Veröffentlicht am 29.07.2019 09:58

Sommerhitze und Blauzunge

Nur spärlich gefüllt war die Hochlandhalle beim Juli-Viehmarkt. Aufgrund der „Blauzungen Problematik“ war jedoch auch die Anzahl der aufgetriebenen Tiere immer noch nicht so hoch wie gewohnt. Diese Situation wird sich voraussichtlich zum September-Markt ändern, dann nämlich, haben die meisten Betriebe in den Restriktionsgebieten den erforderlichen Impfschutz für ihre Tiere erlangt. Insgesamt wurden 18 Bullen, 36 Jungkühe und acht Kalbinnen zum Verkauf angeboten.

Die Jungbullen

Bei den Jungbullen war die Nachfrage sehr gut und so konnten fast alle Tiere verkauft werden. Besonders gefragt waren einmal mehr „natürlich hornlos“ vererbende Bullen. Das durchschnittliche Gebot für die Bullen lag bei 1.888 Euro, „hornlos“ Vererber konnten gut dreihundert Euro mehr erzielen. So wurde auch der Tageshöchstpreis mit 2.500 Euro für einen hornlosen „Premium-Sohn“ erlöst. Der von Wilhelm Fech aus Buttenwiesen aufgezogene Stier konnte zudem mit guten genomischen Zuchtwerten, insbesondere mit denen im Exterieur glänzen.

Das Fleckvieh

Etwas geringer gegenüber dem Juni-Markt waren die Erlöse bei den Fleckvieh-Jungkühen. Die 28 verkauften Tiere erzielten durchschnittlich 1.541 Euro, Jungkühe ohne Mängelansagen kosteten 1.657 Euro.

Die Preisspanne bewegte sich von 1.000 bis 1.950 Euro. Martin Prielmeier aus Peiting und Bernhard Leininger aus Oppenried konnten mit ihren Jungkühen jeweils den Tageshöchstpreis erzielen. Beide Tiere überzeugten neben ihrer sehr guten Tagesmilchleistung auch mit ihren guten Exterieur. Beide Jungkühe traten, wie zwanzig weitere Tiere, die Reise nach Italien an.

Der nächste Zuchtviehmarkt findet am Donnerstag, 5.September statt.

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