Wenn sich ein Projektmanager aus dem Sportbereich, eine Designerin und Stylistin sowie ein Sportfotograf zusammentun, dann kann dabei nur eine kreative und innovative Geschäftsidee entstehen. Im Fall des Germeringer Start-ups „The URA Collective” handelt es sich um nachhaltig produzierte Mode aus Reststoffen aus Hanf und Bio-Baumwolle, auch „Useful Rags” genannt. Kurz vor Weihnachten zeigten die Gründerin Nadine Wagner und der Gründer Nicolas Behn im Rahmen eines Besuches im Rathaus, wie man aus diesen „nützlichen Lumpen” tragbare T-Shirts und Sweatshirts macht. Oberbürgermeister Andreas Haas, Petra Tech (Büro für Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten) sowie Stadtrat und Gewerbereferent Albert Metz waren über einen Beitrag im Bayerischen Fernsehen auf das Unternehmen aufmerksam geworden und freuten sich über den Gründergeist. Die Shirts sollen kein Prestigeobjekt sein, sondern für hohe Qualität, bedachten Konsum und Nachhaltigkeit stehen. Die Stoffreste stammen von einem Geschäftspartner, der in China auf verantwortungsbewusste und nachhaltige Weise Textilien produziert und Mitglied in der sogenannten Fair Ware Foundation ist. Je nach Verfügbarkeit der Stoffrestposten sind die T-Shirts und Sweatshirts teilweise nur in wenigen Stücken verfügbar. Weitere Infos über das Unternehmen sind im Internet unter www.uracollective.com , sowie bei der Stadt bei Petra Tech unter Tel. (089) 89419119 erhältlich.