Veröffentlicht am 28.03.2019 15:07

Weilheim ist wieder dabei

Im vergangenen Jahr nahmen 728 Stadtradler für die Stadt am „Stadtradeln“ teil. Die Weilheimer erradelten insgesamt 176.308 Kilometer und vermieden auf diese Weise rund 25 Tonnen CO2 – ein Rekordwert in der bislang achtjährigen Teilnahme-Historie der Kreisstadt.

Auch für dieses Jahr hat sich die Stadt wieder bei der Aktion „Stadtradeln“ angemeldet, zur mittlerweile neunten Teilnahme. Der Aktionszeitraum, in dem an 21 aufeinanderfolgenden Tagen für Weilheim Radlkilometer gesammelt werden können, liegt von Samstag, 29. Juni, bis zum Freitag, 19. Juli. In dieser Zeit können alle, die in Weilheim wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder zum Beispiel ehrenamtlich tätig sind, für den Klimaschutz in die Pedale steigen – selbstverständlich auch mit dem E-Bike oder Pedelec.

Interessierte können sich ab sofort auf der offiziellen „Stadtradeln“-Homepage „www.stadtradeln.de“ für die Stadt Weilheim anmelden. Hier gibt es auch sämtliche Informationen rund um die beliebte Klimaschutzaktion, an der im vergangenen Jahr bundesweit 884 Kommunen teilnahmen.

Ein Gewinnspiel dazu

Begleitend zur Aktion bieten rund zwanzig Weilheimer Geschäfte eine Gewinnspielaktion an. Alle Kunden, die im Aktionszeitraum 29. Juni bis 19. Juli mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren und in den teilnehmenden Geschäften (erkennbar am Aktionsplakat) fünfmal eine Karte abstempeln lassen, können mit etwas Glück tolle Preise gewinnen.

Ansprechpartner für das „Stadtradeln“ in Weilheim ist der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Stefan Frenzl, Tel.: 0881/682-712, E-Mail: stefan.frenzl@weilheim.de.

Sensibilisieren und motivieren

Der Kern der beliebten Klimaschutzkampagne ist das Sensibilisieren und Motivieren der Bevölkerung, selbst einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Es sollen nicht nur „eingefleischte“ Alltagsradler sondern auch diejenigen Personen angesprochen werden, die für sich bislang noch nicht das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel entdeckt haben. Auf lokaler Ebene geht es aber auch um die Optimierung der Fahrradinfrastruktur. Hier können die Stadtradler über die Online-Meldeplattform „RADar!“ auf Problemstellen und Mängel hinweisen. Die Stadtverwaltung bekommt somit ein direktes Feedback von den Fahrradnutzern und kann den Hinweisen nachgehen.

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