Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung, Fachkräfte – diese und viele weitere Faktoren müssen stimmen, damit sich Unternehmen an einem Standort wohlfühlen. Um herauszufinden, wo die heimischen Betriebe Stärken und Schwächen sehen, verschickt die IHK für München und Oberbayern seit Anfang Juli einen zweiseitigen Fragebogen an rund 2.000 stichprobenartig ausgewählte Firmen im Landkreis Starnberg. „Auch wenn Oberbayern zu den weltweit erfolgreichsten Wirtschaftsregionen gehört, müssen die Standortfaktoren im Interesse der Unternehmen regelmäßig geprüft und wenn nötig nachjustiert werden“, sagt Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Starnberg.
Eickelschulte bittet die Unternehmen daher um rege Beteiligung. Die Ergebnisse der IHK-Standortumfrage sollen ab Oktober veröffentlicht werden. „Die IHK will die Bedürfnisse der Betriebe lösungsorientiert in die Landkreispolitik einbringen“, sagt der IT-Unternehmer. Als Beispiele nennt der Vorsitzende konkrete Rückmeldungen der Unternehmen zum Bedarf an Gewerbeflächen oder Wohnraum für Mitarbeiter sowie zur Verkehrsinfrastruktur. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 erzielte der Landkreis die Gesamtnote 1,9. Spitzenreiter in Oberbayern wurde die Landeshauptstadt München mit der Note 1,7. Für die zum dritten Mal durchgeführte Studie werden in ganz Oberbayern etwa 50.000 Unternehmen befragt. Die Auswertung erfolgt für den gesamten Regierungsbezirk sowie alle seine Landkreise und kreisfreien Städte anonym. Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, aber keinen Fragebogen bekommen haben, können sich per E-Mail an Rebecca Wippersteg, Referentin für Standortberatung, Statistik und Raumplanung bei der IHK für München und Oberbayern melden ( wippersteg@muenchen.ihk.de ) oder telefonisch unter der Rufnummer (089) 51161117.