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Geht auch weniger Streusalz?Leser fragen, Experten raten...
Auf Streusalz als wirkungsvolles Mittel gegen Schnee und Eis auf den Hauptverkehrsstraßen kann man nicht verzichten, da sich die Verkehrssicherheit auf andere Weise nicht herstellen lässt. Umso wichtiger ist es nach Ansicht des ADAC, so sparsam wie möglich mit diesem Taumittel umzugehen. Es ist unbestritten, dass sich Streusalz auf die Natur, wie auch auf Autokarosserien, Brücken-Konstruktionen und andere Verkehrsbauwerke schädlich auswirken kann. Aber auch abstumpfende Streustoffe wie zum Beispiel Splitt verursachen erhebliche Umweltprobleme. Streusalz kann man nach Ansicht des ADAC jedoch dadurch deutlich reduzieren, indem man es gezielt einsetzt und richtig dosiert. Dazu gehören zum Beispiel ein guter Wetter- und Warndienst, damit schon zu Beginn der Eis- und Glättebildung eventuell auch vorbeugend gestreut ist. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das SWIS Straßenwetter-Informations-System des Deutschen Wetterdienstes. Diese detaillierten Prognosen sollten nicht nur von den Straßen- und Autobahnmeistereien, sondern auch verstärkt von den Gemeinden berücksichtigt werden. So kann ein mögliches Verkehrschaos vermieden werden. Bei Schneefall ist es notwendig, verstärkt zu räumen, statt nur Salz zu streuen. Den Einsatz von Salz sollte man auf stark befahrene Straßen, wichtige Kreuzungen, Steigungen und sonstige Gefahrenstellen beschränken. Darüber hinaus lässt sich durch die Verwendung von „Feuchtsalz“, das auf der Fahrbahn praktisch kleben bleibt, erheblich Salz einsparen. Diese Technik stellt sicher, dass das Taumittel von nachfolgenden Autos nicht weggeweht wird und schneller wirksam ist. Es ist heute Standard und sollte auch in den Kommunen generell verwendet werden. Auf Gehwegen hingegen sollte man weitgehend auf Streusalz verzichten. Weiterlesen
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