Was als kleines Duo für Wohnzimmerkonzerte angefangen hatte, mit Miriam Hein als Sängerin an der Ukulele sowie Steffen Günter, der mit seinem kleinen Ukulelen-Bass erstaunlich sonore Bassbegleitungen beisteuern konnte, hat sich in der Live-Besetzung inzwischen zum Trio beziehungsweise sogar zum Quartett ausgeweitet. Da Wompl Wall inzwischen den Bass übernommen hat, muss der Zuhörer nicht mehr auf diesen verzichten, wenn Steffen Günter zur zweiten Ukulele, einer hawaiianischen Steel Guitar oder einem seiner Saxophone greift, während Luckie Bergner dazu einfallsreich die Jazz-Besen über sein kleines Stehschlagzeug wirbeln lässt.
Die liebevollen Arrangements fast schon vergessener Lieder, größtenteils aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammend, konnten so noch verfeinert werden. Oft stammen diese aus dem großen Repertoire der Jazz- und Swing-Ära oder des afro-amerikanischen Rhythm’n‘Blues, für den Miriam Heins tiefe und soulige Stimme wie geschaffen scheint. Das Ergebnis kann sich sowohl im Jazzclub als auch auf der Tanzfläche hören lassen und erst recht live im „Greither 9“ in der Greitherstraße 9 in Weilheim am Samstag, 7. Oktober, um 20 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Und für noch eine weitere musikalische Leidenschaft haben „The Ukelites“ eigens ein Programm erstellt, nämlich für frühe Country Music und Western Swing von Interpreten wie Hank Williams oder Bob Wills. Mit diesem Programm konnten die „Ukelites“ sogar die Jury des Country Music Awards in der Western-Stadt „Pullman City“ überzeugen, was zu einem Special Award und weiteren Auftritten dort führte. Die ungewöhnliche Band mit den interessanten Instrumenten rund um die Ukulele kann also bei unterschiedlichsten Anlässen ein breit gefächertes Programm bieten.