Bereits seit einigen Wochen ist erhöhte Präsenz der Bundespolizisten an Bahnhöfen und Flughäfen sichtbar. Diese hängt mit den seit Jahresbeginn verstärkt auch unmittelbar gegen Deutschland gerichteten Drohungen von Al Qaida und anderen islamistischen Organisationen zusammen: Die Sicherheitsbehörden gehen von einer erhöhten Gefährdungslage aus. Das Polizeipräsidium München hat in einer Pressekonferenz am 28. September die Öffentlichkeit über die derzeitige Sicherheitslage und die in diesem Zusammenhang stehenden Maßnahmen auf und rund um das Münchner Oktoberfest informiert.
Ein Großteil der Oktoberfestbesucher nutzt zur An- und Abreise die Bahn und die Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs. Die für die Sicherheit der Bahn und der S-Bahn zuständige Bundespolizei verstärkt daher nun nach Abstimmung mit der Deutschen Bahn, dem Polizeipräsidium München und dem Kreisverwaltungsreferat der Stadt München ebenfalls die eigenen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bahnanlagen und insbesondere des Münchner Hauptbahnhofs.
Für die Dauer des Oktoberfestes wird es ab sofort unter anderem mehr und intensivere Personen- und Gepäckkontrollen geben. Dazu wird es erforderlich sein, bestimmte Zugangswege und Zufahrten teilweise oder gänzlich zu sperren. Bereits seit den Abendstunden am Montag ist es nicht mehr möglich, die Schließfachanlagen am Münchner Hauptbahnhof zu nutzen.