Veröffentlicht am 20.04.2017 18:13

Zum Anbeißen

Abbeißen und genießen. Die Dulcita kann direkt vom Strauch gegessen werden, da ihre Kerne nur am Stil ausgebildet werden. (Foto: Volmary)
Abbeißen und genießen. Die Dulcita kann direkt vom Strauch gegessen werden, da ihre Kerne nur am Stil ausgebildet werden. (Foto: Volmary)
Abbeißen und genießen. Die Dulcita kann direkt vom Strauch gegessen werden, da ihre Kerne nur am Stil ausgebildet werden. (Foto: Volmary)
Abbeißen und genießen. Die Dulcita kann direkt vom Strauch gegessen werden, da ihre Kerne nur am Stil ausgebildet werden. (Foto: Volmary)
Abbeißen und genießen. Die Dulcita kann direkt vom Strauch gegessen werden, da ihre Kerne nur am Stil ausgebildet werden. (Foto: Volmary)

Süße Paprika wächst im sonnigen Süden – und ab diesem Sommer auch auf bayerischen Balkonen und Terrassen. Denn die Bayerischen Gärtner bieten Naschpaprika-Pflanzen für den eigenen Anbau an. Jeder, der möchte, kann auf seinem Balkon oder im Garten frische knackige Früchte heranreifen lassen. Bayerns Gärtner haben das Sortiment getestet und ihren Favoriten gefunden: Die Naschpaprika-Sorte, die sie zu ihrem „Gemüse des Jahres 2017“ gewählt haben, schmeckt so süß, dass sie ihr den Namen „Dulcita“ - die Süße- gegeben haben.

Ernten und vernaschen

Und noch etwas zeichnet die „Dulcita“ aus: Ihre orangenen Früchte können direkt vom Strauch gegessen werden. Denn anders als viele andere Paprika-Sorten, bilden sie Kerne nur am Stielansatz aus. Wer möchte, kann also einfach hineinbeißen - ein umständliches Zerteilen ist nicht notwendig. Und mit ihrer handlichen länglichen Form passt die Dulcita in jede Brotzeitbox: Ein idealer Vitaminspender für die ganze Familie. Darüber hinaus lässt sich die Dulcita natürlich für alle Gerichte verwenden, die auch sonst mit frischer Paprika zubereitet werden. Kalorienarm und dennoch schmackhaft, ist sie für die sommerliche Fitness-Küche wie geschaffen.

Ein Platz an der Sonne

Alles, was für die eigene Paprika-Ernte benötigt wird, ist ein sonniges, geschütztes Plätzchen. Das kann eine Ecke auf dem Balkon, ein Pflanzgefäß auf der Terrasse oder – falls vorhanden – ein Kleingewächshaus sein. Auch in einem sonnigen Gemüsebeet fühlt sich die Dulcita wohl. Voraussetzung ist lockere und nährstoffreiche Gärtnererde. Wer die Paprika in ein Gefäß setzt, sollte ebenfalls an die Nährstoffversorgung der Pflanzen denken: Es empfiehlt sich entweder Langzeitdünger in die Erde einzumischen oder nach den ersten drei bis vier Wochen regelmäßig dem Gießwasser Flüssigdünger zuzugeben.

Kalte Sophie abwarten

Losgehen kann der eigene Paprika-Anbau, wenn kein Nachtfrost mehr droht. Sonne, Nährstoffe und regelmäßige Wassergaben sorgen dafür, dass die Paprika-Pflanzen rasch wachsen. Geht es ihnen gut, können sie 80-100 Zentimeter hoch werden. Sobald sie an ihrer Spitze eine erste Knospe, die sogenannte „Königsknospe“, bilden, sollte diese ausgebrochen werden – auch wenn es schwer fällt: Die Pflanze belohnt ihren Besitzer dafür mit einem reichen Ertrag von Mitte/Ende Juli bis zum ersten Frost. Die „Dulcita“ ist unter www.gemuese-des-jahres.de zu finden und in zahlreichen Gärtnereien erhältlich.

Fotos: Volmary

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