Veröffentlicht am 08.03.2010 00:00

München · Zeitzeugen gesucht!

Putzig und wichtig: Die Anfänge der Jugendverkehrsschule.	 (Foto: Polizei)
Putzig und wichtig: Die Anfänge der Jugendverkehrsschule. (Foto: Polizei)
Putzig und wichtig: Die Anfänge der Jugendverkehrsschule. (Foto: Polizei)
Putzig und wichtig: Die Anfänge der Jugendverkehrsschule. (Foto: Polizei)
Putzig und wichtig: Die Anfänge der Jugendverkehrsschule. (Foto: Polizei)

Vor 50 Jahren wurde am 8. März 1960 in München die erste mobile Jugendverkehrsschule des Polizeipräsidiums München ins Leben gerufen. Im Prunkhof des Rathauses wurde der vom Schulreferat beschaffte Lastwagen mit der »Kinder-Radfahrschule« offiziell den Verkehrserziehern des Polizeipräsidiums München zur Beschulung der Schüler der Grundschulen der Landeshauptstadt München übergeben.

Seit dieser Zeit vermitteln die Verkehrserzieher der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung

und -aufklärung in der Jugendverkehrsschule den Schülern der 4. Jahrgangstufe die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse, damit sie sicher mit dem Fahrrad am Verkehr teilnehmen können.

Vier Übungen einschließlich der Prüfung werden dabei im Areal der Grundschule auf einem markierten Jugendverkehrsschulplatz und eine Übung in der Verkehrswirklichkeit, einer Fahrtstrecke im Realverkehr in unmittelbarer Umgebung der Schule, durchgeführt.

Nach erfolgreich bestandener Ausbildung erhält jeder Schüler den Radfahrprüfungsausweis, eine Urkunde, den begehrten Wimpel sowie den Aufkleber »Geprüfter Radfahrer«.

Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und -aufklärung sucht für die am 21. Juli stattfindende Jubiläumsveranstaltung Zeitzeugen: Wer hat 1960 in einer der Münchner Grundschulen im Alter von etwa 10 Jahren an der Jugendverkehrsschule teilgenommen?

Wer hat aus dieser Zeit noch Fotos von der Fahrausbildung oder sogar noch die von den Verkehrserziehern ausgehändigten Urkunden oder Wimpel?

Melden kann man sich telefonisch bei der Dienststelle unter 4 90 51-1 18 bei Polizeihauptkommissar Heidorn.

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