München gilt weltweit als Metropole der Kunst und Kultur. Unsere Theater gehören zu den renommiertesten Bühnen Deutschlands. Oper und Ballett im Nationaltheater, Shows und Musicals im Deutschen Theater, Operette und Musiktheater im Gärtnerplatz- und Prinzregententheater: Rund 56 kleine und große Theaterhäuser haben wir in München vorzuweisen. In Zeiten leerer Kassen wird jedoch häufig nach der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Kultursubventionen gefragt. Kultur- und Kunstförderung ist freiwilliges politisches Engagement, Einsparpotenziale werden hier zuerst vermutet.
Das ist durchaus nachvollziehbar, es muss ja schließlich gespart werden. Trotzdem darf die Finanzlage des Landes meines Erachtens nicht dazu führen, dass nach dem Kahlschlagsprinzip Finanzmittel aus dem Kulturhaushalt gestrichen werden. Es gilt, sowohl Breiten- als auch Hochkultur zu sichern. Kultur ist wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und entscheidet über die Lebensqualität einer Stadt. Aber sie muss erst einmal zu den Menschen kommen, bevor die Menschen zur Kultur kommen um die Schwellenangst zu nehmen.
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München versteht sich zu Recht als Kulturstadt. Die Bezuschussung kultureller Arbeit wirkt sich nicht nur erfreulich auf den Tourismus aus. Sie ermöglicht einem breiten Publikum die Teilhabe. Kultur ist immer auch Bildung und damit eine wichtige und wertvolle Investition in die Zukunft. So seh ich das.