Veröffentlicht am 11.11.2019 13:00

Ein Selfmade-Man mit Herz für seine Mitarbeiter

Voller Freude nahm Gerd Zanker (l.) als "Unternehmer des Jahres" die Urkunde von Manfred Herz entgegen. (Foto: Manfred Herz)
Voller Freude nahm Gerd Zanker (l.) als "Unternehmer des Jahres" die Urkunde von Manfred Herz entgegen. (Foto: Manfred Herz)
Voller Freude nahm Gerd Zanker (l.) als "Unternehmer des Jahres" die Urkunde von Manfred Herz entgegen. (Foto: Manfred Herz)
Voller Freude nahm Gerd Zanker (l.) als "Unternehmer des Jahres" die Urkunde von Manfred Herz entgegen. (Foto: Manfred Herz)
Voller Freude nahm Gerd Zanker (l.) als "Unternehmer des Jahres" die Urkunde von Manfred Herz entgegen. (Foto: Manfred Herz)

Gerd Zanker ist der „Unternehmer des Jahres“. Der Inhaber des Unternehmens Elektro Saegmüller wurde vom Starnberger Kreisverband der Mittelstands-Union für seine beispielhafte Innovation gewürdigt, der bei all dem Erfolg seine Mitarbeiter nicht vergessen hat.

Dafür gab es eine Menge Applaus von vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft im festlichen Rahmen des Niederpöckinger Hotels La Villa, auch Hans Saegmüller aus der Familie des Firmengründers freute sich über den Erfolg seines früheren Angestellten. Der bescheiden auftretende Zanker machte keine großen Worte, sondern ließ lieber einen Film über die Geschichte und das Erreichte des Starnberger Traditionsbetriebs für sich sprechen, an dem er maßgeblich beteiligt ist. Als erstes dankte er seiner Frau Andrea für ihre Unterstützung – und seinen Mitarbeitern. „Dass sie mir jeden Tag die Treue halten und mit mir teils seit 25 Jahren durch dick und dünn gehen, das macht mich wirklich stolz.“

Starnberger Erfolgsgeschichte

Gerd Zanker fing 1987 gleich nach seiner Ausbildung bei Elektro Saegmüller an, dem 1947 von dem Elektroinstallateur Hans Saegmüller Senior gegründeten und 1960 vom gleichnamigen Junior weitergeführten Betrieb. Der Groß- und Einzelhandelskaufmann arbeitete sich vom Assistenten im Einkauf bis zum Geschäftsführer 1999 hoch und ist seit 2011 Inhaber. Zanker hat es verstanden, mit der rasanten Entwicklung in Technik und Kommunikation Schritt zu halten. Längst ist Saegmüller über eine einfache Elektrofirma hinausgewachsen und stattet gehobene Villen und Großkunden mit allen technischen Raffinessen aus, die von der Lichtinstallation bis zu Smart-Home-Gebäudesteuerung und Multimedia-Entertainment reichen. Vorzeigekunden des vielfach ausgezeichneten Betriebs sind der FC Bayern, Webasto, Allguth, Knorr Bremse, Sport Schuster oder renommierte Gaststätten wie Andechser am Dom, um nur einige aufzuzählen.

312 Lehrlinge ausgebildet

Immer wieder wurde Zankers vorbildliches Engagement für seine Mitarbeiter genannt. Das Unternehmen beschäftigt über hundert Fachkräfte, davon fast ein Viertel Azubis. Im Laufe der Firmengeschichte wurden sage und schreibe 312 Lehrlinge ausgebildet.

Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig feierte Zanker als „echten Selfmademan, der es aus eigener Anstrengung und mit enormen Fleiß geschafft hat“. Wie auch Vize-Landrat Georg Scheitz appellierte sie an ihn, seine Kompetenz in der Kommunalpolitik einzubringen. Mittelstandsunion-Kreisvorsitzender Manfred Herz pries den Mut und die Tatkraft als Unternehmer. „Bester Service, beste Technik, beste Ideen, dieser Ruf eilt Ihnen voraus“, lobte CSU-Landratskandidat Stefan Frey. Dann gehörte die Bühne Erwin Huber. Der frühere CSU-Spitzenpolitiker würdigte Zankers Bedeutung für den Mittelstand und nutzte die Gelegenheit, ein flammendes Plädoyer für die Demokratie zu halten.

north