zur Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27 teil.&lt;/p>&lt;p>33 Vereine melden sich für Regionalliga Bayern&lt;/p>&lt;p>33 Mannschaften nehmen am Zulassungsverfahren zur Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27 teil - darunter viele bekannte Namen, aber auch Vereine, die bisher noch nie in der Regionalliga gespielt haben.&lt;/p>&lt;p>Aus der Bayernliga Süd gibt es laut Medienberichten sechs Bewerber. Darunter ist der TSV 1860 München, dessen U21 aktuell an der Tabellenspitze steht, aber nur in die Regionalliga Bayern aufsteigen dürfte, wenn die Profis gleichzeitig in die 2. Bundesliga aufsteigen. Falls die Junglöwen nicht aufsteigen dürften, könnte die Stunde des TSV Landsberg schlagen: Die Lechstädter, die noch nie in der Regionalliga vertreten waren, belegen aktuell Platz zwei.&lt;/p>&lt;h2>Pipinsried beantragt Lizenz&lt;/h2>&lt;p>Dahinter wollen der SV Kirchanschöring und der SV Erlbach die Regionalliga in Angriff nehmen und dürfen sich zumindest gute Chancen auf den Relegationsplatz ausrechnen - zumal der FC Deisenhofen sowie der SV Heimstetten auf den Aufstieg verzichten. Hingegen bewerben sich die beiden Ex-Regionalligisten FC Pipinsried und SV Schalding-Heining, die in der Tabelle bereits einen größeren Rückstand aufweisen.&lt;/p>&lt;p>In der Bayernliga Nord gibt es fünf Bewerber: SC Eltersdorf, ASV Neumarkt, ASV Cham, Eintracht Bamberg und FC Ingolstadt 04 II. Ferner nehmen auch die vier bayerischen Drittligisten TSV 1860 München, FC Ingolstadt 04, Jahn Regensburg und 1. FC Schweinfurt 05 sowie alle aktuellen 18 Regionalligisten - darunter die SpVgg Unterhaching und der FC Bayern II - am Zulassungsverfahren für die Saison 2026/27 teil.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRJd05tUTVNMll0T0dNMahr_QCHfeGnudofuWBMcDTpvCoQx6FCFqZ4IiARp1jKRvEruLZlecF4f96jxQ66KkwvGcCAwy4PiveIR7Me9WUYflCOpYnerspLK-2dgtFLldsQxMPy3AHQAOpIiaczhKa61GFAgSgM_GpN7qcwZ5U=?preset=fullhd" length="428108"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/regionalliga-bayern-33-bewerber-fuer-202627/cnt-id-ps-8a82f504-7df9-46f2-82f9-23e228b2fe09</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8a82f504-7df9-46f2-82f9-23e228b2fe09</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:09:31 +0200</pubDate></item><item><title>Spannender Endspurt in der Kreisliga</title><description>&lt;p>Im Verfolgerduell an der Tabellenspitze der Kreisliga bezwang der TSV 1860 München III den FC Fürstenried mit 3:2 (2:1).&lt;/p>&lt;p>Amateur-Löwen entscheiden Spitzenspiel für sich&lt;/p>&lt;p>Im Verfolgerduell an der Tabellenspitze der Kreisliga bezwang der TSV 1860 München III den FC Fürstenried mit 3:2 (2:1). Die Gäste aus dem Münchner Südwesten mussten in Giesing ohne ihren regionalligaerfahrenen Top-Stürmer Emre Tunc auskommen. Dennoch ging die Fürstenrieder vor knapp 100 Zuschauern in Führung. Der quirlige Rechtsaußen Engin Torunoglu, mit dem Leon Schleich in der ersten Halbzeit seine liebe Mühe hatte, setzte sich auf der Außenbahn durch. Seine punktgenaue Flanke erreichte Anes Ajdari, der per Kopfball das 0:1 erzielte (7. Min.).&lt;/p>&lt;p>Die Amateur-Löwen brauchten eine Weile, um sich von dem Schock zu erholen, wurden dann aber immer stärker. Nicolas Barth gelang in der 25. Minute per Kopfball der 1:1-Ausgleich nach einer Flanke von Jannis Schlosser Kurz darauf erlitt Giesings Innenverteidiger Jens Förtsch bei einem Kopfballduell eine klaffende Wunde an der Augenbraue und musste zur Versorgung ins Krankenhaus. Für ihn kam Daniel Schlömmer ins Spiel. Danach kippte die Partie. Eine scharf getretene Ecke von Jusef Tohmaz lenkte Schloßer per Kopfball zum 2:1 in die Maschen (33. Minute).&lt;/p>&lt;p>Schiedsrichter Jesper Swoboda, der in der vergangenen Saison an gleicher Stelle eine hitzige Begegnung der beiden Mannschaften gepfiffen hatte, die zu einem Spielabbruch geführt hatte, leitete die Partie diesmal sehr souverän und umsichtig. Versuche von Fürstenrieds Trainer Tufan Lacin, von außen Feuer ins Spiel zu tragen, unterband der Unparteiische sofort. Er hatte auch sonst alles im Griff – eine fehlerfreie Partie.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel drückte der FC Fürstenried auf den Ausgleich, fand aber nur selten eine Lücke in der dicht gestaffelten Defensive der Amateur-Löwen. Was dennoch aufs Tor kam, wurde zur sicheren Beute von Schlussmann Marius Koskowski. Stattdessen mussten die Gäste einen dritten Gegentreffer hinnehmen. Verantwortlich dafür war erneut Tohmaz, der einen direkten Freistoß von der linken Seite unhaltbar für Torhüter Andrej Popravak zum 3:1 ins Kreuzeck zirkelte (73. Minute). Der Anschlusstreffer der Fürstenrieder zum 3:2 in der Nachspielzeit (90.+6 Min.), erneut durch Ümit Arik, fiel zu spät, um noch zum Ausgleich zu kommen.&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel trennten sich in der Kreisklasse der TSV 1860 München IV und der TSV Milbertshofen 1:1 (0:1). Die Führung der „Milben“ durch Maximilian Lauter (26. Min.) glich Seymen Celik aus (63. Min.). Am Osterwochenende sind die Amateur-Kicker spielfrei. Für sie geht es erst wieder am Samstag, den 11. April weiter. Dann empfängt die Reserve der Amateur-Löwen um 15 Uhr zuhause auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 die SpVgg Thalkirchen. Anschließend stehen sich um 17:30 Uhr der TSV 1860 München III und der TSV Gräfelfing gegenüber. Sieben Runden stehen im Lokalfußball noch bis zum Saisonende auf dem Spielplan. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVRNMllqRmxOMkV0WldFMDXVKUnf8Nv1QlkjyvrqwYoa1LcWIjO23ka5qNU5A_GcBavCRl40iJ_Bo0ulmkY34ozxvwpmFjw7YN_MyutkFZiSAmI4mdQmNl90jGl8h2DshuV--h8pNfBj58H_t-5XqcWuvHCk4Ge3PR59h44YdYk=?preset=fullhd" length="211381"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/spannender-endspurt-in-der-kreisliga/cnt-id-ps-ac28457f-6226-4d7b-a5c0-c5b657237c9f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ac28457f-6226-4d7b-a5c0-c5b657237c9f</guid><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 21:48:19 +0200</pubDate></item><item><title>Würzburg und 1860 im BFV-Pokalfinale</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Halbfinale des Bayerischen Landespokals die Hürde beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) genommen und ist der Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal näher gerückt.&lt;/p>&lt;p>Endspiel am 23. Mai im Stadion am Dallenberg&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Halbfinale des Bayerischen Landespokals die Hürde beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) genommen und ist der Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal näher gerückt. Im Finale treffen die Giesinger auf den Regionalligisten FC Würzburger Kickers, der sich mit 2:1 gegen Wacker Burghausen durchgesetzt hat. Als klassentieferer Verein haben die Unterfranken Heimrecht. Die Begegnung findet am Samstag, dem 23. Mai 2026, im Stadion am Dallenberg statt, das 13.090 Zuschauer fasst.&lt;/p>&lt;p>Zum Halbfinal-Heimspiel gegen die Münchner Löwen begaben sich 14 089 Fans ins Jahnstadion. Davon dürften etwa die Hälfte die Gäste aus München unterstützt haben. Eine Rekordmarke im Toto-Pokal-Wettbewerb! Eigentlich sollte der lange wegen einer Verletzung abwesende Löwen-Kapitän Jesper Verlaat im Pokal sein Comeback feiern, doch der 29-Jährige verletzte sich unter der Woche im Training erneut. Für ihn rückte Raphael Schifferl in die Startformation.&lt;/p>&lt;p>Die Gastgeber überzeugten im ersten Durchgang mit einer starken Leistung, kontrollierten das Geschehen auf dem Rasen, scheiterten aber immer wieder mit dem letzten Zuspiel, verzogen ihre Abschlüsse oder fanden in Thomas Dähne, dem starken Torhüter von 1860, ihren Meister. Lediglich in der Anfangsviertelstunde kamen die Weiß-Blauen zu eigenen Angriffen. Mit einem für die Oberbayern durchaus glücklichen 0:0 wurden die Seiten gewechselt.&lt;/p>&lt;p>Zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild: Der SSV Jahn war im Vorwärtsgang, die Löwen verteidigten. Doch dann stellten die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf. Thore Jacobsen hatte nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte gegen die hoch stehende Regensburger Defensive Sigurd Haugen mit einem Steilpass auf die Reise geschickt. Der Norweger lief seinem Gegenspieler Felix Strauß davon und überwand Leon-Oumar Wechsel im Tor der Hausherren mit einem strammen Flachschuss zum 0:1 (54. Minute).&lt;/p>&lt;p>Danach drängte Regensburg vehement auf den Ausgleich, bot dabei aber auch immer wieder Räume für Konterangriffe der Gäste. In der 72. Minute traf Tim Danhof nach einem Doppelpass mit Haugen nur die Querlatte. Die Münchner Löwen, bei denen Florian Niederlechner ab der 73. Minute zu seinem längsten Einsatz in den vergangenen drei Monaten kam, retteten ihre Führung mit viel Kampf über die Zeit. Den Rot-Weißen fehlte die Präzision im Abschluss. 1860-Trainer Markus Kauczinski kommentierte nach Spielschluss: „Es war ein sehenswertes Spiel für die Zuschauer, in dem es in beide Richtungen hätte gehen können. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben.“&lt;/p>&lt;p>Sollte sich der FC Würzburger Kickers, der Endspielgegner des TSV 1860 München, in der Regionalliga Bayern zugleich den Aufstiegsplatz sichern, wären sowohl die Würzburger als auch die Löwen für den DFB-Pokal qualifiziert. In der Liga liefern sich die Unterfranken ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SpVgg Unterhaching. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0ROaE5UVTJPRFl0Wm1VMrDM9blPKZZDFyWLU6yKsvY1ULreqj_AdtCcQifyCNYWcFrq_Za6ky4zMfDgGpe0fFb3T5aERPCkQOfOOe10GI6bj2kXc4bE1rDGqVcJtiVdVTCvljC6_iCl2v14bu5aane9u2NzRguBsHqPovnwuOQ=?preset=fullhd" length="278772"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/wuerzburg-und-1860-im-bfv-pokalfinale/cnt-id-ps-11003628-f832-4f60-81b6-818c8cd13820</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-11003628-f832-4f60-81b6-818c8cd13820</guid><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 09:50:21 +0200</pubDate></item><item><title>Serie des TSV 1860 München III hält an</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen und feiert einen 4:2 (4:0)-Auswärtssieg bei der DJK Pasing.&lt;/p>&lt;p>Umkämpfter Aufstiegsrelegationsplatz in der Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Mit zwei Siegen in Folge und einem Unentschieden zum Auftakt sind die Amateur-Kicker des TSV 1860 München nach der Winterpause wieder in den Punktspielbetrieb in der Kreisliga gestartet. Zunächst gab es ein 1:1 (1:0) bei der abstiegsbedrohten FT Gern, dann einen 2:1-Sieg gegen den FC Neuhadern. Die Führung der Blau-Schwarzen per Strafstoß durch Leonardo Pfleiderer (13. Min.) drehten nach der Pause Kapitän Kenyan Price in der 52. (Min.) und Peter Lettenbauer (88. Min.) zu Gunsten der Sechzger.&lt;/p>&lt;p>Am vergangenen Wochenende stand die Partie beim Tabellennachbarn DJK Pasing auf dem Spielplan. Die Mannschaft von Amateur-Löwen-Trainer Roberto Kuri zeigte sich hochmotiviert und überrollte den Gegner beim 4:2-Erfolg in der ersten Halbzeit regelrecht. Die Tore für die Weiß-Blauen erzielten Jannis Schloßer (10. Min.), Kenyan Price (14. Min.), Philipp Baumann (20. Min.) und Jusef Tohmaz (22. Min.). In der zweiten Halbzeit verkürzten Ingo Evertz per Strafstoß (59. Min.) und Dominik Oberleitner (64. Min.) für die DJK.&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt damit im elften Spiel in Folge ungeschlagen – mit neun Siegen und zwei Unentschieden. Weil der Zweitplatzierte SV München West im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer, FC Kosova, mit 2:3 unterlag und der Drittplatzierte FC Fürstenried zu Hause gegen den FC Alte Haide-DSC nicht über ein 1:1 hinauskam, haben sich die Amateur-Löwen bis auf zwei Punkte auf Platz zwei herangeschoben, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Die Münchner Kosovaren sind mit zehn Zählern Vorsprung den anderen Vereinen bereits enteilt.&lt;/p>&lt;p>In der Kreisklasse durfte sich die vierte Mannschaft des TSV 1860 München über einen 6:3 (2:0)-Erfolg beim TSV Turnerbund München freuen. Die Halbzeitführung besorgten Manase Mbimbu (33. Min.) und Alexander Petö (40. Min.). Nach dem Seitenwechsel trafen Simon Trump (53. Min.) und Dominik Polanetzki (65. Min.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe die Gäste aus Obergiesing im Schlussspurt unaufhaltsam davonzogen. Jannick Baumer (66. Min.), erneut Mbimbu (72. Min.), Seyhan Celik (76. Min.) und Timo Steinert (88. Min.) markierten den Endstand.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 28. März, ist der TSV 1860 München um 17:30 Uhr im Spitzenspiel gegen den Drittplatzierten FC Fürstenried auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 zuhause am Ball. Das Vorspiel in der Kreisklasse bestreiten um 15 Uhr der TSV 1860 München IV und der TSV Milbertshofen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpSbU5qSTNOakF0WVdJemr-_ORi6qh23ZEkKfi94UwGgzQXy65IwB-iMXbPIV0l5fbUv9z5HNiocGtXkVZyItQ-uZtaM_KnLB0ayiYPD3OkC0uiyoCaHNPruUDpEwlvU-hl1AJ3lkvxfo1Q3kFhlrYIr9PWzj5oVMfH0qu28B8=?preset=fullhd" length="432474"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/serie-des-tsv-1860-muenchen-iii-haelt-an/cnt-id-ps-f992dbdd-3dcd-46a9-9a60-145dc0b7c288</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-f992dbdd-3dcd-46a9-9a60-145dc0b7c288</guid><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:47:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>