Mit La Traviata hat Verdi eine lyrische Tragödie geschaffen, die zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde. Zur Zeit der Uraufführung am 6. März 1853 in Venedig war es »unerhört«, mit Violetta Valery eine Kurtisane in den Mittelpunkt des Werks zu stellen.
Wie in Rigoletto und Troubadour, gilt Verdis Sympathie einer von der Gesellschaft geächteten Person. Die Handlung beruht auf Alexander Dumas Roman »Die Kameliendame«.
Die Kurtisane Violetta begegnet in Alfredo ihrer großen Liebe und beginnt mit ihm ein neues, bürgerliches Leben. Doch der Schatten ihrer Vergangenheit holt sie ein. Weil die Familie ihres Geliebten von der Gesellschaft geächtet wird, verzichtet sie auf ihr Glück. Sie verlässt Alfredo unter einem Vorwand und kehrt in die Halbwelt käuflicher Liebe zurück. Ihre Träume und Hoffnungen jedoch gelten nach wie vor Alfredo, der sich ganz von ihr zurückgezogen hat. Schließlich begreift Alfredo die Zusammenhänge, kehrt zu Violetta zurück, findet jedoch die Tuberkulose-Kranke sterbend.
Die Liebenden fallen sich in die Arme zu sehen am Freitag, 13. März, um 20 Uhr im Bürgerhaus. Karten kosten zwischen 20 und 25 Euro; dazu kann man ein italienisches Drei-Gänge-Menü buchen, das ab 17 Uhr im Restaurant Culinari-ush serviert wird.