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Akte M · Polizeipräsidium München
Diese hielten sich hauptsächlich an den Haupteingängen sowie dem U-Bahnabgang auf. Als Hilfsmittel verwendeten sie unter anderem Mitleid erregende Bilder von Kindern und Zettel mit diversen Aufschriften. Wenige Passanten gaben auch geringe Geldgaben, die meisten Besucher waren durch die Bettler aber stark verunsichert, weil sie in kurzen Abständen hintereinander wiederholt angebettelt wurden. Viele Passanten und Bürger, so die Polizei, sprachen den Polizeibeamten noch während der Kontrolle ihren Dank für die Maßnahme aus. Die Polizeibeamten beobachteten, wie die einzelnen Bettler ihre „Stationen“ geschickt und unauffällig durchwechselten. Sie vermittelten dabei den Anschein, sich nicht zu kennen und nicht zusammenzugehören. Alle Personen wurden einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Es handelte sich um fünf Slowaken und zwei Rumänen. Gegen die Mitglieder der Bettlerbande wird nun unter anderem wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt. Sie wurden nach Erteilung eines Platzverweises wieder entlassen. Spanien oder Stadelheim Innenstadt · Wegen wiederholter Ladendiebstähle hat die Polizei in der Innenstadt einen Rumänen festgenommen. Der Mann hatte seinen Wohnsitz noch in der Haftanstalt Stadelheim. Ein Kaufhausdetektiv hatte am Mittwoch, 10. März, am Marienplatz beobachtet, wie der Mann zwei Flakons hochwertigen Parfüms im Gesamtwert von 160 Euro aus dem Regal nahm und damit in die Kinderabteilung in den dritten Stock ging. Als er aus einer der dortigen Umkleidekabinen kam, hatte er die Parfümflaschen nicht mehr in der Hand. Der Detektiv sprach den Mann an, der händigte seine Beute auch aus. Laut seinen Angaben wollte er in den nächsten Tagen in einem Hotel nächtigen und am kommenden Wochenende nach Spanien reisen. Ob er demnächst an seinem ehemaligen „Wohnsitz“ in der Justizvollzugsanstalt wieder einziehen wird oder ob er doch abgemeldet werden muss, wird sich nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter zeigen. Brand sorgt für Staus Haidhausen · Für Staus in der Rosenheimer Straße sorgte bis zum Donnerstagvormittag, 11. März, ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Weißenburger Straße. Das fünfstöckige Eckhaus am Weißenburger Platz wird derzeit kernsaniert, weshalb im Gebäude lediglich drei Wohnungen bewohnt sind. Am Mittwoch kurz vor Mitternacht hörte der 26-jährige Mieter der Wohnung im Dachgeschoss ein Knallgeräusch und stellte anschließend fest, dass sein Fernseher ausgefallen war. Beim Blick aus dem Fenster bemerkte er Flammen im Bereich des Dachaufbaus und verständigte sofort die Feuerwehr. Trotz deren raschen Eingreifens konnte nicht verhindert werden, dass der gesamte Dachstuhl mit den darunter liegenden, im Bau befindlichen Wohnungen, stark zerstört wurde. Weitere Schäden entstanden durch den Rußniederschlag in der Wohnung des 26-Jährigen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 500.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei ermitteln. Weiterlesen
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