Veröffentlicht am 02.10.2017 17:41

„Den eigenen Weg gehen”

Das Orchestre Roger Halm. (Foto: ORH)
Das Orchestre Roger Halm. (Foto: ORH)
Das Orchestre Roger Halm. (Foto: ORH)
Das Orchestre Roger Halm. (Foto: ORH)
Das Orchestre Roger Halm. (Foto: ORH)

Die drei Finalisten des „Grand Prix der Blasmusik“ im Münchner Circus Krone stehen fest. Mit den „Brauhaus Musikanten“, dem „Orchestre Roger Halm“ und den „Raaber Blechbuam“ haben sich drei großartige Orchester fürs Finale qualifiziert, das am 29. Oktober ab 17 Uhr über die Bühne gehen wird. Die Juroren Roland Kohler, Dr. Peter Kostner, Norbert Rabanser, Dr. Marcel Huber und Ernst Hutter als Juryvorsitzender freuen sich ebenso wie Moderator und Mit-Initiator Georg Ried auf die Endausscheidung um den „Grand Prix der Blasmusik“.

Tickets für das Finale im Circus Krone am 29. Oktober (Beginn: 17 Uhr) gibt’s bei MünchenTicket (Tel. 089/54818181, www.muenchenticket.de).

Musik verbindet die Generationen

Wir haben die drei Finalisten gefragt: Wer sind Ihre musikalischen Vorbilder und was haben Sie von Ihnen gelernt?

„Alle haben klein angefangen”

Johannes Stadler, Brauhaus Musikanten:

Unsere musikalischen Vorbilder sind vor allem Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten (die mittlerweile von Ernst Hutter geleitet werden), viele andere großartige Blasmusikgruppen wie Vlado Kumpan und seine Musikanten, da Blechhaufn, u.v.m, aber auch heimische Gruppen wie die Schwindligen 15. Sie alle haben klein angefangen und gehen seitdem ihren eigenen Weg. Mittlerweile sind all diese Gruppen namhafte Größen der Blasmusik und auch wir wollen unseren Weg gehen. Alle begeistern sie viele Zuhörer immer wieder auf‘s Neue und bleiben dennoch ihrem eigenen Stil und Motto treu. Und auch wir möchten weiter unsere Ziele erreichen und vor allem viele Blasmusikfans mit anspruchsvoller Blasmusik verwöhnen.

„Emotionen übertragen”

Roger Halm, Orchestre Roger Halm:

Mit 12 Jahren war mein erstes Vorbild Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten. Meine erste Langspielplatte von Blasmusik war von ihm und da hatte ich das erste Mal Gänsehaut beim Zuhören.

Als Ernst Mosch das erste Mal im Elsass 1962 ein Konzert gab, war das wie ein „Tsunami” in der Elsässischen Blasmusik-Welt. Alle elsässischen Blasorchester haben dann die Besetzung und die bestimmte Art zu Komponieren angenommen. Ernst Mosch und die Egerländer haben die Elsässische Blasmusik-Welt geändert. Seit dieser Zeit spielen und komponieren die Elsässische Musiker wie die Egerländer, aber mit einem elsässischen Gefühl. Mosch hat uns Musiker beigebracht, wie man Emotionen mit der Musik überträgt.

Wir Elsässer sind ja fast wie die Egerländer: Wir waren einmal französisch, einmal deutsch. Bei uns bedeutet die Region viel, wir sind mehr Elsässer als Franzosen. Wir haben viel von der deutschen Kultur abbekommen und sind immer noch zwischen zwei Stühle …Unsere Liebe zur Blasmusik bleibt aber grenzenlos.

„Unverkennbarer Stil”

Sebastian Schraml, Raaber Blechbuam:

Es sind die Egerländer Musikanten, Innsbrucker Böhmische, Tschecheranka, Hans Makos. Sie alle teilen die Freude am Musizieren, haben viele tolle Stücke und jeder hat seinen eigenen Stil, der sie unverkennbar macht.

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