Veröffentlicht am 08.12.2017 09:27

Fast wie auf der Champs-Élysées

Nicht jedem gefällt die Weihnachtsdeko der Gemeinde Gilching. (Foto: Huss-Weber)
Nicht jedem gefällt die Weihnachtsdeko der Gemeinde Gilching. (Foto: Huss-Weber)
Nicht jedem gefällt die Weihnachtsdeko der Gemeinde Gilching. (Foto: Huss-Weber)
Nicht jedem gefällt die Weihnachtsdeko der Gemeinde Gilching. (Foto: Huss-Weber)
Nicht jedem gefällt die Weihnachtsdeko der Gemeinde Gilching. (Foto: Huss-Weber)

Seit letzter Woche leuchten Gilchings Straßen: Die Weihnachtsdekoration ist aufgehängt. Kunstvolle Sterne, schmucke Lichterketten und die Weihnachtsbäume am Marktplatz und vor dem Rathaus machen Lust auf das große Fest. Doch nicht jeder Gilchinger scheint von dieser Beleuchtung begeistert zu sein, wie Max Huber von der Gemeinde Gilching mitteilte. Seit die Weihnachtsbeleuchtung angebracht sei, gäbe es verschiedene Meinungen: die Einen sind begeistert - die Anderen finden es zu kitschig und wieder andere haben Sorge, dass die Beleuchtung „Billigware” sei.

International bekannt

„Nachdem Gilching FairTrade Gemeinde werden möchte und auch sonst Wert auf Nachhaltigkeit und ökologisches Verhalten legt, handelt es sich auch bei unserer Weihnachtsdekoration um enstprechend hochwertige Ware,” teilte Max Huber mit. Der Hersteller der dekorativen Beleuchtung setze auf Nachhaltigkeit und Schick gleichermaßen - so haben es diese Lampen nicht nur auf Gilchings Straßen geschafft, sondern sind zum Beispiel auch auf der Champs-Élysées, der Pariser Prachtmeile, zu sehen.

Weihnachtsbeleuchtung gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die in Gilching verwendeten Beleuchtungen sind mit modernen und vor allem sparsamen LED-Lampen ausgestattet. „Es war dringend notwendig, auf ein effizienteres Modell umzusteigen. Die alte Beleuchtung hatte einfach ausgedient und war schon alleine aus ökologischer Sicht nicht mehr tragbar”, erklärte Huber weiter.

Modern auf ganzer Linie

Die Firma selbst hat nicht nur verschiedene Modelle im Angebot, sondern unterstützt mit eingenommenen Geldern ihre eigene Stiftung. Außerdem werden afrikanische Künstler von der Firma unterstützt.

„Es gibt also keinen Grund zur Sorge, dass es sich um drittklassige Beleuchtung handelt, die der Umwelt schadet,” kann Huber den ein oder anderen besorgten Bürger beruhigen. Nur die geschmacklichen Aspekte könne er nicht ändern, die lägen ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

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