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Berg am Laim · Radler bald sichererBaumkirchner Straße erhält Radfahrstreifen »Dadurch wird die Verkehrssicherheit der Radler deutlich erhöht«, freut sich Josef Koch, Vorsitzender des Bezirksausschusses Berg am Laim. »Wir sind froh«, so Koch weiter, »dass sich hier jetzt endlich etwas tut. Seit 25 Jahren tun wir da schon rum.« Bisher gibt es nur – und die nicht mal durchgängig – Pseudo-Radwege: schmale vom Autoverkehr nur durch auf den Asphalt gemalte Streifen getrennt. Im Vorfeld wurden viele Varianten geprüft. Nun sieht die Planung zwei Meter breite Radfahrstreifen vor. Auf der Ostseite werden die Radfahrer mit einem einen halben Meter breiten Sicherheitsstreifen an den Längsparkern vorbei geführt. Die Fahrbahnbreite von 6,50 Meter bleibt erhalten, was dem BA wichtig war, denn die Straße ist stark befahren. Die Gehwege auf beiden Seiten werden ungefähr 2,50 Meter breit werden. Auch die Parkbuchten zwischen der Bushaltestelle und der Neumarkter Straße müssen umgestaltet werden. Dafür müssen zwölf Bäume gefällt werden. Zum Glück handelt es sich um noch junge Birken. Als Ersatz werden sogar mehr neue Bäume gepflanzt werden. Die Parkplatz-Sucher wird freuen, dass drei zusätzliche Stellplätze geschaffen werden können. Einem besonderen Anliegen des Bezirksausschusses wird auch Rechnung getragen werden: An der Kreuzung Neumarkter Straße/Baumkirchner Straße wird in der Neumarkter Straße die eigene Linksabbiegerspur erhalten bleiben. Die Projektkosten werden sich auf 1,24 Millionen Euro belaufen. Im kommenden Januar werden die Vorbereitungen für die Durchführung beginnen und spätestens bis Jahresende abgeschlossen sein. Gearbeitet wird zunächst im Nordabschnitt. Die Bürger sollen nicht länger auf einen Anschluss an den gerade fertiggestellten Fußgänger- und Radfahrertunnel unter dem Berg am Laimer S-Bahnhof warten müssen. In einem zweiten Bauabschnitt wird dann der südliche Teil zwischen Neumarkter Straße und Berg-am-Laim-Straße umgebaut. Im kommenden Jahr beginnen dafür die Planungen. 2012 wird für den Umbau angepeilt. Im Blickpunkt dort: die »Aufenthaltsqualität«. Josef Koch: »Es soll mehr Platz vor den Geschäften entstehen, die Gehsteige sollen freier, die wilden Parkplätze weniger werden, kurz der Öffentlichkeit soll mehr Raum zur Verfügung gestellt werden.« Gabriele Heigl Weiterlesen
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