Was bewegt die Gemüter im Millionendorf? Jede Woche geht das Team des SamstagsBlatts auf die Straße, um die Münchner nach ihrer ganz persönlichen Meinung zu fragen. Diese Woche wollten wir von Ihnen wissen, ob Sie (noch) Mitglied in einer Glaubensgemeinschaft sind.
Rudolf, 71, Olympiazentrum://
Meine Glaubensgemeinschaft ist die Katholische Kirche. Auch wenn ich nicht jeden Sonntag in die Kirche gehe, sondern auch gerne mal mit dem Hund spazieren bin, glaube ich an gewisse Dinge, die mir niemand nehmen kann.
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Agnes, 28, Schwabing://
Ich bin von Kind an in der Katholischen Kirche. Das war aber eher die Entscheidung meiner Eltern, mir selbst ist das nicht wichtig. Ich habe meinen persönlichen Glauben an Gott, den ich beispielsweise in der Natur bestätigt sehe.
Andreas, 41, Tübingen://
Ich würde mich selbst als ungläubig bezeichnen, jedoch muss ich für meinen Beruf als Altenpfleger einer Religion angehören. Daher bin ich Mitglied der Evangelischen Kirche, habe aber eigentlich eher wenig damit zu tun.
Nadine, 16, Lehel://
Bis jetzt war ich in der Katholischen Kirche und war auch ganz zufrieden. Nach all den Missbrauchsfällen will ich jetzt aber austreten, ich finde das unverantwortlich. Außerdem stören mich einige zu strikte Regeln.
Ute, 52, Borstei
Ich gehöre seit jeher der Katholischen Kirche an. Sie bietet mir Aufgehobenheit und einen Anhaltspunkt. Diejenigen aber, die Kinder und Jugendliche missbraucht haben, sollten gehörig bestraft und nicht geschont werden.
Jason, 28, Haidhausen://
Ich bin in die Evangelische Kirche vor einem Monat erst wieder eingetreten, obwohl ich kein Kirchgänger bin. Ich habe aber erkannt, dass ich aus dem falschen Grund ausgetreten bin, nämlich um die Kirchensteuer zu vermeiden.