Der Arbeitsmarktbezirk Weilheim zeigt sich in allen seinen fünf Landkreisen positiv. Im Monat April sinkt die Arbeitslosenquote auf 2,3%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie damit um 0,2%-Punkte niedriger. In den einzelnen Landkreisen des Agenturbezirkes verteilen sich die Arbeitslosenquoten aktuell zwischen 2,0 (Weilheim-Schongau), 2,1 (Landsberg), 2,3 (Fürstenfeldbruck), 2,4 (Starnberg) sowie 2,8 (Garmisch-Partenkirchen). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenzahl in sämtlichen Landkreisen des Agenturbezirkes niedriger.
Aktuell profitieren alle Personengruppen von den Bewegungen am Arbeitsmarkt. Die Arbeitsagentur unterstützt die Unternehmen intensiv bei der Rekrutierung von Arbeitskräften und berät die Betriebe über Alternativen und Lösungswege, um schnellstmöglich die geeigneten Mitarbeiter zu finden.
„Wir arbeiten Hand in Hand mit den Firmen an Lösungen und beraten auch zu Beschäftigungsalternativen und individuellen Einzelfallförderungen. Der demographische und technologische Wandel beschleunigt wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und erfordert verstärkt qualifikatorische Anpassungsprozesse bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Mit dem Qualifizierungschancengesetz wird die Weiterbildungsförderung Beschäftigter unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße gestärkt. Damit soll insbesondere Beschäftigten, welche von Strukturwandel und Digitalisierung betroffen sind, eine Anpassung und Fortentwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen ermöglicht werden. Bei Fragen zu den Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten im Hinblick auf das Qualifizierungschancengesetz informiert unser Arbeitgeber-Service in individuellen Beratungsgesprächen “, erklärt Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Weilheim.
Vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs legt die Agentur Weilheim natürlich einen besonderen Fokus auf die Erstausbildung. Kein Jugendlicher soll ohne Angebot bleiben, möglichst viele Betriebe den erforderlichen Nachwuchs erhalten. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Jugendlichen, ihre Eltern und die Ausbildungsbetriebe rechtzeitig über unsere vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, aber auch während der „Lehre“ zu informieren“, betont der Agenturchef. „Eine Berufsausbildung ist die beste Arbeitslosenversicherung.“