Veröffentlicht am 02.10.2017 10:26

Spuren in Öl

Angela Musil mit einem Skizzenbuch in der Landschaft von Kent (England). „Meine Aufmerksamkeit gilt der Landschaft, die noch Spuren der unverdorbenen Natur aufweist”, sagt sie. (Foto: Bernard Winchester)
Angela Musil mit einem Skizzenbuch in der Landschaft von Kent (England). „Meine Aufmerksamkeit gilt der Landschaft, die noch Spuren der unverdorbenen Natur aufweist”, sagt sie. (Foto: Bernard Winchester)
Angela Musil mit einem Skizzenbuch in der Landschaft von Kent (England). „Meine Aufmerksamkeit gilt der Landschaft, die noch Spuren der unverdorbenen Natur aufweist”, sagt sie. (Foto: Bernard Winchester)
Angela Musil mit einem Skizzenbuch in der Landschaft von Kent (England). „Meine Aufmerksamkeit gilt der Landschaft, die noch Spuren der unverdorbenen Natur aufweist”, sagt sie. (Foto: Bernard Winchester)
Angela Musil mit einem Skizzenbuch in der Landschaft von Kent (England). „Meine Aufmerksamkeit gilt der Landschaft, die noch Spuren der unverdorbenen Natur aufweist”, sagt sie. (Foto: Bernard Winchester)

Es ist ein jährliches Ereignis, das heuer zum bereits 20. Mal stattfindet: die Jahresausstellung des Künstlerkreises Münchner Süden. Unter dem Motto „Spuren” zeigen rund 25 Künstler ihre Werke in Öl-, Acryl- und Aquarellmalerei. Auch Grafiken, Fotografien und Objekte schmücken die Wände des Bürgerhauses Pullach (Heilmannstr. 2).

Landschaften und Großfotos

Die Themenvielfalt reicht von naturalistischen Landschaften, Stillleben, abstrakten und gegenständlichen Arbeiten, über Großfotos mittels Computer, Keramik und Steinskulpturen bis hin zu Objektkunst aus unterschiedlichen Materialien und Größe – immer das Thema „Spuren” im Mittelpunkt.

Unverdorbene Natur

Doch was bedeutet dieses Thema für die teilnehmenden Künstler. Welchen Spuren folgen sie und welche würden sie gerne hinterlassen? „Mein Augenmerk in der Malerei ist auf die Spuren der Kultur, ausgedrückt in beeindruckenden Gebäuden und Häuserzeilen, gerichtet”, so Angela Musil. „Außerdem gilt meine Aufmerksamkeit der Landschaft, die noch die Spuren der unverdorbenen Natur aufweist.” Hinterlassen wolle sie Spuren eines verstehenden und liebevollen Mitglieds der menschlichen Gesellschaft.

„Spuren sind überall in der Natur vorhanden, daher auch meine beiden Bilder, die ich zur Ausstellung fertiggestellt habe: 'Dünentraum – Spuren im Sand' und 'Sturm am Wasser – Eisspuren'”, betont Gabriele Rodler. „Für mich sind das auch Erinnerungen, die ich in meinen Bildern immer wieder verarbeite.”

Initiative von Hermann Sand

Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte im Münchner Süden eine kleine illustre Künstlergruppe. Dies war für den vor drei Jahen verstorbenen Kunstkenner Hermann Sand der Anlass, eine neue Künstlerkolonie zu gründen. So entstand 1997 der „Künstlerkreis Münchner Süden”. Bereits ein Jahr später fand die erste Gruppenausstellung im Bürgerhaus Pullach (Heilmannstr. 2) statt.

Öffnungszeiten

Die Vernissage ist am Mittwoch, 4. Oktober, um 19 Uhr. Zu sehen sind die Werke dann täglich (auch am Wochenende) von 10 bis 18 Uhr. Die Ausstellung endet am Mittwoch, 18. Oktober, mit der Vergabe des Publikumspreises, der von der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg verliehen wird. Beginn der Finissage ist um 17 Uhr. Weitere Infos unter www.teamart.de im Internet.

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