Veröffentlicht am 05.08.2009 00:00

Zentrum · ICE rammt Prellbock

Gegen die Wucht des ICE konnte der Prellbock nicht mehr seine Aufgabe erfüllen.	 (Foto: Bundespolizei)
Gegen die Wucht des ICE konnte der Prellbock nicht mehr seine Aufgabe erfüllen. (Foto: Bundespolizei)
Gegen die Wucht des ICE konnte der Prellbock nicht mehr seine Aufgabe erfüllen. (Foto: Bundespolizei)
Gegen die Wucht des ICE konnte der Prellbock nicht mehr seine Aufgabe erfüllen. (Foto: Bundespolizei)
Gegen die Wucht des ICE konnte der Prellbock nicht mehr seine Aufgabe erfüllen. (Foto: Bundespolizei)

Im Hauptbahnhof München ist vergangenen Freitagmorgen, 31. Juli, der ICE 1501 gegen den Prellbock am Gleis 15 gefahren. Eine unmittelbar nach dem Unfall durchgeführte Nachfrage im Zug ergab, dass keiner der rund 220 Reisenden verletzt wurde. Ein Zugbegleiter klagte über ein verstauchtes Handgelenk. Durch den Aufprall wurde der Prellbock etwa vier Meter in den Querbahnsteig geschoben.

Dabei beschädigte er vier Platten der Gleisgrubenabdeckung. Die Schadenshöhe am Zug und an den Baulichkeiten der DB AG kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Ermittler der Bundespolizei vernahmen den 51-jährigen Lokführer, der den Zug von Lichtenfels nach München gesteuert hatte, noch in der Lok. Der Fahrtenschreiber des Zuges wurde zur Auswertung sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Ob menschliches Versagen vorlag oder ein technischer Fehler zum Unfall führte, könne laut Bundespolizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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