<rss version="2.0"><channel><title>Münchner Wochenanzeiger TSV 1860 München News – Aktuelle Spiele, Transfers &amp; Insider | Wochenanzeiger</title><description>Alle News zum TSV 1860: Spiele, Ergebnisse, Transfers &amp; exklusive Insider-Storys. Jetzt reinklicken und keine Löwen-Highlights mehr verpassen!</description><link>https://www.wochenanzeiger.de/thema/weitere-themenseiten/1860</link><language></language><item><title>Aufstiegsfreuden beim TSV 1860 München</title><description>&lt;p>Nach den U23-Frauen des TSV 1860 München hat auch das erste Frauen-Team den Aufstieg fix gemacht. Mit einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling sicherten sich die Löwinnen vier Spieltage vor Saisonschluss die Meisterschaft.&lt;/p>&lt;p>Frauenteams machen Doppelmeisterschaft perfekt&lt;/p>&lt;p>Nach den U23-Frauen des TSV 1860 München hat auch das erste Frauen-Team den Aufstieg fix gemacht. Mit einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling sicherten sich die Löwinnen vier Spieltage vor Saisonschluss die Meisterschaft und die damit verbundene Versetzung in die Bezirksliga.&lt;/p>&lt;p>Zu Gast im Landkreis Ebersberg taten sich die Münchnerinnen zunächst schwer gegen den Tabellenvorletzten. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Danach gerieten die Weiß-Blauen auch noch in Unterzahl. Leonie Lauth hielt nach einem weiten Ball ihre Gegnerin am Trikot fest. Der Unparteiische wertete die Aktion als Notbremse und gab die Rote Karte (48. Min.). Als hätten die Gäste diesen Weckruf gebraucht, agierten sie fortan deutlich dominanter und schnürten die Frauen der Spielgemeinschaft regelrecht in ihrer Hälfte ein. Der Führungstreffer ließ nicht mehr lange auf sich warten. Nach einer Hereingabe von Kapitänin Carla Ritz traf Ines Brock zum 1:0 (52. Min.), dem Julia Keller zwei weitere Tore zum 3:0-Endstand folgen ließ (74. und 87. Min.).&lt;/p>&lt;p>Für die Frauen des TSV 1860 München war es der 19. Saisonsieg im 19. Spiel. Drei weitere Begegnungen stehen noch auf dem Programm. „Wir wollen die perfekte Saison spielen“, kündigte Trainer Lorenzo Tonello an. In der Kreisklasse gewannen die ebenfalls bereits als Meisterinnen feststehenden U23-Frauen mit 3:1 (0:0) beim SC Bogenhausen. Dreifache Torschützin für die Giesingerinnen war die überragende Felicia Altenburger (48., 67. und 90. Min.+1). Zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich traf Antonia Freund (53. Min.).&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 16. Mai wollen die Löwinnen um 17:30 Uhr zuhause auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing beim Heimspiel gegen den TSV Eintracht Karlsfeld mit ihren Fans die Meisterschaft feiern. Das Vorspiel bestreiten um 15 Uhr der TSV 1860 München II und der SC Baldham-Vaterstetten. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1RBeFl6TmpPVE10TXpabDcMFiVBh6t7HL2TbCVKZruCzfnDyrS1wBZadHVwcYWEFNrKPmgtQIl7v6Xg1BaZMgrhWWkPy4EM-x17nlYUcowRM367GQh37ADf5Tu_BqygpTekln2IUAp97NFioaFJ3Zi5nP5fmmxCFyDYL1MMb_g=?preset=fullhd" length="477489"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/aufstiegsfreuden-beim-tsv-1860-muenchen/cnt-id-ps-6b2c925f-2b8e-4c11-b74d-393c128fefdf</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-6b2c925f-2b8e-4c11-b74d-393c128fefdf</guid><pubDate>Tue, 12 May 2026 12:49:56 +0200</pubDate></item><item><title>Standing Ovations und Sprechchöre für Verlaat</title><description>&lt;p>Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 unterlag der TSV 1860 München dem FC Ingolstadt 04 mit 1:2 (1:0). Vor dem Anpfiff wurden acht Spieler der Löwen, zum Teil unter Tränen, offiziell verabschiedet.&lt;/p>&lt;p>Verabschiedungen beim letzten Heimspiel der Saison&lt;/p>&lt;p>Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 unterlag der TSV 1860 München dem FC Ingolstadt 04 mit 1:2 (1:0). Vor dem Anpfiff wurden acht Spieler der Löwen – zum Teil unter Tränen – von den Fans verabschiedet. Neben Jesper Verlaat verlassen Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl, Morris Schröter und Ersatztorhüter Miran Qela den Klub. Qelas Abschied war bislang noch nicht offiziell verkündet worden. „Der TSV 1860 wünscht allen scheidenden Spielern für die Zukunft viel Glück und Gesundheit sowie viel Erfolg auf dem weiteren Karriere- und Lebensweg. Einmal Löwe, immer Löwe”, heißt es vonseiten der Giesinger.&lt;/p>&lt;p>Während die meisten der scheidenden Spieler lediglich höflichen Applaus erhielten, wurde es im Stadion laut, als Verlaat aufgerufen wurde. Mit Standing Ovations und Sprechchören der Zuschauer wurde der langjährige Kapitän verabschiedet. Der Niederländer kam 2022 nach München, übernahm zur Saison 2023/2024 die Kapitänsbinde von Stefan Lex und wurde in kurzer Zeit zu einem Publikumsliebling. Seine kämpferische Spielweise kam auf Giesings Höhen gut an. Doch im Laufe der Zeit stoppten den 29-jährigen Innenverteidiger immer wieder Verletzungen. In der aktuellen Spielzeit konnte er nur sechs Spiele absolvieren. Als Verlaat von den Fans gefeiert wurde, kamen ihm die Tränen.&lt;/p>&lt;p>Gegen die „Schanzer” durften Jüngere ran. Mit dem genesenen Sean Dulic (20) sowie Samuel Althaus (20) und Xaver Kiefersauer (20) stand zu Beginn eine neue Generation auf dem Feld. Kurz vor der Pause brachte Althaus die Sechzger in Führung (42. Min.). Nach Wiederanpfiff drehten Marcel Costly (57. Min.) und Max Besuschkow die Partie (64. Min.). „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach waren wir sehr dominant”, kommentierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski den ersten Durchgang. „Auch wenn wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Spiel. Leider ist es so, dass wir erneut zu wenige Tore aus unseren Chancen gemacht haben.” Nach der Pause habe sein Team die Partie aus der Hand gegeben”, kritisierte er. „Es war ein Spiel, das wir nie verlieren dürfen.” Der Wille sei vorhanden gewesen. „Bis zum Schluss sind wir angelaufen, hatten noch durch Sigurd Haugen einen Lattentreffer und ein paar Halbchancen.”&lt;/p>&lt;p>Als einer der auffälligsten Löwen agierte bei seinem Startelf-Debüt das Nachwuchstalent Xaver Kiefersauer (20). Der lauf- und kampfstarke Kapitän der U21-Mannschaft des TSV 1860 München hatte unter der Woche seinen ersten Profivertrag in Giesing unterschrieben (datiert bis zum Sommer 2028) und darf sich ab sofort in der ersten Mannschaft beweisen. Als Neunjähriger kam er einst zu den Junglöwen. Kiefersauer spielt Bälle mit Zug, traut sich Diagonalpässe zu und ist zudem torgefährlich: In der aktuellen Saison gelangen ihm in 19 Spielen in der Bayernliga Süd sechs Treffer.&lt;/p>&lt;p>Als ähnlich hoch veranlagt gilt der gleichaltrige Samuel Althaus. Er ist auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar. 2021 wechselte der gebürtige Augsburger vom FC Augsburg zu den Junioren des TSV 1860 München und machte in Giesing eine gute sportliche Entwicklung. Für die kommende Saison zählt auch der Deutsch-Schweizer zu den Anwärtern auf Einsätze in der Stammformation der Profis.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag sind die Weiß-Blauen im letzten Saisonspiel auswärts noch einmal beim Sportclub Verl in Ostwestfalen gefordert. Der Verein aus dem Kreis Gütersloh spielt seit sechs Jahren in der 3. Liga. Obwohl die Verler Jahr für Jahr ihre besten Spieler abgeben müssen, verlieren sie kaum an sportlicher Substanz. Sie spielen einen technisch starken Tempofußball und wissen immer wieder mit klugen Transfers zu überraschen. Anpfiff in der Sportclub Arena, die 5.207 Zuschauer fasst, ist um 13:30 Uhr. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WkRkbE9EQTRZekl0WVdFNK8xCL33lwB3kddlSNmsjBbneP7kISyafwmHFWgciR_OqhdLpffDGKfzF-1tjVbbGPNkqAMTgjrN_5_iRDVjnr9IWwKEVXwe3596V3SRWALQFBACEb9SqgsdUTpwL33Lfk8hbpVWZ8fAZUlKkD2BkHY=?preset=fullhd" length="313359"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/standing-ovations-und-sprechchoere-fuer-verlaat/cnt-id-ps-ea788c37-8557-4c00-ac0b-257f7328381c</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ea788c37-8557-4c00-ac0b-257f7328381c</guid><pubDate>Sun, 10 May 2026 18:38:29 +0200</pubDate></item><item><title>Zeitreise: „Der große Tag der Löwen“</title><description>&lt;p>Unter dem Titel „Der große Tag der Löwen“ haben die Autoren Roman Beer und Claus Melchior einen Bild-Text-Band veröffentlicht, der sich komplett um den 28. Mai 1966 dreht.&lt;/p>&lt;p>Die historische Meisterschaft des TSV 1860&lt;/p>&lt;p>Als am 28. Mai 1966 an der Grünwalder Straße der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel auf Giesings Höhen keine Grenzen mehr: Der TSV 1860 München war zum ersten und bis heute einzigen Mal Deutscher Meister geworden. Diesem für den Verein historischen Tag widmen Roman Beer und Claus Melchior ihren ebenso liebevoll gestalteten wie detailreichen Bild-Text-Band „Der große Tag der Löwen“.&lt;/p>&lt;p>Im Mittelpunkt steht das legendäre 1:1 gegen den Hamburger SV am letzten Spieltag der Saison 1965/1966: Vor 44.000 Zuschauern im restlos ausverkauften Grünwalder Stadion brachte Rudi Brunnenmeier die Löwen bereits nach fünf Minuten in Führung – ein Treffer, der sich am Ende als goldwert erweisen sollte. Das Unentschieden reichte, um Borussia Dortmund mit drei Punkten Vorsprung hinter sich zu lassen und die Meisterschale nach München zu holen.&lt;/p>&lt;p>Während die Löwen auf nationaler Bühne triumphierten, sorgte der BVB international für Schlagzeilen. Die Dortmunder gewannen in Glasgow mit einem 2:1 gegen den FC Liverpool den Europapokal der Pokalsieger. Beer und Melchior sind keine Neulinge auf fußballhistorischem Terrain. Bereits zum 50-jährigen Jubiläum der Meisterschaft veröffentlichten sie gemeinsam mit Arnold Lemke das Werk „Der Triumph der Löwen“, das die komplette Bundesligasaison 1965/66 nachzeichnet. Der neue Band versteht sich als atmosphärische Ergänzung mit dem Fokus auf jenen Maitag, der in der Vereinsgeschichte der Giesinger einen besonderen Platz einnimmt.&lt;/p>&lt;p>Natürlich darf dabei Petar „Radi“ Radenković nicht fehlen, der charismatische Torhüter, Publikumsliebling und Schlagerstar der Sechzigerjahre. Radi stand in allen 34 Saisonspielen zwischen den Pfosten des Meisters. Nebenbei landete er einen Hit im Musikgeschäft. Seine Single „Bin i Radi, bin i König” verkaufte sich Berichten zufolge rund 400.000 Mal und erreichte Platz 5 in den Deutschen Charts.&lt;/p>&lt;p>Dass das Buch kenntnisreich geraten ist, überrascht nicht. Roman Beer ist ein ausgewiesener Experte für die Geschichte des Grünwalder Stadions und hat sich viele Jahre lang ehrenamtlich als Fußballabteilungsleiter beim TSV 1860 München engagiert. Claus Melchior ist im Vorstand der Abteilung Vereinsgeschichte aktiv und bringt als Autor sportfachliche Expertise und publizistische Erfahrung mit. Gemeinsam gelingt es ihnen, eine Zeitreise in ein Fußballjahr zu unternehmen, in dem München blau leuchtete.&lt;/p>&lt;p>Roman Beer | Claus MelchiorDer große Tag der LöwenDer TSV München von 1860 wird Deutscher Fußball-Meister48 Seiten, Format A4, Hardcover, zahlreiche FotosISBN 978-3-00-086848-1Preis: 9,95 EuroVerleger und Vertrieb:www.fussballbuecher-beer.de&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WXprME9EWXlZMkV0T0RGbcp3d3RZHenXPdjlvE4oMYd3mWcu4CNUpENHfXLt86cYedb3epade2HQoF7GNV8Wb3KqxBBIg55ItZQ6S_4i3B8Iqfow_1kuttVgsl5VvWw1ZHWIHCuUZw-wog8qEqcznX376eXZkFxCnMnq7rWlXeM=?preset=fullhd" length="574127"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/zeitreise-der-grosse-tag-der-loewen/cnt-id-ps-5f6ebca3-ebf6-4a67-bce4-1d1d9833b30a</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5f6ebca3-ebf6-4a67-bce4-1d1d9833b30a</guid><pubDate>Fri, 8 May 2026 21:53:31 +0200</pubDate></item><item><title>„Dieses Jubiläum gehört uns allen“</title><description>&lt;p>Die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e. V. hat in ihrer Historie gekramt und bringt ein Retro-Trikot anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Meisterschaft von 1966 in Umlauf.&lt;/p>&lt;p>Retro-Trikot 60 Jahre Deutsche Meisterschaft&lt;/p>&lt;p>Die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e. V. hat in ihrer Historie gekramt und bringt ein Retro-Trikot anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Meisterschaft von 1966 in Umlauf. Der Verkauf startet beim letzten Heimspiel der Profimannschaft in dieser Saison, am kommenden Samstag, den 9. Mai 2026 gegen den FC Ingolstadt 04. Das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum „die Bayerische Junglöwen“ erhält den gesamten Reinerlös, schreibt der Verein. Die Bandbreite der erhältlichen Größen erstaunt. Sie reicht von Hemdchen für Kleinkinder bis zu Größen für den stattlichen Herrn in 10 XL. Kindergrößen gibt es für 44 Euro, Erwachsenen-Hemdchen für 66 Euro.&lt;/p>&lt;p>Die Fußballabteilung lässt wissen: „Dieses Jubiläum gehört uns allen. Den Helden von damals. Den Generationen auf den Rängen. Und denen, die den Verein heute mit Herz und Stimme tragen.“ Erstanden werden kann das Textil, dessen Brust der Schriftzug „60 Jahre Deutscher Meister“ ziert, am Spieltag ab 11 Uhr vor dem Vereinsheim Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96) und beim Fantreff am Candidplatz. Später soll es auch online erhältlich sein. Mit Fredi Heiß, Bubi Bründl und Bernd Patzke posieren drei der historischen Helden auf einem Foto.&lt;/p>&lt;p>Gestalterisch nimmt das Hemd ganz offensichtlich Anleihen am Heimtrikot der Münchner Löwen aus der Bundesligasaison 1994/95. Seinerzeit spielte Fanliebling Thomas Miller, Werner Lorant war sein Trainer, der polnische Mittelfeldstratege Piotr Nowak verzauberte die Fans und die Stürmer hießen Olaf Bodden und Bernhard Winkler. Am Ende dieser Spielzeit stand ein 14. Tabellenplatz zu Buche.&lt;/p>&lt;p>In welchem Zusammenhang das mit der Deutschen Meisterschaft von 1966 stehen soll, wird nicht ganz klar. Aber vermutlich brauchte man auch einfach nur ein anderes Motiv, denn das originale Design der Trikots aus den 1960er Jahren ist bereits als sogenanntes „Lifestyle-Produkt“ käuflich erhältlich im Shop von Hasan Ismaiks TSV 1860 Merchandising GmbH. Dort hat man sich ebenfalls des Themas „60 Jahre Deutsche Meisterschaft“ angenommen. Dem geneigten Fan wird ein T-Shirt, ein Schal und eine Kaffeetasse offeriert. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpObE5tTXdOVFF0WlRVMbIz3pdxyt4jCZ1VwvQu0lHBvmgFaliOCUkX8IYmSD_jEY59JAIKyQKeNnJEQYJUy_YBnIPe3bvjA7TpkieJwRJXUMfu22oH5KpOAMOvJEC8LrWBrlcsipHRawF3l7Ev1lx6O1jvTUz2jPKIORCq9OI=?preset=fullhd" length="384734"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/dieses-jubilaeum-gehoert-uns-allen/cnt-id-ps-3e61d12d-c18b-47dd-8eab-f6a400f518d6</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-3e61d12d-c18b-47dd-8eab-f6a400f518d6</guid><pubDate>Tue, 5 May 2026 17:43:41 +0200</pubDate></item><item><title>U23-Löwinnen sichern sich Meistertitel</title><description>&lt;p>Die U23-Frauen des TSV 1860 München II haben sich am Wochenende mit einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim TSV Hohenbrunn-Riemerling die Meisterschaft in der Kreisklasse und den Aufstieg in die Kreisliga gesichert.&lt;/p>&lt;p>Aufstieg der Frauen-Reserve in die Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Die U23-Frauen des TSV 1860 München II haben sich am Wochenende durch einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg vor 100 Zuschauern beim TSV Hohenbrunn-Riemerling vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisklasse und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga gesichert. Vier Spieltage vor Saisonschluss liegen die jungen Löwinnen mit dreizehn Zählern Vorsprung vor dem Verfolger SV München Laim uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Treffer zur Meisterschaft erzielten Julia Keller (31. Min.) und Fjolla Krasniqi (90. Min.+3).&lt;/p>&lt;p>Das Team von Trainer Mariano Frate zeigte über den gesamten Saisonverlauf hinweg eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Prunkstück der U23-Löwinnen ist die Abwehr um Kapitänin Michele Raabe, die insgesamt nur elf Gegentore hinnehmen musste. Das ist mit Abstand der Bestwert in der Liga. Torhüterin Lea Besslich bewies in ihrer ersten Spielzeit im Erwachsenenfußball, dass sie zurecht als vielversprechende Nachwuchshoffnung gilt.&lt;/p>&lt;p>Im Kampf um Platz zwei in der Kreisklasse, der heuer ebenfalls zum Aufstieg berechtigt, sitzt den ambitionierten Laimerinnen mit nur drei Punkten Abstand mittlerweile der TSV München-Allach 1909 im Nacken. Die Allacherinnen sind offensivstark wie kein zweites Team in der Liga. Lea Aschenbrenner (bislang 18 Tore), Katharina Groß (12 Tore) und Michelle Pantoulier (12 Tore) sind die führenden in der Torschützinnenliste der Kreisklasse und spielen allesamt in Grün-Weiß bei 1909.&lt;/p>&lt;p>Die erste Mannschaft der Löwinnen steht mit Trainer Lorenzo Tonello eine Etage höher, in der Kreisliga, ebenfalls kurz vor dem Titelgewinn. Am kommenden Samstag, den 9. Mai, ist um 13 Uhr die Auswärtspartie bei der Spielgemeinschaft Grafing/Aßling angesetzt. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Landkreis Ebersberg wäre die Doppelmeisterschaft der 1860-Frauen in der Saison 2025/2026 perfekt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TWpRMVpqazVNVEF0TmpNMAGncMGyi_w3R3qvcAECanYm4YmN3fyzo9LPSt_NpeI_r0PM-vR-mjpENZMuupJ1kUNtF-82nzk8JdmZIW-g7VrPdW-Vsbfzch8emH1Nm0SeepBHR4plVVlJzC2sPnxCCedOcn7Wytgj2XkQ4QEoZlI=?preset=fullhd" length="540403"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u23-loewinnen-sichern-sich-meistertitel/cnt-id-ps-72051d00-8f77-4791-a1c6-0f710e7b7737</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-72051d00-8f77-4791-a1c6-0f710e7b7737</guid><pubDate>Mon, 4 May 2026 06:10:33 +0200</pubDate></item><item><title>Das sind die Aufsteiger in die 3. Liga</title><description>&lt;p>Nachdem die vier Absteiger aus der 3. Liga feststehen, lohnt sich ein Blick in die fünf Regionalligen, um zu sehen, wer als Aufsteiger an das Tor zur 3. Liga klopft.&lt;/p>&lt;p>Entscheidungen in den Regionalligen gefallen&lt;/p>&lt;p>Nachdem mit dem 1. FC Schweinfurt 05, dem dreimaligen DDR-Meister FC Erzgebirge Aue, dem SSV Ulm 1846 und dem TSV Havelse die vier Absteiger aus der 3. Liga feststehen, lohnt sich ein Blick in die fünf Regionalligen, um zu sehen, wer als Aufsteiger an das Tor zur 3. Liga klopft. Darunter befinden sich zahlreiche Rückkehrer. Spannend ist der Saisonverlauf nur noch in der Regionalliga Nordost. In allen anderen Ligen ist die sportliche Entscheidung bereits gefallen.&lt;/p>&lt;p>In der Regionalliga Nord steht der SV Meppen als Meister fest. Die Emsländer spielten eine Fabel-Saison und kehren nach drei Jahren Auszeit wieder in den Profifußball zurück. Eine ähnliche Situation findet sich in der Regionalliga Südwest. Dort ist die SG Sonnenhof Großaspach als Aufsteiger zurück in der 3. Liga, aus der sie in der Spielzeit 2019/20 abgestiegen war. In der kommenden Saison wird Köln wohl zur Hauptstadt des höherklassigen Fußballs. Neben dem FC Viktoria Köln ist nämlich vermutlich auch der SC Fortuna Köln wieder im Teilnehmerfeld der 3. Liga zu finden. In der Regionalliga West hat der Verein aus dem Kölner Stadtteil Zollstock den Verfolger Rot-Weiß Oberhausen mit vier Punkten Vorsprung hinter sich gelassen. Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen sollte das reichen.&lt;/p>&lt;p>Den vierten Aufsteiger spielen die Spitzenvertreter der Regionalligen Nordost und Bayern in einem Relegationsduell mit Hin- und Rückspiel aus. Im Nordosten kämpfen noch der 1. FC Lok Leipzig und der FC Carl Zeiss Jena um den Meistertitel und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation. Ihr Gegner aus Bayern steht bereits fest. Unter den ersten sieben Vereinen der Tabelle hat nur der FC Würzburger Kickers erklärt, einen Aufstieg in die 3. Liga wahrnehmen zu wollen und zu können. Die Unterfranken treten am Mittwoch, den 27. Mai, zum Hinspiel an. Das Rückspiel gegen den Meister aus dem Nordosten findet am 31. Mai statt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TURZeU1XWmhZekF0T0RReE8lMQmwXepjDZpwy32JVicsTlhCxYBCfNcZof74h26CjtapFuz441_nJ1MZkcMDAMDHxHWkwp1ILUMcuX-aPCtCOwMWT8kNJgMhFO3Un2Uf8Ivg1rsn9XcRaKFBdRuoQgThXbZcKCZKfr7qQMc276c=?preset=fullhd" length="336006"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/das-sind-die-aufsteiger-in-die-3-liga/cnt-id-ps-b898116c-d282-4d10-9cfa-e44050898008</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-b898116c-d282-4d10-9cfa-e44050898008</guid><pubDate>Sun, 3 May 2026 15:38:59 +0200</pubDate></item><item><title>1860 mit Remis im 300. Drittligaspiel</title><description>&lt;p>Das 300. Spiel des TSV 1860 München in der 3. Liga seit 2018 führte die Löwen nach Unterfranken. 1:1 (1:1) trennten sich die Weiß-Blauen dort vom Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt.&lt;/p>&lt;p>VfL Osnabrück feiert vorzeitig Zweitligaaufstieg&lt;/p>&lt;p>Zum 300. Mal seit 2018 spielte der TSV 1860 München in der 3. Liga, und das führte die Löwen nach Unterfranken. Die Weiß-Blauen trennten sich 1:1 (1:1) vom bereits rechnerisch abgestiegenen Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt. Im Tabellenkeller der Liga ist am Wochenende die sportliche Entscheidung gefallen. Neben den „Schnüdeln” müssen auch der FC Erzgebirge Aue, der letztjährige Zweitligist SSV Ulm 1846 und der Aufsteiger TSV Havelse den Gang in die Viertklassigkeit antreten. Am anderen Ende der Tabelle durfte der Spitzenreiter VfL Osnabrück den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Liga feiern. Die Niedersachsen sind nicht mehr zu verdrängen.&lt;/p>&lt;p>Die ersten 20 Minuten im Schweinfurter Sachs-Stadion vor 9.036 Zuschauern – darunter 2.500 aus München – gehörten den Gästen aus Oberbayern. Danach konnten die Hausherren die Partie etwas ausgeglichener gestalten und gingen prompt in Führung. Sean Dulic, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand, verlor einen Zweikampf gegen den ehemaligen Löwen Kristian Böhnlein, dessen Flanke Sebastian Müller zum 1:0 ins Netz lenkte. Löwen-Torhüter Thomas Dähne hatte den Ball zwar noch mit der Hand berührt, konnte das Überschreiten der Torlinie aber nicht mehr verhindern (27. Min.). Direkt danach scheiterte Sechzigs Torjäger Sigurd Haugen nach einem Zusammenspiel mit Florian Niederlechner am Pfosten des von Toni Stahl gehüteten Schweinfurter Tors.&lt;/p>&lt;p>Die nächste Gelegenheit ließ sich der Norweger dann nicht mehr entgehen. Simen Voet brachte eine Flanke von links ins Zentrum. Haugens Bewacher Nikolaos Vakouftsis stand zu weit vom Stürmer entfernt, sodass Haugen den Ball mit einer geschickten Direktabnahme zum 1:1 in den Winkel setzen konnte (31. Min.). Der Rest des Spiels war über weite Strecken Leerlauf. Für die größte Aufregung im Rund sorgte Schlussmann Stahl, als er einen Rückpass mit dem Fuß stoppen wollte und dabei fast ein Eigentor erzielt hätte – er erwischte den Ball im Nachsetzen gerade noch auf der Linie (71. Min.). Der Österreicher Manuel Pfeifer wusste als linker Schienenspieler bei den Giesingern mit einer besseren Vorstellung zu gefallen.&lt;/p>&lt;p>In der Schlussviertelstunde gab Xaver Kiefersauer (20), Kapitän der U21-Mannschaft, der seit seinem achten Lebensjahr für die Münchner Löwen kickt, sein Debüt im Profifußball. „Das hat er gut gemacht. Er ist schon länger bei uns im Training und wir wollten ihn einfach mal sehen. Xaver hat gut nach vorne gespielt, war mutig. Das hat mir gefallen“, kommentierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. Im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 empfängt der TSV 1860 München am kommenden Samstag, den 9. Mai, um 14 Uhr im Grünwalder Stadion den FC Ingolstadt 04 zum Oberbayernduell. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpBME9UZ3paV1l0WlRndyXaKICJiMffk0rL0p-x3bKlifIqwQJhlsNUalPDB69PjduwbMpZEW6M_lGcvsZOx9QkwkBrXlsxAfaCMzZfGUd3SSIGS0avmUqzWqVeylkIkmyt_jgPBvzCzKleKDPv9-5yA5I6aStquCHe7DJuBcY=?preset=fullhd" length="492200"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-mit-remis-im-300-drittligaspiel/cnt-id-ps-e7f878fd-7daf-4d44-8a86-198636f0dee0</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-e7f878fd-7daf-4d44-8a86-198636f0dee0</guid><pubDate>Sat, 2 May 2026 16:44:00 +0200</pubDate></item><item><title>„Veränderungen brauchen Raum”</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat personelle Veränderungen für die kommende Spielzeit bekannt gegeben. Clemens Lippmann, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Raphael Schifferl und Morris Schröter sind künftig nicht mehr dabei.&lt;/p>&lt;p>Abgänge im Profikader des TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Hinblick auf die kommende Spielzeit eine Reihe personeller Veränderungen bekannt gegeben. Neben Clemens Lippmann, der Giesing vermutlich in Richtung SC Paderborn 07 verlässt, sind auch Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Raphael Schifferl und Morris Schröter künftig nicht mehr dabei. Ihre auslaufenden Verträge wurden vom Klub nicht verlängert. „Das ist ein ganz normaler Prozess”, kommentierte Trainer Markus Kauczinski in der Pressekonferenz vor dem vergangenen Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846.&lt;/p>&lt;p>Die Entscheidung, die Kontrakte der sechs Spieler nicht zu verlängern, sei in Absprache zwischen der Geschäftsleitung und dem Trainerteam getroffen worden. „Wir haben das gemeinsam entschieden. Wir hatten das Gefühl, dass sich Dinge verändern müssen und Veränderungen brauchen Raum. Das ist sicher emotional und menschlich schwer, aber man muss sich in der Sache entscheiden. Hier haben wir einen Konsens gefunden, hinter dem ich stehe”, erläuterte Kauczinski. Mit der aktuellen Mannschaft habe man „viele Dinge umgesetzt, aber auch nur phasenweise”, weshalb es „keine Option gewesen ist, mit dem gleichen Kader wieder ins Rennen zu gehen”.&lt;/p>&lt;p>Der Profikader des TSV 1860 München umfasst aktuell 33 Aktive. Das ist mehr als bei den meisten anderen Klubs der 3. Liga. Abzüglich der sieben Spieler, die nach dem derzeitigen Stand im Sommer nicht mehr dabei sein werden, bleiben 26 übrig. In der Boulevardpresse war dennoch von einem angeblichen „Kahlschlag” oder „Kaderbeben” zu lesen.&lt;/p>&lt;p>Während Kauczinski die Trennung zum Saisonende mit sportlich benötigten „neuen Impulsen” erklärte, verwies 1860-Geschäftsführer Manfred Paula in der Halbzeitpause des Ulm-Spiels am Mikrofon des Bayerischen Rundfunks darauf, dass „Geld auch immer eine Rolle bei 1860 München spielt, weil es grundsätzlich nicht üppig vorhanden ist. Aber es ist nur eines von mehreren Kriterien”. Die Abgänger im Sommer zählen mutmaßlich zu den Top-Verdienern im Klub. Dem Vernehmen nach sollen sich Investor Hasan Ismaik und seine Vertreter mit den Vereinsfunktionären darauf verständigt haben, die Profifußball-Gesellschaft künftig ohne weitere Verschuldung betreiben zu wollen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WlRCaE5HWmpPRGd0WVdFNQWHe_CCOscjtSCKamMbpX96AKHD39x-adqPheH9RHSnN7y3FXWzKSpB3bI5IMiZrn2KK9CT8Ge7ZPpZBJtUSzCYHsedqisFwb8o6Tjn1835hTJRhhciqhUNmglQQn4UZHcScF9UM9HUU619tiUk7go=?preset=fullhd" length="456049"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/veraenderungen-brauchen-raum/cnt-id-ps-42162e90-c234-422c-a9f6-9f1ac752629d</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-42162e90-c234-422c-a9f6-9f1ac752629d</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:51:11 +0200</pubDate></item><item><title>1860-Frauen stehen vor Doppelmeisterschaft</title><description>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München dürfen sich auf eine bevorstehende Meisterfeier freuen. Im Spitzenspiel um den Aufstieg setzten sich die Löwinnen vor 200 Zuschauern mit 4:0 (1:0) deutlich gegen den Verfolger FC Teutonia München durch.&lt;/p>&lt;p>Platzierungsentscheidung im Saisonendspurt&lt;/p>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München dürfen sich auf eine bevorstehende Meisterfeier freuen. Im Spitzenspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga setzten sich die Löwinnen vor 200 Zuschauern mit 4:0 (1:0) gegen den Verfolger FC Teutonia München durch. Das klare Ergebnis vergrößert den Vorsprung der Tabellenführerinnen auf zwölf Punkte. Teutonia hat zwar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, doch bei insgesamt fünf ausstehenden Partien ist ihre Chance, die Löwinnen noch abzufangen, wohl nurmehr theoretischer Natur.&lt;/p>&lt;p>Weil die etatmäßige Torhüterin der Teutoninnen, Helene Pottendorfer, fehlte, beorderten die Gäste Feldspielerin Lara Lange zwischen die Pfosten. Lange, die eigentlich Abwehrspielerin ist, machte ihre Sache gut. Bei allen vier Gegentreffern war sie machtlos. Doch auch die Sechzgerinnen hatten einen prominenten Ausfall zu verkraften – sie mussten ohne ihre Torjägerin Julia Keller antreten. Sarah Dünkel, die starke Top-Torschützin der Teutonia, mühte sich 90 Minuten lang vergeblich gegen die aufmerksame Hintermannschaft der Gastgeberinnen.&lt;/p>&lt;p>Eine Viertelstunde lang neutralisierten sich beide Teams, dann gingen die Löwinnen mit ihrer ersten Großchance in Führung. Zuvor hatten sich Nicole Zühlke mit einem Schuss von der rechten Strafraumgrenze (16. Min.) und Stefanie Stepberger mit einem direkten Freistoß (26. Min.) dem Tor von Lange angenähert. Offensichtlich hatten die Teutoninnen die Anweisung, bei Abstoß vom eigenen Tor grundsätzlich einen spielerischen Aufbau zu suchen. Darauf stellten sich die Löwinnen ein und pressten früh. Ein Fehlpass der gegnerischen Torhüterin wurde von Nicole Zühlke abgefangen. Ihren Querpass nahm Kira Winter an der Strafraumgrenze unbedrängt auf und traf mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 (29. Min.).&lt;/p>&lt;p>Kurz vor der Halbzeit verpasste Dünkel die beste Gelegenheit für die Schwarz-Gelben, als sie einen Abpraller von Torhüterin Mona Dauwalter neben das Tor setzte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive von Teutonia ihre liebe Mühe mit mehreren gefährlichen Eckbällen von Michelle LeNguyen, die mit Zug und Schnitt in den Fünfmeterraum segelten. Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gäste das Kommando und die Löwinnen konnten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass der Ausgleich nicht fiel. Zunächst scheiterte Hannah Thummerer nach einem Konterangriff aus kurzer Distanz an Dauwalter (52. Minute). Kurz darauf blieb diese erneut erfolgreich im Eins-gegen-Eins.&lt;/p>&lt;p>Mitten in der Drangphase der Teutoninnen fiel der zweite Treffer für den TSV 1860 München. Nach einem Zweikampf in der gegnerischen Hälfte landete der Ball bei Nicole Zühlke. Die 35-jährige Regionalliga-erfahrene Spielerin erkannte, dass die gegnerische Torfrau zu weit vor ihrem Tor stand, und hob den Ball geschickt über sie hinweg zum 2:0 ins Netz (54. Min.). Die Gäste wirken im Anschluss konsterniert und der TSV 1860 München entschied die Partie binnen weniger Minuten. Winter traf zum 3:0 (62. Min.). Dem vierten Treffer ging wieder eine perfekt geschlagene Ecke von LeNguyen voraus – im Zentrum köpfte Paula Höfler zum 4:0-Endstand ein (65. Min.).&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel der Reservemannschaften in der Kreisklasse gewann das U23-Team der Giesingerinnen mit 3:0 (1:0) gegen den FC Teutonia München II. Die Tore für die jungen Löwinnen erzielten Julia Cecati mit einem Gewaltschuss aus 22 Metern per Freistoß in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang erhöhten Kapitänin Michelle Raabe per Handelfmeter auf 2:0 und Saadet Tombul nach einem erfolgreichen Dribbling auf 3:0. Weil der engste Verfolger, der SV Laim München, zeitgleich beim TSV Allach eine herbe 1:6-Niederlage einstecken musste, ist der Vorsprung der Löwinnen auf zehn Punkte angewachsen. Ein Doppelaufstieg der Frauen des TSV 1860 München liegt in greifbarer Nähe. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dZek9EUXhaVEl0WWpkbfr0DItJ1tOGSu-pLsWtUBcry_wwLBqXMe-HtFphFSwjxeF7Bc2KYV8mqdjGqYuegw7dKgG0C-11lTl8P_P8b75ZaFo8JJ0I8uE74tQJzQLmJH835Iyao1Lf4sXu9m_dCqPAC5skRVQC0dN6_CxoswM=?preset=fullhd" length="596493"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/1860-frauen-stehen-vor-doppelmeisterschaft/cnt-id-ps-d0f0e4d2-ba45-4c11-af38-bf9ad40a0185</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-d0f0e4d2-ba45-4c11-af38-bf9ad40a0185</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 06:54:20 +0200</pubDate></item><item><title>Löwen schicken Spatzen in die Regionalliga</title><description>&lt;p>Mit einem 3:2 (0:0)-Sieg über den SSV Ulm 1846 beendete der TSV 1860 München nicht nur seine eigene Serie von zuletzt sechs sieglosen Spielen in der 3. Liga, sondern besiegelte höchstwahrscheinlich auch den Abstieg der „Spatzen”.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München besiegt SSV Ulm 1846&lt;/p>&lt;p>Mit einem 3:2 (0:0)-Sieg über den SSV Ulm 1846 beendete der TSV 1860 München nicht nur seine eigene Serie von zuletzt sechs sieglosen Spielen in der 3. Liga, sondern besiegelte höchstwahrscheinlich auch den Abstieg der „Spatzen”. Die Schwaben haben eine sportliche Achterbahnfahrt hinter sich. Nach mehreren Insolvenzen und langen Jahren im Amateurfußball stieg der ehemalige Bundesligist am Ende der Saison 2022/2023 kometenhaft aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga auf und schaffte als Neuling direkt den Sprung in die 2. Bundesliga. Dort konnten sich die Schwarz-Weißen jedoch nicht halten und mussten nach nur einer Saison wieder absteigen. Nun folgt mit höchster Wahrscheinlichkeit sogar der Absturz zurück in den Amateurfußball.&lt;/p>&lt;p>Für zwei andere Kellerkinder in der Tabelle steht der Abstieg bereits rechnerisch fest. Ihnen hilft auch kein Fußballwunder mehr. Nach dem Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt ist auch für den FC Erzgebirge Aue Schluss in der 3. Liga. Der dreimalige DDR-Meister steigt nach 23 Jahren im Profifußball erstmals in die Regionalliga Nordost ab.&lt;/p>&lt;p>Um sich für die verbleibenden drei Spielrunden noch eine realistische Restchance gegenüber dem 1. FC Saarbrücken zu bewahren, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, hätten die Gäste aus Schwaben unbedingt einen Sieg in München benötigt. Es sollte jedoch nicht sein. Vor ausverkauftem Haus im Grünwalder Stadion lieferten sich beide Mannschaften bei frühlingshaften Temperaturen einen offenen Schlagabtausch. Die Ulmer wirkten keineswegs wie ein Absteiger und spielten mit hoher Intensität. Ihr Trainer Pavel Dotchev sprach von einem „sehr guten Spiel für die Fans mit vielen Torchancen – die besseren lagen auf unserer Seite”. Es ging hin und her auf dem Feld. Dotchevs Gegenüber Markus Kauczinski befand: „Wenn es zur Pause 4:4 steht, dann hätte sich auch niemand gewundert.” Sechzigs Thomas Dähne bewies in mehreren Situationen, weshalb er zu den besten Torhütern der Liga gezählt wird.&lt;/p>&lt;p>Die zweite Halbzeit wurde dann richtig turbulent. Zunächst sorgte ein hartes Foul des Ulmer Mittelstürmers Lucas Röser an Dähne für einen Schreckmoment im Stadion. Obwohl der Schlussmann des TSV 1860 eine Flanke der Gäste längst sicher aus der Luft gegriffen hatte, rammte ihn der heranstürmende Röser mit Anlauf und vollem Körpereinsatz zu Boden. Dähne blieb benommen liegen und musste minutenlang behandelt werden. Dass Röser dafür von Schiedsrichter Nico Fuchs nur mit Gelb verwarnt wurde, war äußerst glücklich für die Ulmer. Dotchev wollte sein Glück nicht überstrapazieren und nahm den Sünder mit einem Spielertausch selbst vom Feld.&lt;/p>&lt;p>Kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde wurde der eingewechselte Justin Steinkötter von Ulms Innenverteidiger Luca Bazzoli nach einem Konter zu Fall gebracht. Die Ulmer hatten wieder Dusel, dass der Unparteiische Bazzoli nicht als letzten Mann gesehen hatte – eine umstrittene Entscheidung. Bazzoli kam mit einer Gelben Karte davon. Weil sich Kevin Volland darüber beschwerte, sah auch er die Gelbe Karte und wird den Löwen beim kommenden Auswärtsspiel in Schweinfurt gesperrt fehlen. Den darauf folgenden direkten Freistoß setzte Tim Danhof aus 20 Metern über die Mauer hinweg gefühlvoll zum 1:0 ins Netz (74. Min.).&lt;/p>&lt;p>Nur drei Minuten später jubelten die Löwen erneut. Der gerade eingewechselte Florian Niederlechner schickte Sigurd Haugen aus dem Mittelfeld heraus auf die Reise. Der schnelle Norweger lief mit Tempo in Richtung Strafraum, ließ seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung stehen und traf unhaltbar in den Winkel zum 2:0 (77. Min.). Kurz darauf dezimierten sich die Gäste selbst. Der bereits mit einer Verwarnung vorbelastete Niko Vukancic unterband eine weitere Kontergelegenheit der Giesinger, indem er Haugen am Trikot festhielt. Fuchs zeigte regelkonform die Gelb-Rote Karte.&lt;/p>&lt;p>Den Ulmern gelang in Unterzahl dennoch der Anschlusstreffer. Nach einer flachen Hereingabe von Niklas Kölle verlängerte Dennis Chessa den Ball mit der Hacke auf den eingewechselten Elias Löder, der ihn aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie drückte (83. Min.). Es kündigte sich eine heiße Schlussphase an. Mit der nächsten Aktion stellten die Münchner den alten Abstand wieder her. Steinkötter setzte Niederlechner mit einem Pass in die Tiefe in Szene, der Christian Ortag im Tor der Ulmer aus der Drehung heraus zum 3:1 überwand (84. Min).&lt;/p>&lt;p>Den Schlusspunkt setzten die „Spatzen”. Das 18-jährige kanadische Talent Evan Anderson Brown vernaschte nacheinander im Dribbling erst den nach langer Verletzungspause erstmals wieder für einige Minuten eingesetzten Sean Dulic und dann Raphael Schifferl, ehe er durch die Beine von Siemen Voet zum 3:2-Endstand traf (90. Min.+2). Doch das änderte nichts mehr am letztlich verdienten Erfolg des TSV 1860 München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpneU1qUmhaREl0WldGaabBZ-4GY7VcyGJYS-cUzpdglxquvypCmeYuiS9aCSQehVz4T3dknThBWygZRIPGRAr-BKvSek5tgPRiZRzZ7terC8RDrvJhMI7hEHrwuErW7Vsf64rA8c5lwGfeEXrevS_yNrZzvAS-CvCbOTGbQdw=?preset=fullhd" length="426375"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-schicken-spatzen-in-die-regionalliga/cnt-id-ps-bbe5cfd0-2c85-4ebe-8c50-574b859c59f5</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-bbe5cfd0-2c85-4ebe-8c50-574b859c59f5</guid><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 12:51:27 +0200</pubDate></item><item><title>Frauenfußball: Spitzenspiel in Giesing</title><description>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München erwarten am Samstag, den 25. April 2026, auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 ihren direkten Verfolger, den FC Teutonia München zum Spitzenspiel.&lt;/p>&lt;p>Vorentscheidung um die Meisterschaft naht&lt;/p>&lt;p>Am Samstag, den 25. April 2026, treffen auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing die Fußballerinnen des TSV 1860 München um 17:30 Uhr in der Kreisliga auf ihren direkten Verfolger, den FC Teutonia München. Gewinnen die Löwinnen die Spitzenpartie, sind sie auf dem Weg zum Aufstieg in die Bezirksliga wohl nicht mehr zu stoppen. Ihre Bilanz als Tabellenführer ist bislang makellos: 16 Siege aus 16 Spielen bei einem Torverhältnis von 77:6.&lt;/p>&lt;p>Auch die Teutoninnen, die ein Spiel weniger absolviert haben, spielen eine starke Saison. Sie haben bei 13 Siegen allerdings bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. Käme eine dritte Niederlage hinzu, wäre der Rückstand auf die Frauen des TSV 1860 München in den dann noch verbleibenden fünf Begegnungen nur noch theoretisch aufholbar. Da die Löwen-Profis um 14 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den SSV Ulm 1846 spielen, rechnen die Giesingerinnen mit einem größeren Zuschauerinteresse, wenn sie am späteren Nachmittag den vorentscheidenden Schritt zum Titel machen wollen.&lt;/p>&lt;p>Letztes Wochenende kehrte der TSV 1860 München mit einem ungefährdeten 6:0 (2:0)-Sieg vom Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft SV Sentilo-Blumenau/SV Pullach zurück. Der Tabellenletzte verkaufte sich achtbar und lag zur Pause nur mit zwei Treffern zurück. An beiden Toren war Julia Keller beteiligt. Nach einem Pass in die Tiefe von Carla Ritz erzielte Keller das 0:1 aus Sicht der Gastgeberinnen (6. Min.). Beim zweiten Tor wurde sie im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michelle Le Nguyen sicher zum 0:2 (20. Min.). Nach dem Seitenwechsel schwanden der Spielgemeinschaft die Kräfte. Sie hatten dem Kombinationsspiel der Löwinnen nun nichts mehr entgegenzusetzen. Janina Hartmann (56. Min.), Sina-Ann Mahler (52. Min.) und zweimal Kira Winter (66. und 87. Min.) machten das halbe Dutzend voll.&lt;/p>&lt;p>Die als U23-Team spielende Reserve der Löwinnen nährt die Hoffnung auf einen Doppelaufstieg. In der Kreisklasse führen sie nach 16 Spielen das Klassement mit sieben Zählern Vorsprung vor dem Verfolger SV München Laim an. Am kommenden Samstag bestreiten die jungen Löwinnen um 15 Uhr das Vorspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Teutonia München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Tm1SbU1tRm1Nemd0WlRsbH3kCyniGoTTk3haom3mJBx7nop9v0GKx-zzWm05HTHFxRrbpNoZQapoDYPUWEy3ZF4BAZaiRBkemT5O2qO4iJDI37E89WCYGpWPTgbrDGmRu1HWnBcMgOUjY9X1SnZZfFWX_qpyFDGab2iLlPbAeAU=?preset=fullhd" length="442324"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/frauenfussball-spitzenspiel-in-giesing/cnt-id-ps-14bf6291-e1fc-42aa-9364-b6aa300f708b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-14bf6291-e1fc-42aa-9364-b6aa300f708b</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:53:01 +0200</pubDate></item><item><title>„Was heute schwer ist, wird morgen gut“</title><description>&lt;p>Der 1. FC Saarbrücken hat am seinem 123. Geburtstag einen Sieg gegen den TSV 1860 München (0:0) verpasst und muss weiter um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga zittern.&lt;/p>&lt;p>Torloses Remis der Münchner Löwen in Saarbrücken&lt;/p>&lt;p>Der 1. FC Saarbrücken hat an seinem 123. Geburtstag einen Sieg gegen den TSV 1860 München (0:0) verpasst und muss weiter um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga zittern. Beim Vergleich am Samstagnachmittag merkte man vor allem den Saarländern an, dass es für sie sportlich noch um etwas geht. Sie erspielten sich zahlreiche Torgelegenheiten, während die Gäste aus Bayern über weite Strecken auffällig passiv agierten. Bei den Münchner Löwen scheint nach dem verpassten Aufstieg die Luft raus zu sein.&lt;/p>&lt;p>Ein Blick in die Statistiken zur Spielzeit 2025/2026 gibt eine Ahnung davon, was den Weiß-Blauen zu einer besseren Tabellenplatzierung fehlt: Der TSV 1860 München verzeichnet nach 34 Spieltagen die wenigsten Torabschlüsse der Liga – von dem abgeschlagenen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt und dem VfB Stuttgart II abgesehen. Nur 560 Mal beförderten die Münchner das Leder in Richtung gegnerisches Tor. Den dabei erzielten 49 Treffern stehen fast ebenso viele Gegentore (45) gegenüber. Insgesamt 14 Mal scheiterten die Sechzger bei ihren Versuchen an Latte oder Pfosten. In dieser Hinsicht zählen die Giesinger zu den Top drei der Liga. Vom Glück verfolgt war die Mannschaft also selten. In einer inoffiziellen Liste der vom Portal „Liga3-online“ erfassten benachteiligten Klubs durch Fehlentscheidungen der Unparteiischen liegen die Münchner Löwen sogar unangefochten auf Platz eins – 20 Mal waren sie betroffen.&lt;/p>&lt;p>Hinzu kommt über die Saison hinweg eine ungewöhnlich hohe Zahl an langwierigen Verletzungen beim potenziellen Stammpersonal. Kilian Jakob, Tunay Deniz, Morris Schröter, Jesper Verlaat, Max Christiansen, Florian Niederlechner und Manuel Pfeifer – die Liste umfasst fast eine ganze Mannschaft. Im Ludwigsparkstadion bewahrte Schlussmann Thomas Dähne seine Farben mit einer Serie starker Paraden vor einer möglichen Niederlage. „Das war mir heute zu wenig. Da werden wir darüber reden müssen“, erklärte 1860-Trainer Markus Kauczinski nach Spielschluss. „Losgelöst vom Ergebnis wünsche ich mir, dass meine Mannschaft guten Fußball spielt und man das Gefühl hat, dass sie das gerne tut. Das hatte ich heute nur phasenweise.“&lt;/p>&lt;p>Wie so oft begleiteten zahlreiche Anhänger die Münchner auf die Auswärtsfahrt nach Saarbrücken. Sie hatten einen eigens kreierten Schal im Gepäck, auf dem eine Textzeile aus einem alten Vereinslied aus dem Jahr 1990 zu lesen war: „Was heute schwer ist, wird morgen gut – denn wir, wir haben den Löwenmut.“ Für den TSV 1860 München ist das 0:0 in Saarbrücken mittlerweile bereits das sechste sieglose Spiel nacheinander. Am 23. Mai steht noch das Finale im bayerischen Toto-Pokal gegen den Regionalligisten FC Würzburger Kickers an. Der Gewinn der Landesstrophäe und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal könnte den Löwen eine sportlich enttäuschende Saison im Niemandsland der Tabelle doch noch versüßen.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag gastiert mit dem SSV Ulm 1846 um 14 Uhr im Grünwalder Stadion ein weiteres Kellerkind der 3. Liga. Die „Spatzen” benötigen einen Sieg in München, um dem Abstieg doch noch zu entkommen. Andernfalls droht der schwäbische Zweitliga-Absteiger in einem Rutsch von der 2. Bundesliga bis in die Regionalliga Südwest durchgereicht zu werden. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpkbE16SmtNV0l0TWpReW2gZT6aV9VfeIPDCZDhC7vP3Ood94wtBKJgb2d3c5P5EjCkmDimLDGU-cBSmyp77z5tb54I5uzd0ARIk1jvMKyhjWkFIDm-LOLfFQH5v3EDlgadgob266Eyr2QiXdkoicksNlW7TFlfeoRJ-tc-cX8=?preset=fullhd" length="613770"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/was-heute-schwer-ist-wird-morgen-gut/cnt-id-ps-f0db856e-65d9-418b-ae0e-f4802bd3a20b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-f0db856e-65d9-418b-ae0e-f4802bd3a20b</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 23:30:32 +0200</pubDate></item><item><title>„Hat nie die Affinität zum Verein aufgebaut“</title><description>&lt;p>Der 19-jährige Außenverteidiger Clemens Lippmann wird den TSV 1860 München am Saisonende verlassen. Dies gab 1860-Geschäftsführer Manfred Paula am Rande des Auswärtsspiels der Löwen in Saarbrücken bekannt.&lt;/p>&lt;p>Nachwuchstalent Lippmann verlässt TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Der 19-jährige Außenverteidiger Clemens Lippmann wird den TSV 1860 München am Saisonende verlassen. Dies gab 1860-Geschäftsführer Manfred Paula am Rande des Auswärtsspiels der Löwen in Saarbrücken bekannt. Der gebürtige Münchner war im Sommer 2023 aus der Jugend des FC Deisenhofen in die Nachwuchsakademie der Löwen gewechselt. In der vergangenen Saison gelang Lippmann überraschend der Sprung in den Profikader. Während der laufenden Spielzeit stand er unter Trainer Markus Kauczinski bereits 24 Mal für die erste Mannschaft auf dem Rasen.&lt;/p>&lt;p>Beim 5:0-Sieg des TSV 1860 München über den TSV Havelse erzielte das Nachwuchstalent sein erstes und einziges Tor in der 3. Fußball-Liga. Dass Lippmann noch einmal in Weiß-Blau zum Einsatz kommen wird, ist unwahrscheinlich. In den vergangenen Partien gegen den SSV Jahn Regensburg und den 1. FC Saarbrücken war er bereits nicht mehr Teil des Kaders. Beide Parteien hatten sich nicht über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über den Sommer hinaus einigen können.&lt;/p>&lt;p>„Clemens Lippmann ist ein Spieler, der erst in der U19 zu uns kam und hat da einen guten Weg gemacht. Er hat in den zweieinhalb Jahren allerdings nie so diese enge Beziehung, diese Affinität zum Verein aufgebaut”, berichtete Paula in einem Interview im TV und ergänzte: „Er hat sich mit seinen Beratern jetzt entschieden einen anderen Weg zu gehen. Wir wünschen ihm alles Gute.” Wohin es Lippmann zieht, ist noch unbekannt. Er soll angeblich mit dem Zweitligisten und potenziellen Bundesligisten SC Paderborn in Verbindung stehen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Tnprek0yRmpZV1l0TWpFd2tcWlnJvV-00ePOpOryzh5m4zNJvMN5W_vjxec8b4fgY0vbnBofRX-Jti411-T2RlG1D2iDACqaoHOqpzfCtyKSeFN5GeJFLFgDkeqoQwxvz4xzEMhpD_j4Ku8xxZ6AhB8iIiljzod65GxZZ16FxG4=?preset=fullhd" length="321720"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/hat-nie-die-affinitaet-zum-verein-aufgebaut/cnt-id-ps-dd574265-180f-4dfc-b041-0ade1d8f8c7e</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-dd574265-180f-4dfc-b041-0ade1d8f8c7e</guid><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 23:33:00 +0200</pubDate></item><item><title>Löwen verlängern mit Tunay Deniz</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Tunay Deniz um eine weitere Spielzeit bis zum Sommer 2027 verlängert.&lt;/p>&lt;p>Gebürtiger Berliner bleibt ein Münchener&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Tunay Deniz um eine weitere Spielzeit bis zum Sommer 2027 verlängert. Der 32-Jährige steht den „Löwen“ in der 3. Fußball-Liga aktuell aufgrund einer schweren Knieverletzung, die er sich Ende vergangenen Jahres zugezogen hat, nicht zur Verfügung.&lt;/p>&lt;p>„Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er so weit ist, bald wieder ins Training einzusteigen, und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Wir wissen um den sportlichen Mehrwert, den er für die Mannschaft bieten kann. Dass wir ihm ein neues Vertragsangebot unterbreitet haben, war für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf seine Rückkehr in die Mannschaft“, wird Geschäftsführer Manfred Paula in einer Klubmitteilung zitiert.&lt;/p>&lt;p>2024 war Deniz vom Halleschen FC an die Isar gewechselt. „Meine Familie und ich fühlen uns in München und beim TSV 1860 sehr wohl, die Stadt ist zu unserem Lebensmittelpunkt geworden. Daher freue ich mich sehr, dass ich in der neuen Saison wieder für die Löwen auf dem Platz stehen kann“, heißt es vom gebürtigen Berliner. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpKaU9UWTFNV1V0TXpRM0SLtV2KrZfmZpptKsMkEufYUxvpO_xeifNgNaAprmpw8MJVVEKQPWu3afoQFM8InhdkuumnymkGCo9eO1AYOi3NdxaFaTjMGE_6xiysq_bxgLxJgnt6uNoAub_0wS2HnU3LMfoq_elBoRPX3y4wMk8=?preset=fullhd" length="276527"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-verlaengern-mit-tunay-deniz/cnt-id-ps-00a9ea3c-2a56-4a6e-8ed8-232b183e4ad7</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-00a9ea3c-2a56-4a6e-8ed8-232b183e4ad7</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 23:32:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nachfolger für Manfred Paula gefunden</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München besetzt die sportliche Leitung seines Nachwuchsleistungszentrums neu. Manfred Paula gibt seine bisherige Doppelrolle auf und wird künftig ausschließlich als Geschäftsführer der Profifußball-Gesellschaft tätig sein.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München strukturiert Jugendakademie um&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München besetzt die sportliche Leitung seines Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) neu. Manfred Paula gibt seine bisherige Doppelrolle auf und wird künftig ausschließlich als Geschäftsführer der Profifußball-Gesellschaft tätig sein. Ab Mai kümmert sich Steffen Winter an seiner Stelle federführend um die sportliche Ausbildung der Junglöwen. Organisatorisch wird das NLZ weiter von Roy Matthes geleitet.&lt;/p>&lt;p>Der 43-jährige Winter war zuletzt als leitender Verbandstrainer beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) angestellt. Er besitzt die UEFA-Pro-Lizenz, die höchste Qualifikationsstufe im europäischen Fußball. Vor seinem Engagement beim BFV war er sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Erfahrung bringt der in Pforzheim geborene Winter zudem aus Engagements im Nachwuchs von Eintracht Frankfurt und bei der TSG Hoffenheim mit. Beim Karlsruher SC war er in jüngeren Jahren als Videoanalyst tätig.&lt;/p>&lt;p>„Ich freue mich, künftig ein noch intensiverer Teil der Löwenfamilie zu sein“, wird Winter in einer Pressemeldung der Münchner Löwen zitiert. Mit seiner Erfahrung wolle er „neue Impulse“ an der Grünwalder Straße einbringen und dazu beitragen, „dass die Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München weiterhin zu den besten in Deutschland gehört.“ Eine persönliche Verbindung zu den Giesingern kann Winter bereits vorweisen. In seiner Freizeit kickte er bei den „Alten Herren“ des TSV 1860 München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TW1ZNFpEQXhNbUV0TXpZNWQtTJmc0SRXDTWkgLzSdYLHgY93oRG_i53ykq-IcTYSZ1eyU139HXGwoJm1ET3YLFytWgBfNGQfS8KBuGCYLI-NvuNXdNhyvKGHUWnz_IY0nDcaNtjKf_Gy_GXAq1phOpTlSzF91PqlvaAxC0ei1SI=?preset=fullhd" length="305472"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/nachfolger-fuer-manfred-paula-gefunden/cnt-id-ps-1f463347-1c07-4d40-ada4-5b0ff90b75dc</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-1f463347-1c07-4d40-ada4-5b0ff90b75dc</guid><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:43:17 +0200</pubDate></item><item><title>Torhüter Thomas Dähne bleibt ein Löwe</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München vermeldet einen ersten Vollzug bei der Kadergestaltung für die Saison 2026/2027. Torhüter Thomas Dähne bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München meldet Vertragsverlängerung&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München vermeldet einen Vollzug bei der Kadergestaltung für die Saison 2026/2027. Torhüter Thomas Dähne bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten. Eine Schlüsselpersonalie für die Giesinger. Der gebürtige Oberaudorfer war im vergangenen Sommer als Nachfolger des beliebten Marco Hiller vom Zweitligisten Holstein Kiel zu den Löwen gekommen. Mit auffallend starken Leistungen hat er sich rasch in die Herzen der Fans gespielt.&lt;/p>&lt;p>Dähne zählen auch sämtliche Fachbeobachter zu den stärksten Torhütern der 3. Liga. „Ich bin sehr dankbar für das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung, die ich hier beim TSV 1860 München erleben darf”, wird der 32-Jährige in einer Pressemitteilung des Klubs zitiert. „Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein und auch die kommenden beiden Jahre hier im Tor zu stehen.” Geschäftsführer Manfred Paula ist voll des Lobes: „Thomas Dähne ist in unserer Mannschaft ein extrem wichtiger Spieler, der mit unbändigem Willen und einwandfreiem Charakter vorangeht. Daher freut es mich sehr, dass wir auch in den kommenden beiden Spielzeiten auf ihn zählen können.”&lt;/p>&lt;p>Der 1,93 Meter große Dähne durchlief als junger Mann die Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg, ehe er über Stationen bei RB Leipzig, HJK Helsinki, Wisla Plock und Holstein Kiel zum TSV 1860 München fand. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRBNE9UQTVZbUV0TW1KaQYFNFJuvYc-AyF_SXh1v9i7KGaUFaRYBUvyrG_LVM0FgX-wvkxje3uvd0d3v5q8AYnDF1kIxii3NDxJ9Du-EzwhaqXKpHOHkBn3QsbGOKDMaC5j4R8XIeEhoSVzSCKQIZk1H0A995rLjD4ZdsUquI0=?preset=fullhd" length="370108"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/torhueter-thomas-daehne-bleibt-ein-loewe/cnt-id-ps-561abfe8-4bc8-463a-aae5-b37003b054c8</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-561abfe8-4bc8-463a-aae5-b37003b054c8</guid><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:42:01 +0200</pubDate></item><item><title>Sigurd Haugen mit Doppelpack gegen den Jahn</title><description>&lt;p>In einer turbulenten Begegnung trennten sich der TSV 1860 München und der SSV Jahn Regensburg am 33. Spieltag der 3. Liga im innerbayerischen Vergleich 2:2 (1:2)-unentschieden.&lt;/p>&lt;p>Punkteteilung zwischen TSV 1860 und Regensburg&lt;/p>&lt;p>In einer turbulenten Begegnung trennten sich der TSV 1860 München und der SSV Jahn Regensburg am 33. Spieltag der 3. Liga im innerbayerischen Vergleich 2:2 (1:2)-unentschieden. Für die Kontrahenten aus Oberbayern und der Oberpfalz ging es sportlich um nichts mehr. Mit den Auf- oder Abstiegsrängen sind beide nicht mehr in Berührung.&lt;/p>&lt;p>Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion spielten die Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier. Löwen-Torjäger Sigurd Haugen brachte die Gastgeber nach einem Pass in die Tiefe von Kevin Volland mit 1:0 in Führung. Der Norweger tanzte seinen Gegenspieler Leo Mätzler auf der linken Strafraumseite im Dribbling aus und traf mit einem Flachschuss (28. Min.). Kurz vor der Halbzeit folgte die Antwort der Gäste. Eine Freistoßflanke von Adrian Fein aus dem Halbfeld verlängerte Mätzler mit dem Kopf zum 1:1 ins Netz – unerreichbar für Schlussmann Thomas Dähne (42. Min.).&lt;/p>&lt;p>Es sollte jedoch noch ärger kommen für die Münchner Löwen. Zunächst scheiterte der aufgerückte Innenverteidiger Max Reinthaler nach einer Ecke von Thore Jacobsen mit einem Kopfball an der Querlatte. Regensburgs Torhüter Felix Gebhardt hatte noch die Fingerspitzen an den Ball gebracht. Im direkten Gegenzug trafen die Gäste zum 1:2: Jahn-Kapitän Christian Kühlwetter bediente nach einem schnellen Konter Philipp Müller, der frei vor Dähne auftauchte und den Halbzeitstand erzielte.&lt;/p>&lt;p>Nach Wiederanpfiff drängten die Münchner auf den Ausgleich. Haugen setzte Florian Niederlechner in Szene, der den herauseilenden Torhüter umkurvte und von diesem mit einem Foul zu Boden gebracht wurde (53. Min.). Den fälligen Strafstoß parierte Gebhardt gegen Jacobsen. Auch in der Folge bewahrte der Schlussmann seine Farben mehrfach vor dem möglichen Ausgleich. In der Schlussviertelstunde wurde der Druck zu groß. Der stark spielende Samuel Althaus setzte sich im Zusammenspiel mit Manuel Pfeifer auf der linken Seite durch. Seine Flanke erreichte den lauernden Haugen am zweiten Pfosten, der per Kopfball zum verdienten 2:2 traf (81. Min.).&lt;/p>&lt;p>In den letzten Minuten mobilisierten die Münchner Löwen noch einmal alle Kräfte, doch die Oberpfälzer brachten das Remis mit Glück und Geschick über die Zeit. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Raphael Schifferl per Kopfball nach einer Ecke von Jacobsen. Der Ball strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Die Sieglos-Serie des TSV 1860 München hält damit zum Leidwesen der Fans an. Markus Kauczinski. Trainer der Löwen befand: „In der zweiten Halbzeit haben wir Druck gemacht, waren auf dem Gaspedal. Leider konnten wir den Elfmeter nicht nutzen. Aber wir haben weitergemacht. Das rechne ich der Mannschaft hoch an. Insgesamt war es ein guter Auftritt.”&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag gastiert des TSV 1860 München um 14 Uhr im Ludwigsparkstadion beim 1. FC Saarbrücken. Die kriselnden Saarländer brauchen noch dringend Punkte, um den Klassenerhalt sicherzustellen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpaaU5EbGxOV0l0TW1VeCz_yhFD7GhV01wzKVKhbTwnOEQhOqIW5IbaCp0SJk8uaW9JbS0C-WZkOdLMORrt33e-0BdEkbVsSFjYcUY_GB7GNMJNyAveshgvxn_WbXx4uH4P8PxQPldlTADsxLN82rfNsQFtmVYwrFKmIZpVbl4=?preset=fullhd" length="686859"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/sigurd-haugen-mit-doppelpack-gegen-den-jahn/cnt-id-ps-886da6f2-2dd9-45fc-a8cb-fce523968b54</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-886da6f2-2dd9-45fc-a8cb-fce523968b54</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:40:54 +0200</pubDate></item><item><title>Amateur-Löwen siegen in der Nachspielzeit</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt nach einem 4:2 (1:2)-Sieg gegen den TSV Gräfelfing in der Kreisliga auf Kurs. Wie schon in der Hinrunde (2:2) bereiteten die „Wölfe” den Amateur-Löwen dabei alle Mühe.&lt;/p>&lt;p>Spannender Saisonendspurt in der Münchner Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt nach einem 4:2 (1:2)-Sieg gegen den TSV Gräfelfing in der Kreisliga auf Kurs. Wie schon zum Saisonauftakt (2:2) bereiteten die „Wölfe” den Amateur-Löwen auch im Rückspiel alle Mühe. Nach zweimaligem Rückstand drehten die Weiß-Blauen die Partie erst in der Schlussviertelstunde. In der Hinrunde war der Aufsteiger aus dem Münchner Südwesten Dauergast im Tabellenkeller. In der Rückrunde zählen die Blau-Schwarzen hingegen zu den fünf erfolgreichsten Mannschaften der Kreisliga Gruppe 2.&lt;/p>&lt;p>Vor rund 100 Zuschauern auf der Sportanlage in Obergiesing hatten sich die Gäste ihre Führung im ersten Durchgang redlich verdient. Mit mutigem Angriffspressing und großem kämpferischem Einsatz begegneten sie den spielüberlegenen Gastgebern. Diese wurden dadurch immer wieder zu langen unkontrollierten Bällen gezwungen, die von der Gräfelfinger Defensive gut verteidigt wurden. Die Führung der „Wölfe“ resultierte aus einer Überzahlsituation. Innenverteidiger Jens Förtsch erlitt in einem Zweikampf eine blutende Nasenverletzung und wurde außerhalb des Platzes behandelt. Nach einem weiten Einwurf kam Jonas Einloft im Strafraum an den Ball und traf zum 0:1 (18. Min).&lt;/p>&lt;p>Der Ausgleichstreffer von Jeffrey Ebert für den TSV 1860 München III war sehenswert. Nach einer starken Balleroberung von Kenyan Price segelte das Leder von der linken Seite in den Strafraum. Die Gräfelfinger Verteidigung konnte diesmal nicht weit genug klären, sodass Ebert im Rückraum an den Ball kam. Er zögerte nicht lange und jagte das Leder per Dropkick als Bogenlampe aus 25 Metern über Torhüter Luca Titze hinweg zum 1:1 in die Maschen (23. Min.). Doch die Gäste konnten sportlich antworten. Wieder attackierten sie die Hausherren bereits am eigenen Sechzehnmeterraum. Marco Gröschel übersah einen Gegenspieler und spielte ihm den Ball in die Beine. Den darauffolgenden Querpass verwandelte Torjäger Johannes Münch aus zehn Metern zum 2:1 für die „Wölfe“ (31. Min.). Das war zugleich der Pausenstand.&lt;/p>&lt;p>In der Begegnung gab es zwei Verletzte. Bei den Amateur-Löwen musste Nicolas Barth bereits im ersten Durchgang nach einer halben Stunde humpelnd und von Mitspielern gestützt das Feld räumen. Beim TSV Gräfelfing zog sich Simon Gegenbauer in einem Luftduell nach einem Eckball eine Kopfverletzung zu und konnte nach längerer Behandlung nicht mehr weiterspielen (69. Min.). Im zweiten Durchgang bestimmten die Gastgeber das Spiel. Der Ausgleich zum 2:2 fiel nach einer schnell vorgetragenen Ballstafette über die linke Seite. Felix Rothe, der für den verletzten Barth eingewechselt worden war, traf mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke (79. Min.).&lt;/p>&lt;p>Schiedsrichter Felix Spindler hatte die phasenweise durchaus hitzige Partie gut im Griff. Weniger im Griff hatte dagegen Gräfelfings Münch seine Nerven. Nach einem für seine Mannschaft gepfiffenen Freistoß rief er seinem Gegenspieler noch laut hörbar eine derbe Beleidigung hinterher. Dem Unparteiischen, der nur einen Meter daneben stand, blieb gar nichts anderes übrig, als die verbale Entgleisung mit der Roten Karte zu ahnden (88. Min). Münch erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst, denn nun kippte die Partie.&lt;/p>&lt;p>Hinzu kam, dass die Gäste auch in Unterzahl ihre Spielweise nicht umstellten. Anstatt sich in der verbleibenden Spielzeit tief in die eigene Hälfte zurückzuziehen und das Unentschieden mit Mann und Maus zu verteidigen, entschied sich der TSV Gräfelfing dafür, weiter mitzuspielen und auch in Unterzahl offensiv anzulaufen. Dadurch entstanden Lücken im Defensivverbund, die sie nicht mehr schließen konnten. Angriff um Angriff der Sechzger rollte nun auf ihr Tor.&lt;/p>&lt;p>Amateur-Löwen-Trainer Roberto Kuri schickte mit Peter Lettenbauer und Mario Krischel zwei frische Offensivkräfte aufs Feld. Eine Maßnahme, die sich bezahlt machen sollte. Nach einer Ecke von rechts, die Rothe in den Strafraum schlug, köpfte Lettenbauer zum 3:2 ein (90. Min. +4). Die konsternierten „Wölfe“ lösten nun ihren Defensivverbund auf, warfen alles nach vorn, um vielleicht noch zum Ausgleich zu kommen, kassierten aber stattdessen einen weiteren Gegentreffer. Wieder war Rothe beteiligt, der die Restverteidigung überrannte und den Ball über den ihm entgegeneilenden Schlussmann in die Mitte hob, wo der mitgelaufene Krischel aus kurzer Distanz das 4:2 markierte (90. Min. +7).&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 18. April, kommt es um 17:30 Uhr auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing zu einem entscheidenden Verfolgerduell um den Aufstiegsrelegationsplatz: Der Drittplatzierte TSV 1860 München III trifft auf den Zweitplatzierten SV München West, der aus einer Fusion des SC Armin 1893 München mit dem FC Ludwigsvorstadt 1959 zur Saison 2023/2024 entstanden ist. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRRNE9EVTJZV0V0T1dWaNaCJ-UMmc1zcQtP9IyIDcsDGwR9PUatCPC75Cf8UoHdADLSpbkpsmmB2J-yWe8DqZFupFS6ncaUNznWdW75CGaQX6WfooKWAN6AzVpE9kY89g_VGvlgdhlwcV8nBUhmxof8HBXLn5Ywf2VIQHTrDBw=?preset=fullhd" length="619455"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/amateur-loewen-siegen-in-der-nachspielzeit/cnt-id-ps-0d4201ef-cc64-4d9c-8b29-a19f021114f1</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-0d4201ef-cc64-4d9c-8b29-a19f021114f1</guid><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:13:48 +0200</pubDate></item><item><title>TSV 1860 kann für 3. Liga planen</title><description>&lt;p>Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage beim FC Energie Cottbus hat sich der TSV 1860 München aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga verabschiedet.&lt;/p>&lt;p>Aufstiegshoffnung der Löwen ist verflogen&lt;/p>&lt;p>Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage beim FC Energie Cottbus hat sich der TSV 1860 München aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga verabschiedet. Das Saisonziel der Löwen, bis zuletzt um die vorderen Plätze mitzuspielen, ist bei zehn Punkten Rückstand realistischerweise nicht mehr zu erreichen. 16.273 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen eine starke Heimelf, deren Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz sich über „die Spielfreude, die Energie, Intensität, das Gegenpressing und die totale Fokussierung seiner Mannschaft“ begeistert zeigte.&lt;/p>&lt;p>Mit einem Hattrick (29., 33. und 66. Min.) besiegelte der Brandenburger Torjäger Erik Engelhardt das Ende aller Hoffnungen der Gäste aus Bayern. Deren Coach Markus Kauczinski räumte eine verdiente Niederlage ein. „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gefunden und konnten das Tempo von Cottbus nicht mitgehen. Heute haben wir unsere Grenzen gesehen.“ Sein Fazit des Saisonverlaufs: „Gewisse Sachen konnten wir über die Zeit kaschieren – heute leider nicht.“ Auch für den 56-Jährigen ist der Aufstieg damit abgehakt. Für die sportliche Führungsebene der Giesinger herrscht nun Klarheit. In München kann man eine weitere Spielzeit in der 3. Liga planen.&lt;/p>&lt;p>Der Gewinn des Landespokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal sind die verbliebenen sportlichen Ziele des TSV 1860 München. Das Finale findet am Samstag, den 23. Mai 2026, beim Regionalligisten FC Würzburger Kickers statt. An den Spielen um den DFB-Vereinspokal auf bundesweiter Ebene nehmen 64 Mannschaften teil. Die Löwen waren letztmalig in der Saison 2022/2023 dabei. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WkdZM1pXVTRNMk10WmpNeUFe4_rfhGv5ez9ZhoeTtqcySfpXXHQDfDPpJcEwDV9HXQjtv-kXU4qyIbxRroQfRzv0mbaEzAFeRnGWXHQx6cdPHs4XuoNZ8kfMWjNz2DaMo5F3s99SKBAaOC927GMwL52VcBHP7XvNSR-CjXCtdq8=?preset=fullhd" length="503525"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/tsv-1860-kann-fuer-3-liga-planen/cnt-id-ps-54bb15d1-443a-4e02-a0b8-6961613a7e24</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-54bb15d1-443a-4e02-a0b8-6961613a7e24</guid><pubDate>Wed, 8 Apr 2026 07:14:22 +0200</pubDate></item><item><title>U21-Löwen sind nicht zu stoppen</title><description>&lt;p>Mit erstaunlicher Souveränität setzte sich die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München am Ostermontag mit 4:0 (1:0) gegen den Viertplatzierten SV Erlbach durch.&lt;/p>&lt;p>Giesinger Torflut am Osterwochenende&lt;/p>&lt;p>Mit erstaunlicher Souveränität setzte sich die Reserve des TSV 1860 München, die als U21-Mannschaft spielt, mit 4:0 (1:0) gegen den Viertplatzierten SV Erlbach durch. Am verlängerten Osterwochenende bauten die jungen Löwen ihren Vorsprung auf den engsten Verfolger, den TSV Landsberg, damit auf sechs Punkte aus. Die Gäste aus dem Holzland bei Altötting mussten nach einer Gelb-Roten Karte eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen. Ausgerechnet Yannik Seils, ein ehemaliger Löwe, kassierte nach einem Täuschungsversuch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Hinausstellung.&lt;/p>&lt;p>In der 23. Minute landete eine Ecke von Arin Garza bei Finn Fuchs, dessen Kopfball an die Torlatte der Gäste klatschte. Kurz darauf war das Glück der Rot-Weißen vor 350 Zuschauern aufgebraucht. Fabio Wagner behauptete im Strafraum den Ball und setzte ihn platziert aus zehn Metern zum 1:0 ins Netz – Schlussmann Lorenz Becherer war machtlos. In Unterzahl taten sich die Erlbacher nach Wiederbeginn gegen die spielstarken Giesinger schwer, die noch drei Treffer nachlegten.&lt;/p>&lt;p>Garza kam auf der linken Seite an den Ball, setzte sich gegen Benjamin Schlettwagner durch und traf zum 2:0 (58. Min.). Nach einem Ballverlust der Holzländer in der Vorwärtsbewegung ließ Loris Husic mit einem Distanzschuss in den Winkel das 3:0 folgen (70. Min.). Den Endstand zum 4:0 besorgte Luis Pereira de Azambuja (87. Min.) am ersten Pfosten nach einer Hereingabe von Sandro Porta. In der Nachspielzeit konnte sich Erlbachs Torhüter Becherer auszeichnen, der mit einem starken Reflex einen möglichen fünften Gegentreffer verhinderte.&lt;/p>&lt;p>Der Löwen-Reserve blieb damit im dritten Spiel in Folge ohne Gegentreffer, erzielte dabei selbst dreizehn Tore und untermauerte ihre Spitzenposition. Aufsteigen in die Regionalliga Bayern könnten die Münchner allerdings nur, wenn auch die Profimannschaft am Saisonende die 3. Liga als Aufsteiger verlässt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJVd056RmhPRFl0TXpreDWKqkU5NLsJtvUo4eyVRRIC1shvqsstFkkDSJzmuANexbJo3CrQFh9_gq8fTYZ7OZZ8hSR9beLFYDmbPFxDby9WLJelj7Yhze0Pk8pRdXgkWvd4sxeD4UA86KnXeZCo2hfGrX7O30itPsOP989LwGA=?preset=fullhd" length="3110016"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u21-loewen-sind-nicht-zu-stoppen/cnt-id-ps-cc399c9f-558a-4168-a8db-990bd66b5c88</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-cc399c9f-558a-4168-a8db-990bd66b5c88</guid><pubDate>Tue, 7 Apr 2026 09:08:25 +0200</pubDate></item><item><title>Ausstellung: Stadt – Verein – Menschen</title><description>&lt;p>Ab dem 23. April 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule (MVHS) in Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e. V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft.&lt;/p>&lt;p>TSV München von 1860 in der MVHS&lt;/p>&lt;p>Ab dem 23. April 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule (MVHS) im Stadtteil Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e. V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft. Seit seiner Gründung im 19. Jahrhundert ist der Verein eng mit der Entwicklung der Stadt München verbunden. Die Ausstellung zeichnet diese Verflechtungen anhand von acht Biografien ausgewählter Vereinsvertreter/innen sowie drei Themenschwerpunkten nach und macht politische und gesellschaftliche Strömungen verschiedener historischer Epochen sichtbar.&lt;/p>&lt;p>Konzipiert wurde die Ausstellung von der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. Bis zum 12. Juni 2026 ist sie in der MVHS Ramersdorf, Claudius-Keller-Straße 7, montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Bei der Eröffnung am Donnerstag, den 23. April sitzen um 19 Uhr Franz Maget (ehemaliger Landtagsabgeordneter und früherer Vizepräsident der Löwen und Wilhelm Holderied (Künstler und ehemaliger 1860-Leichtathlet) zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Wechselspiel von Sport, Politik und Kunst“ zusammen. Es moderieren Beatrice Wichmann und Anton Löffelmeier.&lt;/p>&lt;p>In der Ausstellung näher betrachtet werden beispielsweise Ferdinand Harrasser (1848 und 1860 bei der Erst- und Wiedergründung im Verein tätig), Marie Babette Kießling (Pionierin der Frauenleichtathletik, 1920 vier Meistertitel bei den ersten Deutschen Leichtathletikmeisterschaften für Frauen), Emil Ketterer (Mitglied der Leichtathletikabteilung, 1912 Olympiateilnehmer, 1923 beteiligt am sog. Hitlerputsch, 1933 bis 1945 NSDAP-Stadtrat in München, 1935 bis 1945 Vereinsführer), Adalbert Wetzel (Unternehmer, 1946 Mitglied der Fußballabteilung, Mäzen, 1952 bis 1969 1. Vorsitzender), Zenta Kopp (1956 Weltrekordlerin über 80 m-Hürden; 1956, 1960, 1964 Olympiateilnehmerin), Lilo Knecht (1988 bis 1992 erste Frau im Präsidentenamt bei 1860), Ali Cukur (1982 Teilnehmer an der Box-Weltmeisterschaft, Trainer und heutiger Abteilungsleiter Boxen).&lt;/p>&lt;p>Für die musikalische Umrahmung des Eröffnungsabends sorgt das Trio „Eder-Blosn“ – ein Ensemble um den Musiker, Schauspieler und Choreografen Josef Eder. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit den Macherinnen durch die Ausstellung zu gehen. Die Exposition in der MVHS wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt, das in Kooperation mit der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e. V. organisiert wurde. Es umfasst Führungen, einen Vortrag zu den „Löwenpfaden durch die Stadtgesellschaft“ sowie eine historische Stadtführung durch Giesing. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Volkshochschule: www.mvhs.de/ausstellungen (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WlRBMFpETXdZMlF0TmpCac5ZgqI9-FMU54zVHjGn94-Zl91OKMPcQvTPVt2yr13Yu6BWSOxGevHWRGrxtOuqO6kQVCvEG5HJBkD-Jm0zHXzE1rz2LKs2B2zqToOr-DggI0dqzX578WVwbHt_dfj3e3zWMC9Ff8Tn8S9-YXW2C00=?preset=fullhd" length="199766"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/ausstellung-stadt--verein--menschen/cnt-id-ps-ecbb1c29-8060-46d4-b804-0359aa57d851</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ecbb1c29-8060-46d4-b804-0359aa57d851</guid><pubDate>Mon, 6 Apr 2026 09:00:12 +0200</pubDate></item><item><title>Chancenwucher kostet Löwen den Sieg</title><description>&lt;p>Im Meisterschaftsendspurt der 3. Liga muss der TSV 1860 München abreißen lassen. Während die Löwen nach der Niederlage in Duisburg zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Waldhof Mannheim hinauskamen, zogen die führenden Klubs an der Spitze davon.&lt;/p>&lt;p>Später Ausgleich rettet Punkt gegen Waldhof&lt;/p>&lt;p>Im Meisterschaftsendspurt der 3. Liga muss der TSV 1860 München abreißen lassen. Während die Löwen nach der Niederlage beim MSV Duisburg auch zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den SV Waldhof Mannheim hinauskamen, zogen am Osterwochenende die führenden Klubs an der Spitze davon. Zu Spielbeginn gab es vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion eine Schweigeminute für den früheren Trainer Karsten Wettberg († 84). Die Münchner spielten mit Trauerflor. Es war der verstorbene „König von Giesing”, der 1991 die Löwen zum Aufstieg in die 2. Liga führte. 35 Jahre später versucht sich Markus Kauczinski an dieser Mission.&lt;/p>&lt;p>Wie schon beim Gastspiel an der Wedau zeigten die Löwen gegen den SV Waldhof Mannheim phasenweise guten Fußball, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Mittlerweile fehlen dem TSV 1860 München wieder sieben Punkte auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Es bedürfte schon eines wahren Fußballwunders, um diese Differenz in den verbleibenden sieben Partien noch wettzumachen. Stürmer Sigurd Haugen hätte sich im Spiel gegen Mannheim zum Matchwinner küren können. Doch dem besten Torschützen des TSV 1860 München fehlte bei mehreren guten Gelegenheiten die Präzision im Abschluss.&lt;/p>&lt;p&gt;Anders die Waldhöfer, die eine von zwei torgefährlichen Szenen der Schwarz-Blauen in der ersten Halbzeit prompt zur Führung nutzten. Am Ende einer gelungenen Kombination klatschte Sechzigs Torwart Thomas Dähne eine scharfe Hereingabe nach vorne ab, wo Lovis Bierschenk zum 1:0-Führung abstaubte (27. Min.). Glück hatten die Gäste nur drei Minuten später, als Kevin Volland von Verteidiger Niklas Hoffmann im Strafraum abgeräumt wurde, aber von Schiedsrichter Jarno Wienefeld keinen Elfmeter zugesprochen bekam, sondern auf Offensivfoul entschieden wurde.&lt;/p>&lt;p>Die Hausherren waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, mussten aber bis in die Schlussviertelstunde warten, ehe sie sich für ihre Bemühungen mit einem Treffer belohnten. Nach einer starken Balleroberung des eingewechselten Justin Steinkötter behauptete Volland das Leder im Zweikampf mit Oluwaseun Ogbemudia und hob den Ball mit dem Rücken zum Tor an den Fünfmeterraum, wo Haugen frei zum Kopfball kam und das 1:1 markierte (86. Min.). Doch der Ausgleich kam zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben.&lt;/p>&lt;p>In der Pressekonferenz erläuterte Löwen-Trainer Kauczinski: „Durch die Wechsel haben wir frischen Wind gebracht. Waldhof hat nur noch mit Mann und Maus verteidigt. Letztlich hatten wir genug Torchancen, um zu gewinnen.” Für den Aufwand, den seine Mannschaft betrieben habe, sei ein Punkt zu wenig. Bereits am Dienstagabend um 19 Uhr steht für den TSV 1860 München die nächste Partie beim Drittplatzierten FC Energie Cottbus auf dem Programm. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdabU5qRTFOakl0WkRFeK-jbvqhXdYluCHwJAvXBEc8eu8akB1UQ3_Ez8uEJMJf7hV--zPivuzzl7sG9nL8NzYqtjFxqPEiQYVKdwyfsQeB2aX6Pp-PEcFbl9iltIw6_KY_rg-TBNc37dFV9WJbOZlyzEgkMSRqSlEeJ5mnq3I=?preset=fullhd" length="451147"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/chancenwucher-kostet-loewen-den-sieg/cnt-id-ps-a57f37fa-1a56-4a41-a374-7021dc6dfdd9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-a57f37fa-1a56-4a41-a374-7021dc6dfdd9</guid><pubDate>Sun, 5 Apr 2026 11:21:30 +0200</pubDate></item><item><title>Der „König von Giesing” ist heimgegangen</title><description>&lt;p>Karsten Wettberg, der „König von Giesing”, ist tot. Der ehemalige Trainer und Vizepräsident des TSV 1860 München verstarb im Alter von 84 Jahren.&lt;/p>&lt;p>Abschied für eine Legende des TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Karsten Wettberg, der „König von Giesing”, ist tot. Der ehemalige Trainer und Vizepräsident des TSV 1860 München verstarb im Alter von 84 Jahren. Wettberg war von Februar 1990 bis Juni 1992, nur 72 Spiele lang, Trainer des TSV 1860 München. In dieser Zeit wurde er zum „König von Giesing” und eroberte die Herzen der Fans im Sturm. In der Saison 1990/1991 gelang ihm mit dem Verein der Aufstieg aus der Bayernliga in die 2. Bundesliga. Von Februar 1990 bis Juni 1991 blieb er mit seiner Mannschaft 54 Pflichtspiele lang ungeschlagen. Diese Serie stellt bis heute einen Vereinsrekord bei den Münchner Löwen dar.&lt;/p>&lt;p>Wettbergs impulsiver Charakter sowie sein politisches und soziales Engagement für die Gewerkschaft, die Sozialdemokratie und caritative Organisationen – für das er 2006 mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurde – ließen ihn als den idealtypischen Vertreter der „kleinen Leute” mit Herz erscheinen. Er passte zum TSV 1860 München wie kein Zweiter. Mit 52 Titeln, darunter acht bayerische Meisterschaften, gilt er zudem als der erfolgreichste deutsche Amateurtrainer. Weitere Stationen in seiner Trainerlaufbahn waren unter anderem die SpVgg Unterhaching, der FC Augsburg, der SSV Jahn Regensburg und die SpVgg Landshut.&lt;/p>&lt;p>Zwischen 2007 und 2008 war Wettberg ehrenamtlicher Vizepräsident des TSV 1860 München und danach kurzzeitig im Aufsichtsrat des Klubs engagiert. Von 2009 bis 2013 sichtete der auch im Alter Rastlose für die Giesinger noch dreieinhalb Jahre lang als ehrenamtlicher Scout Talente auf bayerischen Amateurfußballplätzen.&lt;/p>&lt;p>Eine Trauerfeier für den Verstorbenen findet am Freitag, 10. April 2026 um 19 Uhr in der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3 im Münchner Stadtbezirk Bogenhausen statt. Löwen-Pfarrer Rainer Maria Schießler wird die Gedenkmesse halten, bei der im würdigen Rahmen Abschied von Karsten Wettberg genommen werden soll. Auch im Stadion an der Grünwalder Straße gedenkt der TSV 1860 München seines ehemaligen Trainers. Vor dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim wird es zu Spielbeginn eine Schweigeminute geben. Die Löwen werden im Spiel mit Trauerflor auflaufen. Die Beisetzung von Karsten Wettberg findet am Dienstag, 7. April 2026 im Familienkreis statt. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdRM05HSXpPRFV0TkdJMBlo6dqXYvmySiFqE7t-CdTF5c5Rl5TmLsiSoWMzyYn8o7h7AlhTebbbW5GHWPrFNfniSP7P5YSc9rFAM-t8OgYkkVs8anojFoPC_0-QSWiir0ZxWEYijK71QiAwgCyLv8oI80fdU9ZD4WhpN4eBTF8=?preset=fullhd" length="194050"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/der-koenig-von-giesing-ist-heimgegangen/cnt-id-ps-faa6fbf6-cafd-4025-82ad-f1e6af7054d8</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-faa6fbf6-cafd-4025-82ad-f1e6af7054d8</guid><pubDate>Wed, 1 Apr 2026 21:52:33 +0200</pubDate></item><item><title>U21-Löwen behaupten sich mit Kantersieg</title><description>&lt;p>Am 26. Spieltag der Bayernliga Süd behauptete die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München die Tabellenführung mit einem 5:0 (3:0)-Kantersieg über den Verfolger FC Deisenhofen.&lt;/p>&lt;p>„Zeigt unsere Qualität und den Willen der Mannschaft!“&lt;/p>&lt;p>Am 26. Spieltag der Bayernliga Süd behauptete die als U21-Mannschaft spielende Reserve des TSV 1860 München die Tabellenführung mit einem 5:0 (3:0)-Kantersieg über den Verfolger FC Deisenhofen. Weil der Zweitplatzierte TSV 1882 Landsberg am Lech in einem weiteren Verfolgerduell zuhause gegen den SV Kirchanschöring nicht über ein 2:2 (0:2) hinauskam, stehen die jungen Sechzger wieder alleine an der Spitze.&lt;/p>&lt;p>An der Grünwalder Straße 114 sahen rund 200 Zuschauer eine bestens aufgelegte Heimmannschaft, die trotz einer mehr als halbstündigen Unterzahl – Arin Garza hatte Gelb-Rot gesehen – in jeder Phase des Spiels überlegen war. Die Treffer für den TSV 1860 München erzielten Cristian Leone per Elfmeter (19. Min.) nach einem Foul an Garza, Noah Klose (28. Min.), Finn Fuchs (38. Min.) und ein weiteres Mal Leone mit einem Doppelpack (87. und 90. Min.).&lt;/p>&lt;p>Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar fand die erste Halbzeit „überragend von der Energie mit und gegen den Ball. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Seine Mannschaft hätte sogar noch mehr Tore erzielen können. Im zweiten Durchgang wollte Kayabunar eben den bereits mit Gelb belasteten Garza tauschen, der Auswechselspieler stand schon an der Seitenlinie bereit, da dribbelte dieser im Strafraum und stürzte zu Boden. Schiedsrichter Maximilian Riedel wertete die Szene als „Schwalbe“ und gab Garza Gelb-Rot.Doch auch mit zehn Spielern blieben die Hausherren die tonangebende Mannschaften, ließ den Gegner nicht mehr aufkommen und traf gegen den Tabellendritten noch zwei Mal. „Das zeigt unsere Qualität und auch den Willen der Mannschaft“, beschrieb Kayabunar das Geschehen. Sieben Spieltage sind noch zu absolvieren. Der Zweikampf um die Meisterschaft zwischen 1860 und Landsberg spitzt sich zu. Am Gründonnerstag, den 2. April, sind die jungen Löwen um 18 Uhr bei Türksport Augsburg zu Gast. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJVd056RmhPRFl0TXpreDWKqkU5NLsJtvUo4eyVRRIC1shvqsstFkkDSJzmuANexbJo3CrQFh9_gq8fTYZ7OZZ8hSR9beLFYDmbPFxDby9WLJelj7Yhze0Pk8pRdXgkWvd4sxeD4UA86KnXeZCo2hfGrX7O30itPsOP989LwGA=?preset=fullhd" length="3110016"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u21-loewen-behaupten-sich-mit-kantersieg/cnt-id-ps-4befc169-e842-4338-9829-19a3bdec5946</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-4befc169-e842-4338-9829-19a3bdec5946</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 17:26:52 +0200</pubDate></item><item><title>Regionalliga Bayern: 33 Bewerber für 2026/27</title><description>&lt;p>33 Mannschaften nehmen am Zulassungsverfahren zur Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27 teil.&lt;/p>&lt;p>33 Vereine melden sich für Regionalliga Bayern&lt;/p>&lt;p>33 Mannschaften nehmen am Zulassungsverfahren zur Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27 teil - darunter viele bekannte Namen, aber auch Vereine, die bisher noch nie in der Regionalliga gespielt haben.&lt;/p>&lt;p>Aus der Bayernliga Süd gibt es laut Medienberichten sechs Bewerber. Darunter ist der TSV 1860 München, dessen U21 aktuell an der Tabellenspitze steht, aber nur in die Regionalliga Bayern aufsteigen dürfte, wenn die Profis gleichzeitig in die 2. Bundesliga aufsteigen. Falls die Junglöwen nicht aufsteigen dürften, könnte die Stunde des TSV Landsberg schlagen: Die Lechstädter, die noch nie in der Regionalliga vertreten waren, belegen aktuell Platz zwei.&lt;/p>&lt;h2>Pipinsried beantragt Lizenz&lt;/h2>&lt;p>Dahinter wollen der SV Kirchanschöring und der SV Erlbach die Regionalliga in Angriff nehmen und dürfen sich zumindest gute Chancen auf den Relegationsplatz ausrechnen - zumal der FC Deisenhofen sowie der SV Heimstetten auf den Aufstieg verzichten. Hingegen bewerben sich die beiden Ex-Regionalligisten FC Pipinsried und SV Schalding-Heining, die in der Tabelle bereits einen größeren Rückstand aufweisen.&lt;/p>&lt;p>In der Bayernliga Nord gibt es fünf Bewerber: SC Eltersdorf, ASV Neumarkt, ASV Cham, Eintracht Bamberg und FC Ingolstadt 04 II. Ferner nehmen auch die vier bayerischen Drittligisten TSV 1860 München, FC Ingolstadt 04, Jahn Regensburg und 1. FC Schweinfurt 05 sowie alle aktuellen 18 Regionalligisten - darunter die SpVgg Unterhaching und der FC Bayern II - am Zulassungsverfahren für die Saison 2026/27 teil.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRJd05tUTVNMll0T0dNMahr_QCHfeGnudofuWBMcDTpvCoQx6FCFqZ4IiARp1jKRvEruLZlecF4f96jxQ66KkwvGcCAwy4PiveIR7Me9WUYflCOpYnerspLK-2dgtFLldsQxMPy3AHQAOpIiaczhKa61GFAgSgM_GpN7qcwZ5U=?preset=fullhd" length="428108"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/regionalliga-bayern-33-bewerber-fuer-202627/cnt-id-ps-8a82f504-7df9-46f2-82f9-23e228b2fe09</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8a82f504-7df9-46f2-82f9-23e228b2fe09</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:09:31 +0200</pubDate></item><item><title>Spannender Endspurt in der Kreisliga</title><description>&lt;p>Im Verfolgerduell an der Tabellenspitze der Kreisliga bezwang der TSV 1860 München III den FC Fürstenried mit 3:2 (2:1).&lt;/p>&lt;p>Amateur-Löwen entscheiden Spitzenspiel für sich&lt;/p>&lt;p>Im Verfolgerduell an der Tabellenspitze der Kreisliga bezwang der TSV 1860 München III den FC Fürstenried mit 3:2 (2:1). Die Gäste aus dem Münchner Südwesten mussten in Giesing ohne ihren regionalligaerfahrenen Top-Stürmer Emre Tunc auskommen. Dennoch ging die Fürstenrieder vor knapp 100 Zuschauern in Führung. Der quirlige Rechtsaußen Engin Torunoglu, mit dem Leon Schleich in der ersten Halbzeit seine liebe Mühe hatte, setzte sich auf der Außenbahn durch. Seine punktgenaue Flanke erreichte Anes Ajdari, der per Kopfball das 0:1 erzielte (7. Min.).&lt;/p>&lt;p>Die Amateur-Löwen brauchten eine Weile, um sich von dem Schock zu erholen, wurden dann aber immer stärker. Nicolas Barth gelang in der 25. Minute per Kopfball der 1:1-Ausgleich nach einer Flanke von Jannis Schlosser Kurz darauf erlitt Giesings Innenverteidiger Jens Förtsch bei einem Kopfballduell eine klaffende Wunde an der Augenbraue und musste zur Versorgung ins Krankenhaus. Für ihn kam Daniel Schlömmer ins Spiel. Danach kippte die Partie. Eine scharf getretene Ecke von Jusef Tohmaz lenkte Schloßer per Kopfball zum 2:1 in die Maschen (33. Minute).&lt;/p>&lt;p>Schiedsrichter Jesper Swoboda, der in der vergangenen Saison an gleicher Stelle eine hitzige Begegnung der beiden Mannschaften gepfiffen hatte, die zu einem Spielabbruch geführt hatte, leitete die Partie diesmal sehr souverän und umsichtig. Versuche von Fürstenrieds Trainer Tufan Lacin, von außen Feuer ins Spiel zu tragen, unterband der Unparteiische sofort. Er hatte auch sonst alles im Griff – eine fehlerfreie Partie.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel drückte der FC Fürstenried auf den Ausgleich, fand aber nur selten eine Lücke in der dicht gestaffelten Defensive der Amateur-Löwen. Was dennoch aufs Tor kam, wurde zur sicheren Beute von Schlussmann Marius Koskowski. Stattdessen mussten die Gäste einen dritten Gegentreffer hinnehmen. Verantwortlich dafür war erneut Tohmaz, der einen direkten Freistoß von der linken Seite unhaltbar für Torhüter Andrej Popravak zum 3:1 ins Kreuzeck zirkelte (73. Minute). Der Anschlusstreffer der Fürstenrieder zum 3:2 in der Nachspielzeit (90.+6 Min.), erneut durch Ümit Arik, fiel zu spät, um noch zum Ausgleich zu kommen.&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel trennten sich in der Kreisklasse der TSV 1860 München IV und der TSV Milbertshofen 1:1 (0:1). Die Führung der „Milben“ durch Maximilian Lauter (26. Min.) glich Seymen Celik aus (63. Min.). Am Osterwochenende sind die Amateur-Kicker spielfrei. Für sie geht es erst wieder am Samstag, den 11. April weiter. Dann empfängt die Reserve der Amateur-Löwen um 15 Uhr zuhause auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 die SpVgg Thalkirchen. Anschließend stehen sich um 17:30 Uhr der TSV 1860 München III und der TSV Gräfelfing gegenüber. Sieben Runden stehen im Lokalfußball noch bis zum Saisonende auf dem Spielplan. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVRNMllqRmxOMkV0WldFMDXVKUnf8Nv1QlkjyvrqwYoa1LcWIjO23ka5qNU5A_GcBavCRl40iJ_Bo0ulmkY34ozxvwpmFjw7YN_MyutkFZiSAmI4mdQmNl90jGl8h2DshuV--h8pNfBj58H_t-5XqcWuvHCk4Ge3PR59h44YdYk=?preset=fullhd" length="211381"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/spannender-endspurt-in-der-kreisliga/cnt-id-ps-ac28457f-6226-4d7b-a5c0-c5b657237c9f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ac28457f-6226-4d7b-a5c0-c5b657237c9f</guid><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 21:48:19 +0200</pubDate></item><item><title>Würzburg und 1860 im BFV-Pokalfinale</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Halbfinale des Bayerischen Landespokals die Hürde beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) genommen und ist der Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal näher gerückt.&lt;/p>&lt;p>Endspiel am 23. Mai im Stadion am Dallenberg&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat im Halbfinale des Bayerischen Landespokals die Hürde beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) genommen und ist der Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal näher gerückt. Im Finale treffen die Giesinger auf den Regionalligisten FC Würzburger Kickers, der sich mit 2:1 gegen Wacker Burghausen durchgesetzt hat. Als klassentieferer Verein haben die Unterfranken Heimrecht. Die Begegnung findet am Samstag, dem 23. Mai 2026, im Stadion am Dallenberg statt, das 13.090 Zuschauer fasst.&lt;/p>&lt;p>Zum Halbfinal-Heimspiel gegen die Münchner Löwen begaben sich 14 089 Fans ins Jahnstadion. Davon dürften etwa die Hälfte die Gäste aus München unterstützt haben. Eine Rekordmarke im Toto-Pokal-Wettbewerb! Eigentlich sollte der lange wegen einer Verletzung abwesende Löwen-Kapitän Jesper Verlaat im Pokal sein Comeback feiern, doch der 29-Jährige verletzte sich unter der Woche im Training erneut. Für ihn rückte Raphael Schifferl in die Startformation.&lt;/p>&lt;p>Die Gastgeber überzeugten im ersten Durchgang mit einer starken Leistung, kontrollierten das Geschehen auf dem Rasen, scheiterten aber immer wieder mit dem letzten Zuspiel, verzogen ihre Abschlüsse oder fanden in Thomas Dähne, dem starken Torhüter von 1860, ihren Meister. Lediglich in der Anfangsviertelstunde kamen die Weiß-Blauen zu eigenen Angriffen. Mit einem für die Oberbayern durchaus glücklichen 0:0 wurden die Seiten gewechselt.&lt;/p>&lt;p>Zu Beginn der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild: Der SSV Jahn war im Vorwärtsgang, die Löwen verteidigten. Doch dann stellten die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf. Thore Jacobsen hatte nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte gegen die hoch stehende Regensburger Defensive Sigurd Haugen mit einem Steilpass auf die Reise geschickt. Der Norweger lief seinem Gegenspieler Felix Strauß davon und überwand Leon-Oumar Wechsel im Tor der Hausherren mit einem strammen Flachschuss zum 0:1 (54. Minute).&lt;/p>&lt;p>Danach drängte Regensburg vehement auf den Ausgleich, bot dabei aber auch immer wieder Räume für Konterangriffe der Gäste. In der 72. Minute traf Tim Danhof nach einem Doppelpass mit Haugen nur die Querlatte. Die Münchner Löwen, bei denen Florian Niederlechner ab der 73. Minute zu seinem längsten Einsatz in den vergangenen drei Monaten kam, retteten ihre Führung mit viel Kampf über die Zeit. Den Rot-Weißen fehlte die Präzision im Abschluss. 1860-Trainer Markus Kauczinski kommentierte nach Spielschluss: „Es war ein sehenswertes Spiel für die Zuschauer, in dem es in beide Richtungen hätte gehen können. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben.“&lt;/p>&lt;p>Sollte sich der FC Würzburger Kickers, der Endspielgegner des TSV 1860 München, in der Regionalliga Bayern zugleich den Aufstiegsplatz sichern, wären sowohl die Würzburger als auch die Löwen für den DFB-Pokal qualifiziert. In der Liga liefern sich die Unterfranken ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SpVgg Unterhaching. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0ROaE5UVTJPRFl0Wm1VMrDM9blPKZZDFyWLU6yKsvY1ULreqj_AdtCcQifyCNYWcFrq_Za6ky4zMfDgGpe0fFb3T5aERPCkQOfOOe10GI6bj2kXc4bE1rDGqVcJtiVdVTCvljC6_iCl2v14bu5aane9u2NzRguBsHqPovnwuOQ=?preset=fullhd" length="278772"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/wuerzburg-und-1860-im-bfv-pokalfinale/cnt-id-ps-11003628-f832-4f60-81b6-818c8cd13820</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-11003628-f832-4f60-81b6-818c8cd13820</guid><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 09:50:21 +0200</pubDate></item><item><title>Serie des TSV 1860 München III hält an</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen und feiert einen 4:2 (4:0)-Auswärtssieg bei der DJK Pasing.&lt;/p>&lt;p>Umkämpfter Aufstiegsrelegationsplatz in der Kreisliga&lt;/p>&lt;p>Mit zwei Siegen in Folge und einem Unentschieden zum Auftakt sind die Amateur-Kicker des TSV 1860 München nach der Winterpause wieder in den Punktspielbetrieb in der Kreisliga gestartet. Zunächst gab es ein 1:1 (1:0) bei der abstiegsbedrohten FT Gern, dann einen 2:1-Sieg gegen den FC Neuhadern. Die Führung der Blau-Schwarzen per Strafstoß durch Leonardo Pfleiderer (13. Min.) drehten nach der Pause Kapitän Kenyan Price in der 52. (Min.) und Peter Lettenbauer (88. Min.) zu Gunsten der Sechzger.&lt;/p>&lt;p>Am vergangenen Wochenende stand die Partie beim Tabellennachbarn DJK Pasing auf dem Spielplan. Die Mannschaft von Amateur-Löwen-Trainer Roberto Kuri zeigte sich hochmotiviert und überrollte den Gegner beim 4:2-Erfolg in der ersten Halbzeit regelrecht. Die Tore für die Weiß-Blauen erzielten Jannis Schloßer (10. Min.), Kenyan Price (14. Min.), Philipp Baumann (20. Min.) und Jusef Tohmaz (22. Min.). In der zweiten Halbzeit verkürzten Ingo Evertz per Strafstoß (59. Min.) und Dominik Oberleitner (64. Min.) für die DJK.&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München III bleibt damit im elften Spiel in Folge ungeschlagen – mit neun Siegen und zwei Unentschieden. Weil der Zweitplatzierte SV München West im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer, FC Kosova, mit 2:3 unterlag und der Drittplatzierte FC Fürstenried zu Hause gegen den FC Alte Haide-DSC nicht über ein 1:1 hinauskam, haben sich die Amateur-Löwen bis auf zwei Punkte auf Platz zwei herangeschoben, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Die Münchner Kosovaren sind mit zehn Zählern Vorsprung den anderen Vereinen bereits enteilt.&lt;/p>&lt;p>In der Kreisklasse durfte sich die vierte Mannschaft des TSV 1860 München über einen 6:3 (2:0)-Erfolg beim TSV Turnerbund München freuen. Die Halbzeitführung besorgten Manase Mbimbu (33. Min.) und Alexander Petö (40. Min.). Nach dem Seitenwechsel trafen Simon Trump (53. Min.) und Dominik Polanetzki (65. Min.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe die Gäste aus Obergiesing im Schlussspurt unaufhaltsam davonzogen. Jannick Baumer (66. Min.), erneut Mbimbu (72. Min.), Seyhan Celik (76. Min.) und Timo Steinert (88. Min.) markierten den Endstand.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 28. März, ist der TSV 1860 München um 17:30 Uhr im Spitzenspiel gegen den Drittplatzierten FC Fürstenried auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 zuhause am Ball. Das Vorspiel in der Kreisklasse bestreiten um 15 Uhr der TSV 1860 München IV und der TSV Milbertshofen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpSbU5qSTNOakF0WVdJemr-_ORi6qh23ZEkKfi94UwGgzQXy65IwB-iMXbPIV0l5fbUv9z5HNiocGtXkVZyItQ-uZtaM_KnLB0ayiYPD3OkC0uiyoCaHNPruUDpEwlvU-hl1AJ3lkvxfo1Q3kFhlrYIr9PWzj5oVMfH0qu28B8=?preset=fullhd" length="432474"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/serie-des-tsv-1860-muenchen-iii-haelt-an/cnt-id-ps-f992dbdd-3dcd-46a9-9a60-145dc0b7c288</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-f992dbdd-3dcd-46a9-9a60-145dc0b7c288</guid><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:47:00 +0100</pubDate></item><item><title>Löwen fallen im Aufstiegskampf zurück</title><description>&lt;p>Eine unglückliche Last-Minute-Niederlage beim MSV Duisburg wirft den TSV 1860 München im Aufstiegsrennen der 3. Liga zurück. Die Konkurrenz konnte ihre Partien gewinnen.&lt;/p>&lt;p>Kevin Volland sieht dennoch Fortschritte im Spiel&lt;/p>&lt;p>Eine unglückliche Last-Minute-Niederlage beim MSV Duisburg wirft den TSV 1860 München im Aufstiegsrennen der 3. Liga zurück. Die Konkurrenz konnte ihre Partien gewinnen. Sechs Spiele lang blieben die Löwen zuletzt ohne Niederlage. Diese Serie ist gerissen. Dabei waren die Münchner vor 24.394 Zuschauern eine Halbzeit lang die spielbestimmende Mannschaft. In der 35. Minute scheiterte Kevin Volland mit einem Flachschuss aus 20 Metern am Innenpfosten. Die Gastgeber vom Meidericher SV kamen nur selten überhaupt in die Nähe des gegnerischen Strafraums.&lt;/p>&lt;p>Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Die Begegnung wurde nun immer mehr zu einem offenen Schlagabtausch. Die Führung der Zebras durch Joshua Bitter (60. Min.) egalisierte Thore Jacobsen mit einem verwandelten Strafstoß nach Foul von Björn Schlicke an Sigurd Haugen (69. Min.). In der letzten Minute der regulären Spielzeit gab es noch einmal einen Eckball für den MSV. Die 1860-Defensive konnte die Hereingabe nicht klären. Jesse Tugbenyo kam von der Strafraumgrenze zum Abschluss, der Ball landete am Pfosten. Beim Abpraller reagierte Thilo Töpken am schnellsten und traf zum 2:1-Endstand (90. Min.).&lt;/p>&lt;p>In der Nachspielzeit lenkte Duisburgs Schlussmann Braune einen Schuss des eingewechselten David Philipp an den Pfosten (90. Min.+3). Kurz darauf sah Jacobsen noch die Gelb-Rote-Karte und wird den Löwen im kommenden Heimspiel , am Ostersamstag, den 4. April um 14 Uhr gegen den SV Waldhof Mannheim fehlen. Löwen-Trainer Markus Kauczinski monierte, seine Mannschaft habe sich in der zweiten Halbzeit bei harten Zweikämpfen nicht durchgesetzt. „Der Gegner war gedankenschneller als wir.“&lt;/p>&lt;p>Nach der Niederlage haben die Löwen nun sechs Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten SC Verl. Noch sind acht Spieltage zu absolvieren. Abschreiben wollen die Giesinger ihre Aufstiegsambitionen noch nicht. „Vom Auftritt, von der Dominanz, vom Kampf her, haben wir den nächsten Schritt gemacht. Wir müssen jetzt die letzten Spiele genauso bestreiten“, kommentierte Kevin Volland am Mikrofon des Senders Magentasport. Am Wochenende sind die Sechzger im Bayerischen Landespokal beim Drittliga-Rivalen SSV Jahn Regensburg gefordert (Samstag, 14 Uhr). (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TUdRNFpqUTRaR0l0TlRrMLKJdy8FV2hH6kQBUAxtrkNtQS9cLzbHEsh4yZWU0H0rK2W0wAzv25sfbo-k-ySton6VpvXtvqwKwuQ4zNYZdzO057hA0wSk_kQvAoct7NqQZ5KEDIMhARhn86Gu6xxuxvvkHOKLMJdM7yfnkSE-hLM=?preset=fullhd" length="538181"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-fallen-im-aufstiegskampf-zurueck/cnt-id-ps-5d93220e-f25f-4d63-93d1-3652a7d7597d</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5d93220e-f25f-4d63-93d1-3652a7d7597d</guid><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:09:16 +0100</pubDate></item><item><title>Löwinnen ballern sich weiter zum Titel</title><description>&lt;p>Auf ihrem Weg in Richtung Meisterschaft lassen die Frauen des TSV 1860 München nicht locker und überfuhren den TSV München-Solln, der ohne seine Top-Torjägerin Lorena Cipolla in Obergiesing antreten musste, mit 9:1 (5:1).&lt;/p>&lt;p>Kantersieg über den TSV München-Solln&lt;/p>&lt;p>Auf ihrem Weg in Richtung Meisterschaft lassen die Frauen des TSV 1860 München nicht locker und überfuhren den TSV München-Solln, der ohne seine Top-Torjägerin Lorena Cipolla in Obergiesing antreten musste, am Wochenende mit 9:1 (5:1). Wie schon in der Vorwoche war die Begegnung nach einer halben Stunde bereits vorentschieden. Wien Tuwi eröffnete nach neun Minuten den Torreigen. Kira Winter (15. und 30. Min.) sowie Julia Keller legten drei weitere Treffer nach. Der Ehrentreffer für die Gäste gelang Amelie Bauer (32. Min.), ehe die Gastgeberinnen durch einen weiteren Treffer von Keller auf 5:1 (36. Min.) erhöhten.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser für die Sollnerinnen, denn die in Hochform spielende Keller erzielte mit dem ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff das 6:1 (46. Min.). Lisa-Marie Städtler versenkte einen Freistoß zum 7:1 (49. Min.). 1860-Trainer Lorenzo Tonello wechselte danach kräftig durch, nahm einige Stammspielerinnen vom Feld und schöpfte sein Kontingent aus. Doch auch die neuen Kräfte blieben gierig auf weitere Tore. Winter traf zum 8:1 (69. Min.). Die eingewechselte Julia Ennen markierte den 9:1-Endstand (74. Min.). In der Schlussviertelstunde ließen die Löwinnen die Partie austrudeln und ersparten dem TSV München-Solln eine zweistellige Niederlage.&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel trennte sich das U23-Team des TSV 1860 München als Tabellenführer in der Kreisklasse vom Verfolger SV München Laim 1:1 (0:1). Sandra Hofknecht hatte die Laimerinnen bereits in zweiten Minute 1:0 in Führung geschossen. Ab der 20. Minute agierten die Weiß-Blauen in Unterzahl. Nach einem Wortgefecht mit dem gegnerischen Trainer erhielt Kapitänin Michelle Raabe einen Platzverweis. Der 1:1-Ausgleich gelang der eingewechselten Fjola Krasniqi nach einer Stunde. Damit wahrt der TSV 1860 München II seinen Vorsprung von vier Punkten auf den Verfolger aus dem Münchner Westen. Am kommenden Sonntag, den 29. März, ist der FC Fasanerie-Nord um 10 Uhr Gastgeber der Kreisliga-Löwinnen. Bereits am Vortag gastiert die U23 der Giesingerinnen um 15 Uhr beim starken Drittplatzierten Munich Irish Rovers FC. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TURjeE9HSTFOV0l0TkRjNVk3Y3O5UBLcJ8nUyFRCjYtqw_maVaycnYJDYfaFuVeW61wPzg70BPzCYvPJz2zbpgM_RfbIRri-n1I1PmQr3_MNR0VJ-NpKdqsvE1i00SbqmQXqvbQwDk-O8ImZjug_D6HpOa6LqV10-FIatO8NeLc=?preset=fullhd" length="445816"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewinnen-ballern-sich-weiter-zum-titel/cnt-id-ps-61eca0d3-861a-4808-9baf-853c339cd400</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-61eca0d3-861a-4808-9baf-853c339cd400</guid><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 22:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Stefan Lex zurück bei den Löwen</title><description>&lt;p>Stefan Lex (36) ist zurück beim TSV 1860 München. Nach seiner Rückkehr aus der Elternzeit gestaltet er ab sofort als Koordinator Perspektivspieler den Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profimannschaft, teilen die Löwen mit.&lt;/p>&lt;p>Ex-Profi wird Koordinator Perspektivspieler&lt;/p>&lt;p>Stefan Lex (36) ist zurück beim TSV 1860 München. Nach seiner Rückkehr aus der Elternzeit wird er ab sofort als Koordinator für Perspektivspieler den Übergangsbereich zwischen Nachwuchs- und Profimannschaft gestalten, teilen die Löwen mit. Lex trug zwischen 2018 und 2023 selbst das Trikot der Giesinger. Nach seinem Karriereende arbeitete er zuletzt als Teammanager und Co-Trainer unter Argirios Giannikis und Patrick Glöckner an der Grünwalder Straße. Danach ging er in Elternzeit. Nun kehrt er in einer zentralen Rolle nach Giesing zurück.&lt;/p>&lt;p>Seine Erfahrung als aktiver Spieler mit 397 Pflichtspielen in der Bundesliga, der 2. Bundesliga, der 3. Liga und der Regionalliga soll er gezielt an die älteren Nachwuchstalente des TSV 1860 München weitergeben, die kurz vor dem Sprung in den Profibereich stehen. „Darüber hinaus unterstützt er Geschäftsführer Manfred Paula und Chefscout Jürgen Jung bei der Kaderplanung der Profimannschaft”, teilt der Klub mit. „Stefan Lex kennt den Verein, unsere Werte und die Anforderungen im Profifußball sehr genau. Mit seiner Erfahrung, seiner Identifikation mit dem TSV 1860 München und seiner Nähe zu den Spielern ist er die ideale Besetzung, um unsere Talente im Übergang vom Nachwuchs in den Profibereich zu begleiten und weiterzuentwickeln”, wird Geschäftsführer Manfred Paula zitiert. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dWaVkyVXhNV0l0WlRRMfUCve5VuBLru_IL4f0LLp_Rd0FEOdr6KRDq7_gxklumM523Bju6QoxDn_itZASL3fPwqUpq9Tst5Fe5aiBm9Q171f4PvMapUlTc04Ue2933DZyfVLWbTSuePyof6__0Bw0JlHslPaZffTk6pnuQB4g=?preset=fullhd" length="336643"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/stefan-lex-zurueck-bei-den-loewen/cnt-id-ps-7c5e4a2e-813c-4da8-b7b3-c845b9e17ec4</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-7c5e4a2e-813c-4da8-b7b3-c845b9e17ec4</guid><pubDate>Tue, 17 Mar 2026 09:00:32 +0100</pubDate></item><item><title>Löwinnen auf Aufstiegskurs</title><description>&lt;p>Im ersten Punktspiel nach der langen Winterpause setzen sich die Frauen des TSV 1860 München in der Kreisliga gegen das U23-Team des FC Stern München mit 4:0 (3:0) durch.&lt;/p>&lt;p>Erfolgreicher Punktspielauftakt nach der Winterpause&lt;/p>&lt;p>Im ersten Punktspiel nach der langen Winterpause setzten sich die Frauen des TSV 1860 München in der Kreisliga mit 4:0 (3:0) gegen das U23-Team des FC Stern München durch. Da der engste Verfolger, der FC Teutonia München, zeitgleich überraschend eine 4:3-Auswärtsniederlage beim TSV Eintracht Karlsfeld einstecken musste, führen die Löwinnen die Tabelle nun mit neun Punkten Vorsprung an. Die Teutoninnen haben noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Doch mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass sich die Giesingerinnen, anders als in der letzten Saison, nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen werden.&lt;/p>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München haben die Winterpause genutzt, um einen neuen Förderer an Land zu ziehen. In der Rückrunde wirbt das österreichische IT-Security-Unternehmen Vindexa auf dem Trikot der Sechzgerinnen. Die Premiere verlief erfolgreich. Zwar mühten sich die jungen Sterne redlich, doch gegen die Löwinnen war bei nasskalter Witterung und vor rund 70 Zuschauern schon nach gut zwanzig Minuten die Messe gelesen. Nicole Zühlke traf zum 1:0 (3. Min.), dem Torjägerin Kira Winter nach einer feinen Einzelleistung nur kurz darauf das 2:0 folgen ließ (6. Min.). Der Halbzeitstand ging erneut auf das Konto von Winter (23. Min.), die beim 3:0 gegen die zu hoch stehende Defensive freie Bahn hatte.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste die Partie etwa eine Viertelstunde lang offen, ehe wieder die Weiß-Blauen das Kommando übernahmen. Doch selbst beste Gelegenheiten, das Ergebnis zu erhöhen, blieben ungenutzt. Sterne-Torhüterin CC bewahrte ihre Farben mehrfach vor einem höheren Rückstand. Den Bann brach schließlich Stefanie Stepberger, die einen direkten Freistoß aus 25 Metern zentraler Position mit Wucht zum 4:0-Endstand in die Maschen jagte (76. Min.).&lt;/p>&lt;p>Im Vorspiel besiegte die zweite Mannschaft der 1860-Frauen, die in der Kreisklasse als U23 spielt, die Spielgemeinschaft SC Vierkirchen/TSV Indersdorf mit 3:0 (1:0). Zoe Raabe mit einem Doppelpack (42. und 68. Min.) sowie Saadet Tombul (72. Min.) besiegelten den zehnten Saisonsieg der jungen Giesingerinnen, die mit vier Punkten Vorsprung vor dem SV München Laim an der Tabellenspitze stehen. Der große Traum des TSV 1860 München wäre es, Ende Mai einen Doppelaufstieg feiern zu dürfen.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 21. März, sind die Kreisliga-Löwinnen um 17:30 Uhr erneut zu Hause auf der Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 am Ball. Zu Gast sind die Frauen des TSV München-Solln. Bereits um 15 Uhr kommt es an gleicher Stelle zum entscheidenden Spitzenspiel zwischen dem TSV 1860 München II und dem SV München Laim. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRrMU1tVXpOR0l0T0dZMIuQ5jlQRxSPcZ4wPNiVOrl3hTxW1jGSW2ThCY4W_bVIruZM9gog_L_L1c3aJiWYXVgJm1RN0x-Q5PH40dI3q_ODmzyCNIqu4WlEZjAsuNc2zPIW3eUNM5OmhS2E0nKxKEmmV5m8TTCD9ZkdZI3fmrk=?preset=fullhd" length="407143"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewinnen-auf-aufstiegskurs/cnt-id-ps-b05e716b-90bb-43c4-8358-d36a0131737f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-b05e716b-90bb-43c4-8358-d36a0131737f</guid><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:16:30 +0100</pubDate></item><item><title>Punkteteilung im Verfolgerduell</title><description>&lt;p>Mit einem torlosen Remis im Regen trennten sich am 29. Spieltag der 3. Liga leistungsgerecht der TSV 1860 München und der SV Wehen Wiesbaden.&lt;/p>&lt;p>Wehen Wiesbaden beendet Löwen-Siegesserie&lt;/p>&lt;p>Mit einem torlosen Remis im Regen trennten sich am 29. Spieltag der 3. Liga leistungsgerecht der TSV 1860 München und der SV Wehen Wiesbaden. In einer über weite Strecken von Taktik geprägten Partie vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion bearbeiteten sich beide Mannschaften über 90 Minuten lang, ohne dass eine den entscheidenden Treffer setzen konnte. Bei den „Sechzgern” erhielt das Nachwuchstalent Lasse Faßmann (19) den Vorzug vor Raphael Schifferl in der Startelf. „Er hat seine Leistung aus dem Köln-Spiel bestätigt und erneut ein fehlerfreies Spiel abgeliefert”, lobte sein Trainer Markus Kauczinski.&lt;/p>&lt;p>Der erste Torschuss nach knapp einer Viertelstunde gehörte den Gästen. Tarik Gözüsirin fasste sich aus gut 25 Metern Maß ein Herz, zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (14. Min.). Vier Minuten später wurde ein Schuss von Sigurd Haugen zur Beute von Wehen Wiesbadens Schlussmann Noah Brdar (18. Min.). Erstmals richtig gefährlich wurde es im Strafraum nach einer halben Stunde. Ein von Gözüsirin getretener Eckball landete bei Moritz Flotho, dessen Kopfball 1860-Torhüter Thomas Dähne parierte. Tim Neubert kam noch einmal an das Leder, doch sein Abschluss unter Bedrängnis segelte knapp über das Tor (30. Min.).&lt;/p>&lt;p>Auf der Gegenseite war es nach einem Zuspiel von Kevin Volland erneut der agile Haugen, dessen Schuss Brdar aber vor keine Probleme stellte (39. Min.). In der letzten Minute der ersten Halbzeit rutschte Gästestürmer Fatih Kaya bei einem Konterangriff aus, Siemen Voet konnte seinen Schuss blocken. Im zweiten Durchgang wurde die Begegnung lebendiger. Wiesbadens Flotho sorgte für den ersten Abschluss (47. Min.), nur wenige Minuten später köpfte Jordy Gillekens eine Ecke über den Querbalken (52. Min.). Die Hessen hatten einige einstudierte Eckenvarianten im Gepäck.&lt;/p>&lt;p>Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich Umschaltsituationen für beide Mannschaften. Die bis dahin größte Chance verpasste der laufstarke Rechtsverteidiger Tim Danhof, der nach gutem Kombinationsspiel mit Damjan Dordan von der Außenbahn in die Mitte zog und nur knapp das Tor verfehlte (57. Min.). Pech hatten die Gäste in der 68. Minute, als der technisch starke Gözüsirin sich mit dem Rücken zum Tor nach außen drehte und mit einem Schuss aus spitzem Winkel nur das Lattenkreuz traf. Dähne lenkte in der 83. Minute einen Schuss von Kaya mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Trotz intensiver Bemühungen beider Teams in der Schlussphase das Spiel noch auf ihre Seite zu ziehen, blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.&lt;/p>&lt;p>Von einem Punkt, der er aus München gerne mitnehme, sprach nach Spielschluss Wiesbadens Trainer Daniel Scherning. „Für uns war es wichtig, zu Null zu spielen.” Sein Gegenüber Kauczinski stellte fest, seine Mannschaft hätte ebenso gewinnen wie verlieren können. „Beide Teams sind am Ende ins Risiko gegangen, es hat geknistert.” Am kommenden Sonntag kommt es um 16:30 Uhr in Duisburg zum Spitzenspiel zwischen dem gastgebenden Meidericher SV und dem TSV 1860 München. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVdFd1pqVXpZakl0TnpOaMgkZ3rVJmVqABzyO2GZMtQW79t9-aUagtiJ0tswrg8IY4LjTYl5ANC14dz43s1uz7x0wf9oO-Xh93kVxYXMsluDJRnIOvglcA-TgZDJ3G8LNyzwiuICoFsppr7chTKtBd1b147o50lz1sGZLb5fmQk=?preset=fullhd" length="424396"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/punkteteilung-im-verfolgerduell/cnt-id-ps-57490078-da2d-47f0-a739-7330b5f670e9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-57490078-da2d-47f0-a739-7330b5f670e9</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 10:22:10 +0100</pubDate></item><item><title>Zusätzlicher Wettbewerb für U21-Teams</title><description>&lt;p>Für die kommende Spielzeit 2026/2027 hat die Mitgliederversammlung der DFL Deutsche Fußball Liga einstimmig einen neuen Wettbewerb für U21-Mannschaften der Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga aus der Taufe gehoben.&lt;/p>&lt;p>Keine Veränderung im bestehenden Ligensystem&lt;/p>&lt;p>Für die kommende Spielzeit 2026/2027 hat die Mitgliederversammlung der DFL Deutsche Fußball Liga einstimmig einen neuen Wettbewerb für U21-Mannschaften der Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga aus der Taufe gehoben. Er ist als Ergänzung des bestehenden Ligensystems gedacht. Als „wichtigen Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Bundesligen”, beschreibt DFL-Geschäftsführer Marc Lenz das neue Modell, das von einer Expertengruppe ausgearbeitet wurde. Die Teilnahme daran sei freiwillig.&lt;/p>&lt;p>Eine umfassende datenbasierte Analyse habe ergeben, „dass der Übergang aus dem Nachwuchs in den Erwachsenenfußball einen bedeutenden systemischen Engpass in der deutschen Talententwicklung darstellt”, heißt es zur Begründung. Die vorhandene Ligenstruktur reiche für die meisten Spieler als Übergang in die Bundesligen nicht aus. Es fehle ein strukturierter Zwischenschritt. Talente in Deutschland würden in den ersten vier Ligen bislang deutlich weniger Spielzeit erhalten als vergleichsweise in England, Italien und Spanien. Um den organisatorischen und finanziellen Aufwand für die beteiligten Clubs so gering wie möglich zu halten, soll der neue Wettbewerb ohne Zuschauer stattfinden.&lt;/p>&lt;p>Zum Einsatz kommen sollen vorhandene Spieler der Altersklassen U17 bis U21. Pro Team dürften zudem bis zu vier ältere Akteure eingesetzt werden, „um sowohl junge Talente gezielt zu fördern als auch beispielsweise verletzten Spielern nach längeren Pausen die Rückkehr in den Spielbetrieb zu erleichtern”, schreibt die DFL. Die aktuell in den Regionalligen und in der 3. Liga spielenden zweiten Mannschaften würden damit nicht aus dem aktuellen Ligensystem herausgelöst. Des Weiteren soll es auch keine Verflechtungen mit der auf DFB-Ebene diskutierten Regionalliga-Reform geben. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpBNFpHTXhaREF0TWpJM-3Am1LUBaOJn0qifcooODI-iuPXWqbAyqKbZy5SnTnzEGtcKYfdJhRNZyr3wd0jcIup49NQoRTZssBKIEsQHhPU5AgcLkGH5aJSxKQOQfTriXmrzohhunQ1lzmzhulgcKAN-3U9ybfcnNWe7qHVwMg=?preset=fullhd" length="631788"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/zusaetzlicher-wettbewerb-fuer-u21-teams/cnt-id-ps-9dfd14f7-9984-494b-8a0e-32e3bede5c98</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-9dfd14f7-9984-494b-8a0e-32e3bede5c98</guid><pubDate>Tue, 10 Mar 2026 07:25:24 +0100</pubDate></item><item><title>Volle Punktzahl in der Englischen Woche</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München hat die Englische Woche in der 3. Liga mit einem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Viktoria Köln 1904 abgeschlossen. Drei Pflichtspiele innerhalb von sieben Tagen – und alle neun Punkte landeten auf dem Konto der Löwen.&lt;/p>&lt;p>„Mannschaft kämpft mit viel Herz und Leidenschaft“&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München hat die Englische Woche in der 3. Liga mit einem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Viktoria Köln 1904 abgeschlossen. Drei Pflichtspiele innerhalb von sieben Tagen – und alle neun Punkte landeten auf dem Konto der Münchner Löwen. Zugleich ist der Erfolg am Rhein der fünfte Sieg in Folge für die Weiß-Blauen die damit ihren bisherigen Drittliga-Rekord aus der Spielzeit 2022/23 unter ihrem damaligen Trainer Michael Köllner eingestellt haben. Ihr heutiger Übungsleiter, Markus Kauczinski, hatte Lob und Tadel für den Auftritt seiner Mannschaft vor 5.876 Zuschauern im Sportpark Höhenberg übrig.&lt;/p>&lt;p>„Ich bleibe dabei, wir müssen am Ball besser werden. Wir haben wieder viel zu oft und viel zu schnell den Ball verloren“, kritisierte er. „Dadurch mussten wir viel verteidigen. Das haben wir aber gut gemacht. Die Mannschaft setzt viel ein.“ Spielerisch sei der TSV 1860 München am Anfang des Jahres besser gewesen, gewann dafür aber die Punkte nicht. „Im Moment haben wir einfach diesen Instinkt, im entscheidenden Moment da zu sein. Wir sind noch mal enger zusammengerückt“, erläuterte Kauczinski.&lt;/p>&lt;p>Kurzfristig musste Raphael Schifferl auf der Verteidigerposition verletzungsbedingt passen. Für ihn kam das Giesinger Eigengewächs Lasse Faßmann (19) zu seinem Startelfdebüt und zeigte eine ansprechende Leistung. Der spielentscheidende Treffer vor 5.876 Zuschauern im Sportpark Höhenberg ging auf das Konto von Kevin Volland. Bei einem Abstoß vom Kölner Tor hatten sich die Löwen sich eins-gegen-eins formiert und dem Gegner alle Anspielstationen zugestellt. Anstatt den Ball weit nach vorne zu schlagen, entschied sich Torhüter Arne Schulz für ein kurzes Aufbauspiel und passte dabei direkt dem lauernden Thore Jacobsen in die Füße. Der Kapitän der Löwen legte ab auf Volland, der sich an der Strafraumgrenze um seinen Gegenspieler drehte und mit einem Flachschuss das 1:0 für die Gäste markierte (38. Min.).&lt;/p>&lt;p>Dass er den Drittliga-Rekord der „Sechzger“ mit fünf Siegen in Folge eingestellt hat, kommentierte Kauczinski mit den Worten: „Das ist jetzt wirklich völlig uninteressant. Ich bin froh, dass wir hier bei der Viktoria so schadlos rausgekommen sind und den Anschluss geschafft haben. Jetzt heißt es erst einmal, uns zu erholen und dann haben wir noch ganz viele schwierige Aufgaben vor uns.“ Sein Gegenüber Marian Wilhelm räumte ein: „Wir haben uns drei Punkte gewünscht, aber wenn es am Ende 0:1 steht, dann haben wir es eben nicht verdient. So ist leider Fußball.“&lt;/p>&lt;p>In Köln wurde der TSV 1860 München von rund 2.000 reisefreudigen Anhängern begleitet. Kauczinski zeigte sich beeindruckt: „Der Support ist mega, auch schon beim letzten Heimspiel. Das war eine unheimliche Lautstärke und ich glaube die Leute spüren, dass nicht alles perfekt ist, aber dass die Mannschaft kämpft und mit viel Herz und Leidenschaft spielt.“ „Dieses war der fünfte Streich, doch der sechste folgt sogleich“ ist ein berühmtes Zitat aus Wilhelm Buschs Bildergeschichte „Max und Moritz“ aus dem Jahr 1865. Der fünf Jahre ältere TSV 1860 München bemüht sich am kommenden Samstag um 16:30 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den SV Wehen Wiesbaden um den sechsten Streich. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Tm1NMk1UZGpPRFV0WWpWaLQJCr28OlaTgw6cWVNCEid60iFgCm5FfNGtrUM2ISDYLRXmQ1p8iZwcuaJoMjpKGvshq02H-_9PluG7pfJ8d5QJLsjyfT24wQb_YaEWI91L2gDNTk2kgCFfITuKfdWamCdhNoaK5EvSOK8_aiNc6Q8=?preset=fullhd" length="466512"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/volle-punktzahl-in-der-englischen-woche/cnt-id-ps-c2b3e9b6-6362-41c8-b952-e7dcdb863ced</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-c2b3e9b6-6362-41c8-b952-e7dcdb863ced</guid><pubDate>Sun, 8 Mar 2026 08:31:25 +0100</pubDate></item><item><title>Löwen mit Spielglück im Nebel</title><description>&lt;p>Mit dem vierten Sieg in Folge, einem 2:1 (1:1) über den abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue, untermauert der TSV 1860 München seine Ambitionen, doch noch ins Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz eingreifen zu können.&lt;/p>&lt;p>Siegesserie des TSV 1860 München geht weiter&lt;/p>&lt;p>Mit dem vierten Sieg in Folge, einem 2:1 (1:1) über den abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue, untermauert der TSV 1860 München seine Ambitionen, im Endspurt der Drittliga-Saison 2025/2026 doch noch ins Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz eingreifen zu können. Die Fans und die Mannschaft der Münchner Löwen dürfen sich zumindest langsam mit dem Gedanken anfreunden. Seit 18 Spielen ist Markus Kauczinski (56) der verantwortliche Trainer des TSV 1860 München. Seine Bilanz kann sich sehen lassen. Nach einem verkorksten Saisonstart unter seinem Vorgänger Patrick Glöckner, lässt der gebürtige Gelsenkirchener die Weiß-Blauen mit einem Punkteschnitt von 2,0 wieder hoffen.&lt;/p>&lt;p>Die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion wurden Zeugen eines seltenen Wetterphänomens auf Giesings Höhen. Dichte Nebelschwaden waberten von der nahen Isar herauf und senkten sich ins Stadion. Die Gäste aus dem Erzgebirge versteckten sich nicht, sondern liefen den Gegner hoch an und begannen druckvoll mit einer Serie von Eckbällen. Ex-Löwe Julian Guttau versiebte eine gute Möglichkeit für die „Veilchen“. Doch mit dem ersten Angriff der „Sechzger“ folgte die kalte Dusche. Eine schnell gespielte Kombination über Thore Jacobsen landete bei Kevin Volland, dessen Schuss Torhüter Martin Männel noch mit einer starken Parade abwehren konnte. Doch der gebürtige Sachse Maximilian Wolfram stand goldrichtig und verwandelte den Abpraller aus kurzer Distanz zum 1:0 (7. Min.). Nur kurze Zeit später gelang nach einer Flanke von Guttau einem weiteren ehemaligen Löwen der Ausgleich. Marcel Bär zeigte sich reaktionsschnell im Strafraum und traf mit einem Flachschuss zum 1:1 (12. Min.).&lt;/p>&lt;p>Zwei Minuten später hatten die Gäste eine Menge Glück, als Schiedsrichter Tom Bauer ein klares Handspiel von Marvin Stefaniak im Strafraum bei einem Schuss von Simen Voet übersah – der Ball landete am Querbalken (14. Min.). Es hätte einen Strafstoß für den TSV 1860 geben müssen. Bis zum Pausenpfiff gestaltete sich die Begegnung mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Münchner, die früh jubeln durften. Nach einer Flanke stieg Max Reinthaler zum Kopfball hoch, sein Gegenspieler Rayan Malone schlug beim Klärungsversuch eine Kerze. Schlussmann Männel und Eric Ulman waren sich uneins, wer zum Ball gehen sollte, der an den Fünfmeterraum prallte, wo Sigurd Haugen lauerte und mit einem Flugkopfball das 2:1 markierte (50. Min.).&lt;/p>&lt;p>Fünf Minuten später unterbrach der Unparteiische wegen des immer dichter werdenden Nebels die Partie und schickte die Teams in die Kabine. Die Fans in der Westkurve entzündeten während der Pause etliche Stroboskop-Blinker, die zusätzlich für Rauchentwicklung sorgten. Nach 17-minütiger Unterbrechung ging es auf dem Rasen weiter. Die Gäste drückten mit Macht, aber erfolglos, auf den Ausgleich. Bär vergab die größte Chance, als er frei vor Löwen-Torhüter Thomas Dähne den Ball über das Tor jagte (88. Min.). In dieser Woche begeht der FC Erzgebirge Aue seinen 80. Vereinsgeburtstag. Ein Abstieg im Jubiläumsjahr wäre eine bittere Pointe. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1RFNU4ySmhOalF0WTJNMYM1jT-I47CgIiqws1dLYJ_GlzWkY4l3R1NgfJ4OwLrbJEKK5mWaKeCBsXem7GgaBqMXCSDe3Nc6qa1cYhv6DfeN9Y6t4xxkcg0veweSj_s8b15FUVeVY2A4McUoQZ6JWlf-937Hmy9p5mXLdE3VeF4=?preset=fullhd" length="90608"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewen-mit-spielglueck-im-nebel/cnt-id-ps-e13fab97-279f-42e1-9b56-3d2962968985</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-e13fab97-279f-42e1-9b56-3d2962968985</guid><pubDate>Wed, 4 Mar 2026 11:06:53 +0100</pubDate></item><item><title>Siegreicher Auftakt für U21-Löwen</title><description>&lt;p>Mit einem eindrucksvollen 3:0 (1:0) hat sich der „Wintermeister” TSV 1860 München II in der Bayernliga Süd gegen den Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig durchgesetzt.&lt;/p>&lt;p>TSV 1860 München II behauptet Tabellenführung&lt;/p>&lt;p>Mit einem eindrucksvollen 3:0 (1:0) hat sich der „Wintermeister” TSV 1860 München II in der Bayernliga Süd gegen den Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig durchgesetzt. Damit knüpft die von Alper Kayabunar trainierte U21-Mannschaft der „Löwen” dort an, wo sie am Ende des zurückliegenden Jahres aufgehört hat. Kapitän Xaver Kiefersauer brachte die Giesinger vor knapp 300 Zuschauern früh in Führung (11. Min.). Noah Klose scheiterte mit einem Foulelfmeter an Schwaigs Schlussmann Felix Thiel (22. Min.). Nach der Pause erhöhte Cristian Leone auf 2:0 (58. Min.), ehe erneut Kiefersauer (62. Min.) den Endstand markierte. Für den 20-jährigen Kiefersauer war es sein erstes Pflichtspiel nach einer Verletzung, die er sich Mitte September letzten Jahres zugezogen hatte.&lt;/p>&lt;p>Schärfster Verfolger der „Löwen”-Reserve an der Tabellenspitze ist der TSV 1882 Landsberg, der das Spitzenspiel gegen den FC Deisenhofen mit 4:2 (0:1) gewann. Doch hinter den Kulissen der Landsberger herrscht Unruhe. Der Fußball-Abteilungsleiter und Finanzvorstand des Gesamtvereins, Nico Held, ist überraschend von seinem Amt als Schatzmeister zurückgetreten. Held war in der Vergangenheit bereits bei Türkgücü München und als Hauptsponsor beim FC Viktoria 1889 Berlin engagiert. Gegenüber dem „Landsberger Tagblatt” erklärte der gebürtige Schwabe seinen Rücktritt mit zeitlicher Überlastung. Sein Unternehmen, das die Akquise von Fördermitteln zum Gegenstand hat, habe „so viele Neukunden”.&lt;/p>&lt;p>Am kommenden Samstag, den 7. März sind die jungen Giesinger auswärts um 14 Uhr bei der SV Schalding-Heining gefordert. Die Niederbayern mussten am Wochenende mit 1:4 beim Tabellennachbarn FC Ismaning die Segel streichen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dNd1ltVm1OR1V0TVdFMAm6wEUeprGPo5s-Y7w-GfLQj_AZhaQJb-Rg3Xa53H5IIdRHpuNXnvkXEpcISG_t-AWHhhmpNW2hcm-he4Iy-82uPdahm3okXgEUwiltoXxkGo88dtRTUMjakk67ihCdJZrP1gRmk6bwDMHq3ZCvTcI=?preset=fullhd" length="453966"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/siegreicher-auftakt-fuer-u21-loewen/cnt-id-ps-21d3e378-a828-4ee4-ab1a-06e68820d3b0</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-21d3e378-a828-4ee4-ab1a-06e68820d3b0</guid><pubDate>Mon, 2 Mar 2026 08:38:00 +0100</pubDate></item><item><title>Halbes Dutzend Tore bei Generalprobe</title><description>&lt;p>Die Generalprobe der Amateur-Kicker des TSV 1860 München vor dem Wiederbeginn der Punktspielrunde in der Kreisliga endete mit einem 6:1 (3:0)-Kantersieg beim Ligarivalen TSV Neuried.&lt;/p>&lt;p>Amateur-Kicker des TSV 1860 München torhungrig&lt;/p>&lt;p>Die Generalprobe der Amateur-Kicker des TSV 1860 München vor dem Wiederbeginn der Punktspielrunde in der Kreisliga endete mit einem 6:1 (3:0)-Kantersieg beim Ligarivalen TSV Neuried. Nach einem vorangegangenen viertägigen Trainingslager in Kaltern in Südtirol wirkten die Giesinger im letzten Testspiel auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Neuried auf den Punkt vorbereitet. Die Tore für die in allen Belangen überlegenen Giesinger erzielten Jens Förtsch (6. Min.), Linus Appel (37. + 46. Min.) und Jusef Tohmaz (45. + 52. Min.) mit je einem Doppelpack sowie Christoph Gass (75. Min.). Der Ehrentreffer für den TSV Neuried bei dem der frühere Profi-Co-Trainer des TSV 1860 München, Oliver Beer, als sportlicher Leiter aktiv ist, gelang Luka Milutinovic (55. Min.).&lt;/p>&lt;p>Die Giesinger werden seit der Winterpause von Roberto Kuri und seinem Assistenten Emir Kalkan trainiert. Auch im Kader der Giesinger Amateur-Kicker hat es während der Winterpause Veränderungen gegeben. Mit Jannis Schlosser (24) und Jonas Musselmann (27) sind zwei Spieler nach einem Auslandssemester wieder zurück in München. Darüber hinaus verstärken der 22-jährige Torhüter Marius Koskowski vom Landesligisten SSV Eggenfelden und der 25-jährige Felix Rothe vom Bezirksligisten TSV Blaustein das Team.&lt;/p>&lt;p>Auch der in der Kreisklasse kickende TSV 1860 München IV konnte sein abschließendes Testspiel mit 4:2 (2:0) gegen die gleichklassige Fußballvereinigung Gammelsdorf gewinnen. In die Torschützenliste trugen sich Alexander Petö (7. Min.), Joel Berger (44. Min.), Patrick Wassermann (76. Min.) und Timo Steinert (90. Min.) ein. Für die Gäste aus dem Landkreis Freising trafen Simon Schneider (48. Min) und David Bachmeier (52. Min.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.&lt;/p>&lt;p>Am Sonntag, den 8. März, ist der TSV 1860 München III im ersten Punktspiel nach der Winterpause der Kreisliga Gruppe 2 bei der abstiegsbedrohten FT München-Gern gefordert. Die Freien Turner überrollten am Wochenende in einem freundschaftlichen Vergleich den klassentieferen Kreisklassisten MTV Dießen mit 8:1 (3:0). Anpfiff zwischen den Blau-Schwarzen und den Amateur-Löwen im Sportpark Gern, Hanebergstraße 1, ist um 15 Uhr. Bereits am Freitagabend ist die vierte Mannschaft der Löwen um 19:30 Uhr bei der Zweitvertretung des Landesligisten SV Pullach am Ball. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dSa01URXpOR0V0WW1Oa6k1mnqBYQoPNAbxnz2TXMdmtNpxWYsSWkyRHelSDgLslcMfXkdRKzPmKSzrMEyRbWRRmah8Cn6PMCxsUpCdeHCmBCa10Wd04_OiwAUt_9gY9KvIBHEPKx_hISWbZmL7kjVthw6WEMycu87dRKVVBQ0=?preset=fullhd" length="306809"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/halbes-dutzend-tore-bei-generalprobe/cnt-id-ps-cc9f300a-4ba6-4957-a9d9-01d1b27fb205</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-cc9f300a-4ba6-4957-a9d9-01d1b27fb205</guid><pubDate>Sun, 1 Mar 2026 21:06:50 +0100</pubDate></item><item><title>„Rennen Zeit und Punkten hinterher“</title><description>&lt;p>Der TSV 1860 München kann in der 3. Liga weiter Boden gut machen. Die „Sechzger“ gewannen zum Auftakt des 26. Spieltags bei der Reserve der TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 (1:1) und feierten damit den dritten Sieg in Folge.&lt;/p>&lt;p>Dritter Sieg in Folge für TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Der TSV 1860 München kann in der 3. Liga weiter Boden gutmachen. Die „Sechzger“ gewannen zum Auftakt des 26. Spieltags bei der Reserve der TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 (1:1) und feierten damit den dritten Sieg in Folge. „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit der Spielweise über weite Strecken nicht“, fasste Löwen-Trainer Markus Kauczinski im Interview mit dem TV-Sender Magentasport die Begegnung vor 3.917 Zuschauern treffend zusammen. In der Regel locken die Heimspiele der Reserve des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim nur eine dreistellige Zahl an Besuchern an. Diesmal füllten jedoch an die 3.000 Fans der Münchner die Tribüne im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim.&lt;/p>&lt;p>Schon in der zweiten Spielminute gerieten die Hausherren nach einer schnellen Kombination in Rückstand. Der agile Tim Danhof spielte Doppelpass mit Kevin Volland und bediente anschließend im Zentrum David Philipp, dem aus sechs Metern die 1:0-Führung gelang (2. Min.). Danach zogen sich die Giesinger tief in die eigene Hälfte zurück und überließen dem Gegner den Ball. Die spielstarken Kraichgauer kamen dadurch immer wieder zu schnellen Passfolgen, die für Torgefahr sorgten und erzielten durch Florian Micheler den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich (25. Min.). „Das frühe Tor hat uns insgesamt nicht gutgetan. Wir waren sehr langsam, haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden und zurecht das Gegentor kassiert“, analysierte Kauczinski das Geschehen.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie sofort Fahrt auf. Sigurd Haugen und Clemens Lippmann scheiterten nur knapp an einem möglichen zweiten Treffer für die Löwen (47. Min.). Auf der Gegenseite rettete Raphael Schifferl in höchster Not, als er einen Abschluss von Ben Labes aus kurzer Distanz an den Pfosten lenkte (48. Min.). Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke gerieten Philipp Maier und Luca Erlein aneinander. Der Hoffenheimer schubste seinen Gegenspieler zu Boden. Schiedsrichter Jonah Besong wertete die Szene als Tätlichkeit und sprach einen Platzverweis aus (49. Min.). Die Löwen agierten danach über 40 Minuten lang in Überzahl, was sie zu nutzen wussten. Wieder war es Volland, der nach einer Spieleröffnung durch Schifferl den Ball für Haugen in die Tiefe spielte. Der schnelle Norwegen schüttelte seinen Gegenspieler im Laufduell ab und ließ Lúkas Blöndal Petersson im Tor der Hoffenheimer mit einem Flachschuss beim 2:1 keine Abwehrmöglichkeit (63. Min.).&lt;/p>&lt;p>Kauczinski kommentierte: „Mit der Roten Karte und dem Tor ist das Spiel auf unserer Seite gekippt.“ Von einer Rückkehr seiner Mannschaft ins Aufstiegsrennen wollte der 56-Jährige noch nichts wissen. „Wir rennen immer noch der Zeit und den Punkten hinterher. Für uns war heute wichtig dranzubleiben, um dann in den direkten Duellen gegen Duisburg oder Cottbus, die noch kommen, unsere Chance zu haben.“ In der Englischen Woche ist der TSV 1860 München am Dienstagabend zuhause gegen den FC Erzgebirge Aue gefordert, ehe es am kommenden Freitag zum FC Viktoria nach Köln geht. Gegen die Sachsen nicht mit von der Partie sind Maier und Philipp. Beide sahen gegen die Hoffenheimer zum fünften Mal Gelb. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRBME4yWmtaRGN0TldJd-L6fBwGdQ-0TvD4o4kVPpOPOPtOQ_SyUPJ9varcZCU9b6bKzJ6-QK0yFgG1FTCIPTYbeU8b977mJA-HfxKI6C3SYL8tiaUW0MA9RC6FlCmtqoTsq8tDX7dg9mkGhurT2gImV8bMxWjcs_NhBGUJ4MQ=?preset=fullhd" length="370153"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/rennen-zeit-und-punkten-hinterher/cnt-id-ps-d50e45de-f2b4-4974-a7bc-cfeed9d20d37</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-d50e45de-f2b4-4974-a7bc-cfeed9d20d37</guid><pubDate>Sun, 1 Mar 2026 20:57:13 +0100</pubDate></item><item><title>Fußball-Bayernliga Süd startet wieder</title><description>&lt;p>Die Fußball-Bayernliga Süd startet in die Restrunde der Saison 2025/26. Deisenhofen reist zum Spitzenspiel nach Landsberg. Ismaning und Heimstetten haben Heimspiele.&lt;/p>&lt;p>FC Deisenhofen: Spitzenspiel beim TSV Landsberg&lt;/p>&lt;p>Es wird wieder ernst für Bayerns Amateurfußballer: Nach der schier endlosen Winterpause und zahlreichen Testspielen startet die Bayernliga Süd am Wochenende in die Restrunde der Saison 2025/26. Nachdem der Frühling im Freistaat Einzug gehalten hat, sollte den geplanten Partien nichts im Wege stehen.&lt;/p>&lt;p>In der Bayernliga Süd steht am Samstag, 28. Februar, gleich ein echtes Spitzenspiel an: Der aktuelle Tabellendritte FC Deisenhofen muss um 14 Uhr auswärts beim Zweiten TSV Landsberg ran. Deisenhofen steht fünf Punkte hinter den Landsbergern, hat bisher aber auch ein Spiel weniger absolviert. Ungeachtet der Tabellensituation ist dies wohl kein Spiel um den Aufstieg: Denn während der TSV Landsberg durchaus mit der Regionalliga Bayern liebäugelt, ließ der Sportliche Leiter des FC Deisenhofen, Thomas Werth, jüngst in einem Interview verlauten, dass die höhere Spielklasse für den Verein aus der Gemeinde Oberhaching Stand jetzt finanziell nicht machbar sei.&lt;/p>&lt;h2>Heimspiele im Landkreis München&lt;/h2>&lt;p>Bereits in der Regionalliga Bayern gespielt haben die beiden anderen Bayernligisten aus dem Landkreis München: der SV Heimstetten und der FC Ismaning. Eine Rückkehr ist aktuell unrealistisch, somit gilt es für beide Vereine möglichst schnell den Klassenerhalt in der Bayernliga einzutüten - wobei Heimstetten als Siebter besser dasteht als der FC Ismaning, der als 13. zur Winterpause gerade noch über dem ominösen Strich einlief. Zum Start ins Jahr 2026 dürfen beide vor eigenem Publikum ran: Der SV Heimstetten empfängt den TSV Kottern, während der FC Ismaning auf den SV Schalding-Heining trifft. Anstoß ist jeweils am Samstag, 28. Februar, um 14 Uhr.&lt;/p>&lt;h2>Schwaig muss bei den Löwen ran&lt;/h2>&lt;p>Und auch die beiden Münchner Bayernligisten greifen am Samstag ab 14 Uhr wieder ins Geschehen ein. Das im Winter wieder mal kräftig umgekrempelte Schlusslicht Türkgücü München reist zum Vorletzten, dem FC Sturm Hauzenberg im Landkreis Passau. Die U21 des TSV 1860 München misst sich auf dem Löwen-Trainingsgelände in der Grünwalder Straße mit dem starken Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig aus dem Landkreis Erding. Die Junglöwen sind Tabellenführer der Bayernliga Süd, dürften aber nur in der Regionalliga spielen, wenn die Profis in die 2. Bundesliga aufsteigen.&lt;/p>&lt;p>Ein Duell im tabellarischen Mittelfeld steht um 14.30 Uhr zwischen dem TSV Nördlingen und dem FC Pipinsried an. Zudem gibt es ein Kräftemessen zweier Aufsteiger, wenn um 14 Uhr der TuS Geretsried den FC Gundelfingen empfängt. Alle Ansetzungen und Ergebnisse aus den bayerischen Ligen finden Fußballfreunde im Internet unter &lt;i>www.bfv.de&lt;/i>.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TUdWa05UY3dOelF0T1dVM9_mimbroqHPBRR0Fab-UZFtaskZl7iuHKulumlbM3LY-io7jcUNlcSxxUXYEwFcJJPKYZ71gO7Gm_JOR8OY01dKS01tAoVg8dyCq6JzVjsVoGUeZIP-D1JurPNV5YhKXH6enFnzLQ-hhkieKvWFO_s=?preset=fullhd" length="493313"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/fussball-bayernliga-sued-startet-wieder/cnt-id-ps-8c2b5291-1607-48a1-85fa-8dd7a0c5e324</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8c2b5291-1607-48a1-85fa-8dd7a0c5e324</guid><pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:02:35 +0100</pubDate></item><item><title>Fanumfrage zur Kommunalwahl in München</title><description>&lt;p>Die „Freunde des Sechzger-Stadions” (FdS), ein Verein, der sich seit Jahrzehnten auf kultureller und politischer Ebene für den Erhalt des Grünwalder Stadions einsetzt, hat anlässlich der Kommunalwahl 2026 Parteien und Kandidaten in München befragt.&lt;/p>&lt;p>„Freunde des Sechzger-Stadions” befragen Kandidaten&lt;/p>&lt;p>Der Verein „Freunde des Sechzger-Stadions” (FdS), der sich seit Jahrzehnten auf kultureller und politischer Ebene für den Erhalt des Grünwalder Stadions einsetzt, hat anlässlich der Kommunalwahl 2026 Parteien und Kandidaten in München befragt. Konkret wollten die Stadion-Freunde von ihnen wissen, wie sie persönlich zum Giesinger Wahrzeichen stehen. Die Umfrage sei „an alle demokratischen Parteien gegangen”, die sie dann „jeweils an ihre Kandidaten und Kandidatinnen weiterleiten sollten”, so die Aktivisten.&lt;/p>&lt;p>Zur Auswahl standen drei Antwortmöglichkeiten. Erstens: Das Stadion soll für den Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga ertüchtigt werden, beispielsweise über eine Erbpachtvereinbarung mit dem TSV 1860 München, verbunden mit einer Kapazitätserweiterung auf 25.000 Zuschauer. Die zweite Antwortmöglichkeit sah vor, den Status quo beizubehalten. Oder, Antwort drei, ein gänzlich anderer Standpunkt. Viele der Kandidierenden für den Münchner Stadtrat haben den „Freunden des Sechzger-Stadions” geantwortet. Dabei zeigt sich ein breiter Konsens unter den Befragten, quer durch alle Parteien, der auf eine Kapazitätserweiterung und Modernisierung hindeutet.&lt;/p>&lt;p>In persönlichen Statements erläutern viele Ihren Standpunkt. So etwa Nele Metzler (32) von der SPD, die sagt: „Ich unterstütze eine nachhaltige Modernisierung des Stadions an der Grünwalder Straße mit dem Ziel, langfristig auch höherklassigen Fußball zu ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist ein tragfähiges Finanzierungs- und Betreiberkonzept unter maßgeblicher Beteiligung des TSV 1860, etwa auf Grundlage eines Erbbaurechtsmodells, das Investitionssicherheit schafft und Verantwortung klar zuordnet – bspw. auch in Zwischenschritten mit Ausbauoptionen. Die Risiken für die Stadt München müssen dabei verbindlich begrenzt bleiben. Eine städtische Investition darf nur erfolgen, wenn sie langfristige Perspektiven eröffnet – sportlich, wirtschaftlich und städtebaulich.” Ihre Parteikollegin Bilge Dükkancı wohnt in direkter Nachbarschaft zum Stadion und erklärt: „Ich stehe für einen Weg, der die Tradition der Löwen in Giesing bewahrt, dem Verein eine moderne Zukunft ermöglicht und gleichzeitig die Lebensqualität in unserem Viertel schützt.”&lt;/p>&lt;p>Ähnlich äußert sich die 47-jährige Simone Schirmer (Die LINKE): „Als direkte Nachbarin bin ich oft auch „Betroffene” der Spiele. Ich sammle Müll ein, fahr mir einen Platten ins Rad wegen der Scherben, schlängele mich mit Kind durch die Massen zum Supermarkt. Und trotzdem: Ich finde das Stadion wunderbar. Ich liebe es, wenn der Wind richtig steht und ich die Fans singen höre. Denn auch wenn mir Fußball persönlich relativ egal ist, das Stadion ist eine der wenigen urbanen und lebendigen Inseln dieser Stadt und unbedingt schützenswert! Daher stehe ich auch hier hinter unserem Wahlprogramm und ich will mich als Giesingerin und Anwohnerin FÜR den Ausbau des Stadions auf 25.000 Zuschauer mit einer Komplett-Überdachung der Zuschauerränge und geschlossene Stadionecken einsetzen.”&lt;/p>&lt;p>Eine andere Meinung vertritt die Rentnerin Georgina-Elisabeth Wismeyer. Die 77-jährige Vorsitzende der AG 60plus der SPD München aus Haidhausen sagt: „Das Stadion soll nicht ausgebaut werden, sodass die Kapazität bei 15.000 Zuschauern bleibt und weiterhin nur ein Spielbetrieb bis zur 3. Liga möglich ist. Die in den nächsten Jahren notwendigen Sanierungsmaßnahmen (siehe Stadtrats-Sitzungsvorlage vom 03.12.2025, Kosten ca. 40 Mio. Euro) werden von der LHM durchgeführt.”&lt;/p>&lt;p>Mit einer gemeinsamen Stellungnahme reagierten die Kandidierenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Sie erklären: „Uns ist wichtig, dass das Grünwalder Stadion bald ein Tip-Top Stadion wird und die 60er ihre Heimat in Giesing behalten. Deshalb haben wir schon vor 5 Jahren für den Ausbau des Grünwalder Stadions gestimmt. Wie groß das Stadion an dieser Stelle werden kann, prüft der TSV 1860 gerade mit einer Machbarkeitsstudie. Bevor wir über Planung und Finanzierung reden, sollten wir das Ergebnis dieser Studie abwarten. Damit aber die Zukunft des Stadions für die 60er nicht behindert wird, haben wir beantragt, dass die mögliche Bebauung am Candidplatz mit den 60ern abgestimmt wird. Was die Finanzierung eines ehrgeizigen 60er-Stadions angeht, bietet die Erbpachtvariante die größte Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeit für den Verein und für die Landeshauptstadt München.” (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TldOa1ptRmlNalV0TXprebpofJcwb4Z8dH-0E2Hmh5tM6bGQQ7Xz4Kw8NufBtD41xKtyWTYC9aJyw_B1AzIcvaWe3EhzX3n-rw9qlYCW3JBdawfAokkfaWbxFtRdWDYYifKZezVGPjYSPkpmwA8lyX4s8NGW-EJXLB54DRlD3O8=?preset=fullhd" length="251244"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/fanumfrage-zur-kommunalwahl-in-muenchen/cnt-id-ps-31433c85-bb0f-4507-a3f7-d8d957e3924b</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-31433c85-bb0f-4507-a3f7-d8d957e3924b</guid><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 08:56:05 +0100</pubDate></item><item><title>Hansa-Kogge erleidet Schiffbruch in München</title><description>&lt;p>Nach sechzehn Jahren, elf Niederlagen und drei Remis gelingt dem TSV 1860 München erstmals wieder ein Sieg über den F.C. Hansa Rostock. Den 1:0 (0:0)-Heimerfolg im Verfolgerduell sicherte ein umstrittener Handelfmeter.&lt;/p>&lt;p>Verfolgerduell geht an den TSV 1860 München&lt;/p>&lt;p>Nach sechzehn Jahren, elf Niederlagen und drei Remis gelingt dem TSV 1860 München erstmals wieder ein Sieg über den F.C. Hansa Rostock. Den 1:0 (0:0)-Heimerfolg im Verfolgerduell sicherte ein umstrittener Handelfmeter. Nach der Niederlage brannten den Gästen von der Ostsee vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion die Sicherungen durch. Amir Shapourzadeh, der Direktor Profifußball bei den Hanseaten, stürmte mit dem Schlusspfiff wie von der Tarantel gestochen auf das Spielfeld, um das Unparteiischen-Gespann wild schreiend zur Rede zu stellen. Dabei hatte Schiedsrichter Luca Jürgensen, der mit einer sogenannten „RefCam“ (Schiedsrichterkamera) ausgestattet war, vor der Partie im Interview mit dem Sender „Magentasport“ noch erklärt: „Ich hoffe, dass ich Einblicke und Verständnis für die Arbeit als Schiedsrichter schaffen kann. Die Zuschauer, Schiedsrichter und Spieler sollen einen Einblick bekommen wie das aus meiner Perspektive aussieht. Die verschiedenen Positionen auf dem Platz sollen klar werden und wie schwierig das dann manchmal ist.“ Shapourzadeh erhielt jedenfalls für seine temperamentvolle Ansprache die Rote Karte gezeigt.&lt;/p>&lt;p>Den Zorn des 43-Jährigen hatte eine Entscheidung unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erregt: Verteidiger Ahmet Gürleyen sprang hoch, um eine Flanke von David Philipp abzuwehren, und spreizte dabei den Ellbogen ab, an dem der Ball hängen blieb. Der Unparteiische aus Hamburg zeigte nach einem Blick zum Linienrichter auf den Punkt. Tatsächlich ist das Abspreizen der Ellenbogen ein zentrales Kriterium für die Bewertung eines regelwidrigen Handspiels. Wird der Ellenbogen seitlich vom Körper abgespreizt, liegt nach derzeit gültigem Reglement eine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche und eine bewusste Inkaufnahme des Risikos vor, vom Ball getroffen zu werden. Löwen-Kapitän Thore Jacobsen war das Zustandekommen des Elfmeters egal. Er schaute Hansa-Schlussmann Benjamin Uphoff aus und schlenzte den Ball zum 1:0 mittig in die Maschen (47. Min.),&lt;/p>&lt;p>Die Rostocker blieben über weite Strecken der Begegnung offensiv ohne Durchschlagskraft und besaßen lediglich in der Schlussphase zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Im ersten Durchgang hatten sich beide Teams neutralisiert. Die tief stehenden Münchner Löwen verengten die Räume für den F.C. Hansa und versuchten, über schnelles Umschaltspiel zu Torgelegenheiten zu kommen. Doch mehr als ein Kopfballversuch von Siemen Voet, der knapp am Pfosten vorbeirauschte (11. Min.), war für die Giesinger nicht drin. „Wir haben eine andere Konstellation in der Offensive gewählt, um Tempo in den Umschaltmomenten zu haben.” Deswegen sei die Entscheidung für David Philipp und gegen Patrick Hobsch im Angriff ausgefallen, so 1860-Trainer Markus Kauczinski, dessen Taktik in der ersten Halbzeit jedoch nur streckenweise aufging. „Aber wir haben gut verteidigt, nichts zugelassen und waren geduldig.“&lt;/p>&lt;p>Nach dem Rückstand intensivierte Hansa seine Offensivbemühungen, wurde aber nicht wirklich gefährlich. In der Schlussviertelstunde hatte die Gäste mehrfach Glück, dass die Münchner ihre Kontergelegenheiten nicht sauber ausspielten. Die größte Chance auf den Ausgleich vergab der eingewechselte David Hummel in der 86. Minute. Seit vier Spielen warten die Mecklenburger mittlerweile auf einen Sieg. Einen Grund, sich über eine vermeintliche Benachteiligung durch die Unparteiischen zu empören, haben sie laut Statistik nicht. Bei der „Kogge” halten sich Bevorzugungen und Benachteiligungen in der laufenden Spielzeit exakt die Waage. Am kommenden Wochenende empfängt der F.C. Hansa in einem weiteren Duell im Verfolgerfeld Rot-Weiss Essen. Bereits am Freitagabend ist der TSV 1860 München bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim am Ball. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TWpObE9XSXlOekV0WkRreSDIJoT7zZJCrzMkudkX_5a0DjVHsDS2N30CNsMgJBLKJiDzFPrrOgG-xTfaxqX2VL4_nHHBctXuKGuH3F8L-eF46vAYzm_VkPwYJLPEhc2ggB-VbR9h3UuvUWXenu_Zk3OHHxrFTryZAJ64jJKf0aQ=?preset=fullhd" length="412916"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/hansa-kogge-erleidet-schiffbruch-in-muenchen/cnt-id-ps-2ba99bcf-5c56-48db-bebd-30a33203cca2</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-2ba99bcf-5c56-48db-bebd-30a33203cca2</guid><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 00:32:29 +0100</pubDate></item><item><title>Erinnerung an eine Giesinger Legende</title><description>&lt;p>Wenn in Giesing von den großen Namen des TSV 1860 München aus der goldenen Ära der 1960er Jahre die Rede ist, wird sein Name oft nicht sofort genannt. Dabei steht Manfred „Manni“ Wagner (1938–2015) wie kein Zweiter für Vereinstreue.&lt;/p>&lt;p>Rekord-Löwe „Manni“ Wagner unvergessen&lt;/p>&lt;p>Wenn in Giesing von den großen Namen des TSV 1860 München aus der goldenen Ära der 1960er Jahre die Rede ist, wird sein Name oft nicht sofort genannt. Dabei steht Manfred „Manni“ Wagner (1938–2015) wie kein Zweiter für Vereinstreue. Mehr als zehn Jahre nach seinem Tod ist seine Präsenz bei den Weiß-Blauen noch immer spürbar. In Geschichten auf den Rängen, in Erinnerungen alter Weggefährten und im Selbstverständnis eines Vereins, der ohne ihn ein anderer wäre.&lt;/p>&lt;p>Sportlich zählt Wagner zu den prägenden Figuren der erfolgreichsten Epoche der Fußballer des TSV 1860 München. Zwischen 1958 und 1971 bestritt er 365 Pflichtspiele für die Löwen. Ein bis heute bestehender Vereinsrekord. Mit ihm als Rechtsverteidiger gewann der TSV 1860 München 1964 den DFB-Pokal, zog 1965 ins Endspiel des Europapokals der Pokalsieger ein und wurde 1966 Deutscher Meister. Als Herrenspieler hat er nie für einen anderen Verein gespielt.&lt;/p>&lt;p>Während manche „Meisterlöwen“ noch lange nach ihrem Karriereende Vorgänge im Klub gerne und ausführlich in der Boulevardpresse kommentierten, zeigte Wagner daran kein Interesse. Er war kein Lautsprecher, kein Sprücheklopfer. Dafür war er bis ins Alter bei Wind und Wetter Stammgast im Grünwalder Stadion, wenn seine Löwen spielten. Er beobachtete die Spiele der Nachwuchsmannschaften, der Reserve und seltener der Profis. Dabei saß er nicht auf der VIP-Tribüne, sondern stand dort, wo die „normalen” Leute zu finden waren. Ihre Gegenwart war ihm lieber als die der Reichen, Schönen und Prominenten, für deren Habitus er nichts übrig hatte.&lt;/p>&lt;p>Die nackten Zahlen seiner sportlichen Karriere können den Wert, den Wagner bis heute für die Giesinger hat, nicht annähernd erfassen. Seine Bodenständigkeit, seine Loyalität zum Verein sowie sein freundliches und bescheidenes Wesen machten ihn zu einer Ausnahmeerscheinung und ließen ihn in Giesing zu einer Ikone werden. Sein Name steht sinnbildlich für eine Zeit, in der Identifikation mit dem Verein keine leere Phrase war, sondern gelebte Realität. „Manni“ Wagner war bis zu seinem Tod Mitglied in der Fußballabteilung des TSV 1860 München.&lt;/p>&lt;p>Zum Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock am Sonntag erinnerte die Fußballabteilung an ihren Rekordspieler. Volunteers verteilten an den Treffpunkten der Fans eine Sammelpostkarte. Eine kleine Geste, die doch viel ausdrückt: Dankbarkeit, Respekt und das Bewusstsein, dass „Manni“ Wagner für den TSV 1860 München immer mehr war als nur ein erfolgreicher Fußballer. (Quellen: Instagram-Beitrag von „tsv1860ev“) (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dVelpURXdNbVF0TjJaaJLQ8OTAx5PQ90ZFxknveCqYs3qScnGSC3b5cO6zkpwXspaLnboIU2WpYfUMei1uIPmV1xrObL1Yn1csL3upK9rWLWzzqd5lIUiXQKIr2ippBC7BgiKGSuB2hiGgSLgjHIh0hRQIlOzNdehH6bVIr3I=?preset=fullhd" length="541762"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/erinnerung-an-eine-giesinger-legende/cnt-id-ps-563761b5-6818-4079-9d25-93f002751046</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-563761b5-6818-4079-9d25-93f002751046</guid><pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:55:02 +0100</pubDate></item><item><title>Schönstes Heimtrikot kommt von 1860</title><description>&lt;p>Die zahlreiche Leserschaft des Online-Portals „diefalsche9.de” hat in einer Umfrage das aktuelle Heimtrikot der Münchner Löwen zum schönsten aller Erst-, Zweit- und Drittligisten gekürt.&lt;/p>&lt;p>Umfrage unter allen Erst-, Zweit- und Drittligisten&lt;/p>&lt;p>Die zahlreiche Leserschaft des Online-Portals „diefalsche9.de” hat in einer Umfrage das aktuelle Heimtrikot der Münchner Löwen zum schönsten aller Erst-, Zweit- und Drittligisten gekürt. In einer Art Turnierform wurde der Sieger über mehrere Runden hinweg im K.-o.-System ermittelt. Auf dem Instagram-Kanal der Betreiber sollen insgesamt 848.682 Stimmen abgegeben worden sein. Im Finale setzte sich das Trikot des Herstellers „Joma” mit weiß-blauen Streifen, schwarzem Kragen und schwarzen Ärmelbündchen gegen das Jersey der SG Eintracht Frankfurt aus dem Hause „Adidas” durch. Dass das Trikot-Design des spanischen Herstellers den Geschmack vieler Fans trifft, wurde schon im Sommer deutlich, als der Trikotverkauf beim TSV 1860 München in die Höhe schnellte wie zuletzt zu Bundesligazeiten.&lt;/p>&lt;p>Freuen dürfe sich darüber nicht nur der Ausrüster, der zu Saisonbeginn neu in Giesing anheuerte, sondern auch der Hauptsponsor, dessen Unternehmenslogo quer durch die Republik getragen wird. Denn in einer weiteren Kategorie steht der Traditionsklub aus München ligaweit an der Spitze: Der TSV 1860 führt mit im Schnitt 2.908 Supportern das Auswärtsfahrer-Ranking in der 3. Liga vor dem F.C. Hansa Rostock (2.314), Rot-Weiss Essen (1.884) und dem MSV Duisburg (1.759) an. Seine Reisefreudigkeit ein weiteres Mal unter Beweis stellen wird der Anhang der Löwen wohl am Freitag, den 27. Februar, wenn sich wieder Tausende auf den Weg nach Baden-Württemberg machen, um die abendliche Partie gegen die TSG Hoffenheim II im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim zu sehen. (Quellen: Instagram-Beitrag von „diefalsche9“) (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlRNeE1EQTRaalF0WlRreETKQZVtbFGxfMCSBD-jPRywRuJCJgTQ2jrZ9X5mbbpS8HZ8WEJ_X8BS4tg0PPF8oHmhZ9A9S-OHRdEhM5C1tZrR3ZvTtcRJ2v8LZgiIIDy95Q3WSa08NqpFcXRx1LeMVDQfrShH7VrVGEQf1NzaPEc=?preset=fullhd" length="407626"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/schoenstes-heimtrikot-kommt-von-1860/cnt-id-ps-e2bcf517-b641-481e-8221-3d75a461be51</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-e2bcf517-b641-481e-8221-3d75a461be51</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:04:10 +0100</pubDate></item><item><title>U21-Löwen mit starker Vorbereitung</title><description>&lt;p>Löwennachwuchs-Ausbilder Alper Kayabunar bereitet den TSV 1860 München II auf die verbleibenden Spiele der Rückrunde in der Bayernliga Süd vor.&lt;/p>&lt;p>Torflut in Vorbereitungsbegegnungen&lt;/p>&lt;p>Alper Kayabunar, der Ausbilder des Löwennachwuchses, bereitet den Tabellenführer TSV 1860 München II auf die verbleibenden Spiele der Rückrunde in der Bayernliga Süd vor. Eine Serie von Testspielen zeigt, dass die jungen Sechzger in der Winterpause nichts verlernt haben.&lt;/p>&lt;p>Die Ergebnisse gegen den Landesligisten FV Rot-Weiß Weiler (6:0), gegen den Landesligisten TSV Schwabmünchen (4:0), gegen den Regionalligisten TSV Buchbach (4:0), gegen den Kreisligisten SC Grüne Heide (8:2), gegen den Ligakonkurrenten TuS Geretsried (5:0) und gegen den Landesligisten SV Untermenzing (5:0) können sich sehen lassen. Nur gegen den klassenhöheren SV Wacker Burghausen mussten die Löwen am vergangenen Wochenende eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Ihre Generalprobe vor dem Wiederbeginn der Punktspiele bestreiten die Giesinger am Samstag, den 21. Februar, um 14 Uhr im Sportpark Heimstetten gegen den SV Heimstetten, einen weiteren Ligakonkurrenten.&lt;/p>&lt;p>Die junge Reserve der Löwen-Profis erhielt im Winter Verstärkung durch Lucio Saric. Der 19-jährige deutsche Linksfuß fühlt sich im Sturm sowie im zentralen und offensiven Mittelfeld zu Hause. Saric spielte bis 2022 in der Jugend des FC Deisenhofen, bevor er von 2022 bis 2025 im Nachwuchsleistungszentrum von RasenBallsport Leipzig ausgebildet wurde. Ernst wird es für den TSV 1860 München II in der Punktrunde am Samstag, den 28. Februar um 14 Uhr, wenn der FC Sportfreunde Schwaig an der Grünwalder Straße 114 zu Gast ist. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Erding hat eine starke Hinrunde hinter sich und wird versuchen, der U21 der Löwen das Leben schwer zu machen. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WlRJeFl6bGpZemN0Tm1RMucxPYYKIWcn4mre844OVrlyXrpIFPC5EtSUN23f-9Ds3HUaBQSJOCPhh5Zg0k-6e-9ENhz5qAy3iyBpQvkhHnMNzXMTMW-5rasVnw2Gp09CpV-4Vx70j8eH-o9C1UHAC8D6d6UfP8baURvuv1THhP8=?preset=fullhd" length="423755"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/u21-loewen-mit-starker-vorbereitung/cnt-id-ps-ee135745-593b-41df-8e18-a65000328199</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ee135745-593b-41df-8e18-a65000328199</guid><pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Vorerst kein Videobeweis in der 3. Liga</title><description>&lt;p>Trotz der anhaltenden Diskussionen über Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern wird es in der 3. Liga auch in der Saison 2026/27 keinen Videobeweis geben.&lt;/p>&lt;p>Managementtagung spricht sich gegen Einführung aus&lt;/p>&lt;p>Trotz der anhaltenden Diskussionen über Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern wird es in der 3. Liga auch in der Saison 2026/27 keinen Videobeweis geben. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, ist weder die Einführung des bekannten „Video Assistant Referee” (VAR) noch die der kostengünstigeren Alternative „Football Video Support” (FVS) für die kommende Spielzeit vorgesehen.&lt;/p>&lt;p>Das FVS-Modell, das bei einer Managementtagung der 20 Drittligaklubs vorgestellt wurde, basiert auf einem Challenge-System, bei dem Trainer in strittigen Situationen eine Überprüfung beantragen können. Der DFB betonte jedoch, dass er in dieser Frage nur auf ausdrücklichen Wunsch der Vereine aktiv werde. Diese haben noch keine gemeinsame Haltung dazu gefunden. Zudem solle vor möglichen Entscheidungen ein Dialog mit den Fans stattfinden, die fürchten, dass videotechnische Hilfsmittel die Frage nach Fehlentscheidungen nur verlagern, dafür aber die Emotionen im Stadion zerstören und das Spiel verändern.&lt;/p>&lt;p>Eine endgültige Bewertung des FVS steht ohnehin noch aus. Das International Football Association Board (IFAB) will erst Ende Februar über die grundsätzliche Zulassung und die Rahmenbedingungen dafür entscheiden. Zunächst bleiben videotechnische Hilfsmittel in der 3. Liga also außen vor, ihre Einführung ist jedoch perspektivisch nicht vom Tisch. Im Sommer soll beim DFB erneut über den FVS gesprochen werden. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dOaFlUTmxZVEF0TmpCaRh8G3yUGsLvv-UnI0aF80qUclQAjawLTVjJzQwJVImeksIc2fdRPJMLQ809ayGoO5ASIl6cbkbffKHxcWcSFtnKwTJrDNpOuZeDpKevwwnHDZ5Z2EPBZq0CL15re0ul-FhUoHGwfnfxq8L0QsKxHRM=?preset=fullhd" length="504515"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/vorerst-kein-videobeweis-in-der-3-liga/cnt-id-ps-ee59bd93-56ab-4deb-bd1e-ba67e8ba8371</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ee59bd93-56ab-4deb-bd1e-ba67e8ba8371</guid><pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:48:18 +0100</pubDate></item><item><title>Höchster Saisonsieg der Münchner Löwen</title><description>&lt;p>Mehr als 1.000 Fans des TSV 1860 München legten die 635 Kilometer nach Hannover zurück, um dort den höchsten Saisonsieg ihres Teams zu bejubeln.&lt;/p>&lt;p>Negativserie mit 5:0 gegen Havelse beendet&lt;/p>&lt;p>Mehr als 1.000 Fans des TSV 1860 München legten die 635 Kilometer nach Hannover zurück, um dort den höchsten Saisonsieg ihres Teams zu bejubeln. Zu Gast beim Aufsteiger TSV Havelse 1912 hieß es am Ende 0:5 (0:1) aus Sicht der Niedersachsen nach Treffern durch fünf verschiedene Torschützen. Das Eilenriedestadion in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist Teil des Nachwuchsleistungszentrums des Zweitligisten Hannover 96. Der Rasen dort ist allerdings nicht profitauglich und befand sich am Wochenende am Rande der Bespielbarkeit. Ungepflegt und von tiefen Furchen durchzogen präsentierte sich das Geläuf den 1 912 Zuschauern am 24. Spieltag der 3. Liga.&lt;/p>&lt;p>Ohne den Gelb-gesperrten Kevin Volland übernahmen die Weiß-Blauen von Beginn an das Kommando in einer Begegnung, die mangels eines vernünftig bespielbaren Untergrunds von zahlreichen Zweikämpfen geprägt war. Was zählte, war der Wille. Eine starke Leistung bot die umsichtige Schiedsrichterin Fabienne Michel, die alle Hände voll zu tun bekam, aber alles im Blick hatte. Die verdiente Führung für die Gäste fiel nach knapp einer halben Stunde. Philipp Maier trieb den Ball in die gegnerische Hälfte, spielte im richtigen Moment einen Pass in die Tiefe auf den gestarteten Sigurd Haugen, der den Schlussmann von Havelse, Tom Opitz, umspielte und zum 0:1 traf (29. Min.). Bis zum Halbzeitpfiff mühten sich die mutigen Hausherren vergeblich um eine Antwort.&lt;/p>&lt;p>Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der TSV 1860 München vor dem Tor effizient wie selten in dieser Saison. Haugen verlängerte einen Ball auf die linke Seite zu David Philipp, der mit Tempo in den Strafraum zog. Seinen Querpass setzte Patrick Hobsch zum 0:2 in die Maschen (53. Min.). Kurz darauf sorgte ein Münchner Nachwuchstalent für die Vorentscheidung. Der 19-jährige Clemens Lippmann zog mutig von links ins Zentrum – sein Aufsetzer von der Strafraumgrenze aus rutschte Opitz durch die Finger zum 3:0 für die Löwen (60. Min.).&lt;/p>&lt;p>Der TSV Havelse warf nun verzweifelt alles nach vorn, wurde aber von den Gästen in der Schlussviertelstunde ausgekontert. Nach einem weiten Ball setzte sich Haugen im Laufduell durch und setzte den eingewechselten Justin Steinkötter in Szene, der am Strafraum den herausstürzenden Torhüter aussteigen ließ und das 0:4 markierte (83. Min.). Das erste Tor im Trikot des TSV 1860 München für den 26-Jährigen, dem im Sommer aus der Regionalliga Südwest gekommen war. Danach sehnten die Niedersachsen nur noch den Abpfiff vorbei, wurden aber von den Löwen ein weiteres Mal erwischt. Eine Flanke des überaus engagiert spielenden Danhof köpfte Reinthaler zur Mitte, wo Maier aus fünf Metern den Ball zum 5:0-Endstand über die Linie spitzelte (88.). In den letzten Minuten kam Noah Klose bei den Münchnern zu seinem Debüt in der Profimannschaft.&lt;/p>&lt;p>Der erste Erfolg im Jahr 2026 ist zugleich der bislang höchste Saisonsieg des TSV 1860 München in der aktuellen Spielzeit. Löwen-Trainer Markus Kauczinski lobte seine Mannschaft nach Spielschluss: Sie habe in diesem Jahr schon ordentliche Auftritte gegen stärkere Gegner hingelegt. Diesmal habe sie sich endlich für ihren Aufwand belohnt. Mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock am Sonntag, den 22. Februar um 13:30 Uhr im Grünwalder Stadion erklärte er: „Das ist ein Hammer-Spiel zweier Mannschaften, die oben mitmischen wollen. Vielleicht können wir nochmal ein bisschen heranrücken.“ (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdNMVl6WTVNMkl0T1daaAJymDuvCFZYyN7eSy--WGZ1F5QhDkIZPsO8VzAG9AwgXdpLG9NBxlPy-xq3G9yL7wg1NjmRHGKVoucPGdxl02bfv_8uLb8WBoqK_T34JHaT-_ABoKebNfs3wiuTEHzC1IuCtblf_K4wVwcymzybF9M=?preset=fullhd" length="502036"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/hoechster-saisonsieg-der-muenchner-loewen/cnt-id-ps-26cb5e84-4ac2-4381-9b08-9ca3a7b0604f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-26cb5e84-4ac2-4381-9b08-9ca3a7b0604f</guid><pubDate>Sat, 14 Feb 2026 20:57:29 +0100</pubDate></item><item><title>Löwinnen beenden Winterpause</title><description>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München befinden sich seit kurzem in der Vorbereitung auf die im März beginnende Kreisliga-Rückrunde der Saison 2025/2026.&lt;/p>&lt;p>Erfolge unter dem Hallendach und erste Testspiele&lt;/p>&lt;p>Die Frauen des TSV 1860 München befinden sich seit Kurzem in der Vorbereitung auf die im März beginnende Rückrunde der Kreisliga-Saison 2025/2026. Während der Wintermonate vertrieben sie sich die Zeit mit der Teilnahme an einigen Hallenturnieren. Beim prominent besetzten „Women Masters 2026” des FC Augsburg behaupteten sich die Löwinnen gegen namhafte Konkurrenz bis ins Halbfinale. Dieses ging mit 1:0 an die in der Landesliga spielende U23 des FFC Wacker München. Im Endspiel unterlagen die Blausterne der U20 des FC Viktoria 1889 Berlin. Mit Borussia Mönchengladbach, Hannover 96, dem FC Hertha 03 Zehlendorf, der SpVgg Greuther Fürth und Dukla Prag hatten die Augsburgerinnen ein attraktives Teilnehmerfeld zusammengestellt.&lt;/p>&lt;p>Den ersten Platz erreichten die Sechzgerinnen dagegen beim Turnier des FC Hertha München. Sie qualifizierten sich für das Finale durch Siege gegen den FC Fasanerie-Nord, den FC Hertha München II, den TSV Dachau 1865 und den FC Hertha München I. Das Endspiel entschieden die Giesingerinnen gegen den FC Croatia mit 1:0 für sich. Zudem wurde Wien Tuwi vom TSV 1860 München als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.&lt;/p>&lt;p>Der erste sportliche Vergleich des Jahres 2026 auf dem Rasen geriet für die Frauen in Weiß-Blau zu einem munteren Scheibenschießen. Mit 5:5 (4:4) trennten sich die Löwinnen in einem Testspiel von den U17-Juniorinnen des FFC Wacker München, die in der Bayernliga den ersten Platz belegen. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreitet das Team von Trainer Lorenzo Tonello am Samstag, den 21. Februar um 17:30 Uhr beim Bezirksligisten MTV Dießen am Ammersee. Am Starnberger See ist der Kreisligist SC Pöcking-Possenhofen zu Hause und empfängt die Löwinnen am Mittwoch, den 25. Februar, um 19:45 Uhr im Sportpark Pöcking. Danach geht es für die Giesingerinnen am Sonntag, den 1. März, um 10:30 Uhr zu den Frauen des Bezirksligisten TSV Peiting in den Landkreis Weilheim-Schongau.&lt;/p>&lt;p>Für den TSV 1860 München wird es im Punktspielbetrieb schließlich am Sonntag, den 15. März um 17:30 Uhr auf der heimischen Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing ernst, wenn das U23-Team des FC Stern München zu Gast ist. Dann gilt es, die erfolgreiche Vorrunde fortzusetzen, in der die Löwinnen alle ihre elf Spiele gewannen. Mit 33 Punkten und einem Fabel-Torverhältnis von 48:4 führen sie die Tabelle der Kreisliga München an. Engste Verfolgerinnen sind die Frauen des FC Teutonia München mit sechs Zählern Rückstand und einem Spiel weniger. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpRME5HRTJOREl0TURZNXd2a033Kaqx22eN5D6OpObYbzNzVdE4dPPYPN6urExjWDEa5vLGs4TMWO_xq7Cu7VYfJ7q2eL4uLMZaEqb856uepEqCbJQSVszCfo8-N-0e6lKkHJPRCF0JfHxf95kpu0SaGLHstJ3e0nLVgB-tq6s=?preset=fullhd" length="406295"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/loewinnen-beenden-winterpause/cnt-id-ps-0abc1940-38f9-4d62-8126-04daf2810383</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-0abc1940-38f9-4d62-8126-04daf2810383</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 21:53:44 +0100</pubDate></item><item><title>Bittere Kontinuität bei Fehlentscheidungen</title><description>&lt;p>In der aktuellen Spielzeit begleitet den TSV 1860 München eine für den Klub bittere Kontinuität: Kein anderer Drittligist ist derart häufig von Fehlentscheidungen der Unparteiischen zu seinen Ungunsten betroffen.&lt;/p>&lt;p>Münchner Löwen überproportional häufig betroffen&lt;/p>&lt;p>In der aktuellen Spielzeit begleitet den TSV 1860 München eine für den Klub bittere Kontinuität: Kein anderer Drittligist ist derart häufig von Fehlentscheidungen der Unparteiischen zu seinen Ungunsten betroffen. Den Giesingern wurde in den bisherigen 23 Spielen bereits elf Mal ein fälliger Elfmeter verweigert oder dem Gegner ein unberechtigter Strafstoß zugesprochen. Zudem wurde dem Team von Trainer Markus Kauczinski ein regelkonformer Treffer aberkannt.&lt;/p>&lt;p>Auch im vergangenen Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart hätte es nach Ansicht der TV-Bilder und einer fachlichen Bewertung durch den ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati für das Portal „liga3-online” (https://www.liga3-online.de/auswertung-der-strittigen-szenen) zwei Strafstöße für die Münchner Löwen geben müssen. Sowohl ein Beinstellen des Stuttgarters Mirza Catovic gegen Max Reinthaler als auch ein Tritt von Leny Meyer gegen Florian Niederlechner waren laut Rafati regelwidrig.&lt;/p>&lt;p>Die unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen betreffen auch die Individualstrafen gegen Spieler des TSV 1860 München. In der laufenden Saison kassierten Akteure der Löwen bereits fünf Mal einen unberechtigten Platzverweis oder der Gegner erhielt trotz eines klaren Regelverstoßes keine Hinausstellung. In der Tabelle der Fehlentscheidungen gegen sich belegen die Löwen damit derzeit den einsamen Spitzenplatz in der Liga. Umgekehrt profitierten die Münchner lediglich fünf Mal von Fehlentscheidungen zu ihren Gunsten (Platz 16 von 20).&lt;/p>&lt;p>Im statistischen Vergleich ist in der 3. Liga während der letzten Jahre eine kontinuierliche Zunahme an Fehlentscheidungen zu verzeichnen. Die Ursachen dafür sind vermutlich vielschichtig und bedürften einer eigenen sportwissenschaftlichen Untersuchung. Schiedsrichter stehen unter Druck, nicht den Eindruck von Bevorzugung zu erwecken, und entscheiden in Zweifelsfällen daher möglicherweise eher gegen den sogenannten Favoriten. Zudem werden Aktionen bekannter Spieler, wie etwa Kevin Volland, intensiver beobachtet und kritischer bewertet, sodass Regelverstöße schneller wahrgenommen oder strenger ausgelegt werden.&lt;/p>&lt;p>Im Fußball ist die These weit verbreitet, dass sich Bevorzugungen und Benachteiligungen über die gesamte Saison hinweg ausgleichen. Das dürfte meistens auch stimmen. Im Fall des TSV 1860 München wird es dafür allerdings langsam eng. (as)&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpRNVpEazJOVGN0TmpJMP99tO9kFrPIA_SNR43c53tvLjib2SKpUOCo8gtyuK_N_m39Rs_PgtGje0ggaxapkDBP8j6v0R7VwrwOjL44uaeg7ATeU0ckCH_Ufo79ti1CLS6-JXwcUtPwp7B73FQrvFBtomhSwlx1qD0bqjXXa5Q=?preset=fullhd" length="435011"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/bittere-kontinuitaet-bei-fehlentscheidungen/cnt-id-ps-a8752731-a84c-477a-a73c-8dd0e331da14</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-a8752731-a84c-477a-a73c-8dd0e331da14</guid><pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>