Veröffentlicht am 03.10.2017 07:24

Gymnasium ohne Hindernisse

Das Gymnasium Starnberg ist nun barrierefrei. Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sich jetzt frei und selbstständig im Haus bewegen. (Foto: Stadt Starnberg)
Das Gymnasium Starnberg ist nun barrierefrei. Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sich jetzt frei und selbstständig im Haus bewegen. (Foto: Stadt Starnberg)
Das Gymnasium Starnberg ist nun barrierefrei. Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sich jetzt frei und selbstständig im Haus bewegen. (Foto: Stadt Starnberg)
Das Gymnasium Starnberg ist nun barrierefrei. Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sich jetzt frei und selbstständig im Haus bewegen. (Foto: Stadt Starnberg)
Das Gymnasium Starnberg ist nun barrierefrei. Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sich jetzt frei und selbstständig im Haus bewegen. (Foto: Stadt Starnberg)

In ein anderes Klassenzimmer fahren, in den ersten Stock hinaufgelangen oder den Biologiesaal besuchen: Für viele Schüler ist dies eine Selbstverständlichkeit, für Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder andere Einschränkungen haben, ist das ein echtes Problem.

Am Starnberger Gymnasium ist dieses Hindernis nun Vergangenheit: Vor kurzem weihten Starnbergs Bürgermeisterin Eva John, Schulleiter Josef Parsch und Stadtbaumeister Stephan Weinl den Aufzug am Gymnasium ein.

Im Sinne der Inklusion

„Der barrierefreie Zugang zum Unterricht ist ab jetzt für alle Nutzer des Gymnasiums gegeben, besonders für mobilitätseingeschränkte Personen. Im Sinne der Inklusion haben wir das Gymnasium Starnberg, das 1961 eröffnet wurde, für die Zukunft fit gemacht und ermöglichen so einen reibungslosen Schulalltag“, betonte John.

Einige Stufen müssen noch überwunden werden: Bis zum Jahresende werden noch zwei Treppenlifte zwischen erstem Obergeschoss und Mensa und dem Physiktrakt eingebaut. Für den Bau des Aufzuges mussten umfangreichere Arbeiten als ursprünglich geplant vorgenommen werden und es kam zu Komplikationen - die Rohbaufirma beschädigte eine Regenentwässerungsleitung. Dies zog Sanierungsarbeiten nach sich. Um die Ein- schränkungen für den Schulbetrieb, gerade auch während der Prüfungszeiten möglichst gering zu halten, hatte die Stadt die Arbeiten in Absprache mit der Schulleitung teilweise unterbrochen und verschoben.

Nach vielen Jahren hatte der Stadtrat den Einbau des Aufzugs endlich beschlossen. Im Mai 2016 hatte die Regierung von Oberbayern der Stadt Starnberg grünes Licht für den Baubeginn zum Einbau des behindertengerechten Aufzugs im Gymnasium Starnberg gegeben. Die Regierung hatte hierzu einen Zuschuss in Höhe von 140.000 Euro zugesichert. Der Landkreis fördert 90 Prozent der Baukosten. Eine endgültige Kostenrechnung liegt noch nicht vor, die Stadt rechnet mit rund 600.000 Euro.

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