Während der Rest der Liga pausiert, absolvieren die Wanderers am kommenden Freitag das Nachholspiel in Passau. Das ursprünglich am 13. November angesetzte Spiel musste wegen einer defekten Eismaschine verschoben werden. In den letzten beiden Wochen drehte sich das Spielerkarussell bei den Black Hawks regelrecht. David Vokaty, Jürgen Lederer und Michael Dorfner verließen die Dreiflüsse-Städter, da kommt Anton Pertl als Neuzugang aus der DEL2 genau zum richtigen Zeitpunkt. Pertl ist gelernter Stürmer und kommt aus dem Nachwuchs der Starbulls Rosenheim. Gemeinsam mit Oliver Wawrotzki (mit 17 Scorerpunkten punktstärkster Passauer Angreifer) und Co. werden sie der schwarz-gelben Defensive ordentlich Dampf machen. Auf Germeringer Seite ist Verteidiger Matthias Dosch auf Grund einer Spieldauerstrafe aus dem letzten Spiel gesperrt.
Am Sonntag gastiert dann der EV Pegnitz im Germeringer Polariom. Gleichermaßen wie der Freitagsgegner Passau sind die Ice Dogs noch im Kampf um den begehrten achten Tabellenplatz. Allein auf Grund dieser Tatsache wird die Mannschaft um EVP-Trainer Knut Pleger alles daran setzen, in der Münchner Vorstadt zu gewinnen. Das Ur-Gestein Markus Schwindl führt die teaminterne Statistik vor dem lettischen Kontingentspieler Aleksandrs Kercs und Sergej Hausauer an. Das Hinspiel in Oberfranken gewann Pegnitz denkbar knapp mit 3:1. Sollten die ersten Punkte in Passau nicht gelingen, so will der EVG unbedingt das Heimspiel gegen Pegnitz für sich entscheiden.
Die Wanderers wollen sich in den kommenden Partien auf die drohende Abstiegsrunde vorbereiten. Mit Ausnahme Dorfen geht es ausschließlich gegen Mannschaften, auf die man auch nach Ende der Vorrunde im Kampf um den Klassenerhalt treffen wird. Dem entsprechend ist volle Konzentration und Leistungsbereitschaft gefragt, um sich zum einen Selbstvertrauen zu holen und zum anderen, um den Gegner zu zeigen, dass mit Germering im Saisonendspurt zu rechnen ist.