Die Gemeinde Seefeld diskutiert derzeit die Möglichkeiten für ein Fortbestehen der Chirurgischen Klinik Seefeld aus (wir berichteten). Zur Debatte stehen eine Sanierung mit Erweiterung am alten Standort sowie ein Neubau am Rande von Seefeld. „Falls die Fachplaner zu dem Ergebnis kommen, ohne dass wir es entsheiden können, dass die Generalsanierung nicht funktioniert, dann braucht Seefeld eine Alternative. Ansonsten wird die Klinik hier keine Zukunft haben und geschlossen werden”, äußerte sich Bürgermeister Wolfram Gum vergangene Woche.
Das Ziel der Gemeinde sei es nicht, zwingend eine neue Klinik im Aubachtal zu errichten, sondern eine Klinik, die jährlich fast 3.500 Operationen habe und auf eine fast 140-jährige Geschichte zurückblickt, zu erhalten.
„Eine Fläche für eine Klinik auszusuchen ist für eine kleinere Gemeinde eine gigantische Herausforderung, denn sie muss groß, erreichbar, verfügbar und vor allem bezahlbar sein”, so Gum weiter. Zudem müsse eine gute Anbindung gegeben sein. Der gesamte Gemeinderat bemühe sich um eine zukunftsnahe Lösung für die Klinik, wobei ein Erhalt am alten Standort immer im Vordergrund stehe.