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Akte M · Polizeipräsidium MünchenDer Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 280 Euro sowie vier Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot vor. Bei einer derart hohen Überschreitung ist von Vorsatz auszugehen. Hierbei wird der Bußgeldsatz verdoppelt. Bei dem 21-jährigen Raser ergibt sich deswegen eine Geldbuße in Höhe von 560 Euro. Nach Beendigung der Verkehrskontrolle fuhr der 21-jährige Student derart rasant weg, dass die Beamten am Lasergerät eine Überschreitung von 26 Stundenkilometern feststellten. Wegen dieses weiteren Verstoßes muss der BMW-Fahrer mit 80 Euro Bußgeld und einem weiteren Punkt in Flensburg rechnen. Der rasante Fahrer befand sich noch in der Führerscheinprobezeit, die ihm bereits auf vier Jahre verlängert wurde. Da er auch schon eine schriftliche Verwarnung der Fahrerlaubnisbehörde bekommen hatte, wird ihm nun zusätzlich für drei Monate die Fahrerlaubnis entzogen werden. Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchner Verkehrspolizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden. Spielsüchtiger bestiehlt Seniorin München · Die Kriminalpolizei konnte einen Diebstahl aus dem vergangenen Jahr aufklären. Bereits Ende des Jahres 2009 erstattete eine 87-jährige Altenheimbewohnerin Anzeige bei der Polizei wegen Diebstahls ihrer EC-Karte und Schmuckgegenständen. Mit der EC-Karte der Frau wurden danach an verschiedenen Geldautomaten im gesamten Stadtgebiet 1.500 Euro abgehoben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten nun auf die Spur eines 33-jährigen Serben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden verschiedene Pfandscheine gefunden, die letztlich zur Sicherstellung des gestohlenen Schmucks führten. Der Mann gestand den Diebstahl aus dem Altenheim, die betrügerischen Geldabhebungen und das Versetzen des Schmucks im Pfandhaus. Als Motiv für seine Taten nannte er seine Spielsucht. Rentnerin verstirbt bei Brand Schwabing · Eine 74-jährige Rentnerin starb aufgrund eines Wohnungsbrands. Der getrennt lebende Ehemann wollte vergangenen Montag seine Frau in ihrem Schwabinger Appartment besuchen. Als der Mann die Wohnung betrat, fand er die 74-Jährige leblos am Boden liegend vor. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei stellten fest, dass es zu einem Brand in dem Appartment der Frau gekommen war. Vermutlich stürzte die Rentnerin aufgrund einer Kreislaufschwäche in ihrer Wohnung und warf dabei eine auf dem Tisch brennende Kerze um. In der Folge begann ein Sessel zu brennen. Durch diesen Brand entstanden eine starke Hitze und eine erhebliche Rauchentwicklung, was vermutlich zur Rauchgasvergiftung der 74-Jährigen führte. Das Feuer ging später von selbst aus. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen keine vor. Weiterlesen
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