Helmut Hopmann, Vorsitzender des Hospizkreises konnte zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, 31. März, 60 der insgesamt 250 Mitglieder begrüßen. In seinem Jahresbericht für 2008 zeigte er beachtliche Zahlen.
Seit Beginn der Hospiztätigkeit vor sieben Jahren bis heute wurden 400 Patienten ambulant begleitet, sowohl zu Hause als auch in Pflegeheimen. Allein 2008 wurden 8.900 Stunden geleistet, davon ein Drittel von Hauptamtlichen und zwei Drittel von Ehrenamtlichen. Nachdem im letzten Jahr 15 Hospizbegleiter ausgebildet worden waren und im März 2009 weitere 17 ihre Ausbildung abschließen konnten, arbeiten derzeit über 50 zertifizierte Begleiter für den Hospizkreis, deren Einsatz von zwei hauptamtlichen Fachkräften organisiert wird. Zudem erfordert die Zusammenarbeit mit Altenheimen im Einsatzgebiet und dem Klinikum Neuperlach qualifiziertes Personal.
Dadurch steigen die finanziellen Anforderungen an den gemeinnützigen Verein, dessen Budget mittlerweile 120.000 Euro beträgt Schatzmeisterin Dr. Barbara Senger kann auf Mitgliedsbeiträge in Höhe von etwa 10.000 Euro, Spenden von 27.000 Euro, und Unterstützungen durch die Gemeinden im Einsatzgebiet sowie Förderung nach § 39 à 60.000 Euro, als Einnahmen verweisen. Trotz der steigenden finanziellen Verpflichtungen schlug der Vorstand vor, den jährlichen Mitgliedsbeitrag unverändert bei 45 Euro zu belassen, was von der Versammlung einstimmig gebilligt wurde. Einstimmig erfolgte auch die Entlastung des Vorstandes. Die durch den Rücktritt einer stellvertretenden Vorsitzenden erforderliche Neuwahl eines Vorstandsmitgliedes, wofür Frau Rosemarie Rieger kandidierte, verlief ebenso einstimmig. Wiedergewählt wurden die beiden Kassenprüferinnen Ulla Haun und Ulrike Hundhammer. Um noch den finanziellen Anforderungen gewachsen zu sein, sucht der Hospizkreis Ottobrunn neue Mitglieder.
Weitere Informationen sind unter der Adresse www.hospizkreis-ottobrunn.de erhältlich.