Der Erziehungsauftrag seitens der Schule wird immer wichtiger. Der Lehrer ist eben nicht mehr nur Wissensvermittler, sondern auch Seelentröster und Sozialpädagoge. Allzeit bereit und allzeit gescheit, könnte man auch sagen. Nun aber gibt es Probleme mit den neuen Richtlinien der Offenen Ganztagsschule. Während die bayerischen Schulen mit den Umbaumaßnahmen und Betreuungsangeboten zu kämpfen haben, möchte sich der Kreisjugendring dagegen nicht schulischen Regularien unterwerfen.
Das ist verständlich, vor allem da er nicht in das Konzept miteinbezogen, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Doch es steht für mich außer Frage, dass freie Träger wie der Kreisjugendring in die Bresche springen müssen, um eine ganzheitliche Versorgung der Kinder am Nachmittag zu gewährleisten.
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Sich hinter unterschiedlichen pädagogischen Zielrichtungen zu verstecken und der Schule ein strenges Regelkorsett zu attestieren, das nicht auf die Arbeit freier Jugendeinrichtungen übertragbar wäre, halte ich für grenzwertig. Bei all den Diskussionen sollten sowohl das Kultusministerium als auch die freien Träger eines nicht vergessen: Die Schüler von heute sind unsere Leistungsträger von morgen.
Zusammen essen und Hausaufgaben machen fördert übrigens auch die Teamfähigkeit. Die Schüler beherrschen diese, die Bildungsverantwortlichen müssen sie wohl noch lernen. So seh ich das.