Veröffentlicht am 26.06.2017 12:35

Leben auf dem Friedhof

Die letzte Ruhestätte ist für viele Arten ein neu gewonnener Lebensraum. Werden zum Beispiel die Wiesen zwischen den Gräber nur zwei Mal im Jahr gemäht, bieten sie eine neue Lebensgrundlage für viele Falterarten. (Foto: Luise/pixelio)
Die letzte Ruhestätte ist für viele Arten ein neu gewonnener Lebensraum. Werden zum Beispiel die Wiesen zwischen den Gräber nur zwei Mal im Jahr gemäht, bieten sie eine neue Lebensgrundlage für viele Falterarten. (Foto: Luise/pixelio)
Die letzte Ruhestätte ist für viele Arten ein neu gewonnener Lebensraum. Werden zum Beispiel die Wiesen zwischen den Gräber nur zwei Mal im Jahr gemäht, bieten sie eine neue Lebensgrundlage für viele Falterarten. (Foto: Luise/pixelio)
Die letzte Ruhestätte ist für viele Arten ein neu gewonnener Lebensraum. Werden zum Beispiel die Wiesen zwischen den Gräber nur zwei Mal im Jahr gemäht, bieten sie eine neue Lebensgrundlage für viele Falterarten. (Foto: Luise/pixelio)
Die letzte Ruhestätte ist für viele Arten ein neu gewonnener Lebensraum. Werden zum Beispiel die Wiesen zwischen den Gräber nur zwei Mal im Jahr gemäht, bieten sie eine neue Lebensgrundlage für viele Falterarten. (Foto: Luise/pixelio)

Friedhöfe sind die letzte Ruhestätte der Verstorbenen. Die Hinterbliebenen kommen an diesen Ort, um zu trauern und der Toten zu gedenken. Allerdings sind auf Friedhöfen nicht nur Menschen anzutreffen, manche dieser stillen Orte sind zu echten Biotopen und einer regelrechten Arche Noah geworden. Unberührt konnte sich dort über oftmals viele Jahre einiges entwickeln.

Neuer Lebensraum

Überall dort, wo der Mensch nicht eingreift, gedeiht neuer Lebensraum. So kommt es auch, dass in den Nischen von kleinen Kapellen oder in die Mausolen sich viele Tiere einnisten. Von Bachstelzen, über Hausrotschwänze bis hin zu Fliedermäusen ist auf Friedhöfen allerhand anzutreffen.

Werden Wiesen auf dem Friedhof nur zweimal jährlich zum Beispiel gemäht, siedeln sich dort wieder seltene Blumenarten an, die wiederum zahlreiche bunte Falter anlocken. Außerdem wachsen rund um Komposthaufen auf Friedhöfen eine Vielzahl von Kräutern. Diese sind wiederum eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Käfer, Bienen und Heuschrecken.

Alte Eiben- und Hainbuchen-Hecken werden zum Lebensraum für viele Eidechsen, Waldmäuse und Igel. Auch viele Gebüschbrüter, wie die Heckenbraunelle oder die Mönchsgrasmücke bauen dort ihre Nester. Bodenbrüter fühlen sich im Übrigen besonders im Schutz der Hecke wohl.

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