<rss version="2.0"><channel><title>Langenpreising | Wochenanzeiger</title><description>Lesen Sie alle Nachrichten aus Langenpreising</description><link>https://www.wochenanzeiger.de/orte/langenpreising</link><language></language><item><title/><description>&lt;p>Langenpreising ist eine charmante Gemeinde im Landkreis Erding, die für ihre naturnahe Lage und hohe Lebensqualität bekannt ist. Umgeben von Feldern und Wäldern bietet der Ort eine ruhige Atmosphäre und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in der Natur. Langenpreising überzeugt durch eine sehr gute Anbindung an Erding und München, was ihn besonders für Pendler attraktiv macht. Die gute Infrastruktur mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und einem aktiven Vereinsleben sorgt für Komfort und soziale Vernetzung. Wer das Leben im Grünen mit der Nähe zur Stadt verbinden möchte, findet in Langenpreising einen idealen Wohnort für Familie und Freizeit.&lt;/p></description><link>https://www.wochenanzeiger.de/cnt-id-ps-9c5726fe-2bba-4766-a5c1-6b581d6cdaea</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-9c5726fe-2bba-4766-a5c1-6b581d6cdaea</guid><pubDate>Tue, 28 Jan 2025 13:19:05 +0100</pubDate></item><item><title>Baumaßnahmen an der Strogen in Langenpreising</title><description>&lt;p>Die Bauarbeiten an der Deichsanierung an der Strogen in Langenpreising sind in vollem Gange. Der Deich wird bis 2026 zukunftssicher gestaltet und bietet optimalen Schutz vor Hochwasser.&lt;/p>&lt;p>Baumaßnahmen an der Strogen&lt;/p>&lt;p>Seit 3. November laufen die Bauarbeiten zur Deichsanierung an der Strogen in Langenpreising. Die Baumaßnahme befindet sich im Süden Langenpreisings zwischen der Unterquerung des Mittleren-Isar-Kanals und dem Verteilerbauwerk (Strogen/Strogenkanal) an der Brücke Plattachmühlstraße. Insgesamt werden etwa 900 m Deich den heutigen technischen Anforderungen angepasst und zukunftssicher gemacht.Mit der Deichsanierungsmaßnahme wird ein Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ100) zuzüglich 15 % Klimaänderungszuschlag für Langenpreising sichergestellt. Der vorhandene Altdeich erfüllt die heute geltenden Normen nicht mehr und verfügt auch nicht über die notwendige Höhe, um vor einem HQ100 ausreichend zu schützen, wie dies zum letzten Mal im Jahr 2013 der Fall war.Als Innendichtung des Deiches ist eine Spundwand vorgesehen. Die Spundwand ist statisch voll wirksam. Das Sicherheitsniveau erhöht sich dadurch beträchtlich, da der Deich selbst bei einem extremeren Hochwasser stabil bleibt.Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich Ende August 2026 abgeschlossen sein.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WXpKaU9XTTNORGt0WWpSa_WRIXkc5eMwy1nHQCv5gZlni5vuNxCVPBM6brUGreYi39gS2w-luuuiMMPU_A6004OT-o_bOI7Q9rX7v4tTuet7rIUsS3_sRCiH35mGktwQdYuC1DQW4Vm5CRexDdY7zEmXZGEUZrVbeqdPHQZoJZ0=?preset=fullhd" length="310807"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/baumassnahmen-an-der-strogen-in-langenpreising/cnt-id-ps-ae1ca158-4fb0-4860-844e-13a3a159ded4</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ae1ca158-4fb0-4860-844e-13a3a159ded4</guid><pubDate>Tue, 4 Nov 2025 13:47:00 +0100</pubDate></item><item><title>Schwerer Verkehrsunfall nahe Langenpreising</title><description>&lt;p>Ein 28-jähriger Autofahrer verursachte am 28. September einen schweren Unfall auf der St 2082 nahe Langenpreising. Er fuhr mit seinem BMW M760E von Langenpreising Richtung Moosburg a. d. Isar und wollte links auf die St 2085 abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 60-jähriger Motorradfahrer in die entgegengesetzte Richtung. Nachdem ein VW Bus rechts abgebogen war, bog der BMW-Fahrer links ab und übersah den Motorradfahrer, der dahinter fuhr. Es kam zur Kollision, wodurch der Motorradfahrer aus München schwer verletzt wurde. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, während der Autofahrer unverletzt blieb. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, der Sachschaden beträgt rund 45.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/schwerer-verkehrsunfall-nahe-langenpreising/cnt-id-ps-800fab6f-8526-4116-9d6c-40410cfedc44</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-800fab6f-8526-4116-9d6c-40410cfedc44</guid><pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:44:25 +0200</pubDate></item><item><title>Drei neue Sport-Grundschulen im Landkreis Erding</title><description>&lt;p>Für ihr besonderes Engagement in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung werden 200 weitere Grundschulen in Bayern mit dem Schulprofil „Sport-Grundschule“ ausgezeichnet - drei davon im Landkreis Erding.&lt;/p>&lt;p>Drei neue Sport-Grundschulen im Landkreis&lt;/p>&lt;p>Diese Schulen zeigen, wie es geht: Für ihr besonderes Engagement in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung werden 200 weitere Grundschulen in ganz Bayern zum neuen Schuljahr 2025/2026 mit dem Schulprofil „Sport-Grundschule“ ausgezeichnet. Aus dem Landkreis Erding sind darunter die Grundschule Finsing, die Grundschule Dorfen-Nord und die Grundschule Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>„Sport und Bewegung tut uns allen gut! Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, ist ausgeglichener, kann sich besser konzentrieren und hat mehr Freude am Lernen. Deswegen ist mir der Sport an unseren Schulen auch so wichtig”, betont Kultusministerin Anna Stolz: „Unsere Sport-Grundschulen sind hier echte Vorbilder, da sie Bewegung und gesunde Ernährung perfekt in den Schulalltag integrieren. Sie alle haben sich ihre Auszeichnung wirklich verdient. Vielen Dank für so viel Engagement zum Wohle unserer Kinder!“&lt;/p>&lt;p>Für ihren Einsatz erhält jede der 200 neuen Profilschulen die personellen Ressourcen für eine zusätzliche Sportstunde in allen Klassen der Jahrgangsstufe 1. Zudem erhalten die zum Schuljahr 2025/2026 neu zertifizierten Grundschulen einmalig 1.000 Euro für die Anschaffung von Sport- und Spielgeräten.&lt;/p>&lt;p>Seit der Etablierung der Sport-Grundschulen im Schuljahr 2018/2019 wurden bereits 465 Grundschulen zertifiziert. Mit 200 Grundschulen werden zum neuen Schuljahr mehr Schulen als je zuvor als „Sport-Grundschulen“ ausgezeichnet.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/drei-neue-sport-grundschulen-im-landkreis-erding/cnt-id-ps-dc3031d2-2a26-4baa-b8a5-e070f9437be1</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-dc3031d2-2a26-4baa-b8a5-e070f9437be1</guid><pubDate>Thu, 17 Jul 2025 15:11:37 +0200</pubDate></item><item><title>Pkw missachtet Vorfahrt: Motorradfahrer schwer verletzt</title><description>&lt;p>Am Donnerstagabend, 12. Juni, fuhr eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Landshut gegen 22.30 Uhr mit ihrem VW Passat die Staatsstraße 2085 von Langenpreising kommend in Richtung Moosburg. An der Anschlussstelle Moosburg Süd wollte sie nach links in Richtung Deggendorf abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden 48-Jährigen aus dem östlichen Landkreis mit seinem Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Er musste zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Rechts der Isar geflogen werden. Der Sachschaden beträgt 18.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/pkw-missachtet-vorfahrt-motorradfahrer-schwer-verletzt/cnt-id-ps-0faa8031-c955-4019-940e-df243b7461e9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-0faa8031-c955-4019-940e-df243b7461e9</guid><pubDate>Tue, 17 Jun 2025 19:41:49 +0200</pubDate></item><item><title>Pkw gerät auf Gegenfahrbahn: Drei Verletzte</title><description>&lt;p>Ein schwerer Unfall auf der Staatsstraße 2085 bei Moosburg fordert zwei Schwerverletzte und einen Leichtverletzten. Der Unfallverursacher geriet aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr.&lt;/p>&lt;p>Pkw gerät auf Gegenfahrbahn&lt;/p>&lt;p>Am Dienstag, 1. April, gegen 10 Uhr, befuhr ein 41-Jähriger mit seinem Ford Pkw die Staatsstraße 2085 von Moosburg kommend Richtung Pottenau. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er auf der Überführung der A 92 auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Opel Pkw.&lt;/p>&lt;p>Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 81 Jahre alte Fahrer des Opel sowie seine 76-jährige Beifahrerin und Ehefrau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste durch die Freiwilligen Feuerwehren Langenpreising, Zustorf und Moosburg befreit werden.&lt;/p>&lt;p>Die 76-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Wirbelsäulenverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Der 81-Jährige erlitt ebenfalls Verletzungen an der Wirbelsäule sowie am Becken und wurde mit Rettungshubschrauber nach München ins Klinikum rechts der Isar geflogen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Landshut verbracht.&lt;/p>&lt;p>Es entstand ein Gesamtschaden von rund 70.000 Euro. Die Staatsstraße 2085 war für den Zeitraum der Unfallaufnahme komplett gesperrt.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/pkw-geraet-auf-gegenfahrbahn-drei-verletzte/cnt-id-ps-d849942e-b877-4558-9d71-371cdcbb6f2f</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-d849942e-b877-4558-9d71-371cdcbb6f2f</guid><pubDate>Wed, 2 Apr 2025 11:11:36 +0200</pubDate></item><item><title>Pkw kommt von Fahrbahn ab</title><description>&lt;p>Am Mittwochabend gegen 20:50 Uhr fuhr ein 20-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis mit einem VW die Straße „Am Söllgraben“ von Moosburg kommend Richtung Langenpreising. Kurz bevor er die Brücke zur A 92 überfuhr, kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Begrenzungszaun. Der VW kam kurz vor dem Brückengeländer zum Stehen. Es wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/pkw-kommt-von-fahrbahn-ab/cnt-id-ps-3ebc68fd-b120-4876-b407-7193df8c6669</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-3ebc68fd-b120-4876-b407-7193df8c6669</guid><pubDate>Thu, 28 Nov 2024 12:58:02 +0100</pubDate></item><item><title>Mit 1,28 Promille Auto gefahren</title><description>&lt;p>56-Jähriger fällt Polizei auf&lt;/p>&lt;p>Durch eine Mitteilung wurde bekannt, dass ein 56-Jähriger aus Langenpreising vermutlich mit seinem Pkw betrunken fuhr. Der Pkw konnte durch die Streife zunächst nicht festgestellt werden, deshalb fuhren die Beamten zur Anschrift des Halters. Der Fahrer öffnete die Tür und gab sich als solcher zu erkennen. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Der Mann muss damit rechnen, seinen Führerschein zu verlieren.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa260248</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa260248</guid><pubDate>Mon, 2 Sep 2024 15:51:04 +0200</pubDate></item><item><title>Mehrfache Rettungsaktionen aus Strogenkanal</title><description>&lt;p>Mensch und Tier aus Strogenkanal gerettet&lt;/p>&lt;p>Am Samstagvormittag, 17. August, gegen halb 12 Uhr, erhielt die integrierte Leitstelle Erding eine Mitteilung über eine Person und einen Hund im Strogenkanal bei Langenpreising. Hierbei war der Hund eines unbekannten Spaziergängers in den Strogenkanal gesprungen. Der Hundebesitzer sprang dem Hund hinterher, um ihn aus dem Kanal zu retten. Dies gelang ihm auch und er konnte mit seinem Hund den Kanal verlassen. In der Zwischenzeit war allerdings der Hund eines weiteren Spaziergängers in den Kanal gesprungen, um zu dem Hund des unbekannten Spaziergängers zu gelangen. Der zweite Hund wurde schließlich durch Rettungskräfte aus dem Kanal gezogen. Alle blieben nach polizeilichen Erkenntnissen unverletzt.Bereits am Donnerstagmorgen kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Dort ging ein 33-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis Erding mit seinem angeleinten Hund am Isarkanal bei Wartenberg spazieren. Während dem Spaziergang rutschte der Hund in den Kanal und zog sein Herrchen mit sich. Andere Spaziergänger und Anwohner hörten die Hilferufe des Mannes, da er und sein Hund den Kanal nicht mehr selbständig verlassen konnten. Mithilfe einer Hundeleine konnten sowohl Mensch als auch Tier aus dem Kanal gerettet werden.Beide blieben weitestgehend unverletzt.Aufgrund dieser Vorfälle bittet die Polizei alle Spaziergänger, vor allem mit Hunden, im Uferbereich besonders aufzupassen und sich diesem nach Möglichkeit nicht zu nähern. Ein selbständiges Befreien kann unter Umständen nur unter erhöhtem Kraftaufwand oder im schlimmsten Fall auch gar nicht möglich sein. Dann müssen Rettungskräfte hinzugezogen werden. Um dies zu vermeiden, bittet die Polizei gerade in diesem Gebiet besonders aufzupassen.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mehrfache-rettungsaktionen-aus-strogenkanal/cnt-id-ps-49015015-216c-446a-ae83-1b2766e371d9</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-49015015-216c-446a-ae83-1b2766e371d9</guid><pubDate>Sun, 18 Aug 2024 10:46:30 +0200</pubDate></item><item><title>Zeugenaufruf für Ersthelfer</title><description>&lt;p>Bezüglich des tödlichen Verkehrsunfalls am Mittwoch, 14. August, um 19.45 Uhr auf der Staatsstraße 2331 im Gemeindebereich Langenpreising, sucht die Polizei Erding dringend die Personen, die den Verunfallten als Ersthelfer zu Hilfe kamen. Diese können eventuell wichtige sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlung des Unfallhergangs und der Todesursache des Verstorbenen von großer Bedeutung sein können. Die Personen werden gebeten, sich mit der Polizei Erding unter Tel.: 08122/968-0 in Verbindung zu setzen.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/zeugenaufruf-fuer-ersthelfer/cnt-id-ps-e5c72227-8c70-4c59-ab67-1ecd3d0c9813</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-e5c72227-8c70-4c59-ab67-1ecd3d0c9813</guid><pubDate>Fri, 16 Aug 2024 11:08:05 +0200</pubDate></item><item><title>Tödlicher Verkehrsunfall</title><description>&lt;p>Am Mittwochabend gegen 19:45 Uhr befuhr ein 66-Jähriger mit einem VW die Staatsstraße 2331 von Berglern kommend in Fahrtrichtung Rosenau. Hierbei befand er sich in einer Fahrzeugkolonne, welche durch die vor ihm fahrende 26-jährige BMW-Fahrerin angeführt wurde. Auf Höhe einer Einmündung in einen Feldweg, setzte die BMW-Fahrerin ihren Fahrtrichtungsanzeiger nach rechts, vermutlich um in dortige Einmündung zu fahren. Der 66-Jährige scherte daraufhin nach links aus, um die vor ihm fahrende BMW-Fahrerin zu überholen. Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, lenkte die BMW-Fahrerin aus bislang unbekannten Grund nach links. Hierbei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei welchen die jeweiligen Fahrzeugfronten seitlich miteinander kollidierten. Durch den Zusammenstoß kam der VW-Fahrer nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Das Fahrzeug der BMW-Fahrerin kam auf der Straße zum Stehen. Durch den Aufprall gegen den Baum wurde der 66-Jährige lebensgefährlich verletzt und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Mit im VW saßen die 69-jährige Ehefrau (Beifahrersitz), die 26-jährige Tochter, sowie die 11-jährige Enkelin und der 4-jährige Enkel des Fahrers. Die Ehefrau und die Tochter des Fahrers wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die beiden Enkel wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die BMW-Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall ebenfalls schwer. Gegen die BMW-Fahrerin wurde ein Strafverfahren eingeleitet.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/toedlicher-verkehrsunfall/cnt-id-ps-5355deda-cbdb-4ac2-93e5-6c253f571b66</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5355deda-cbdb-4ac2-93e5-6c253f571b66</guid><pubDate>Thu, 15 Aug 2024 17:27:19 +0200</pubDate></item><item><title>Freistaat fördert Bau von Straßen und Gehwegen</title><description>&lt;p>Freistaat fördert Straßen und Gehwege&lt;/p>&lt;p>Gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger in Wörth und Langenpreising: Im Rahmen des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) werden für die beiden Gemeinden insgesamt über 1,2 Millionen Euro Förderung bewilligt.&lt;/p>&lt;p>In Langenpreising wird der Ausbau der Gemeindestraßen Landshuter Straße und Moosburger Straße mit dem Anbau neuer Gehwege als förderfähig anerkannt. Dafür wurde eine Festbetragsförderung in Höhe von 931.000 Euro in Aussicht gestellt. Weiter unterstützt der Freistaat Bayern die Gemeinde Wörth beim Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Staatsstraße 2080 und der Staatsstraße 2580 (FTO) mit 285.000 Euro.&lt;/p>&lt;p>„Ich freue mich sehr, dass diese dringend erforderlichen Straßenbaumaßnahmen bestmöglich gefördert werden”, erklärt die Heimatabgeordnete Ulrike Scharf (CSU). Die Verkehrsverhältnisse im Landkreis Erding müssten an vielen Stellen überarbeitet werden, erläutert Scharf: „Auch der Neubau von Gehwegen trägt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger bei.”&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa259832</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa259832</guid><pubDate>Tue, 6 Aug 2024 11:46:33 +0200</pubDate></item><item><title>Unter Alkoholeinfluss</title><description>&lt;p>Am 28. Juli, gegen 02:40 Uhr, meldete ein Zeuge einen Verkehrsunfall in Langenpreising. Es stellte sich heraus, dass ein 35-Jähriger auf der Staatsstraße 2085 von der Autobahn kommend in Richtung Landshut fuhr. Als er nach links auf die Staatsstraße2082 abbiegen wollte, fuhr er über die dortige Verkehrsinsel. Dabei fuhr das darauf befindliche Verkehrsschild und die Barke um, im Anschluss kam er erst mindestens 100 Meter weiter im Feld zum Stehen. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 mg/l (1,4 Promille). Im Anschluss wurde zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutentnahme durchgeführt. Über Art und Strafe wird die Staatsanwaltschaft Landshut entscheiden.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/unter-alkoholeinfluss/cnt-id-ps-c1174418-4d95-40a9-a56d-f474ba1162e5</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-c1174418-4d95-40a9-a56d-f474ba1162e5</guid><pubDate>Sun, 28 Jul 2024 08:13:50 +0200</pubDate></item><item><title>Lkw kippt um: Fahrer verletzt</title><description>&lt;p>Fahrer an Schulter und Bein verletzt&lt;/p>&lt;p>Am Dienstag, 16. Juli, gegen 17.45 Uhr, wollte ein 65-jähriger Lkw-Fahrer auf einer Baustelle rückwärts mit seinem Lkw auf einen Erdhügel auffahren, um seine Ladung abzukippen. Dabei kippte der Lkw auf die rechte Fahrzeugseite.&lt;/p>&lt;p>Der nicht angeschnallte Fahrer stürzte im Führerhaus umher und zog sich dabei Verletzungen an der Schulter und an einem Bein zu. Ihm gelang es aber, sich selbständig aus dem Führerhaus zu befreien und zur nahegelegenen Straße zu gehen. Dann brach er aufgrund seiner Verletzungen zusammen.&lt;/p>&lt;p>Andere auf der Baustelle anwesende Arbeiter bemerkten den Vorfall, alarmierten die Rettungskräfte und leisteten Erste Hilfe. Der 65-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Landshut-Achdorf verbracht. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 10.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Langenpreising war mit 24 Kameraden vor Ort.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa259461</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa259461</guid><pubDate>Wed, 17 Jul 2024 11:31:02 +0200</pubDate></item><item><title>Drei Wildunfälle


innerhalb


einer Stunde</title><description>&lt;p>Im Frühjahr kommt es vermehrt zu Wildunfällen. Im Kreis Erding ereigneten sich am Sonntag, 28. April, zwischen 22 und 23 Uhr gleich zu drei tragischen Begegnungen zwischen Straßenverkehr und kreuzenden Wildtieren. Bei Fraunberg wurde ein Reh tödlich verletzt. In Langenpreising und Indorf wurden die beiden Tiere verletzt. Sie liefen in den Wald.Die in die Unfälle verwickelten Autofahrer kamen mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt rund 4000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa218646</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa218646</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 05:22:13 +0100</pubDate></item><item><title>Pkw gerät in Brand</title><description>&lt;p>Am Mittwochnachmittag, 16. Januar, gegen 16.30 Uhr erhielt die Polizei Erding eine Mitteilung der Integrierten Rettungsleitstelle, wonach in Langenpreising ein abgestellter Pkw brennt. Die ebenfalls alarmierte Freiwillige Feuerwehr Langenpreising konnte den Pkw rasch löschen. Der Eigentümer gab an, das Fahrzeug im Hof geparkt zu haben. Kurze Zeit später habe das Fahrzeug angefangen zu brennen. Die Ursache ist wahrscheinlich ein technischer Defekt, mutmaßt die Erdinger Polizei, da kurz vor dem Abstellen Rauch aus dem Armaturenbrett gestiegen sei. Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 10.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa214363</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa214363</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 05:08:31 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Auch bei den ­Angelsportlern fängt die Saison an</title><description>&lt;p>Es geht wieder los. Die Forellenschonzeit ist vorüber, und beim ASV Langenpreising beginnt die Angelsportsaison. Am Samstag, 29. April, findet im Rahmen eines Freundschaftsfischens wieder das alljährliche Anfischen im Vereinsgewässer, dem Gutbrodweiher in Berglern statt.&lt;/p>&lt;p>Es geht wieder los. Die Forellenschonzeit ist vorüber, und beim ASV Langenpreising beginnt die Angelsportsaison. Am Samstag, 29. April, findet im Rahmen eines Freundschaftsfischens wieder das alljährliche Anfischen im Vereinsgewässer, dem Gutbrodweiher in Berglern statt.&lt;/p>&lt;p>Brotzeit und Getränke werden wie jedes Jahr an den Angelplatz geliefert.&lt;/p>&lt;p>Erstmals startet die Veranstaltung um 12 Uhr. Die Startkartenausgabe beginnt um 10.30 Uhr. Beendet wird die Veranstaltung um 17 Uhr, sodass noch genügend Zeit zum gemütlichen Erfahrungsaustausch bei Essen und Trinken in der Werkshütte verbleibt. Die Vorstandschaft des ASV Langenpreising lädt alle interessierten Fischer zur Teilnahme ein.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa189910</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa189910</guid><pubDate>Mon, 24 Apr 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Neue Infotafeln zu Flachland-Mähwiesen</title><description>&lt;p>Drei neue Infotafeln informieren seit kurzem über die wertvollen Flachland-Mähwiesen rund um die Gemeinden Wartenberg und Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>Drei neue Infotafeln zu Flachland-Mähwiesen&lt;/p>&lt;p>Drei neue Infotafeln der Regierung von Oberbayern informieren seit kurzem über die wertvollen Flachland-Mähwiesen in den Gemeinden Wartenberg und Langenpreising. Platziert worden seien sie bei besonders schönen und artenreichen Mähwiesen an den Wegesrändern, um Wandernde und Naturfreunde direkt vor Ort über die Besonderheiten dieser wertvollen Lebensräume zu informieren.&lt;/p>&lt;p>Die Wiesen beherbergen eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzenarten, die besonders in der Blütezeit zahlreiche Insekten, wie Schmetterlinge und Wildbienen, anziehen. So können die Besucher nicht nur die Blütenpracht bewundern, sondern auch das rege Treiben der Bestäuber aus nächster Nähe erleben. Mittels der Tafeln werden wertvolle Informationen über artenreiche Flachland-Mähwiesen, insbesondere zu deren Entstehung, Pflege und Wiederherstellung, vermittelt.&lt;/p>&lt;h2>Wiesen sind heute gefährdet&lt;/h2>&lt;p>Einst wurden die Wiesen durch die traditionelle Landwirtschaft geschaffen, informiert die Regierung von Oberbayern. Heute seien sie aufgrund sich wandelnder landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsweisen gefährdet. Die Tafeln erklären daher auch die Bedeutung der Pflege und Wiederherstellung dieser wertvollen Lebensräume und informieren, was Besucher selbst zu deren Schutz beitragen können.&lt;/p>&lt;p>Durch die Infotafeln soll der Stellenwert des Natur- und Artenschutzes für die breite Öffentlichkeit greifbarer werden. „Die Tafeln sind ein wichtiger Schritt, um das Projekt langfristig in das Bewusstsein der Bevölkerung zu integrieren und den Fortbestand dieser einzigartigen Lebensräume im Landkreis Erding zu sichern”, teilt die Regierung von Oberbayern mit.&lt;/p>&lt;p>Ergänzend dazu können Wander- und Naturinteressierte mit der kostenlosen App natur.digital leichte Wanderrouten entlang der arten- und blütenreicher Flachland-Mähwiesen in den Gemeinden Wartenberg und Langenpreising entdecken. Die App bietet weiterführende Informationen - und lädt dazu ein, die faszinierende Vielfalt dieser Lebensräume direkt vor Ort zu erleben.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkdVd05HVTJZVGN0TVRVMo0zgXHfUsF3DvXPabJi8RaxQtxTzO-iyiWDSsWUnG5uhtOO8wgEcT9v25ZkiEEPSdeRpAIZo_peBEPm_phYEWF4E6EjaMqmQzhpiKDNCGYxdiwDvazfvjd87ufS7IxGcWs_Rg-c8KVWYAD6FNqqadc=?preset=fullhd" length="3795605"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/neue-infotafeln-zu-flachland-maehwiesen/cnt-id-ps-ea6c9324-d06b-4bf1-b352-244e90027848</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-ea6c9324-d06b-4bf1-b352-244e90027848</guid><pubDate>Tue, 5 Aug 2025 09:29:35 +0200</pubDate></item><item><title>Ausgezeichnete Badeseen im Landkreis Erding</title><description>&lt;p>Aus hygienischer Sicht steht dem Badespaß im Landkreis Erding nichts im Wege: Die Badeseen und Weiher überzeugen mit hervorragender Wasserqualität. Sechs davon sind als EU-Badegewässer ausgewiesen, weitere acht werden ebenfalls regelmäßig überwacht.&lt;/p>&lt;p>Ausgezeichnete Badeseen im Landkreis Erding&lt;/p>&lt;p>Sommer, Sonne und Badespaß: Aus hygienischer Sicht steht dem im Landkreis Erding auch heuer nichts im Wege. Die hiesigen Badeseen und Weiher überzeugen erneut mit hervorragender Wasserqualität. Sechs davon sind als EU-Badegewässer ausgewiesen, weitere acht werden ebenfalls regelmäßig überwacht.&lt;/p>&lt;p>„Unsere Badegewässer sind nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch gesundheitlich unbedenklich. Das ist ein echtes Plus für unsere Lebensqualität im Landkreis”, betont der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer: „Ein großer Dank gilt unseren Fachleuten vom Gesundheitsamt, die mit großer Sorgfalt die Wasserqualität regelmäßig überprüfen.”&lt;/p>&lt;p>Wie in jeder Badesaison - von Mai bis September - nehmen die Hygienekontrolleure des Gesundheitsamts Erding in regelmäßigen Abständen Wasserproben. Diese werden mikrobiologisch im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim untersucht. Dabei stehen vor allem sogenannte Indikatorkeime wie Escherichia coli und Enterokokken im Fokus, die auf eine mögliche fäkale Verunreinigung hinweisen könnten.&lt;/p>&lt;p>Ergänzend prüfen die Fachkräfte vor Ort die Sichttiefe und kontrollieren die Gewässer auf Blaualgen und andere Verschmutzungen. Das Ergebnis ist erneut sehr erfreulich: Alle Badegewässer im Landkreis Erding erfüllen die Anforderungen nicht nur, sondern liegen mit ihren Werten deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Damit sind sie aus hygienischer Sicht uneingeschränkt zum Baden geeignet.&lt;/p>&lt;h2>„Naturgewässer sind sensible Lebensräume”&lt;/h2>&lt;p>„Dass unsere Gewässer so gut abschneiden, freut mich sehr. Aber wir dürfen uns auf diesen Werten nicht ausruhen”, sagt Landrat Bayerstorfer: „Naturgewässer sind sensible Lebensräume. Es liegt auch an uns allen, durch umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, dass diese hohe Wasserqualität erhalten bleibt.”&lt;/p>&lt;p>So ruft das Gesundheitsamt alle Badegäste zu einem respektvollen Umgang mit den Gewässern auf: Keine Wasservögel füttern, Müll ordnungsgemäß entsorgen, keine Abfälle ins Wasser einbringen und die öffentlichen Toiletten nutzen. Denn auch wenn die Qualität derzeit hervorragend ist, bleibt zu bedenken: Badeseen sind naturbelassene Gewässer. Sie entsprechen nicht der Trinkwasserqualität, und bei bestimmten gesundheitlichen Voraussetzungen - etwa offenen Wunden, frischen Tattoos oder einem geschwächten Immunsystem - wird vom Baden abgeraten. Auch Algenbereiche sollten gemieden werden - insbesondere von Kindern, da sie beim Schwimmen mehr Wasser verschlucken als Erwachsene.&lt;/p>&lt;h2>Gesundheitsamt überwacht 14 Seen&lt;/h2>&lt;p>14 Badeseen im Landkreis Erding werden vom Gesundheitsamt überwacht, davon sind sechs als EU-Badegewässer ausgewiesen: Erlensee (Gemeinde Taufkirchen/Vils), Kronthaler Weiher, Langenpreisinger Weiher, Moosinninger Weiher, Thenner See und Wörther Weiher. Weitere regelmäßig kontrollierte Badeweiher, die nicht als EU-Badegewässer eingestuft sind Berglerner Weiher, Eittinger See, Finsinger Weiher, Lüßer Weiher, Notzinger Weiher, Schnabelmooser Weiher, Thalheimer Weiher und Zustorfer Weiher.&lt;/p>&lt;p>Die aktuellen Untersuchungsergebnisse der EU-Badegewässer werden vor Ort ausgehängt. Sie sind zudem online unter &lt;i>www.landkreis-erding.de&lt;/i> in der Rubrik „Freizeit &amp;amp; Tourismus” abrufbar.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0Rjek9UWTBNV0l0TW1SaZ3QZLUYYJUz5gk8roW99BOEhaVgwo_3XQpo6OQAcDYILhtOc-gPuXrTPhlsJsJzjVNhNveVO6ph0FAjoI9Mtj1viQAAYfheBR0NdWI9mKNCKbxXogABW6Kek3dzzi2dS8-6CxblfRx7QOUCrr-uyrU=?preset=fullhd" length="428155"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/ausgezeichnete-badeseen-im-landkreis-erding/cnt-id-ps-8a709812-80ce-4307-8f79-56c9918ad3c5</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8a709812-80ce-4307-8f79-56c9918ad3c5</guid><pubDate>Thu, 3 Jul 2025 16:45:11 +0200</pubDate></item><item><title>Kein Retter in Sicht</title><description>&lt;p>Nachwuchsmangel und Auflagen gefährden Langenpreisings Badeplatz&lt;/p>&lt;p>Der Baisch-Weiher in Langenpreising ist ein kleiner, idyllischer Badesee. Ein Ort, der im Sommer Jung und Alt anzieht, der Ruhe bietet, Abkühlung spendet – und mit einem Kiosk, wie man ihn heute nur noch selten findet. Doch ausgerechnet jetzt, zum Beginn der Badesaison, trifft die Gemeinde gleich doppelt ein harter Schlag: Die Wasserwacht hat ihren Dienst aufgegeben, und der traditionsreiche Kiosk steht unter wachsendem Druck. Am Samstag, 10. Mai, hat die Wasserwacht Langenpreising zum letzten Mal ihren Dienst am Weiher verrichtet. In ihrem Häuschen wurde der Abschied leise gefeiert. Der Grund: Die Ortsgruppe muss sich auflösen. Es fehlt an allem – Nachwuchs, Vorstandsmitgliedern, und zunehmend auch an der Kraft, neue bürokratische und organisatorische Anforderungen zu erfüllen.Was das bedeutet ist klar: In der jetzt beginnenden Saison gibt es keinen Rettungsdienst mehr am Weiher und somit keine Aufsicht. Die Gefahr steigt vor allem für Kinder und ungeübte Schwimmer.&lt;/p>&lt;h2>Ein Kiosk wie früher&lt;/h2>&lt;p>Auch der Kiosk am Weiher, betrieben seit 16 Jahren von der engagierten Christa, steht zunehmend unter Druck. Mit viel Herzblut versorgt sie ihre Gäste mit kalten Getränken, Eis, Pommes und netten Worten. Der Kiosk ist weit mehr als nur eine Versorgungsstation – er ist ein Treffpunkt, ein Ort zum Ratschen, zum Innehalten. Doch die Herausforderungen wachsen und der Erhalt des Kiosks ist nicht sicher, wie Christa berichtet.Für Christa, die mit zunehmendem Alter jeden Tag hart arbeitet, um ihren Kiosk offenzuhalten, wird jede Saison schwieriger. Die Regeln werden strenger, die Unterstützung weniger. Die Frage, wie lange sie das noch stemmen kann, steht unausgesprochen im Raum. Auch Stammgäste wie Max, die seit Jahren ihre Sommer am Weiher verbringen, sind besorgt und wütend. „Es gibt in Langenpreising kaum noch ein Platzerl zum Sitzen und Ratschen“, sagt er. „Wenn der Kiosk auch noch wegfällt, dann haben wir gar nichts mehr.“ Für viele ist der Weiher nicht nur ein Badeort, sondern ein soziales Zentrum.&lt;/p>&lt;h2>Nachwuchs dringend benötigt&lt;/h2>&lt;p>Die Misere der Wasserwacht zeigt ein viel größeres Problem: Ehrenamtliche Organisationen sind ohne Nachwuchs nicht überlebensfähig. Wenn junge Menschen nicht für den Dienst am Mitmenschen begeistert werden können, dann brechen diese Strukturen Stück für Stück weg. Die Situation am Baisch-Weiher ist mehr als ein lokales Ärgernis – sie ist ein Mahnmal. Wenn es nicht gelingt, Ehrenamt und Gemeinschaftssinn neu zu denken, wird aus dem kleinen Paradies in Langenpreising bald ein leerer Fleck, was sehr schade für die Gemeinde wäre.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRrNU1UaGhaV0l0WWpSaOo3N_RvZAwUZhqbKr3Ajysqns1hkLUD32MU9Zgesbb8TqIL--b6CN1tjpwwccFM4JcsNmJe4HSYck5ZamEbAIaqTMXymWGx12Kb3v3Z5TxhXanST3nWVJxLNlQFAqqBMfZAU6qwYKgNGFpG_xLc8H0=?preset=fullhd" length="741005"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/kein-retter-in-sicht/cnt-id-ps-8854a100-e6c2-469c-8297-1c641660221c</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-8854a100-e6c2-469c-8297-1c641660221c</guid><pubDate>Wed, 14 May 2025 10:27:00 +0200</pubDate></item><item><title>Kinderfeuerwehr Langenpreising</title><description>&lt;p>Früher Einstieg ab sechs Jahren geplant&lt;/p>&lt;p>Die Freiwillige Feuerwehr Langenpreising plant eine bedeutende Neuerung: Eine eigene Kinderfeuerwehr soll künftig den Nachwuchs frühzeitig fördern und spielerisch an die Arbeit der Feuerwehr heranführen. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wurde einstimmig beschlossen, die Satzung entsprechend anzupassen, um die neue Abteilung zu integrieren.Die Feuerwehr spielt gerade in kleineren Gemeinden eine wichtige Rolle. Sie sorgt nicht nur für den Brandschutz, sondern auch für Sicherheit in vielen weiteren Bereichen des Alltags. Doch der Rückgang ehrenamtlichen Engagements stellen viele Wehren vor Herausforderungen. Um langfristig ausreichend Mitglieder in der aktiven Mannschaft zu haben, ist es entscheidend, frühzeitig Kinder für das Ehrenamt zu begeistern.&lt;/p>&lt;h2>Spielerischer Einstieg ab sechs Jahren&lt;/h2>&lt;p>Bisher konnten Kinder unter zwölf Jahren nicht offiziell in die Feuerwehr eingebunden werden. Mit der geplanten Kinderfeuerwehr ändert sich das: Bereits ab sechs Jahren dürfen sie teilnehmen und erste Erfahrungen sammeln. Die Aktivitäten sind altersgerecht und beinhalten Bastelangebote sowie erste Einblicke in die Brandschutzerziehung. Die Kinder lernen dabei nicht nur die Feuerwehrtechnik kennen, sondern werden auch für Teamarbeit und Verantwortung sensibilisiert.Damit die Kinder bestmöglich geschützt sind, ist die Gemeinde als Träger eingebunden. Das gewährleistet, dass die jungen Mitglieder über die Kommune versichert sind. Ab dem zwölften Lebensjahr können die Kinder dann in die Jugendfeuerwehr wechseln, wo sie gezielt auf den aktiven Dienst vorbereitet werden. Die Feuerwehr schafft somit eine durchgehende Nachwuchsstruktur von der frühen Kindheit bis zum ehrenamtlichen Einsatz in der aktiven Mannschaft.&lt;/p>&lt;h2>Antrag an die Gemeinde in Vorbereitung&lt;/h2>&lt;p>Die nächsten Schritte zur Umsetzung sind bereits eingeleitet. Ein offizieller Antrag an die Gemeinde ist in Vorbereitung, um die Kinderfeuerwehr fest in die bestehende Feuerwehrstruktur einzubinden. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass dieser Schritt notwendig ist, um mit anderen Organisationen und Vereinen gleichzuziehen, die oft früher an potenzielle Nachwuchsmitglieder herantreten. Auch wenn es noch keinen festen Starttermin gibt, wurden bei der Versammlung bereits erste Konzepte präsentiert. Ziel ist es, den Kindern mit qualifizierter Betreuung und spannenden Angeboten ein attraktives und lehrreiches Programm zu bieten. Mit der geplanten Kinderfeuerwehr sichert Langenpreising nicht nur die Zukunft des Ehrenamts, sondern investiert auch in die Sicherheit und den Zusammenhalt der Gemeinde.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/Wm1ZeFlUZzFaamd0WWpBNbVh0iMYbWL0RcOhhZP-TfylVX7JH6HWHCtm8G1CpF6qgb8ZexLeL44YgMePDtCtMmPcSMOlsTRJwmBck_RsjOjSdkkKtcfY8TbOcr1eIeS3-gd8lLwYsKr7t2HIfgcuHugCW-UzY3d2KJO1bAldu5E=?preset=fullhd" length="236850"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/kinderfeuerwehr-langenpreising/cnt-id-ps-08ed56f3-9ef1-437e-8b28-ac8673cfdfd0</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-08ed56f3-9ef1-437e-8b28-ac8673cfdfd0</guid><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 09:04:00 +0100</pubDate></item><item><title>An die Spitze</title><description>&lt;p>Bogenschützen Dachau I sind Tabellenführer&lt;/p>&lt;p>Für die erste Ligamannschaft der Dachauer Bogenschützen ging es kürzlich bereits in die dritte Runde. In der Bayernliga Süd duellierte sich das Team – bestehend aus Philipp Weiß, Anton Hantschmann, Sebastian Friedrich und Lena Wenzel – mit ihren sieben weiteren Kontrahenten in Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>Die Dachauer starteten zunächst einmal durchwachsen in den Wettbewerb. Gegen die vermeintlich etwas schwächeren Mannschaften mussten sie bereits zu Beginn des Wettkampfes schießen und holten drei Matches in Folge ein Unentschieden und damit nur einen, von möglichen zwei Punkten. Der erste souveräne Sieg konnte dann im vierten Duell gegen die BS Sittenbach geholt werden. Hier wurde der Satz mit 6:0 Punkten gewonnen.&lt;/p>&lt;p>Weitaus knapper gingen die letzten vier Matches aus. Jedes war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, das dennoch mit einem Satzsieg von 6:4 Punkten gewonnen werden konnte. Mit dieser aufgebrachten Nervenstärke und fantastischen Schießergebnissen haben sich nun die Bogenschützen Dachau I an die Spitze der Tabelle gesetzt. Mit 31:11 Punkten 111:81 Sätzen haben sie eine gute Ausgangslage für den letzten Ligatag.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T1Raa1l6QXpaamd0TkdVeht8X2CwlW_PbQsEHkD2dfwYjI_VL3gOEeu143QDgYn0d7pgxuRG--cC9Lldoi8MIyMKTAtobN4npI523ZO_dqJbjawHioqZ643nAS9vu89uMERXHYxCpbROW66NCMUeouo_UcVsuiqe2bibEjR4jZU=?preset=fullhd" length="383486"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/an-die-spitze/cnt-id-ps-f4a4fc56-ebc8-4358-b097-da4e8da24fef</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-f4a4fc56-ebc8-4358-b097-da4e8da24fef</guid><pubDate>Mon, 20 Jan 2025 08:36:00 +0100</pubDate></item><item><title>Mehr artenreiche Mähwiesen im Landkreis Erding</title><description>&lt;p>Projekt der Regierung von Oberbayern beendet&lt;/p>&lt;p>Bunte Wiesen voller Blüten, summender Wildbienen und flatternde Schmetterlinge: Die Flachland- und Bergmähwiesen in Oberbayern gehören zu den wertvollsten und artenreichsten Lebensräumen der Region. Diese Blumenwiesen sind einst durch traditionelle Landwirtschaft mit schonender Bewirtschaftung entstanden, heute jedoch durch intensive Nutzung stark bedroht.&lt;/p>&lt;p>Im Landkreis Erding und Freising endete nun ein dreijähriges Mähwiesenprojekt, in dessen Rahmen der Zustand dieser Wiesen detailliert erfasst und erste Schritte für den langfristigen Erhalt und die Verbesserung dieser wichtigen Biotope gemeinsam mit Bewirtschaftern entwickelt wurden. Das vom Umweltministerium finanzierte Projekt begann 2022 und wurde von der Regierung von Oberbayern gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde Erding und dem Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung (ifuplan) umgesetzt. Über zwei Jahre wurden in den Projektgemeinden Erding, Kirchberg, Langenpreising, Wartenberg, Fraunberg und Moosburg an der Isar rund 376 Hektar Wiesen untersucht und der Bestand der Pflanzenarten sorgfältig dokumentiert.&lt;/p>&lt;p>Insgesamt wurden 32 Hektar direkt als artenreiche Flachland-Mähwiesen eingestuft, zusätzlich zeigten viele weitere Wiesen großes Potenzial zur Umwandlung in artenreiche Wiesen. Um die Artenvielfalt zu fördern, wurden Maßnahmen gezielt auf die Bedürfnisse der Mähwiesen abgestimmt. Um für wertvolle Pflanzenbestände und viele Insekten bessere Lebensraumbedingungen zu schaffen, wurde häufig eine „Aushagerung” empfohlen. Dabei werden übermäßigen Nährstoffe durch Düngeverzicht und Abtransport des Mahdguts reduziert. Auch das gezielte Einsäen heimischer Blütenpflanzen und das Anpassen der Mahdtermine sind mögliche Maßnahmen, die mit den Bewirtschafter:innen besprochen wurden.&lt;/p>&lt;h2>Bewirtschafter beraten&lt;/h2>&lt;p>Damit diese Maßnahmen nachhaltig wirken, sind die Bewirtschafter zu Fördermöglichkeiten beraten worden. Beispielsweise können bestimmte Mahdzeitpunkte und der Düngeverzicht auf artenreichen Wiesen im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) gefördert werden. Bewirtschafter, die Interesse am VNP haben, können sich an die untere Naturschutzbehörde am Landratsamt werden.&lt;/p>&lt;p>Doch das Projekt richtete sich nicht nur an die Landwirtschaft: Bei Wanderungen und Veranstaltungen konnten sich Interessierte vor Ort ein Bild von der Blütenpracht und Insektenvielfalt der besonderen Wiesen machen. Um diese Vielfalt zu erhalten, ist der Schutz der Mähwiesen für die Region wichtig. Zum Projektabschluss werden Informationstafeln an Wegesrändern aufgestellt, die Besucher über Entstehung, Seltenheit und Pflege der wertvollen Lebensräume informieren. Die Schönheit und Vielfalt der heimischen Mähwiesen bleibt den Bürgern der Landkreise Erding und Freising weiterhin zum Besichtigen und Erleben erhalten.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WldReVpEWXlaRFl0TnpWaFZFW6ZYV8120EP6h_zmdFhOxCiRB7TlRwOBYJ2ngAXC1dP5k9Ev1wYbLLIrLZo65L0HuGE0rTfyi7unLvodsgfRXtUWdqIehMWl9NTeyYnH78gIyhaiCRHS-eQ7D96lTuPOQOswlh7jqF_BRKp3I8c=?preset=fullhd" length="4428027"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mehr-artenreiche-maehwiesen-im-landkreis-erding/cnt-id-ps-5e1f3a0c-77ea-49d8-acc7-b2476039395c</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-5e1f3a0c-77ea-49d8-acc7-b2476039395c</guid><pubDate>Tue, 3 Dec 2024 16:29:42 +0100</pubDate></item><item><title>Preisgünstig bauen</title><description>&lt;p>Feuerwehren nehmen Anschauungsunterricht in Wang&lt;/p>&lt;p>Die Kommunen im Kreis Erding ächzen teilweise unter der Ausgabenlast für die Pflichtaufgaben. Dazu gehört auch das Feuerwehrwesen. Die Gerätehäuser sind vielerorts entweder zu klein geworden und entsprechen nicht mehr den Sicherheitsanforderungen von heute (wie in Ottenhofen), oder es muss ein Neubau her (wie in Hofkirchen und Zustorf). Die Preise, die da aufgerufen werden, lassen Räte wie Bürgermeister zusammenzucken: So wurde für ein Gerätehaus mit drei Einfahrten in Hofkirchen (Gemeinde Taufkirchen/Vils) nach Berichten aus Feuerwehr und Verwaltung mit rund vier Millionen Euro veranschlagt. Bei den Preisen für den Neubau in Zustorf (Gemeinde Langenpreising) wurde erst gar keine Zahl öffentlich, nur der dringende Wunsch, dass es billiger werden möge. So pilgern die Bürgermeister, Feuerwehrkommandanten, Feuerwehrreferenten und Gemeinderäte in den Nachbarlandkreis Freising, in die Volkmannsdorferau (Gemeinde Wang). Dort nämlich ist es gelungen, eine konkurrenzlos günstige Lösung zu realisieren, und zwar ebenfalls unter einem gewaltigen Sparzwang: Die Gemeinde Wang wurde zeitweise sogar schon zwangsverwaltet, musste dringend ihren Haushalt in Ordnung bringen – aber die Unterbringung der Feuerwehr war einfach nicht mehr tragbar. Thomas Schäffler, Kommandant der Feuerwehr Volkmannsdorferau, grinste schon, als die Gruppe aus Hofkirchen vor ihm stand. Der Vorsitzende Herbert Mayerthaler war schon beim Bäcker gewesen, hatte Brezn besorgt. Für Schäffler war es bereits die fünfte Führung durch das Gerätehaus – und er meinte, er fühle sich „wie ein hauptamtlicher Fremdenführer.“Bei der Gelegenheit kam heraus, dass auch aus Ottenhofen ganz im Süden des Landkreises Erding schon Besuch in der Volkmannsdorferau war. Dort gibt es ebenfalls konkrete Erweiterungspläne für das bestehende Gerätehaus um einen Stellplatz, und auch dort war man besorgt wegen der zu erwartenden Kosten, zumal auch in den Bestand massiv eingegriffen werden muss, um die heutigen Anforderungen an die Sicherheit, „schwarz-weiß-Trennung“ und so weiter, erfüllen zu können. Das Besondere an dem Gerätehaus in der Volkmannsdorferau ist, dass es gar nichts besonderes ist. Es ist nämlich eine simple Industrie-Stahlhalle, beplankt mit Sandwich-Paneelen. Daran angebaut ist der sogenannte „Sozialtrakt“ mit sanitären Anlagen, Kommandantenbüro, Schulungsraum, Werkstatt, Jugendraum und einem Stüberl. Dieser Teil ist konventionell errichtet worden, die Langenpreisinger denken jetzt nach ihrem Besuch an einen Holzbau. Unter dem Strich lässt sich nach groben Schätzungen von Herbert Mayerthaler ein solches Gerätehaus für weniger als die Hälfte dessen hinstellen, was für die Hofkirchener veranschlagt worden war. Mayerthaler ist vom Fach: Er hat seinen Schreibtisch im Bauamt der Gemeinde Taufkirchen. Und da wird das gewaltige Interesse der Gemeinden im Kreis Erding verständlich. Das Gerätehaus in der Volkmannsdorferau hat übrigens drei Einfahrten. Selbst aus dem Nachbarkreis Ebersberg war schon ein Bürgermeister da, will eine Besichtigung durch den Gemeinderat vorbereiten: Das kleine Bruck muss ebenfalls bauen. Dem Volkmannsdorferauer Kommandanten Thomas Schäffler wird also die Arbeit nicht ausgehen, wenn es um Führungen geht.&lt;/p>&lt;h2>„Hauptamtlicher Fremdenführer”&lt;/h2></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRFd05HUXlObVF0TTJWawO_RBxh2HrKXD00OMYc20iiYgjZ7SSQEgH2ROmuJ1Otpu2H2UQJJbflsqNPQf7zihtOZrQCo9rl0XPkgQwIyQe8493VGXwtSvEgTaJb5haMxo-wm4P0ySf7v3kMjwkFF7XcxsWcMOsQi4FcAqMq7TE=?preset=fullhd" length="234828"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa250264</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa250264</guid><pubDate>Tue, 28 Feb 2023 08:32:01 +0100</pubDate></item><item><title>Umwege nötig</title><description>&lt;p>Straßenbauarbeiten im nördlichen Landkreis stehen an&lt;/p>&lt;p>Ab März ist im Norden des Landkreises Erding mit spürbaren Verkehrsbehinderungen zu rechnen: Gleich zwei benachbarte Kommunen, nämlich der Markt Wartenberg und die Gemeinde Langenpreising, beginnen große Straßenbauvorhaben in den jeweiligen Ortsdurchfahrten. In Wartenberg geht es um die Strogenstraße, die in drei Abschnitten komplett saniert wird. Das Vorhaben ist schon länger in der Pipeline, vor allem ist bereits die Wasserleitung vom Wasserzweckverband auf der gesamten Länge ausgetauscht worden. Auch das ging nur in Abschnitten – denn an der Strecke liegen nicht nur die größten Supermärkte im Markt Wartenberg, sondern auch das Feuerwehr-Gerätehaus. Vor allem für letzteres musste einiges an Planungsleistung erbracht werden, um die ständige Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auch in der Bauphase garantieren zu können. Gebaut wird in drei Abschnitten. Der erste aus Richtung Moosburg, der zweite aus der Gegenrichtung etwa ab der Einmündung Badstraße. Der dritte wird dann den mittleren Abschnitt betreffen. Ganz grob wird damit gerechnet, dass die Baustelle bis zum Herbst laufen wird.&lt;/p>&lt;h2>Durchgangsverkehr soll weichen&lt;/h2>&lt;p>Die Nachbargemeinde Langenpreising realisiert im gleichen Zeitraum die ebenfalls schon lange geplante Neuordnung des gesamten Verkehrs aus Richtung Moosburg. Die bestehende abknickende Vorfahrt wird dafür aufgehoben. Die Kommune verfolgt damit unter anderem das Ziel, den Durchgangsverkehr aus diesem Teil des Ortes herauszuhalten. Genau für diesen Durchgangsverkehr war ja auch der Autobahnzubringer gebaut worden: Dieser führt an Langenpreising vorbei. Bei der Gelegenheit wird auch der erste Teil der ehemaligen Staatsstraße, die nach Fertigstellung des Autobahnzubringers zur Gemeindeverbindungsstraße abgestuft worden ist, in Angriff genommen. Gerade diese Straße ist in einem geradezu erbärmlichen Zustand und wartet schon länger auf eine Sanierung. Auch hier wird mit einer Bauzeit bis in den Herbst hinein gerechnet. Damit entfällt aber auch ein beliebter sogenannter Schleichweg nach Wartenberg. Als dort gebaut wurde, waren auffällig viele Verkehrsteilnehmer durch Langenpreising hindurch und dann durch den Tunnel unter dem Kanal Richtung Kreisverkehr bei Wartenberg gefahren. Genau das funktioniert jetzt nicht mehr – und das hat dann natürlich deutlich weiträumigere Umleitungen zur Folge. Genau für diese Planung der Umleitung lag bei Redaktionsschluss noch nichts vor. Dass es kompliziert werden könnte, darf als sicher gelten. Alle, die in diesem Bereich des Landkreises Erding unterwegs sind, müssen mit verlängerten Reisezeiten rechnen. In diesen Wochen geht die Gemeinde Langenpreising daran, auch die Frage der Bezuschussung zu klären. Der Bauzeitenplan im Markt Wartenberg wird ebenfalls in diesen Wochen abgeschlossen. Erst vor kurzer Zeit war es gelungen, überhaupt eine Baufirma für das Vorhaben zu bekommen. Das hat Bürgermeister Christian Pröbst in einer öffentlichen Sitzung bekannt gegeben. Intensive Information der unmittelbaren Anlieger wurde im Vorfeld der Baumaßnahme bereits zugesagt.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJRMU1EZ3lNakl0WW1RMPgDCqcuCPUuc64ILzG8nz5tsFTtpgyn_SOgdEcXMu0hKBbm7j8T7KaHDZGMAtwHfOysqs2XENBnasPLgajBOT2rMX-_hlfyQXJZambe9BURMQe-mGANdSPUKdZ_6ozGj9ak6KI5Cnq91OgOI7ns4Ks=?preset=fullhd" length="359122"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/umwege-noetig/cnt-id-ps-7f11e0f9-6e12-4e31-b027-fca2f995a1b4</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/article/id/ps-7f11e0f9-6e12-4e31-b027-fca2f995a1b4</guid><pubDate>Tue, 21 Feb 2023 09:38:51 +0100</pubDate></item><item><title>Mit Wissen Leben retten</title><description>&lt;p>Langenpreising hat eine Schule für Kampfmittelräumung&lt;/p>&lt;p>Es ist die einzige Schule in ganz Süddeutschland, die das macht: Aus- und Weiterbildung von Menschen, die sich berufsmäßig mit Explosivstoffen oder gar Kampfmitteln befassen. Sie sitzt in Langenpreising, heißt EMC, und an der Spitze steht eine Frau: Eveline Zwehn.Es sind, wie der leitende Feuerwerker Peter Waffler erst unlängst im Gemeinderat berichtete, fünf bis sechs Lehrgänge pro Jahr, die unter anderem vom Flughafen in München nachgefragt werden. Zwei Jahre dauerte das Genehmigungsverfahren für diese Ausbildungsstätte, das 2017 abgeschlossen werden konnte. Jetzt geht es an die Praxis, und da wird dann auch mit echtem Sprengstoff hantiert. Dazu geht man in eine Kiesgrube, die der Gemeinde gehört. Auch der Pächter, der den Kiesabbau betreibt, hat dem zugestimmt.Bis zu 100 Gramm Sprengstoff dürfen dort dem Genehmigungsbescheid der Regierung von Oberbayern zufolge zur Explosion gebracht werden. Auch die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Erding hat dieser Sache schon zugestimmt. Hanspeter Hollack, Mitglied der Geschäftsleitung, bezeichnete die Genehmigung als auf ein Jahr befristet, erst einmal. Direkt neben dem Gebäude im Gewerbegebiet „In der Au“ in Langenpreising hat die Schule ein echtes Übungsgelände, auf dem auch das stattfinden soll, was Waffler „Gewöhnungssprengungen“ nennt: Gerade mal ein Gramm Sprengstoff verursacht dort weniger Lärm als ein Silvesterknaller. Im Gemeinderat sah man allerdings nach der jüngsten Sitzung noch einigen Klärungsbedarf, aber das hat mit einer etwas verunglückten Informationspolitik der Verwaltung zu tun. Der Antrag zur Genehmigung dieser Übungssprengungen ist nämlich vom vergangenen Sommer und damit etwa ein halbes Jahr alt. Nun gibt es auch Böllerschützen in der Gemeinde, und deren „Lärmgeräte“, wie sie im Gesetz heißen, sorgen für ganz andere Schalldrücke. Hollack gab sich darum zuversichtlich, dass es mit den noch ausstehenden zwei bis drei Sprengungen für dieses Jahr – und um mehr gehe es nicht – keine Probleme geben werde.Dass keine andere Schule in Süddeutschland auf diesem Stand ist, klingt verwunderlich. Vier Schulen sind es bundesweit, wie Eveline Zwehn einmal gegenüber Medienvertretern geäußert hat. Aber der Bedarf ist da, die Zahl der Kurse zeigt das deutlich. Bei EMC geht es aber auch weltweit um Kampfmittelbeseitigung. Eine so eindrucksvolle wie bedrückende Lehrsammlung in den Räumen der Schule dokumentiert den perfiden Erfindungsreichtum des Menschen, wenn es um das Töten geht. Das Übungsgelände am Rand der Gemeinde schafft die Möglichkeit, das Erkennen und Freilegen von Kampfmitteln systematisch zu trainieren. Ein Baggerfahrer, der eine rostige Bodenveränderung bei seiner Arbeit richtig interpretiert, kann mit diesem Wissen sein Leben und das seiner Kollegen schützen, wenn er richtig reagiert, bevor der Blindgänger am Ende, ausgelöst durch die Baggerschaufel, doch noch hochgeht. kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TURFeFkyUTNZVEV0TVRjeZ18JHDZG9siNU0FoFtbLEvIEGnwuJO57xCPaQBnPZPvleCSQT8zeADrxIrYOzLYDZJp_z7eFrYJ_PQx_1E9XiZpQmV0eJZtolQRqTFTudPQFkSqg5XyQJV6Uq6BEiUSPXVXSuWQgLII06jMrzFk14g=?preset=fullhd" length="788328"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa214668</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa214668</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 04:13:54 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Vorfahrt übersehen</title><description>&lt;p>Keine schwerwiegenden Verletzungen zogen sich zwei Autofahrer bei einem spektakulären Unfall in den frühen Morgenstunden des 4. April zu.&lt;/p>&lt;p>Keine schwerwiegenden Verletzungen zogen sich zwei Autofahrer bei einem spektakulären Unfall in den frühen Morgenstunden des 4. April zu.&lt;/p>&lt;p>Der Unfallverursacher hatte beim Linksabbiegen kurz vor dem Isarkanal ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen. Dessen Fahrerin konnte ihren Wagen nicht mehr bremsen, sodass er in das abbiegende Auto krachte. Das Auto des Unfallverursachers überschlug sich daraufhin und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Mann zog sich Verletzungen an einem Arm, die Frau an einem Bein zu. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich der Gesamtsachschaden auf rund 21.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa189658</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa189658</guid><pubDate>Thu, 6 Apr 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Bürgermeisterwahl Langenpreising 2014</title><description>&lt;p>Die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl in Langenpreising vom 16. März 2014.&lt;/p>&lt;p>Die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl in Langenpreising vom 16. März 2014.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Kommunalwahlen 2014 im Großraum München&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>Die Ergebnisse&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa146830</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa146830</guid><pubDate>Sun, 16 Mar 2014 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Gemeinderatswahl Langenpreising 2014</title><description>&lt;p>Die Ergebnisse der Gemeinderatswahl in Langenpreising vom 16. März 2014.&lt;/p>&lt;p>Die Ergebnisse der Gemeinderatswahl in Langenpreising vom 16. März 2014.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Kommunalwahlen 2014 im Großraum München&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>Die Ergebnisse&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa146856</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa146856</guid><pubDate>Sun, 16 Mar 2014 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · A 92: Pläne für Tank- und Rastanlage öffentlich</title><description>&lt;p>Die Regierung von Oberbayern leitet Planfeststellungsverfahren ein für den Neubau der bewirtschafteten Tank- und Rastanlage Isartal an der Bundesautobahn A 92 auf dem Gebiet der Gemeinde Langenpreising, Landkreis Erding.&lt;/p>&lt;p>Die Regierung von Oberbayern leitet Planfeststellungsverfahren ein für den Neubau der bewirtschafteten Tank- und Rastanlage Isartal an der Bundesautobahn A 92 auf dem Gebiet der Gemeinde Langenpreising, Landkreis Erding.&lt;/p>&lt;p>Die Autobahndirektion Südbayern will die Bundesautobahn A 92, an der bisher nur zwei private Autohöfe an der Anschlussstelle Wörth a.d.Isar, sowie vier unbewirtschaftete Rastanlagen mit WC (PWC-Anlagen) vorhanden sind, mit der bewirtschafteten Tank- und Rastanlage Isartal auf dem Gebiet der Gemeinde Langenpreising ausstatten. Sie soll zum einen den Verkehrsteilnehmern zur Erholung und Versorgung zur Verfügung stehen, zum anderen aber vor allem auch den Fahrern des Güterverkehrs die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten ermöglichen.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Einwendungen sind bis 12. März möglich&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>Die Rastanlage soll mit&lt;/p>&lt;p>114 PKW-Stellplätzen, 5 Stellplätzen für Busse,&lt;/p>&lt;p>7 Stellplätzen für Pkw mit Anhänger, 112 Stellplätzen für Lkw und einem Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte ausgestattet werden. Die Regierung von Oberbayern hat hierzu jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Die Planunterlagen werden im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg einen Monat öffentlich ausgelegt und können dort während der Dienststunden eingesehen werden: vom 27. Januar bis 26. Februar im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg, Zimmer 118 (1. Stock), Marktplatz 8. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, Montags bis Mittwochs zusätzlich 13 bis 15 Uhr, donnerstags zusätzlich 13 bis 18 Uhr. Die Planunterlagen sind zudem ab 27. Januar auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern unter  www.regierung.oberbayern.bayern.de abrufbar.&lt;/p>&lt;p>Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann Einwendungen gegen den Plan bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, bis 12. März, schriftlich oder zur Niederschrift der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg, Zimmer 118 (1. Stock), Marktplatz 8, 85456 Wartenberg oder bei der Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München, Zimmer 4128, erheben.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa144294</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa144294</guid><pubDate>Fri, 24 Jan 2014 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Müll geriet in Brand</title><description>&lt;p>Am Montag trocknete ein 84jähriger Rentner seine geernteten Nüsse in einem Plastiknetzsack auf einem Holzofen. Nachdem der Sack riss, brachte er diesen zur Abfallecke in den Hof.&lt;/p>&lt;p>Am Montag trocknete ein 84jähriger Rentner seine geernteten Nüsse in einem Plastiknetzsack auf einem Holzofen. Nachdem der Sack riss, brachte er diesen zur Abfallecke in den Hof.&lt;/p>&lt;p>Nach einem kleinen Nickerchen musste der 84jährige Mann feststellen, dass die Abfallecke brannte und bereits die angrenzende Ofenbauer-Werkstatt sowie ein Pkw Hyundai in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Zum Löschen des Brandes waren die Freiwilligen Feuerwehren Langenpreising, Moosburg und Wartenberg im Einsatz. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa140497</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa140497</guid><pubDate>Sun, 27 Oct 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Planung für neue Anlage an der A 92 läuft</title><description>&lt;p>Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren für die neue Tank- und Rastanlage »Isartal« an der A92, im Bereich des Langenpreisinger Ortsteils Zustorf anlaufen. Gegenüber der ersten Planung vom Februar (der Kurier Erding berichtete) hat sich die Zahl der vorgesehenen Pkw-Stellplätze leicht auf 114 erhöht.&lt;/p>&lt;p>Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren für die neue Tank- und Rastanlage »Isartal« an der A92, im Bereich des Langenpreisinger Ortsteils Zustorf anlaufen. Gegenüber der ersten Planung vom Februar (der Kurier Erding berichtete) hat sich die Zahl der vorgesehenen Pkw-Stellplätze leicht auf 114 erhöht.&lt;/p>&lt;p>Dagegen bleibt es bei 110 Lkw-Parkmöglichkeiten. Gerade der bisherige Mangel an diesen ist der Auslöser für die Planungen. Denn die Tank- und Rastanlage »Isartal« ist Teil eines großen Programms des Bundes, der 197 Anlagen ausbaut oder neu anlegt, um dem wachsenden Bedarf an Parkplätzen für Lastwagen gerecht zu werden. Dieser wachsende Bedarf erklärt sich aus den verschärften Bestimmungen über Lenk- und Ruhezeiten der Brummi-Kapitäne, die für die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen ihre Fahrzeuge natürlich irgendwo abstellen müssen. Schon jetzt sind die vorhandenen Parkplätze »Moosburger Au« in beiden Fahrtrichtungen zeitweise überfüllt, was Lkw-Stellplätze angeht. Und der Schwerverkehr wird auf der A92 nach Aussagen der Autobahndirektion Südbayern noch zunehmen, wenn die B15 in Niederbayern weiter ausgebaut wird.&lt;/p>&lt;p>Josef Seebacher von der Autobahndirektion machte deutlich, dass der vorgesehene Platz nach einem langwierigen Verfahren als der am besten geeignete angesehen worden sei. Die Tank- und Rastanlage wird an der nördlichen Seite der Autobahn geplant, also an der Fahrtrichtung München. Allerdings wird eine Zufahrt auch aus der Gegenrichtung möglich sein. Die neue Anlage wird nach ­Informationen der Gemeindeverwaltung Langenpreising ein integrativer Bestandteil der Autobahn, was bedeutet, dass diese Tank- und Rastanlage nur von der Autobahn her anfahrbar sein wird. Für Langenpreising bedeutet das die Chance auf eine ganze Reihe von Arbeitsplätzen, allerdings gibt es auch Kritik &#x96; vor allem aus den Reihen der CSU. So verlangte Gemeinderat Albert Deutinger, dass lieber die vorhandenen Parkplätze »Moosburger Au«, die auf der Gemarkung Langenpreising liegen, ausgebaut werden sollten.&lt;/p>&lt;p>Der Hintergrund ist, dass die Gemeinde gern in diesem Bereich Gewerbeflächen ausweisen würde. Seebacher musste diesen Wünschen eine Absage erteilen: Dann würde die Autobahndirektion mit ihren Plänen in vorhandene Biotopflächen eingreifen. Das gehe einfach nicht. Dabei sei der Gedanke, vorhandene Parkplätze auszubauen, im Prinzip nicht schlecht, so Seebacher weiter. Gerade Anlagen mit Toiletten würden vermehrt ausgebaut. Das gehe so weit, dass Parkplätze ohne sanitäre Einrichtungen über kurz oder lang dicht gemacht werden sollten. Ein Ausbau setze aber eine ausreichende Gesamtzahl von Stellplätzen voraus, deutete Seebacher an: »Wir bauen aus, wo wir können. Dort in der Nähe der Anschlussstelle Moosburg Süd können das die Autobahnbauer eben nicht.« sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa139537</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa139537</guid><pubDate>Wed, 2 Oct 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Ein Tag für die Jugend</title><description>&lt;p>Das Hochwasser war noch nicht ganz verdaut, da setzte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Langenpreising mit der Jugendausbildung ein deutliches Zeichen &#x96; und ihre Tradition fort, einmal im Jahr einen ganzen Tag für den Nachwuchs einzulegen.&lt;/p>&lt;p>Das Hochwasser war noch nicht ganz verdaut, da setzte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Langenpreising mit der Jugendausbildung ein deutliches Zeichen &#x96; und ihre Tradition fort, einmal im Jahr einen ganzen Tag für den Nachwuchs einzulegen.&lt;/p>&lt;p>&#x84;Die Turnhalle brennt, der benachbarte Kindergarten ist gefährdet.&#x93; So lautete die Lagemeldung der Jugendleiterin Nathalie Kienmüller-Stadler. So etwas hätte normalerweise einen Großalarm ausgelöst &#x96; aber hier ging es ja darum, dass die 20 Jugendlichen zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Sie bauten die Löschwasserversorgung von zwei Hydranten her auf, und vergaßen auch das Spülen nicht vor dem Anschluss an das Löschgruppenfahrzeug. Schnell hieß es: &#x84;Wasser Marsch!&#x93;&lt;/p>&lt;p>Acht Freiwillige der aktiven Mannschaft hatten sich Zeit genommen, um die Ausbildung zu unterstützen. Das war nicht leicht, denn die Langenpreisinger Wehr gehört selbst zu den Hochwassergeschädigten: Ein Keller im Ortsteil Pottenau, in dem die Floriansjünger Material für Feste einlagern, stand unter Wasser. Während der Nachwuchs übte, waren die Großen beschäftigt, das eigene Material trocken zu legen. Tags zuvor hatten ihre jungen Kameraden eine wichtige Prüfung zu bestehen: Die Deutsche Jugendspange der Stufen eins und zwei legten sie ab, mit den Kameraden aus dem Nachbarort Zustorf.&lt;/p>&lt;p>Für die Feuerwehr Langenpreising ist intensive Jugendarbeit enorm wichtig &#x96; anders ist die Personalstärke bei den Aktiven nicht zu halten. Und die Einsatzbelastung ist, bedingt durch die Nähe zur Autobahn, aber auch durch den eigenen &#x84;First Responder&#x93;, erheblich. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa135179</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa135179</guid><pubDate>Sat, 15 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wartenberg/Langenpreising · Wohin mit dem Supermarkt?</title><description>&lt;p>Der Streit zwischen Langenpreising und Wartenberg über das von Langenpreising geplante Gewerbegebiet &#x84;Südlich Isarkanal&#x93; direkt an der Gemarkungsgrenze zu Wartenberg wird vielleicht das Bundesverwaltungsgericht beschäftigen.&lt;/p>&lt;p>Der Streit zwischen Langenpreising und Wartenberg über das von Langenpreising geplante Gewerbegebiet &#x84;Südlich Isarkanal&#x93; direkt an der Gemarkungsgrenze zu Wartenberg wird vielleicht das Bundesverwaltungsgericht beschäftigen.&lt;/p>&lt;p>Der Rat der Gemeinde Langenpreising jedenfalls hat gegen das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs Rechtsmittel beschlossen. Die Entscheidung fiel dabei nicht einstimmig: Bürgermeister Peter Deimel und Gemeinderat Max Danner (Beide FW) waren des Streits überdrüssig. Die Gemeinde wird erst einmal Beschwerde gegen die Nicht-Zulassung der Revision einlegen müssen. Der Verwaltungsgerichtshof hatte nämlich keine Berufung gegen das Urteil, in dem es den Bebauungsplan komplett aufgehoben und damit der Klage Wartenbergs recht gegeben hatte, zugelassen.&lt;/p>&lt;p>Hintergrund ist ein in dem Baugebiet geplanter Supermarkt, den Wartenberg selbst gerne hätte &#x96; in Sichtweite des Planungsgebietes, bloß eben jenseits der Gemarkungsgrenze. Inzwischen wird auch öffentlich gesagt, dass in beiden Fällen Edeka der Gesprächspartner war. Nur hat auch Wartenberg diesen Markt noch nicht sicher. Ein Gutachten, das die Langenpreisinger haben anfertigen lassen, sagt aus, dass im Fall der Errichtung eines Supermarktes in diesem Bereich ein bereits vorhandener Markt werde schließen müssen. Genau das ist inzwischen sogar passiert, ohne dass ein neuer Vollsortimenter dort eröffnet hätte.&lt;/p>&lt;p>Wartenbergs zweiter Bürgermeister August Groh reagierte mit völligem Unverständnis auf das Vorgehen der Nachbargemeinde. Der Nichtzulassungsbeschwerde räumt er keinerlei Chancen ein. Wer die Kosten dieses weiteren Verfahrens trägt ist derweil noch offen. Das Gebiet ist in privatem Besitz, und der Eigentümer will hier das Gewerbegebiet entwickeln. Ein Gedanke von Gemeinderat Albert Deutinger (CSU) im Langenpreisinger Gemeinderat, dieser solle die Verfahrenskosten tragen, wurde nicht weiter verfolgt. Inzwischen wächst die Kritik, dass die Gemeinde Langenpreising öffentliche Gelder für die Privatinteressen eines Einzelnen einsetzt. Die Kritik aus Langenpreising selbst an diesem Gewerbegebiet, dass damit dem örtlichen Lebensmittel-Einzelhandel der Garaus gemacht werden könnte, hat sich inzwischen auf dramatische Weise erübrigt: Der einzige Lebensmittelmarkt mitten in Langenpreising hat nun angekündigt, in einem Jahr seine Pforten zu schließen. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa133690</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa133690</guid><pubDate>Tue, 30 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Ein Viertel abgespeckt</title><description>&lt;p>Der Geldbedarf des Inselstaates Zypern wächst in imposante Dimensionen hinein, mit der &#x84;Systemrelevanz&#x93; der Gemeinde Langenpreising ist es nicht so weit her. Die Gemeinde im Norden des Landkreises braucht auch nicht ganz so viel frisches Geld: &#x84;nur&#x93; drei Millionen Euro.&lt;/p>&lt;p>Der Geldbedarf des Inselstaates Zypern wächst in imposante Dimensionen hinein, mit der &#x84;Systemrelevanz&#x93; der Gemeinde Langenpreising ist es nicht so weit her. Die Gemeinde im Norden des Landkreises braucht auch nicht ganz so viel frisches Geld: &#x84;nur&#x93; drei Millionen Euro.&lt;/p>&lt;p>Die politisch Verantwortlichen aber machten sich mindestens so viele Gedanken darüber wie die EU-Finanzminister über Zypern. Die Millionen werden nach dem Willen des Rates investiert: Die Gemeinde hat die planerischen Voraussetzungen für die Schaffung eines Gewerbegebietes geschaffen, und jetzt muss natürlich die Erschließung vorfinanziert werden, was einen erheblichen Teil der Summe ausmacht. Bürgermeister Peter Deimel (FWG) sieht den massiven Geldbedarf darum wenig kritisch: &#x84;Das kriegen wir ja wieder rein.&#x93; Tatsächlich konnte er bereits mit ernsthaften Interessenten aufwarten, so dass eine halbe Million aus Grundstücksverkäufen wieder auf der Einnahmenseite eingetragen werden konnte.&lt;/p>&lt;p>Die Denkarbeit des Gremiums hatte Erfolg: Ursprünglich hätte die Netto-Kreditaufnahme nämlich vier Millionen Euro betragen sollen. Bei der Vorberatung des Haushalts im Hauptausschuss des Gemeinderats gingen die Gemeinderäte das Zahlenwerk durch, strichen hier etwas, gaben da etwas zu, unter dem Strich kam etwas weniger heraus an Ausgaben. Außerdem realisierten sie eine ordentliche Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt. Als Kämmerer Anton Sellmeier dann einen Strich drunter machte und sagte: &#x84;So kommt eine Kreditaufnahme von vier Millionen Euro raus&#x93;, fiel einigen Räten der Kinnladen herunter. Damit hatten sie nicht gerechnet. Besonders schlimm: In den nächsten Jahren sieht es kaum besser aus. Da müssen sich die Langenpreisinger ihre Grundschule vornehmen, die mit zwei Millionen Euro im Finanzplan für 2014 steht. Es begann eine hektische Suche nach Einsparungsmöglichkeiten. Max Danner (FWG) wurde fündig: Beim Ortsteil Zustorf will die Gemeinde ein Neubaugebiet ausweisen. Dafür stehen Grunderwerbskosten von einer Million Euro an.Wenn man diese Million aus dem Etat streicht, aber als ­Verpflichtungsermächtigung für 2014 in den Haushalt schreibt, kann die Gemeinde die Verhandlungen weiterführen, ohne dass die Kosten für den Grunderwerb heuer noch kassenwirksam werden. Mit diesem Rechentrick werden die Ausgaben zwar per se nicht eingespart, aber auf das nächste Jahr verschoben, stehen also für den kommenden Haushaltsplan schon fest. Dankbar nahm der Ausschuss diesen Gedanken auf.&lt;/p>&lt;p>Bürgermeister Peter Deimel (FWG) hatte ohne auf Widerspruch zu stoßen darauf verwiesen, dass er ja den Auftrag hatte, das Projekt voranzubringen, und dass es darum natürlich im Haushalt auftauchen müsse. Zur Disposition steht noch der Kirchenweg in Zustorf mit Ausbaukosten von einer viertel Million Euro. Einen Antrag von Konrad Danner (FWG) im Gemeinderat bei der Schlussberatung lehnte das Gremium mehrheitlich ab, eben hauptsächlich mit Hinweis auf die wohl unveränderte Finanzlage im kommenden Jahr. Gerade dieses Straßenbauprojekt schiebe der Rat schon Jahre vor sich her, hieß es. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa132562</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa132562</guid><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Für den Ort</title><description>&lt;p>Aus einem handfesten kommunalpolitischen Streit, der sehr nach Vorwahlkampf ausgesehen hat und teilweise auch schon mit persönlichen Angriffen vonstatten ging, ist eine gemeinsame Initiative der ehemaligen Kontrahenten geworden.&lt;/p>&lt;p>Aus einem handfesten kommunalpolitischen Streit, der sehr nach Vorwahlkampf ausgesehen hat und teilweise auch schon mit persönlichen Angriffen vonstatten ging, ist eine gemeinsame Initiative der ehemaligen Kontrahenten geworden.&lt;/p>&lt;p>Der Bürgermeister verschickt sogar die Einladungen zu Veranstaltungen der &#x84;Interessengemeinschaft Ortsmitte Langenpreising&#x93; und unterstützt diese nach Kräften. Zuvor allerdings hatte es gewaltig geraucht in der Gemeinde im Norden des Landkreises. Es ging um die Frage, ob ein gemeindeeigenes Grundstück in der Ortsmitte für die Erweiterung des Friedhofes und ein Wohn- und Geschäftshaus verwendet werden soll oder nicht. Es drohte gar ein Bürgerentscheid. Die Initiatoren hatten sehr schnell die erforderliche Zahl von Unterschriften beisammen. Jetzt sieht alles ganz anders aus: Nicht nur, dass man jetzt an einem Tisch sitzt, ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte erarbeiten und dafür sogar Zuschüsse des Landes bekommen will, der Gemeinderat hat auch viel Dampf aus der Debatte genommen, indem er die Verkaufserlöse für das Grundstück aus dem Etat gestrichen hat.&lt;/p>&lt;p>Der Nachtragshaushalt für das laufende Jahr enthält diese erhebliche Summe nicht mehr. Auf der anderen Seite fehlen aber auch Ausgaben in dieser Höhe: Neues Bauland zu erwerben ist so natürlich auch nicht drin. Und da ist noch jemand, der dringend größere Beträge im Haushalt sehen möchte: Die Vertreter der Schule. Diese ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand, und die Frage, ob sie durch einen Neubau ersetzt werden soll, ist auch noch nicht geklärt. Die Gemeinde ist finanziell klamm. Das mussten bei allem guten Willen zur Zusammenarbeit die Enthusiasten in Sachen &#x84;Ortskern&#x93; erkennen.&lt;/p>&lt;p>Es war Bürgermeister Peter Deimel (FW), der schonungslos reinen Wein einschenkte: &#x84;Langenpreising steht an letzter Stelle im Landkreis, was die Steuerkraft angeht.&#x93; Die Wünsche dürften also schon deshalb nicht in den Himmel wachsen. Aber ein konkretes Ergebnis kam schon beim ersten Abend heraus: Die Frage nämlich, ob die alte Schmiede mitten im Ortskern abgerissen und Parkplätzen weichen soll, ist plötzlich wieder offen. Das Interesse der Langenpreisinger für ihre Gemeinde und deren Geschichte ist erwacht. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa127304</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa127304</guid><pubDate>Thu, 25 Oct 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · So hoch wie der Kirchturm</title><description>&lt;p>Ein Windrad, so hoch wie der Kirchturm, will Max Myrt an der Prisostraße mitten in Langenpreising errichten. Er hat dazu alle erforderlichen Gutachten vorlegen können, aber der Hauptausschuss des Langenpreisinger Gemeinderats war in seiner jüngsten Sitzung klar überfordert.&lt;/p>&lt;p>Ein Windrad, so hoch wie der Kirchturm, will Max Myrt an der Prisostraße mitten in Langenpreising errichten. Er hat dazu alle erforderlichen Gutachten vorlegen können, aber der Hauptausschuss des Langenpreisinger Gemeinderats war in seiner jüngsten Sitzung klar überfordert.&lt;/p>&lt;p>Die Genehmigung einer Windkraftanlage ist ein derart kompliziertes Verfahren, dass Bürgermeister Peter Deimel, die Verwaltung, und auch alle Mitglieder des Gremiums kapitulierten und das Thema erst mal auf die Septembersitzung des Gemeinderats vertagten.&lt;/p>&lt;p>Man wolle sich, so die einhellige Meinung, die Gutachter selbst anhören, die sollen das erläutern. Deimel hatte zuvor in die Problemstellung eingeführt. Der Mast ist mit einer Nabenhöhe von 30 Metern geplant, dazu kommt der Rotordurchmesser von sieben Metern, sodass eine Gesamthöhe von etwa des Langenpreisinger Kirchturms dabei herauskommt.&lt;/p>&lt;p>&#x84;Es gibt ein paar Sachen zu überlegen&#x93;, fing Deimel an. &#x84;Die Beschattung ist relativ hoch&#x93;, so der Bürgermeister, der ein Gutachten darüber vorliegen hat. Aber damit endete es auch schon. Deimel, selbst Naturwissenschaftler, gab zu: &#x84;Ich sag&#x92; da nichts, denn ich versteh&#x92; davon nichts.&#x93;&lt;/p>&lt;p>Aber dann ging es auch weiter: Die Lärmentwicklung könnte die Grenzwerte überschreiten, der Mindestabstand zur Wohnbebauung könnte unterschritten sein. Gefordert werde regelmäßig die dreifache Masthöhe, und die werde klar nicht erreicht.&lt;/p>&lt;p>Auch könnte damit das Gebot der Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn verletzt sein. &#x84;Ich habe Probleme mit der Anlage. Was denkt ihr darüber?&#x93; Sein Stellvertreter Andreas Steiner (SPD) brachte ein weiteres Problemfeld in die Debatte ein: Eine weitere Entwicklung der Gemeinde Langenpreising könnte durch eine solche Anlage beeinträchtigt werden.&lt;/p>&lt;p>Immer wieder &#x84;könnte&#x93;! Das reichte allen Gremiumsmitgliedern nicht für eine verantwortbare Entscheidung, zumal der Teilflächennutzungsplan, der Standorte für Windkraftanlagen ausweisen soll, noch in Arbeit ist. Und so will der Hauptausschuss die Experten einladen, die Aufklärung bringen sollen. &lt;i> sv&lt;/i>&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa125051</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa125051</guid><pubDate>Tue, 28 Aug 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Friedhof oder Seniorenzentrum?</title><description>&lt;p>In der Gemeinde Langenpreising tobt eine heftige Auseinandersetzung. Die CSU möchte mit allen Mitteln verhindern, dass ein vom Gemeinderat beschlossener Bebauungsplan, der die Erweiterung des Friedhofs auf einem gemeindeeigenen Grundstück vorsieht, vollzogen wird. Dabei ist der Bebauungsplan seinerzeit auch mit Stimmen der Christsozialen verabschiedet worden.&lt;/p>&lt;p>In der Gemeinde Langenpreising tobt eine heftige Auseinandersetzung. Die CSU möchte mit allen Mitteln verhindern, dass ein vom Gemeinderat beschlossener Bebauungsplan, der die Erweiterung des Friedhofs auf einem gemeindeeigenen Grundstück vorsieht, vollzogen wird. Dabei ist der Bebauungsplan seinerzeit auch mit Stimmen der Christsozialen verabschiedet worden.&lt;/p>&lt;p>Teilweise fielen die Beschlüsse sogar einstimmig, wie zum Beispiel, als es um die Billigung der Planung ging. Jetzt aber hat die Partei ein Bürgerbegehren angeleiert und innerhalb kürzester Zeit die erforderliche Zahl von Unterschriften zusammengetragen, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Es geht nicht nur um die Erweiterung des Friedhofs. Der Rest des Grundstücks soll nach diesem Bebauungsplan mit einem Wohn- und Geschäftshaus bebaut werden.&lt;/p>&lt;p>Dagegen wenden sich die Christsozialen auch. Sie wollen lieber ein Seniorenzentrum mit weiteren Gemeinschaftseinrichtungen dort realisiert wissen. Weil aber, wenn die Fläche für die Friedhofserweiterung herausgemessen wird, die Fläche zu klein würde, müsse die Friedhofserweiterung an anderer Stelle erfolgen, sagen sie und haben einen Plan von 1999 herausgezogen, bei dem eine Alternative aufgezeigt wird.&lt;/p>&lt;p>Schon 2009 hatte Gemeinderäten Karin Dürr sie vorgetragen, konnte sich aber seinerzeit damit nicht durchsetzen. Auch jetzt, als dieser Gedanke wieder hochkam, hatte Bürgermeister Peter Deimel bei der katholischen Kirche &#x96; dem Grundeigentümer &#x96; nachgefragt und war auf keine begeisterten Reaktionen gestoßen.&lt;/p>&lt;p>Die Einlassungen der Gemeinde, dass die Zeit langsam knapp werde, weil der Tag absehbar sei, an dem die Grabstellen ausgehen, werden von etlichen CSU-Räten nicht geteilt. Die laufende Auseinandersetzung hat aber auch weitere Vorschläge zur Dorfentwicklung auf den Tisch gebracht. So hat Gemeinderat Max Danner einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, das von der CSU gewünschte Seniorenzentrum auf das Gelände des inzwischen abgerissenen Kindergartens zu bauen. Das geplante Wohn- und Geschäftshaus sollte auch eine Arztpraxis enthalten.&lt;/p>&lt;p>Das Fehlen eines Arztes am Ort hatten mögliche Investoren für ein Seniorenzentrum in Gesprächen mit dem Bürgermeister immer wieder als Grund für eine Absage genannt. &lt;i> sy&lt;/i>&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa124019</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa124019</guid><pubDate>Thu, 19 Jul 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising/Wartenberg · Geplanter Supermarkt</title><description>&lt;p>Es droht ein weiterer Rechtsstreit zwischen den Nachbargemeinden Langenpreising und Wartenberg. Nach der geplanten Photovoltaik-Anlage im Blickfeld einiger Wartenberger Häuslebauer geht es jetzt aber um wesentlich handfestere Interessen:&lt;/p>&lt;p>Es droht ein weiterer Rechtsstreit zwischen den Nachbargemeinden Langenpreising und Wartenberg. Nach der geplanten Photovoltaik-Anlage im Blickfeld einiger Wartenberger Häuslebauer geht es jetzt aber um wesentlich handfestere Interessen:&lt;/p>&lt;p>Wie berichtet ist ein Supermarkt direkt vor der Haustür der Wartenberger geplant. Das Baugesuch hat den Hauptausschuss des Langenpreisinger Gemeinderats erreicht, und der Bebauungsplan ist in der Schlussphase des Aufstellungsverfahrens.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Weitere Artikel zum Thema&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising/Wartenberg · Zu früh gefreut Artikel vom 21.03.2013: Gericht schmettert Gewerbegebiet ab&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Erding/Wartenberg · Supermarkt gestoppt Artikel vom 17.01.2013: Gericht will &#x84;irreversible Fakten&#x93; verhindern&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Wichtiger Meilenstein Artikel vom 18.03.2012: Pläne zum Gewerbegebiet schreiten voran&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Gemeinderat sauer Artikel vom 08.09.2011: Auch Langenpreising will Gewerbe&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Wartenberg · Viel Diskussionsstoff Artikel vom 05.12.2011: Wartenberg und Langenpreising verhandeln&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>In genau diese platzte jetzt die allseits erwartete Drohung Wartenbergs mit einem neuerlichen Normenkontrollverfahren, wie schon bei der Photovoltaik-Anlage. Diese hat Wartenbergs Bürgermeister Manfred Ranft auch schon als &#x84;Nebenkriegsschauplatz&#x93; bezeichnet. Viel wichtiger sei die Frage des Lebensmittelmarktes. Diesen würde Wartenberg selbst gern bauen, und zwar in Sichtweite des jetzt in Rede stehenden Gewerbegebietes. Dass die Langenpreisinger eingedenk der Wartenberger Bedenken keinen weiteren Einzelhandel dort zulassen wollen, reicht Ranft nicht. &#x84;Das ist ein Entgegenkommen, aber keine Lösung des Problems&#x93;, zeigte er sich hart. Das Ganze wird nicht leichter dadurch, dass es genau der selbe Grundstückseigentümer ist, der gegen den Bebauungsplan für den Supermarkt in Wartenberg klagt. Dieser will die Photovoltaik-Anlage errichten und besitzt auch die Flächen, wo der Langenpreisinger Markt entstehen soll. Er hat auch das Baugesuch eingereicht.&lt;/p>&lt;p>Für Langenpreisings Bürgermeister Peter Deimel ist das ganze Thema eine Sache zwischen diesem Grundstückseigentümer und dem Markt Wartenberg. Tatsächlich gibt es einen Vertrag zwischen dem Eigentümer und der Gemeinde Langenpreising, der Letztere von allen Kosten des Verfahrens freistellt. Das für Langenpreising wichtigere Gewerbegebiet wird ohnehin an anderer Stelle realisiert. Hier steht der Bürgermeister jetzt vor einem Erfolg. Und hier hat auch der Markt Wartenberg nichts dagegen. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa121596</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa121596</guid><pubDate>Sun, 29 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Sondersitzung</title><description>&lt;p>Der Rat der Gemeinde Langenpreising wird am Dienstag, 24. April, eine Sondersitzung abhalten, bei der es einzig um die Frage gehen soll, was jetzt mit der Grundschule passieren wird. Im Raum steht ein Sanierungskonzept, das am Ende eine Million Euro kosten kann.&lt;/p>&lt;p>Der Rat der Gemeinde Langenpreising wird am Dienstag, 24. April, eine Sondersitzung abhalten, bei der es einzig um die Frage gehen soll, was jetzt mit der Grundschule passieren wird. Im Raum steht ein Sanierungskonzept, das am Ende eine Million Euro kosten kann.&lt;/p>&lt;p>Bereits Investitionen in den Altbau&lt;/p>&lt;p>Gerade wegen dieser hohen Kosten war lange Zeit auch die Rede von einem kompletten Neubau. Ganz vom Tisch ist dieser tatsächlich noch nicht, aber die Tendenz geht, weil die Gemeinde finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, hin zu einer Sanierung, nicht zuletzt auch deshalb, weil die ersten Investitionen in den Altbau bereits getätigt sind.&lt;/p>&lt;p>Wie berichtet hat die Gemeinde eine Menge Geld in die Hand nehmen müssen, um die Bestimmungen des Brandschutzes einhalten zu können. So sind Feuertreppen außen am Gebäude errichtet worden. Für die CSU-Fraktion im Gemeinderat war danach klar, dass jetzt ein Neubau nicht mehr in Betracht kommt. Es gibt aber auch noch andere Gründe: So ist die Sanierung nach wie vor billiger als der Neubau, und die Schulleitung hat sich inzwischen auch klar für eine Sanierung ausgesprochen: Der Grund: Die Räume sind so schön groß. So große Klassenzimmer werden in keinem Schulhausneubau mehr geplant. Auf der anderen Seite steht der nicht gescheit nutzbare Keller: Zu niedrige Räume, dazu feucht, lassen vor allem Bürgermeister Peter Deimel mit einem Neubau liebäugeln. In einer Bürgerversammlung nannte er einen weiteren Grund: Es werde ohnehin langfristig ohne einen Ausbau nicht gehen, nämlich dann, wenn in der Schule ein Ganztagsangebot geschaffen werden muss. Dann müsse eine Mensa her und eine Essensausgabe, und das sei mit dem bisherigen Raumangebot nicht darstellbar.&lt;/p>&lt;p>Eine Sanierung andererseits lasse sich auch in Abschnitten machen, was wiederum der Finanzlage besser entspreche, argumentieren die Befürworter.&lt;/p>&lt;p>Nach wie vor eine Energieschleuder&lt;/p>&lt;p>Dass viel gemacht werden muss, hat jetzt der Förderverein für die Grundschule in einem Brandbrief an die Verwaltung noch einmal deutlich gemacht: So ist eine energetische Sanierung unbedingt erforderlich. Das Gebäude ist nach wie vor eine Energieschleuder. Die Elektroinstallation ist nach Auffassung des Bürgermeisters komplett zu erneuern. Er sagte schon voraus: &#x84;Wenn wir da richtig anfangen, dann bleibt da nur ein Rohbau stehen!&#x93; Inzwischen gibt es darum auch schon Ansätze, erst mal eine &#x84;kleine Lösung&#x93; anzugehen. Alles das muss zu dieser Sitzung auf den Tisch. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa121052</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa121052</guid><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wartenberg/Langenpreising · Gemeinderatssitzung</title><description>&lt;p>Es wird ernst: Der Hauptausschuss des Gemeinderats von Langenpreising hat am kommenden Montag, 6. Februar, den Streitpunkt schlechthin zwischen Langenpreising und der Nachbargemeinde Wartenberg auf der Tagesordnung:&lt;/p>&lt;p>Es wird ernst: Der Hauptausschuss des Gemeinderats von Langenpreising hat am kommenden Montag, 6. Februar, den Streitpunkt schlechthin zwischen Langenpreising und der Nachbargemeinde Wartenberg auf der Tagesordnung:&lt;/p>&lt;p>&#x84;Neubau eines Lebensmittel- und Getränkemarktes im Gewerbegebiet Südlich Isarkanal&#x93; steht ganz harmlos auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr.&lt;/p>&lt;p>Der Rat der Gemeinde Langenpreising steht jetzt doppelt unter Druck: Er hat den Antrag schon eine Weile auf dem Tisch, der Bebauungsplan hat aber noch nicht Rechtskraft erlangt. Wäre der Satzungsbeschluss gefallen hätte die Nachbargemeinde im Wege der Normenkontrollklage dagegen vorgehen können. Das hat sie bei einem anderen Bebauungsplan der Langenpreisinger getan, weshalb jetzt erst einmal ein Schlichtungsverfahren unter Vorsitz eines Verwaltungsrichters in Gang gekommen ist.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Weitere Artikel zum Thema&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Erding · IHK ist für den Ausbau Artikel vom 30.03.2012: Dritte Startbahn soll Vorteile bringen&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Wichtiger Meilenstein Artikel vom 18.03.2012: Pläne zum Gewerbegebiet schreiten voran&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Gemeinderat sauer Artikel vom 08.09.2011: Auch Langenpreising will Gewerbe&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Genau deshalb hatte der Antragsteller seinen Antrag auch erst einmal zurückgenommen. Sonst hätte der Gemeinderat diesen schon vor Abschluss des genannten Schlichtungsverfahrens behandelt. Jetzt aber liegt er auf dem Tisch, und &#x96; daher der Zeitdruck &#x96; von jetzt an laufen Fristen. Wenn nämlich die Gemeinde sich nicht innerhalb von acht Wochen äußert, gilt das gemeindliche Einvernehmen als erteilt.&lt;/p>&lt;p>Nun wird das im konkreten Fall nicht so heiß gegessen, immerhin ist der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan noch nicht gefallen, und ohne diesen gibt es keine Baugenehmigung. Aber der Streitpunkt steuert auf eine Entscheidung zu. Derweil mehren sich in Wartenberg die Stimmen, dass der Lebensmittelmarkt, den die Wartenberger selbst gern hätten, dort auch nicht hin kommt. Schon gibt es Vereine, die ein Auge auf das Gelände werfen, das der Markt Wartenberg schon verkauft gesehen hatte, weshalb der Verkaufserlös auch schon ausgegeben ist. Prompt sind die Schulden im Markt Wartenberg deutlich gestiegen.&lt;/p>&lt;p>Das ganze wird zusätzlich dadurch kompliziert, dass es ein einziger Grundstückseigentümer ist, der hier aktiv ist: Dieser will eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage bauen &#x96; Gegenstand des derzeit unterbrochenen Normenkontrollverfahrens &#x96; und hat mit dem Gewerbegebiet gleich nachgelegt. Wie berichtet verweigern die Wartenberger den Anschluss an die eigene Kläranlage, obwohl diese direkt an das Gewerbegebiet angrenzt.&lt;/p>&lt;p>Diese Photovoltaik-Anlage wird jetzt zum &#x84;Nebenkriegsschauplatz&#x93; (Manfred Ranft) angesichts des Gewerbegebietes. Für reichlich Ärger ist also auch weiterhin gesorgt. Dabei kommen die beiden Bürgermeister Manfred Ranft und Peter Deimel (beide Freie Wähler) persönlich bestens miteinander aus. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/T0dVek5UVTRZVGd0WlRKbPnisXnEoLs0Rh7NvwKEGtJS3K-VFqQNLYbnK5TFTF3xngENp_QgsCxE3V1qQ17osc9DiyjS63kPEN1A4AMZ7xxpKYh0agLEdB6PFS2aoWSUTw4zzmJ1REmyX37Tg5O3pBTwaFegP0fTObnWBQ8_grs=?preset=fullhd" length="170724"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa118647</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa118647</guid><pubDate>Sat, 4 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Es droht Ungemach</title><description>&lt;p>Staatsstraße wird bei Langenpreising komplett gesperrt&lt;/p>&lt;p>Im Landkreis Erding und hier vor allem im Norden droht eine weitere "Ausnahmesituation". Zumindest, was den Straßenverkehr angeht: Die Staatsstraße 2331 von Erding über Berglern nach Moosburg wird nämlich in Höhe des Langenpreisinger Ortsteils Zustorf komplett gesperrt, weil die dortige Brücke über die Sempt durch einen Neubau ersetzt wird. Baubeginn ist nach einer Mitteilung des Staatlichen Bauamtes im Mai. Es wird mit einer mehrmonatigen Bauzeit gerechnet, und in dieser Zeit wird der Verkehr weiträumig umgeleitet. Im Gespräch ist nach vorliegenden Informationen eine Umleitung über Gaden und Oberhummel an die Bundesstraße Richtung Moosburg. In Langenpreising wird nun aufgrund von Erfahrungen, die andere Gemeinden mit derartigen Baustellen schon haben machen müssen, mit einem erheblichen Ausweichverkehr durch die Ortsteile Zustorf und Langenpreising gerechnet. Bürgermeister und Rat haben schon vor einem halben Jahr grundlegend Einigkeit darüber erzielt, dass dieser Ausweichverkehr so unattraktiv wie möglich bleiben muss. Die Straßen durch die beiden genannten Ortsteile sind Gemeindestraßen. Hier hat die Gemeinde das Sagen. Und so wurde bereits frühzeitig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer, kombiniert mit einer Tonnagebeschränkung, in öffentlicher Sitzung des Gemeinderates diskutiert. Bürgermeister Peter Deimel ist entschlossen, diese Überlegungen jetzt auch in konkrete verkehrsrechtliche Anordnungen münden zu lassen. Dazu allerdings braucht er einen Beschluss des Gemeinderates. Natürlich wollte er diesem Beschluss nicht vorgreifen, als er mit der Redaktion dieses Thema ansprach. Gleichwohl muss er eine konkrete Beschlussvorlage verfassen. Er zeigte sich in dem Gespräch ausgezeichnet vorbereitet, denn er hatte bereits einen Umleitungsplanentwurf auf dem Tisch. Er deutete an, dass dieser die Befürchtungen des Gemeinderates von Langenpreising bestätigen könnte. Er wusste aber auch: „Das macht alles nur dann Sinn, wenn man es auch kontrolliert.“ Genau diese Möglichkeit einer Kontrolle hat die Gemeinde Langenpreising geschaffen: Sie ist Mitglied im Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung. Dieser Vertrag mit dem Zweckverband schließt die Überwachung des fließenden Verkehrs ein. Damit hat die Gemeinde technisch die Möglichkeit geschaffen, diesen Schleichverkehr durch Zustorf und Langenpreising auch tatsächlich zu kontrollieren. Alles das wird der Gemeinderat noch zu einer endgültigen Beschlussfassung auf den Tisch bekommen. Grundsätzlich aber schaffte dieser Brückenneubau für die Gemeinde Langenpreising einige durchaus angenehme Perspektiven: Der Neubau wird doch breiter als der Bestand. Damit ergibt sich für die Gemeinde Langenpreising die Möglichkeit, das Radwegenetz gerade in diesem Bereich weiter zu entwickeln. Gerade das Radwegenetz war einer der Schwerpunkte im vergangenen Kommunalwahlkampf. Damit kann die Verwaltung bereits zu Beginn der neuen Wahlperiode, was das angeht, einen Teilvollzug melden: Die Grundstücksfragen für die Weiterentwicklung des Radwegenetzes in diesem Bereich sind nämlich tatsächlich schon recht weit gediehen. Damit ist wegen dieses Neubaus in der Gemeinde Langenpreising niemand wirklich dauerhaft böse. kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpGbE5tWTVPR1F0TUdZepV7owqrBh6gfHoG2Axpcm9pf64E_881Bx2GPUP03e1zkoIIOY8uBg2sdLdmseaueuRTnYzlZxF7rhN1up_6mYg5pCznaGGof-yZWD1-8Nqdr2XqWYbtI8O2ic3Oo7ROP9EuuAP4aV_ubm6VgzSyS1Y=?preset=fullhd" length="521288"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa229474</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa229474</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 02:58:51 +0100</pubDate></item><item><title>Kampf gegen die Müll-Flut</title><description>&lt;p>„Wegschauen ist einfach, aufheben auch“&lt;/p>&lt;p>Sie sammeln genau den Müll, den achtlose Zeitgenossen überall herumliegen lassen: „Unfairmüllt“ heißen die Pioniere aus dem Norden des Landkreises. In Langenpreising kämpfen diese Menschen nicht nur gegen den Müll auf der Straße, sondern stellen sich breiter auf: Sie wollen das Übel bei der Wurzel packen, wollen vor allem auf Verpackungsmüll schon im Laden verzichten. Sie gehen in Kindergärten, organisieren Veranstaltungen, wollen auf diese Weise Bewusstsein bilden in der Bevölkerung. Ein Partner dabei: Der Dorfladen in Langenpreising, wo auch schon nach Möglichkeit Müll vermieden wird.Die zweite Gruppe ist in der Herzogstadt aktiv, heißt „Müll überall“ und hat diesen Namen bewusst gewählt, um damit auch gleich einen Appell zu verbinden. „Wegschauen ist einfach, aufheben auch“, so der Untertitel, und der ist nun wahrlich Programm. Gnadenlos halten die jungen Leute der Gesellschaft den Spiegel vor, etwa der Sprayer-Szene, die sich doch selbst gar so gern als avantgardistisch und hipp wahrnimmt. Wenn dann aber wie in Erding nach einer wohl größeren Aktion 40 Spraydosen von den Freiwilligen wieder aufgesammelt und fachgerecht entsorgt werden müssen, ist es mit dem Image der Szene eben schnell nicht mehr so weit her. Ob zwischen den Bahngleisen oder am Kletthamer Containerplatz, zu tun gibt es immer was, denn Saubären sterben wohl nicht aus. Sarah Friedrich ist hier die treibende Kraft, und sie meinte gegenüber der Redaktion, dass die Gruppe noch recht klein sei. Wer sich anschließen möchte ist eingeladen, sich unter muell.ueberall.aufheben@web.de zu melden. Starke Nerven braucht man bei solchen Aktionen schon. Sogar Altöl hat sie gefunden. Was das für die Umwelt bedeutet liegt auf der Hand. Und dann immer wieder „To Go“-Verpackungen, die nun mal weitgehend aus Plastik sind. Säckeweise suchen sie das Zeug zusammen, und zwar längst nicht nur, wenn die Städte und Gemeinden zur Aktion saubere Landschaft aufrufen.Die „Unfairmüllt“-Leute gehen einen etwas anderen Weg: Sie suchen weit öffentlicher den Müll zusammen, laufen zwischen den Gästen am Badeplatz oder auch auf dem Marktplatz etwa in Wartenberg umher, und sie sind zeitweise nicht einmal zu überhören: Der Akku-betriebene Staubsauger auf dem Rücken ist das probate Mittel gegen ein gewaltiges Übel, das auch beim weltweiten „Clean-Up-Day“ in Erding, wo sich beide Gruppen dann wieder Seite an Seite fanden, im Mittelpunkt stand: Zigarettenkippen bestehen nicht nur aus Plastik, was viele nicht wissen. Sie sind auch noch dermaßen giftig, dass sie geeignet sind, das Grundwasser zu verseuchen. „Alle zwei Schritte eine Kippe“ stöhnten Teilnehmer an der Aktion. Lisa Gadenne Wurzbacher von Unfairmüllt weiß um die Giftigkeit. Kippen stellt ihre Gruppe immer wieder wortwörtlich in den Mittelpunkt, wenn sie ein großes Plexiglasrohr mit Kippen füllen, um den Dreck, den Raucher hinterlassen, sichtbar werden zu lassen. Beiden Gruppen ist gemeinsam, dass sie für eine saubere Umwelt kämpfen, ohne dass es einer Ramadama-Aktion bedarf, deren Sinnhaftigkeit sie auch weiterhin nicht in Abrede stellen wollen. Organisieren tun beide Gruppen sich über das soziale Netzwerk „Facebook“, wo sie unter ihren Namen leicht zu finden sind. Mitmacher sind ausdrücklich erwünscht. kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkdNek9UazJZMlF0WlRBNEsRseg3jIbpz6hN7lKgDhqQL3uAVDl8WpQmg19MbQwcz9VWJSJW5l_ElKYRFgzqoWvFX5_gYwNgydc3uqQwwdFUF5RGA9paQhop1-PXd83ep0b3I1W4ZP0SrACsr-DhT9Q6IlViWJDK2DHYahWB1D4=?preset=fullhd" length="450201"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa233113</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa233113</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 01:17:26 +0100</pubDate></item><item><title>Oberbayrischen Meisterschaft</title><description>&lt;p>Gold, Silber und Bronze für Taufkirchner Bogenschützen&lt;/p>&lt;p>Auch dieses Jahr konnte der BSV Taufkirchen/Vils bei der Oberbayrischen Meisterschaft der Bogenschützen überzeugen. Mit zehn Teilnehmern konnten sich so viele Vereinsmitglieder wie noch nie für die Meisterschaft qualifizieren. Krankheitsbeding fielen jedoch zwei Schützen aus, so dass schließlich acht Schützen in sechs Klassen zu der Meisterschaft nach Langenpreising anreisten.Am Samstag durften die Compound-Schützen ihr Können zeigen. Es galt 2 x 36 Pfeile auf 50 m zu schießen. Hier konnte Elke Brand in der Meisterklasse mit persönlicher Bestleistung von 602 Ringen den Sieg erringen. Die mit Gold dekorierte Siegerin konnte sich damit auch für die Bayerische Meisterschaft qualifizieren.In der Juniorenklasse kam Robert Parstorfer, obwohl er mit 598 Ringen hinter seinen Erwartungen zurück blieb, auf einen versöhnlichen zweiten Platz. Als dritter Compound-Schütze schloss Martin Ludwig in einem stark besetzten Feld mit 616 Ringen auf dem 14. Platz ab.Der Sonntag war dann der Tag der Recurve-Schützen. Hier konnte Jennifer Thun mit dem dritten Platz ihr Vorjahresergebnis einstellen. Dabei erzielte sie in der Juniorinnenklasse 429 Ringe auf eine Distanz von 70 m.Zwei Mitglieder des BSV Taufkirchen/Vils traten in der Masterklasse der Jahrgänge 1954 – 1969 an: Kurt Klarwein und der erste Schützenmeister Johann Wachinger. Nach 72 Pfeilen auf 60 m erzielte Johann Wachinger mit 522 Ringen einen respektablen 27. Platz. Auch Kurt Klarwein zeigte sich mit dem 35. Platz nach einer starken Aufholjagd im zweiten Durchgang zufrieden.In der Herrenklasse der 21 bis 49 jährigen, bei der auf 70 m geschossen wird, konnte sich Leo Lorenz mit einem hervorragenden 7. Platz und 568 Ringen zur Bayerischen Meisterschaft qualifizieren. Dabei übertraf er sein Vorjahresergebnis um 12 Ringe.In seinem ersten Turnier überhaupt konnte sich Julius Rathmayer nach einer beachtlichen Leistungssteigerung von 232 Ringen im ersten Durchgang auf 254 Ringe im zweiten Durchgang über einen 30. Platz freuen.Elke Brand und Leo Lorenz dürfen sich jetzt auf die Bayerische Meisterschaft der Garchinger Olympia-Schießanlage freuen.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpBNU1qSXhPREF0TnpCbVsB0xBVRWnWDZM39r2ZVQKdu9grCIIwbOC_7dbFs_eLmuWpOfmR6k0cnmsUqPgDWpN_g8RsXn8zpUZivVQ_bLY29wlW1QwNWRtrrzpbWCwAeH5jIUsVtHmhoqxxGlZvb83lJJuapBaf1DZU9-ugzjw=?preset=fullhd" length="320396"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa220489</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa220489</guid><pubDate>Fri, 6 Nov 2020 01:02:14 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Eine innovative App für Geschichten</title><description>&lt;p>Der Deutsche Multimediapreis mb21 würdigte bei der feierlichen Preisverleihung während des Medienfestivals in den Technischen Sammlungen Dresden viele junge Talente.&lt;/p>&lt;p>Der Deutsche Multimediapreis mb21 würdigte bei der feierlichen Preisverleihung während des Medienfestivals in den Technischen Sammlungen Dresden viele junge Talente.&lt;/p>&lt;p>Bis zu 200 Zuschauer waren dabei, als die glücklichen Preisträgerinnen und Preisträger im Alter von fünf bis 25 Jahren für ihre herausragenden Leistungen mit Sach- und Geldpreisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro ausgezeichnet wurden, unter ihnen Felix Mittermeier aus Langenpreising. Er hatte allen Grund zur Freude, als er die Bühne des Emanuel-Goldberg-Saals betrat. Im Rahmen des Medienfestivals konnte er am Nachmittag die Auszeichnung für seine App Storyban entgegennehmen. Er wurde von der Fachjury des Wettbewerbs mit dem Sonderpreis Creative Mobile ausgezeichnet.&lt;/p>&lt;p>Storyban ist eine Plattform für alle, die gerne schreiben oder einfach Geschichten lesen. Neue Storys können von mehreren Usern gleichzeitig entwickelt werden. Und auch die Möglichkeit, vorhandene Geschichten von anderen als Hörbuch einsprechen zu lassen, gehört zu den Features von Storyban. Die Plattform verbindet die Liebe zum geschriebenen Wort mit zahlreichen Möglichkeiten der Netzwerkbildung. Die App überzeugt durch ein klares Design und eine einfache Menüführung. Der Sonderpreis Creative Mobile umfasst ein Preisgeld von 1.000 Euro. Storyban von Felix Mittermeier gehört zu den 20 Wettbewerbsbeiträgen, die aus über 200 Einreichungen für eine Auszeichnung beim Deutschen Multimediapreis vorgeschlagen wurden.&lt;/p>&lt;p>Der Wettbewerb und das Medienfestival standen in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunftsmusik”. Der Blick in die Zukunft wurde von den Gewinnerinnen und Gewinnern dabei ganz unterschiedlich verarbeitet: Von einer Stopptrick-Animation zum Thema Raumfahrt über eine automatisierte Schlafbox für Babys bis hin zu einer medienkünstlerischen Raum-Installation, die auf das Problem des unbedachten Medienkonsums aufmerksam macht, wurden verschiedene kritische, humorvolle und visionäre Perspektiven eingenommen. Ebenso vielfältig war die formale Vielfalt der Einreichungen. Von YouTube-Kanälen, Websites und Blogs über Apps und Software-Entwicklungen bis hin zu Robotics und komplexen Installationen war ein breites Spektrum an Medienformaten abgedeckt.&lt;/p>&lt;p>Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey grüßte das Publikum per Videobotschaft. Sie verwies auf die Chancen einer verantwortlichen und kritischen Nutzung digitaler Medien und würdigte den Deutschen Multimediapreis als wichtige Plattform für Ideen und Kreativität: „Wir wollen mit dem Wettbewerb gute Leistungen wertschätzen und öffentlich anerkennen. Wir möchten auch andere dazu ermutigen, mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien zu experimentieren, damit zu spielen und sie immer wieder neu zu interpretieren.”&lt;/p>&lt;p>Die Projektleiter Kirsten Mascher und Thomas Hartmann freuten sich besonders über die starke Innovationskraft des Deutschen Multimediapreises: „Die Originalität und Professionalität der prämierten Beiträge beweisen, dass sich junge Menschen den immer wieder neuen Herausforderungen digitaler Technik stellen und ihre Zukunft mitgestalten wollen. Diese Perspektiven und Potentiale sichtbar zu machen, gehört zu den zentralen Aufgaben des Wettbewerbs.”&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRZNU5tTXpZVE10TVRCaOKuOmh2_cCpVx0SOmcwqUO2pmZKIsM9LRDM56vmd0gh_DPecrpS44SnbILnhty1ne7CJZhptFdAInPa4Fbvwzk-lDXNSipjHDNTA8UOY25q07VhIz472TSyycWaP_C96spzV4VPwixxCwp00dRE87M=?preset=fullhd" length="124672"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa211888</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa211888</guid><pubDate>Mon, 19 Nov 2018 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Kreisjagdverband präsentiert neuartige Drohne zum Schutz der Jungtiere</title><description>&lt;p>»Die Kitzrettung und der Tierschutz gehen uns alle an. Daher freut es mich ganz besonders, dass so viele der Einladung gefolgt sind.«&lt;/p>&lt;p>»Die Kitzrettung und der Tierschutz gehen uns alle an. Daher freut es mich ganz besonders, dass so viele der Einladung gefolgt sind.«&lt;/p>&lt;p>Mit diesen Worten begrüßte Thomas Schreder, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Erding und BJV-Vizepräsident die zahlreich erschienenen Gäste, allen voran den Landrat des Landkreises Erding, Martin Bayerstorfer, der die Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde, der Unteren Jagdbehörde, der Rechtsabteilung und den Katastrophenschutz mit Kreisbrandrat Willi Vogl mitgebracht hatte. Großes Interesse herrschte auch bei den Vertretern der Landwirtschaft. Jakob Maier (Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands), Jagdvorsteher Franz Heilmeier und die Vertreter des Maschinenrings Erding sowie einige Landwirte waren in die Gemeinde Langenpreising gekommen. Die jagdliche Seite war durch den Kreisjagdberater, Walter Zwirglmaier, die Hegegemeinschaftsleiter und Vertreter der Vorstandschaft am stärksten vertreten. Ziel der Veranstaltung war es, eine neue Art der drohnenbasierten Kitzsuche zu demonstrieren. Dr. Kathrin Umstädter von der Firma geo-konzept demonstrierte eindrucksvoll, wie schnell und professionell mit dem neuen System eine landwirtschaftliche Fläche nach versteckten Rehkitzen und anderen Jungtieren abgesucht werden kann.&lt;/p>&lt;p>Anhand von Satellitenkarten ­berechnet die Drohne ihre Flugroute selbst und fliegt die programmierte Fläche vollautomatisch ab. Mit einer hochentwickelten Wärmebildtechnik können Wärmequellen in der Fläche erkannt und auf einen Handsender übertragen werden. Mit Hilfe eines GPS-Gerätes kann man dann sehr schnell Kitze oder andere Tiere in den Wiesen finden. Thomas Schreder dazu: »Mit dieser neuen Technologie gibt es eine weitere Möglichkeit Tierleid zu verhindern. Neben den etablierten wirkungsvollen Methoden, die derzeit schon Anwendung finden, ist das eine willkommene Ergänzung, kann aber das Absuchen der Flächen, oder andere Vergrämungmaßnahmen nicht gänzlich und überall ersetzen.« Neben dem Einsatz zur Kitzsuche waren die Anwesenden auch an weiteren Einsatzmöglichkeiten interessiert. Zum Auffinden von Wiesenbrütergelegen, zur Bestimmung von Wildschäden in der Landwirtschaft oder auch zur Bestätigung, ob sich Wildschweine in Mais- oder Rapsäckern befinden, ist die Drohne einsetzbar. Ob in Zukunft auch vermehrt Drohnen im Landkreis Erding eingesetzt werden, liegt nun an allen Beteiligten, die über die Finanzierungsmöglichkeiten der neuen Technologie sprechen müssen. Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt der BJV über Anita Weimann unter Telefon 0 89/99 02 34 54.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TjJaaE5EWXdNalF0WVRBelCESuVroOp6WWjscsNPknEYkngfgPh8SDRhRktl_zwQPtXlfbnfSoIIQySEdXih2lttMdT31IQfULE7dtLztS-fOLPhSZGi70AZmGhHnwAax-_ruoZPjJo_HIGumoFSlGLeOCqgUxZ6Z0d_ep94c3g=?preset=fullhd" length="302539"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa205618</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa205618</guid><pubDate>Thu, 7 Jun 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Zurück zur Natur</title><description>&lt;p>Wo immer der Mensch die Natur nutzt, hinterlässt er Spuren. Dabei ist Bergbau besonders augenfällig: Kiesgruben reißen riesige Wunden in die Landschaft, beeinträchtigen das Erscheinungsbild über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.&lt;/p>&lt;p>Wo immer der Mensch die Natur nutzt, hinterlässt er Spuren. Dabei ist Bergbau besonders augenfällig: Kiesgruben reißen riesige Wunden in die Landschaft, beeinträchtigen das Erscheinungsbild über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.&lt;/p>&lt;p>Das ist zwischen dem Langenpreisinger Ortsteil Zustorf und dem Hauptort Langenpreising in dem Bereich zwischen der Verbindungsstraße und der Sempt nicht anders. Anstatt derartige Wunden zu heilen, überlassen die Behörden solche Bereiche gerne der Natur, die sich selbst zu helfen weiß.&lt;/p>&lt;p>In dem genannten Bereich fließt der Einseegraben, der das große Wiesengebiet zwischen Sempt und den inzwischen wild bewaldeten Abraumhügeln der ehemaligen Kiesabbauflächen begrenzt. Der Kiesabbau wurde vor vielen Jahren aufgegeben bei einigen dieser Flächen, anderswo wird er noch fortgesetzt. Im Großen und Ganzen haben schon frühere Generationen diese Flächen mehr oder weniger sich selbst überlassen, und die Natur hat sie sich langsam, aber sicher zurück geholt.&lt;/p>&lt;p>Sie hat auch zumeist sorgsam überdeckt, was gedankenlose Zeitgenossen zwischen den entstandenen Weihern abgekippt haben, und was heute möglicherweise sogar als »Altlast« definiert werden müsste: So kann man zwischen Sträuchern und Bäumen auch noch einen Fahrradlenker und einen Fahrradsattel aus dem Abraumhügel ragen sehen, wenn man ganz genau hinschaut. Heute käme niemand mehr auf die Idee, solche »Altlasten« am Ende »sanieren« zu wollen. Der Eingriff in den Naturhaushalt wäre enorm. Experten nennen solche von Menschen geschaffenen Landschaftselemente »Sekundärbiotope«.&lt;/p>&lt;p>Hat der Kiesabbau zunächst eine Mondlandschaft hinterlassen, siedeln sich dann die ersten Pionierpflanzen an, sorgen für erste neue Humusschichten. Büsche, später Bäume, folgen und sehr schnell auch eine Tierwelt, die jetzt weit breiter aufgestellt ist als vor dem Eingriff des Menschen, denn die Teiche blieben zurück. Das zeigt sich auch in Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>Der Bisam ist hier zuhause, unzählige Frösche geben ein lautstarkes Konzert und müssen sich nur vor der Ringelnatter in Acht nehmen, denn das Reptil kann hervorragend schwimmen. Zwischen den inzwischen bewaldeten Abraumhügeln findet Hochwild wie das Reh Tageseinstand und Deckung. Die großen Wiesen zwischen Einseegraben und Sempt sind keine hundert Meter entfernt und bieten Äsung für das Wild. Das wissen auch die Jäger, deren Hochsitze unübersehbar sind, und die nur vorsichtig eingreifen. Eine Fuchsfalle zeugt von genau diesen Versuchen.&lt;/p>&lt;p>Die meisten dieser Teiche sind privat, eingezäunt, teilweise sogar videoüberwacht. Etliche haben sich hier ein Refugium geschaffen, wie ein mit reichlich Patina überzogener Wohnwagen schon seit geraumer Zeit beweist.&lt;/p>&lt;p>Der Naturfreund, der es versteht, sich angepasst zu verhalten und der Geduld aufbringt, findet aber trotzdem quasi direkt vor der Haustür ein Stück Wildnis vor, die bei der ganzen Debatte um Artensterben ein Lichtblick ist, ohne &#x96; und das fällt eben auf &#x96; dass ein großes Schild »Naturschutzgebiet« aufgestellt werden muss. kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TURBM01UaGpOemN0TWpGam25Ajw3Ko25owsphkJPKXv2-8ls8G8Ep-BzAA5uvazlWn0wPQI8rz7PF4QFzgZE82FYWS2g11TnbVF4mXikZ4Zv3gc3ngl7EM-rN6kat8cvs3s-aS4fmRHFiLEMAoyVymZ1l8ZwSeE-5nwNLUl3QlE=?preset=fullhd" length="252529"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa204430</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa204430</guid><pubDate>Fri, 4 May 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>1250 Jahre Langenpreising: Ein Ort, der die Künstler raus aufs Land zieht</title><description>&lt;p>Anlässlich der 1250-Jahrfeier von Langenpreising findet vom 28. Oktober bis 5. November eine Jubiläums-Kunstausstellung statt.&lt;/p>&lt;p>Anlässlich der 1250-Jahrfeier von Langenpreising findet vom 28. Oktober bis 5. November eine Jubiläums-Kunstausstellung statt.&lt;/p>&lt;p>Gezeigt wird eine lange Geschichte von Werken Langenpreisinger Künstler, vom Hobbykünstler bis zum Profi, von historischen Bildern bis zur modernen, zeitgemäßen Kunst, sowie Kunstwerke von nicht ortsansässigen Künstlern, die sich mit Langenpreisinger Motiven befasst haben.&lt;/p>&lt;p>Mit rund 150 Exponaten wird eine Vielzahl an Stilrichtungen und Techniken, wie beispielsweise Werke in Öl, Acryl, Aquarell, Radierungen und Zeichnungen, sowie Skulpturen aus Holz und Keramik gezeigt. Die Motive reichen von historischen Dorf- und Hofszenen bis Landschaften, Blumen und Tieren, von Portraits bis zu Aktbildern.&lt;/p>&lt;p>Langenpreising war und ist immer noch, neben Wartenberg und dem Erdinger Moos, ein Anziehungspunkt für bildende Künstler. Mit rund 50 Kilometern Entfernung von München, am Rande des Erdinger Mooses, mit sanfter Hügellandschaft, den Auen der Strogen, typischen Dorfbildern mit vielfach einzelnstehenden Häusern und Hütten, die von charakteristischen Pappeln und Auenwäldern umgeben waren, hat der Ort seit den 1870er Jahren eine große Anziehungskraft für Künstler. All das spiegelt sich wider in der Ausstellung, zu der neben vielen Langenpreisinger Bürgern und Künstlern auch Kunstsammler aus der weiteren Umgebung Kunstwerke zur Verfügung gestellt haben. Die Ausstellung bietet somit für jeden Geschmack interessante Exponate.&lt;/p>&lt;p>Die Ausstellung findet in der Schulturnhalle, in der Ortsmitte gegenüber der Kirche und nahe dem Theaterstadl statt. Eröffnet wird sie am Freitag, 27. Oktober, um 19 Uhr. Geöffnet ist die Ausstellung vom 28. Oktober bis 5. November. Der Eintritt ist frei.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpOaFpqZzBNRGd0WlRBebHJ39k50MjpZQf4HoQxynR166IoeJj7-wo25_Dzw48s6OeJ0ONR9BK_DxT_UM30nwzTy3HqDXDfSudhFEt3KbhJeOdQ6Fzh0smY8ccefF5gEjhEvRYzOZqiko6xVvmEBG2xgjtJcYVPsVEp9IGoq2o=?preset=fullhd" length="290388"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa195910</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa195910</guid><pubDate>Tue, 3 Oct 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising bekommt eine »Madonna von Stalingrad«</title><description>&lt;p>Sie ist Mahnung gegen den Krieg, gegen Leid und Unrecht: die »Madonna von Stalingrad«, die der Arzt und Theologe Kurt Reuber Weihnachten 1942 im Kessel von Stalingrad auf die Rückseite einer Landkarte gezeichnet hat. Dieses Original hängt heute in der Gedächtniskirche in Berlin. In ganz Deutschland gibt es Repliken dieses Kunstwerks in unterschiedlichen Formen &#x96; demnächst auch eine in Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>Sie ist Mahnung gegen den Krieg, gegen Leid und Unrecht: die »Madonna von Stalingrad«, die der Arzt und Theologe Kurt Reuber Weihnachten 1942 im Kessel von Stalingrad auf die Rückseite einer Landkarte gezeichnet hat. Dieses Original hängt heute in der Gedächtniskirche in Berlin. In ganz Deutschland gibt es Repliken dieses Kunstwerks in unterschiedlichen Formen &#x96; demnächst auch eine in Langenpreising.&lt;/p>&lt;p>Die Gemeinde bekommt ihre kunstvolle Replik geschenkt. Josef Wurzer hat die Madonna von Stalingrad in Lindenholz gefasst und der Gemeinde angeboten. Mit Erich Lechner fand er einen Steinmetzmeister, der sofort bereit war, für die Relief-Arbeit eine solide Fassung zu erstellen. Der dritte im Bunde ist Martin Steinberger, auch aus Langenpreising. Er stiftete den 1,5 Tonnen schweren Stein, in den die Arbeit mit den genauen Maßen 38,6 auf 27,7 Zentimeter eingelassen werden kann.&lt;/p>&lt;p>Wurzer zeigte sich hocherfreut darüber, dass er so schnell zwei überzeugte und engagierte Mitstreiter hat finden können. Der Gemeinderat beschloss zwischenzeitlich auch einstimmig, das Geschenk anzunehmen. Gemeinsam mit den Spendern hat Bürgermeister Peter Deimel einen Platz für das Werk gefunden: Bei der Friedhofsmauer, mit Blick zur Schule, wird die Gemeinde nun ein Fundament erstellen, auf dem der Stein aufgestellt werden kann. Dort steht bereits ein Kunstwerk, und zwar ebenfalls aus Holz; ein Werk, das im Rahmen des ersten Holzbildhauersymposiums entstanden ist.&lt;/p>&lt;p>Mit einem der letzten Flüge gelangte das Original der »Madonna von Stalingrad«, das eine Weihnachtsandacht der eingeschlossenen Soldaten in den Unterständen bereichert hatte, aus dem Kessel von Stalingrad nach Deutschland. Anders als Kurt Reuber, der 13 Monate später, inzwischen in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, an Flecken­typhus starb.&lt;/p>&lt;p>Auf Anregung des damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens kam es 1983 als Mahnmal für den Frieden in die zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche nach Berlin. Es zeigt eine Frauengestalt, die einen Mantel schützend über ein kleines Kind geworfen hat, unter dem sie es liebevoll anschaut.&lt;/p>&lt;p>Josef Wurzer ist es gelungen, selbst in dieser stark verkleinerten Form &#x96; Das Original ist 105 auf 80 Zentimeter groß &#x96; diese Kernaussage ausgezeichnet umzusetzen. Er hat Jahre gebraucht, bis er das Werk hat vollenden können. Das sei aber, erzählte er, hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass er lange nicht gewusst habe, wohin mit der Arbeit. Die Idee, es in dieser Form der Gemeinde zu schenken, sei vergleichsweise jung, gab dann aber, nicht zuletzt wegen der positiven Rückmeldungen, den Anstoß, »jetzt mal einen Knopf dranzumachen«. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern überlegte er, wie die Arbeit am besten vor der Witterung geschützt werden kann. So soll eine Plexiglasscheibe vor dem eigentlichen Relief angebracht werden, die ganze Arbeit wird in einer Nische in dem Stein eingelassen und wird dann von der Wetterseite wegzeigen. Bürgermeister Peter Deimel dankte bei einem Ortstermin allen Beteiligten, die die Aufstellung der Madonna an diesem Ort möglich machen.&lt;/p>&lt;p>kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WldVM1lUQTVaRFl0TW1FNQFOXokFbWLKTjs1Kj2wdVGZp3pJ7e2xvZe8aLv2FmLGu84VjHar8ueadCjLaJWSylyVPoEGHBx3jdz9yx4cP6G0o_x9bzWiBfFDWdssFwOw_zU5RdIM4BVlXgRmXGeZbTFvB2_0034KmccWb3t3f0E=?preset=fullhd" length="512757"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa194529</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa194529</guid><pubDate>Fri, 25 Aug 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Innovative Jungunternehmer züchten Garnelen in Bayern</title><description>&lt;p>Was in Langenpreising im Gewerbegebiet steht, ist europaweit einmalig und es hebt den Tierbestand in der nach wie vor durchaus landwirtschaftlich geprägten Gemeinde derart drastisch an, dass einem schwindelig werden kann:&#x85;&lt;/p>&lt;p>Was in Langenpreising im Gewerbegebiet steht, ist europaweit einmalig und es hebt den Tierbestand in der nach wie vor durchaus landwirtschaftlich geprägten Gemeinde derart drastisch an, dass einem schwindelig werden kann:&#x85;&lt;/p>&lt;p>In acht Becken mit je 80 Kubikmetern Wasser, die auf zwei Etagen verteilt sind, tummeln sich weit über eine Million Garnelen. Sie werden hier gezüchtet und könnten eine ernsthafte Konkurrenz für die Importe aus Asien werden, wo die Produktionsbedingungen schon mehrfach Thema von Fernsehberichten waren und durchaus geeignet sind, den Appetit auf diese Leckereien zu verderben.&lt;/p>&lt;p>Fabian Riedel hat zusammen mit Maximilian Assmann das Unternehmen gegründet und dabei eine Produktionstechnologie entwickelt, die derart modern ist, dass es Fördermittel sowohl der EU als auch des Freistaates Bayern gab. So konnten die beiden jungen Unternehmer anfangen. Nach einigen Tests mit Krebsen in einer Wohnung, wo sie ihre Becken aufgestellt haben, entwickelten sie das Verfahren, das durchaus als revolutionär angesehen werden kann.&lt;/p>&lt;p>Die Garnelen entwickeln sich in Asien in offenen Becken bei rund 28 Grad Wassertemperatur unter tropischen Bedingungen. Diese müssen in ­Langenpreising in einer riesigen Halle erst einmal geschaffen werden. Grundlage ist Salzwasser. Das bedeutet, dass es nicht ständig ausgetaucht werden darf, denn das würde keine Kläranlage schaffen. Also muss es ein Kreislaufsystem sein und die Reinigung müssen die jungen Macher selbst bewerkstelligen.&lt;/p>&lt;p>Genau hier liegt der Clou: Vier komplette Kläranlagen sind in der Halle untergebracht, in der eine Lufttemperatur von 30 Grad Celsius herrscht. Das schließt den Kreislauf und macht diese Produktionsanlage zur modernsten Europas, zur größten sowieso. Garnelen aus Übersee sind durchweg mit Antibiotika behandelt, sonst könnten sie in der dubiosen Brühe, in der sie investigativen Berichten zufolge zuweilen herumpaddeln, gar nicht überleben.&lt;/p>&lt;p>In Langenpreising sind Antibiotika tabu. Grund sind auch dafür die Kläranlagen, denn deren biologischen Klärstufen würden beim Einsatz von Antibiotika sofort zusammenbrechen. Warum diese Mittel auch nicht notwendig sind, begründet Fabian Riedel so: »Es ist ein geschlossenes System. Krankheitserreger können gar nicht von außen eindringen.«&lt;/p>&lt;p>Die Larven der Garnelen kommen von einem seit Jahren als seuchenfrei zertifizierten Fachbetrieb in den USA. Wenn sie erstmal in Langenpreising in der Halle sind, kommt nichts mehr an sie heran. Kein Vogel kann etwas im Wasser hinterlassen und Fische von außen kommen naturgemäß auch nicht hinein.&lt;/p>&lt;p>Die Besatzdichte nennt Riedel »moderat«, auf jeden Fall deutlich niedriger als in den Zuchtfarmen in Asien. Auch das trägt zur Gesundheit der Tiere bei, die zudem Bio-Futter bekommen.&lt;/p>&lt;p>Eine Zertifizierung für Bio-Standards ist im Gange, und so ist Riedel davon überzeugt, dass er mit der kompromisslos frischen Ware die Kundschaft überzeugen kann, die er in der gehobenen Gastronomie, aber auch in den Feinkostgeschäften vermutet. Viele Anfragen aus dem ganzen Münchener Raum bestätigen ihn in dieser Einschätzung. Aber er will schon in naher Zukunft auch einen Werksverkauf einrichten. kw&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRNMU1UVmtaVFV0WlRaajVVnn3T_i9zKyXbxIr8Nis1_avVrCAFPHTxGTwPSXkBuNdV188V6q5LWAVHKRKZsiVdtcj-HOaxRc__88cGiUVW8-Qw1tFYlAk3R7FyZnqqiKtl20z3rRqXwWMYRHrBR2OrrwgvCRR3IrTt5R2eNkY=?preset=fullhd" length="130416"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa172036</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa172036</guid><pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Mehrgenerationenhäuser für Wartenberg und Langenpreising</title><description>&lt;p>Zwei Gemeinden haben denselben Wunsch: Sie wollen jeweils ein Mehrgenerationenhaus realisieren und damit ein neues Angebot für Wohnen im Alter schaffen, das nach Auffassung von Sabine Wenng von der »Koordinationsstelle Wohnen im Alter«, die vom Bayerischen Sozialministerium gefördert wird, eine zunehmende Akzeptanz erfährt.&lt;/p>&lt;p>Zwei Gemeinden haben denselben Wunsch: Sie wollen jeweils ein Mehrgenerationenhaus realisieren und damit ein neues Angebot für Wohnen im Alter schaffen, das nach Auffassung von Sabine Wenng von der »Koordinationsstelle Wohnen im Alter«, die vom Bayerischen Sozialministerium gefördert wird, eine zunehmende Akzeptanz erfährt.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Weiterer Artikel zum Thema:&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>Wartenberg · Das Wittelsbacher Jagdhaus hat wieder eine Zukunft Artikel vom 04.12.2015: Wohnen für Generationen&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Beide Gemeinden, Wartenberg und Langenpreising, sind also, was das angeht, im Trend, und beide lassen sich auch von dieser Fachfrau beraten, die in ganz Bayern zu dem Thema unterwegs ist und mit einem engagierten Vortrag jüngst in Wartenberg einige deutliche Akzente hat setzen können. Was sie dort sagte, ist im Kern für alle Projekte dieser Art gültig. So fragte beispielsweise Wartenbergs Seniorenreferent und zweiter Bürgermeister Peter Schickinger (FW), wie denn der Bedarf genau ermittelt werden könne. »Das entscheidet sich am Objekt«, war die Antwort von Sabine Wenng, die dazu riet, das Vorhaben anhand einer konkreten Planung der Öffentlichkeit vorzustellen. Danach werde man sehen, wie groß die Zahl der Interessenten tatsächlich sei. Statistiken, deutete sie an, seien in ­diesem Fall »Schall und Rauch«. Die Antwort stellte Schickinger zufrieden und auch eine andere Gruppe von Gästen wird da ganz genau hin gehört haben: Etliche ­Mitglieder des Arbeitskreises aus der Nachbargemeinde Langenpreising, die sich mit dem Thema befassen, waren auch da. Die Objekte nämlich sind derart unterschiedlich, dass die Aussage der Expertin sofort einleuchtete: In Langenpreising soll ein Neubau errichtet werden, und zwar auf dem sogenannten Unterwirtsgelände. In Wartenberg dagegen geht es um die neue Nutzung des ehemaligen Schulhauses, des »Wittelsbacher Jagdhauses«.&lt;/p>&lt;p>Gemeinsam ist beiden Projekten, dass sie in Teilen eine öffentliche Nutzung erfahren sollen: In Langenpreising für Zwecke der Dorfgemeinschaft bis hin zu einem Veranstaltungsraum, in Wartenberg denken die Macher eher an eine kulturelle Nutzung im Erdgeschoss. Hier ist einer der beiden ehemaligen Schulräume das Objekt der Begierde der Kulturtreibenden in Wartenberg.&lt;/p>&lt;p>Das Konzept der Finanzierung ist in beiden Fällen fast gleich: Über die Mieteinnahmen sollen die öffentlich genutzten Teile mit finanziert werden. Dass so etwas funktionieren kann, und zwar auch bei deutlich größeren Projekten, erleben die Initiatoren im Osten des Landkreises, wo die Gemeinde Kirchberg auf diese Weise zu einem Bürgerhaus gekommen ist. In Wartenberg fühlen sich alle Verantwortlichen obendrein an einen Bürgerentscheid gebunden, der den Markt verpflichtet, keine kommunalen Finanzen in das Gebäude zu investieren. Seitdem waren die Befürworter einer Nutzung auf der Suche nach einem Modell, das diesem Bürgerwillen Rechnung trägt. Es war wesentlich Norbert Hartmann, Vorsitzender des Vereins »Wittelsbacher Jagdhaus«, der die Idee voran getrieben hat. In Langenpreising ist es neben dem Arbeitskreis vor allem auch Gemeinderätin Karin Dürr (CSU), die sich dafür stark macht.&lt;/p>&lt;p>Die Langenpreisinger haben bereits einen Pflegedienst an der Hand, die Wartenberger dafür schon eine Mietpreiskalkulation: Fünf Euro pro Quadratmeter werden für die Mieter fällig, den Unterschiedsbetrag zur ortsüblichen Miete zahlt der Freistaat Bayern, sodass der Markt Wartenberg eine ortsübliche Miete erhält, mit der er die erforderlichen Unterhaltungsmaßnahmen auch finanzieren kann. Die Langenpreisinger bauen im Ortskern, die Wartenberger wollen hoch hinaus auf fast halbe Höhe vom Nikolaiberg, was für Rollstuhlfahrer sehr sportlich wäre, hätten die Planer nicht bereits eine Alternativroute in Form eines Serpentinenweges von der Heimstraße her angedacht. Die Wartenberger Markträte wollen am 20. Juli ihr weiteres Vorgehen entscheiden, die Langenpreisinger Arbeitskreisler brüten noch über ihrem Konzept.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WkdFelpqRmxPVGN0T1RKbQ7BdKS9H8tP_JLRPUxUbDm8CTLRg8-jBM9D5hvL4gBYcmCY3cfoQ5N3mFfxps_Jclm0vSsPgIyfG1zYSqTrE1pltmYR2F98lwkdfhlZmssN4_MEp4h5Go6cctNfwgO9dxbkdAr5uiFGjZHycrKQO2o=?preset=fullhd" length="174817"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa164196</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa164196</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising beschließt Neubau der Grundschule</title><description>&lt;p>Schon beginnen sich andere außerhalb von Langenpreising für das zu interessieren, was die kleine Gemeinde im Norden des Landkreises Erding da vorhat. Entsprechende Anfragen liegen vor: Langenpreising »leistet« sich die möglicherweise modernste Grundschule im ganzen Kreis, kommt ab vom Frontalunterricht und schafft einen »Marktplatz« dort, wo früher nur ein langer Gang war, der die Klassenzimmer erschließt.&lt;/p>&lt;p>Schon beginnen sich andere außerhalb von Langenpreising für das zu interessieren, was die kleine Gemeinde im Norden des Landkreises Erding da vorhat. Entsprechende Anfragen liegen vor: Langenpreising »leistet« sich die möglicherweise modernste Grundschule im ganzen Kreis, kommt ab vom Frontalunterricht und schafft einen »Marktplatz« dort, wo früher nur ein langer Gang war, der die Klassenzimmer erschließt.&lt;/p>&lt;p>4,3 Millionen Euro reine Baukosten ist die Summe, die in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats genannt wurde und das ist ganz sicher noch nicht das Ende. Erstens fehlen alle Baunebenkosten, zweitens die halbe Million für den Hort, und drittens sind diese genannten 4,3 Millionen Euro voraussichtlich nur die zuwendungsfähigen Kosten. Aber der Gemeinderat marschiert mit, nachdem mehrere Jahre das Gremium wie der erste Bürgermeister Peter Deimel (FW) sich den Vorwurf haben anhören müssen, dass sie es mit der Schule nicht so richtig ernst meinen.&lt;/p>&lt;p>Tatsächlich hatte Deimel lange von anderen »Baustellen« gesprochen, die er habe, allen voran das Gewerbegebiet. Er hatte Gründe: »Irgendwo muss das Geld für die Schule doch her kommen«, hatte er mehrfach gesagt und erst einmal dafür gesorgt, dass das Gewerbegebiet »Straßäcker« ins Werk gesetzt werden konnte. Das hat er geschafft. Mehr noch: Das Gewerbegebiet gehört zu den erfolgreichsten im Norden des Landkreises Erding. Es sind etliche Unternehmensneuansiedlungen ermöglicht worden, ortsansässige Firmen ziehen hier raus, entwickeln sich weiter, schaffen Arbeitsplätze, und machen Platz im Ortskern, wo wieder junge Familien einziehen können. Und doch wird die Schule einer der größten finanziellen Kraftakte in der Gemeindegeschichte.&lt;/p>&lt;p>Das alte Schulhaus hat sich als nicht mehr sanierungsfähig erwiesen. Und wenn man schon neu baut, dann auch gleich richtig: Also investierte der Gemeinderat, in dem unter anderem zwei Lehrer, zwei Bauunternehmer und ein Baufachmann sitzen, viel Gehirnschmalz in das pädagogische Konzept. Heraus gekommen sind zwei Einheiten, wo sich je vier Klassenzimmer um besagten »Marktplatz« gruppieren, wo Computer und Schränke stehen, wo Gruppenarbeit möglich ist und einiges mehr. Damit werden die Flure, die bisher nur Verkehrsfläche sind, zu dem, was zuschussrechtlich »Hauptnutzfläche« ist &#x96; mit anderen Zuschusssätzen. Aber das ist nur der Nebeneffekt eines Raumkonzepts, das flexibel ist, zumal die Klassenzimmer selbst teilbar sein sollen, also auch noch einen Intensivraum haben können, wenn das pädagogisch nötig ist.&lt;/p>&lt;p>Schulleiter Martin Brandlmeier war von Anfang an in diese Überlegungen eingebunden. Er hat eine anstrengende Zeit vor sich, aber dann könnte es ihm passieren, dass er um seinen Arbeitsplatz beneidet wird. Auch was die Ausstattung angeht, hat die Gemeinde hier auf Zukunft geplant. Erstens baut sie acht Klassenräume und damit einen mehr als aktuell verfügbar, und zweitens soll das ganze Gebäude um einen Trakt für den Ganztagszweig, also eine komplette Mensa, erweitert werden können. Die vier Architekturbüros, die sich im laufenden Auswahlverfahren jetzt um den Auftrag bemühen, müssen also den Baukörper entsprechend planen. Das hat der Planer des gemeindeeigenen Kindergartens schon getan. Hier muss der Hort angebaut werden, der jetzt in Containern untergebracht ist, weil die Gemeinde vom Bedarf an Hortplätzen überrollt worden ist. Die Container aber werden für die Zeit des Neubaus der Schule gebraucht, um Klassenräume unterzubringen. Rat, Schule, Elternbeirat und Förderverein stehen vor spannenden Monaten.&lt;/p>&lt;p>&lt;i> kw&lt;/i>&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkdabVpXTmhaamN0TlRkauAy6qVbQrf7IpTptESHa9PpbCgIpRM7WAZmAut5vfHGDhLm9bx1usDcxmmmaqVMDNzBTnU-ir2kIWEb7tkI80m5E9LQv1OGGrdZz8CiCs9kkES2c0jrC4ebbrGUqdWg8qQChwxt-kVQVRHsKXKGSSo=?preset=fullhd" length="166523"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa159870</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa159870</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2015 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Wörth und Langenpreising planen Dorfläden</title><description>&lt;p>Die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs wird in den ländlichen Gebieten des Kreises Erding immer schwieriger.&lt;/p>&lt;p>Die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs wird in den ländlichen Gebieten des Kreises Erding immer schwieriger.&lt;/p>&lt;p>Denn die großen Supermarktketten wollen immer größere Einheiten, sei es bei den Verkaufsflächen, sei es bei den Einwohnerzahlen im Einzugsbereich eines möglichen Neubauprojekts. Susanne Hoyer, Leiterin des Bauamts der Gemeinde Langenbach (Landkreis Freising) sagte zu diesem Thema einmal: »Bei diesen Fachmessen, da sind Messe-Hostessen. Die fragen gleich, wie viele Einwohner die Gemeinden haben. Und wenn sie keine 10.000 haben, dann lassen die sie gar nicht zu den entsprechenden Leuten durch. Sie haben gar keine Chance.« Ausnahmen würden nur dort gemacht, wo bereits Standorte sind, die man vielleicht halten möchte, oder wo die Konkurrenz schon da ist. Ein Beispiel ist Wartenberg, wo Edeka jetzt die neuen &#x96; deutlich weiteren &#x96; Grenzen aus dem Landesentwicklungsplan ausschöpft und 1.300 Quadratmeter Verkaufsfläche realisiert. Bislang waren 800 Quadratmeter die Obergrenze.&lt;/p>&lt;p>Die kleinen Dörfer des Landkreises fallen meist hinten runter. Hier entwickeln sich mancherorts Initiativen, wie man dem Problem der Unterversorgung entgegensteuern kann. So werden Dorfläden angestrebt. Im Süden des Landkreises steht die Gemeinde Wörth vor einem entscheidenden Schritt. Im Rahmen eines Programms zur Dorfentwicklung wird im Hauptort, direkt bei Kirche, Maibaum und Wirt, der Dorfplatz aufgewertet, ein neuer Dorfmittelpunkt mit Arztpraxis, Gemeindebücherei, und eben einem Dorfladen neu errichtet. In diesen Tagen werden die Ausschreibungen fertig, hieß es im Rathaus. Die entsprechende Arbeitsgruppe der Gemeinde hatte zunächst untersucht, vorhandene Räume zu nutzen, aber dann fiel die Entscheidung für einen Neubau auf einer Fläche, die mitten im Ortszentrum liegt. Wörth ist das klassische Beispiel für eine Unterversorgung mit Lebensmitteln und anderen Alltagsgütern: Es gibt derzeit nicht einmal einen Bäcker.&lt;/p>&lt;p>Im Norden des Landkreises steckt die Gemeinde Langenpreising noch in den Anfängen. Seit bekannt wurde, dass der einzige Lebensmittelladen im Mai 2014 schließen wird, laufen auch hier Bemühungen um einen Dorfladen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats berichtete Rat Konrad Danner, dass der Arbeitskreis sich entschieden habe, »Sachverstand von außen« einzukaufen. Er wolle einen Experten einladen, der die Arbeitskreismitglieder beraten könne. Die Ehrenamtlichen waren indes nicht untätig, hatten sich verschiedene Projekte angeschaut, über die Landkreisgrenzen hinweg. In Langenpreising gibt es die Chance, dass der Dorfladen in das Ladenlokal des aufgelassenen Lebensmittelladens einziehen kann, so dass die Notwendigkeit eines Neubaus nicht besteht. Hier &#x96; wie auch in Wörth &#x96; sind es von der Landesregierung gesponserte Entwicklungsprogramme, die als Motor fungieren.&lt;/p>&lt;p>Im Osten des Landkreises, im kleingliedrigen Holzland, ist es noch schwieriger, Geschäfte am Leben zu erhalten. Hier hält sich aber eine Tankstelle im Kirchberger Ortsteil Arndorf, wo man praktisch alles bekommt. Und Steinkirchen und Schröding haben sogar Bäcker. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRBd09UTXlPVFl0TlRkaXNvXHheAoAccCyzBxpQeVlj1uTFXLXOqhK1ToKJymiMIhSTyvrIMKSr6I7enRc8hbhwNfuUlbIFjcVcIk-RyctTlqq8ziZux12kwWe3NSVX09YktjUGFse7iYrt0jpgYIjFjf6xPD3maIa8WOXbvjg=?preset=fullhd" length="217989"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa138739</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa138739</guid><pubDate>Thu, 19 Sep 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Pfusch am Bau</title><description>&lt;p>Gewaltiger Ärger steht der katholischen Kirchenstiftung Langenpreising ins Haus: Bei der neuen Dacheindeckung für den Pfarrhof ist minderwertiges Material verarbeitet worden. Die Dachziegel müssen alle wieder herunter. Sogar die Lattung darunter ist ein Fall für die Altholzverwertung. Die Handwerker, die das Dach auf den ersten Blick sehr schön hin bekommen haben, können nichts dafür. Kirchenpflegerin Margot Myrt machte bei einer Versammlung deutlich, dass sich erst bei näherem Hinsehen die Dachziegel als porös erwiesen haben.&lt;/p>&lt;p>Gewaltiger Ärger steht der katholischen Kirchenstiftung Langenpreising ins Haus: Bei der neuen Dacheindeckung für den Pfarrhof ist minderwertiges Material verarbeitet worden. Die Dachziegel müssen alle wieder herunter. Sogar die Lattung darunter ist ein Fall für die Altholzverwertung. Die Handwerker, die das Dach auf den ersten Blick sehr schön hin bekommen haben, können nichts dafür. Kirchenpflegerin Margot Myrt machte bei einer Versammlung deutlich, dass sich erst bei näherem Hinsehen die Dachziegel als porös erwiesen haben.&lt;/p>&lt;p>Das Regenwasser sickerte durch und sorgte ihrem Bericht zufolge dafür, dass die Dachlatten darunter schon wieder morsch sind. Dass dem so ist hatte zunächst für Rätselraten gesorgt, deutete sie an. Erst danach sei man darauf gekommen, dass die Dachplatten schuld sind. »Die Firma, die die Dachplatten hergestellt hat, ist inzwischen hops gegangen. Die kann man nicht mehr in Regress nehmen«, musste sie weiter mitteilen. Damit steht fest: Der Kirchensteuerzahler muss für den Pfusch aufkommen. Er wird es tun, und zwar bald. Das erzbischöfliche Ordinariat lässt die Langenpreisinger buchstäblich nicht im Regen stehen und übernimmt 90 Prozent der anfallenden Kosten. Auch das konnte die rührige Ehrenamtliche, die die Baustelle »Pfarrhof« doch so gern abgeschlossen hätte, berichten. Dass die Verantwortlichen in München sich hinter ihre Gemeinde in Langenpreising stellen hat nach ihrem Bericht einen guten Grund: »Die sehe ja auch, dass was läuft bei uns«, sagte sie, mahnte aber zugleich zu Geduld, denn: »Wegen der Umstrukturierung in der Diözese mussten erst mal die vielen Pfarrerwohnungen renoviert werden. Das hatte einfach Vorrang.« Im kommenden Herbst, wenn der Vergabeausschuss wieder tage, sei aber Langenpreising wieder dabei, machte sie den Teilnehmern der Versammlung Mut. Die, die sich da versammelt hatten, waren übrigens die, die mit dafür sorgen, »dass was läuft«: Der Verein der Freunde und Förderer der Kirchen der Pfarrgemeinde Langenpreising. Der gab bei dieser Versammlung bekannt, dass er die Kosten für die neue Lautsprecheranlage in der Pfarrkirche voll finanzieren werde. Die Anlage soll rund 6700 Euro kosten.&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/WVdWbU1XVXpORFF0WldJeHGFlEn2S4iE3shCFimlhgYfm5jnqUuv0UI1f5lCa1kHYavj8D1JUTEKCoO9t_M7XqYkQA-Yy2i7su_uXogwpl9wP2pFRX8C-rOqpH7PS3RaHf0N6TSrr9nnxDze_7PcS7VYqlksr6Ot-mGOgwQiiDQ=?preset=fullhd" length="212026"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa136007</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa136007</guid><pubDate>Fri, 5 Jul 2013 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Langenpreising/Wartenberg · Zu früh gefreut</title><description>&lt;p>Gerumst hat es zwischen den Nachbargemeinden Langenpreising und Wartenberg. Und am Ende hat Wartenberg einen Prozesserfolg verbucht, der deutlicher kaum sein konnte: Die Langenpreisinger können den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet &#x84;Südlich Isarkanal&#x93; in den Reißwolf stecken.&lt;/p>&lt;p>Gerumst hat es zwischen den Nachbargemeinden Langenpreising und Wartenberg. Und am Ende hat Wartenberg einen Prozesserfolg verbucht, der deutlicher kaum sein konnte: Die Langenpreisinger können den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet &#x84;Südlich Isarkanal&#x93; in den Reißwolf stecken.&lt;/p>&lt;p>Er ist in allen Teilen rechtswidrig. Bei der Gerichtsverhandlung bekam auch die Regierung von Oberbayern ihr Fett weg, hatte die doch das Anbindungsgebot noch als gewahrt angesehen, von einem Grenzfall gesprochen. &#x84;Nix da&#x93;, kam es jetzt vom Gericht, &#x84;da ist gar nichts angebunden&#x93;. Und darum scheiterte letztlich auch der zaghaft vorgetragene Versuch einer salomonischen Lösung nach dem&lt;/p>&lt;p>Motto &#x84;Gewerbegebiet ja, aber Supermarkt nein.&#x93; Dem hätte ja sogar Wartenberg zugestimmt, aber die Richter eben nicht. Im Gegenteil: Sie verwarfen die ganze Planung in Bausch und Bogen und machten das Gebiet wieder zu dem, was es einmal war, nämlich eine landwirtschaftliche Fläche.&lt;/p>&lt;p>&lt;b> Weitere Artikel zum Thema&lt;/b>&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Erding/Wartenberg · Supermarkt gestoppt Artikel vom 17.01.2013: Gericht will &#x84;irreversible Fakten&#x93; verhindern&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising/Wartenberg · Geplanter Supermarkt Artikel vom 29.04.2012: Rechtsstreit zwischen Nachbargemeinden&#x94;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Wichtiger Meilenstein Artikel vom 18.03.2012: Pläne zum Gewerbegebiet schreiten voran&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Langenpreising · Gemeinderat sauer Artikel vom 08.09.2011: Auch Langenpreising will Gewerbe&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Wartenberg · Viel Diskussionsstoff Artikel vom 05.12.2011: Wartenberg und Langenpreising verhandeln&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p>&lt;p>Wartenberg hatte eine Normenkontrollklage gegen die Langenpreisinger Planungen eingereicht, weil die Langenpreisinger vor den Toren der Wartenberger einen Supermarkt ermöglichen wollten, in Sichtweite eines von Wartenberg geplanten Marktes. Damit sei, so die Argumentation der Wartenberger, das kommunale Abstimmungsgebot missachtet worden. Dieser Auffassung folgte das Gericht jetzt auf ganzer&lt;/p>&lt;p>Linie. Wartenbergs Chancen, zu einem neuen Supermarkt zu kommen, steigen damit drastisch. Bürgermeister Manfred Ranft geht jetzt davon aus, dass die Verträge bald erfüllt würden. Für Wartenberg geht es um eine Million Euro aus Grundstücksverkäufen. Die Langenpreisinger hatten ein Marktstrukturgutachten in Auftrag gegeben, mit dem sie nachweisen wollten, dass der Markt auf Langenpreisinger Gebiet den Wartenbergern nicht schadet. Die Ergebnisse des Gutachtens waren damals dass ein Markt in Wartenberg werde schließen müssen, wenn ein weiterer dazu kommt. Genau das ist inzwischen eingetreten: Wartenberg hat jetzt schon einen Supermarkt weniger. Der Investor in Langenpreising hat derweil aber schon versucht, Fakten zu schaffen, hat Bodenaustausch vorgenommen und imposante Kieshaufen aufgeschüttet. Ranft dazu: &#x84;Jetzt kann er da wieder aufräumen.&#x93; In der Tat ist die Mondlandschaft am Ortseingang von Wartenberg nicht gerade ein Aushängeschild für die Gemeinde. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TlROaU5qZzFZalV0TW1Ned8Gt26OwLOajI61KNBzyclhrWujNYL0DmZIBxGi2Bj6d4Z_TzqvKfGIdFMZF1vTEZoIRo9WZ24KeMkVzmnbC-x8H3FcU-xYUN8I5zFfTTZL1ai_fyoJ8xbzJ-hv0rO2N8C97oGxDWY_yQDMtpNwqhM=?preset=fullhd" length="505419"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa132264</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa132264</guid><pubDate>Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Langenpreising · Brückenprobleme</title><description>&lt;p>Die Gemeinde Langenpreising hat viel Wasser auf ihrem Gebiet: Strogen und Sempt, verschiedene Kanäle, und entsprechend hoch ist die Zahl der Brücken. Es sind ungefähr 20, und einige davon machen jetzt richtig Kummer.&lt;/p>&lt;p>Die Gemeinde Langenpreising hat viel Wasser auf ihrem Gebiet: Strogen und Sempt, verschiedene Kanäle, und entsprechend hoch ist die Zahl der Brücken. Es sind ungefähr 20, und einige davon machen jetzt richtig Kummer.&lt;/p>&lt;p>Diese sind nämlich so marode, dass im Gemeinderat ernsthaft die Frage gestellt wurde, ob nicht ein Neubau wirtschaftlicher als die jetzt beschlossene Sanierung sei. Allein die geringe Verkehrsbedeutung der Brücke beim Ortsteil Steingrub führte den Rat zu der Entscheidung, eine Sanierung anzugehen: Allein die kostet 140.000 Euro. Das ist viel Geld für eine Gemeinde, die erstens finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, zweitens eine Schule entweder ersetzen oder sanieren muss, und drittens allein für die Untersuchung der Kanäle Kosten von weiteren 100.000 Euro zu verkraften hat. Das kam bei der gleichen Sitzung heraus, und die Stimmung im Rat war entsprechend.&lt;/p>&lt;p>Bürgermeister Peter Deimel allerdings drängte darauf, dass die Ergebnisse der umfassenden Brückenuntersuchungen, die dem Rat schon eine ganze Weile vorliegen, jetzt Zug um Zug umgesetzt werden, um zu vermeiden, dass die Kosten für die Sanierung ins Unendliche wachsen. Der Rat beschloss zähneknirschend, die Ausschreibung für drei Brücken vorbereiten zu lassen. Die beiden anderen sind Fußgängerstege, wo nicht annähernd solche Kosten auflaufen werden, wie jetzt bei der Brücke in Steingrub. Dem Rat ist aber auch klar, dass dies nicht der einzige &#x84;dicke Brocken&#x93; in diesem Zusammenhang sein wird. sy&lt;/p></description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpreVpHRTVOakl0TjJVNDm5E0y8H80L29Rb0637voSvthEU_FF1P6Tx1rXrVk68pydmjC_ni-eEFpg6PxM-5bpl_sGc9LU_ENypZek_iZH6wuzxFosAyafCVTM0QzuqSpWxnkUgtbXzDS_W3SNd9dF_ub9LNIeCRph1EIy_VzQ=?preset=fullhd" length="382864"/><link>https://www.wochenanzeiger.de/mwa130203</link><guid>https://www.wochenanzeiger.de/mwa130203</guid><pubDate>Thu, 24 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>